Cover-Bild Flutrache
Band 4 der Reihe "Ein Fall für Kommissar Möllenkamp"
(18)
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7,99
inkl. MwSt
  • Verlag: beTHRILLED
  • Themenbereich: Belletristik - Kriminalromane und Mystery
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Ersterscheinung: 28.11.2025
  • ISBN: 9783751747592
Heike van Hoorn

Flutrache

Ostfriesland-Krimi

Der vierte Fall für Kriminalkommissar Stephan Möllenkamp und die Lokaljournalistin Gertrud Boekhoff

Ein Mord erschüttert die Küste: Ein bekannter Unternehmer liegt erschossen am Fuße einer gigantischen Lenin-Statue. Sofort nehmen Kommissar Stephan Möllenkamp und sein Team die Ermittlungen auf. Offenbar erhielt das Opfer Drohbriefe und war in Konflikt mit einer Motorradgang geraten. Doch die Journalistin Getrud Boekhoff bringt eine überraschende Wendung in den Fall: Ihr Vater erkennt den Mann - damals hatte er einen anderen Namen. Wer war der Tote wirklich? Und wer wollte seinen Tod?

Heike van Hoorns packende Küstenkrimi-Reihe geht weiter! Für alle Fans von Eva Almstädt, Nina Ohlandt und Sabine Weiß.

ebooks von beTHRILLED - mörderisch gute Unterhaltung!

»Die Autorin versteht es auf eine beeindruckende Art und Weise den Leser bei der Stange zu halten. Bravo!« (Magazin Köllefornia über »Nebelschuld«)

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 21.12.2025

Spannend und historisch informativ

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An einer gigantischen Lenin-Statue wird ein Toter gefunden. Es handelt sich hierbei um einen bekannten Unternehmer aus der Gegend, welcher erschossen wurde. Sofort übernehmen Kommissar Stephan Möllenkamp ...

An einer gigantischen Lenin-Statue wird ein Toter gefunden. Es handelt sich hierbei um einen bekannten Unternehmer aus der Gegend, welcher erschossen wurde. Sofort übernehmen Kommissar Stephan Möllenkamp und sein Team die Ermittlungen. Offenbar erhielt das Opfer Drohbriefe und hatte Konflikte mit einer Motorradgang. Doch Gertrud Boekhoff, eine Journalistin, hat plötzlich Neuigkeiten, die dem Fall eine ganz andere Wendung bringen. Abgesehen davon bereiten auch verschickte Milzbrandbriefe der Polizei Kopfzerbrechen.

Bei diesem Buch handelt es sich bereits um den 4. Teil der Küstenkrimireihe um Krimininalkommissar Stephan Möllenkamp. Das Buch kann auch ohne Vorkenntnisse gelesen werden. Der Einstieg in das Buch ist mir leicht gefallen, da mich die Story gleich angesprochen hat. Aber auch der wunderbare Schreibstil , welcher mir ausgesprochen gut gefallen hat, hatte seinen Anteil daran. Die Zusammenarbeit während der Ermittlungen zwischen deutscher und niederländischer Polizei fand ich interessant und gut dargestellt. Ebenso die historischen Rückblenden in die damalige DDR fand ich sehr informativ. Man merkt, dass die Autorin Historikerin ist. Alles in allem hat mich die Handlung von der ersten Seite an gut unterhalten und ich konnte das Buch kaum zur Seite legen, da ich unbedingt erfahren wollte, was noch alles passiert und wer der Mörder ist. Schön fand ich auch, dass man einiges aus dem Privatleben der Beteiligten erfahren konnte und dies mit einer sanften Prise Humor unterstrichen wurde. Der friesische Dialekt wurde gut eingearbeitet und es gab auch Übersetzungen dazu. Mir hat das Buch ausgesprochen gut gefallen, wenn ich auch am Ende ein klein wenig das Gefühl bekam, dass dem Buch aufgrund der vielen Informationen ein paar Seiten mehr gut getan hätte.

Ich vergebe 5 Sterne und eine ganz klare Leseempfehlung. Auch werde ich die Vorgängerbände in nächster Zeit lesen und mir die Autorin, welche ich bis jetzt noch nicht kannte, gut merken.

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Veröffentlicht am 16.12.2025

Intelligenter Krimi inklusive Geschichtsstunde

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Heike van Hoorn stammt aus Leer, ist promovierte Historikerin und legt mit Flutrache den vierten Fall mit Kriminalkommissar Stephan Möllenkamp und Lokalreporterin Gertrud Boekhoff vor, der ohne Kenntnis ...

Heike van Hoorn stammt aus Leer, ist promovierte Historikerin und legt mit Flutrache den vierten Fall mit Kriminalkommissar Stephan Möllenkamp und Lokalreporterin Gertrud Boekhoff vor, der ohne Kenntnis der vorigen Bände verständlich ist.

Im Jahr 2001 sorgen in Weener Briefe mit mutmaßlichen Milzbranderregern für Aufregung, im benachbarten Holland wird am Fuß der Lenin-Statue der Inhaber einer Sicherheitsfirma in Bunderhee erschossen aufgefunden. Die bilateralen Ermittlungen zur Bedrohung durch eine örtliche Motorradgang und Waffenschmuggel sind unergiebig bis Gertrud die entscheidende Information liefert, der Tote sei der Sohn eines vor dem Zweiten Weltkrieg einheimischen kommunistischen Fluchthelfers und lebte unter falschem Namen und auch nicht von seiner Firma.

Die Geschichte liest sich flüssig und zeichnet sich dadurch aus, dass die Autorin nicht nur den Charakteren typisch ostfriesische Züge verleiht und Informationen zu Land und Leuten sowie Sätze im Dialekt einstreut, sondern als Historikerin die Lösung des Falls eng mit der lokalen Geschichte verwebt und diese über Rückblenden greifbar macht. Die Auflösung des Falls ist verblüffend, die komplexen Hintergründe politisch und historisch interessant, insgesamt ein runder Krimi, der sich aber von der durchschnittlichen Mördersuche deutlich abhebt. Unbedingte Leseempfehlung!!

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Veröffentlicht am 21.12.2025

Die Spur führt in die Vergangenheit

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Dieser Krimi bringt auf jeden Fall viel Diskussionsstoff mit sich.

Ich fand ihn unterhaltsam, spannend und auch mal humorvoll. Die Geschichte hat einen guten Rahmen, Spuren in die Vergangenheit und die ...

Dieser Krimi bringt auf jeden Fall viel Diskussionsstoff mit sich.

Ich fand ihn unterhaltsam, spannend und auch mal humorvoll. Die Geschichte hat einen guten Rahmen, Spuren in die Vergangenheit und die Ermittlungsarbeit ist groß angelegt.

Manchmal ist es ein bisschen viel, da hätte ich mir etwas weniger gewünscht. Die vielen Namen, Personen, Schauplätze muss man erstmal sortieren, vor allem als Quereinsteiger.

Alles in allem, mit ein paar Abstrichen, sorgt der Krimi für ein paar aufregende Lesestunden.

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Veröffentlicht am 20.12.2025

Toller Krimi

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Flutrache von Heike van Hoorn ist ein ​toller Ostfrieslandkrimi, der auch ohne Kenntnis der vorherigen Bände gut verständlich ist. Im Jahr 2001 sorgen Milzbrandbriefe in Weener und ein Mord im niederländischen ...

Flutrache von Heike van Hoorn ist ein ​toller Ostfrieslandkrimi, der auch ohne Kenntnis der vorherigen Bände gut verständlich ist. Im Jahr 2001 sorgen Milzbrandbriefe in Weener und ein Mord im niederländischen Grenzgebiet für Unruhe. Erst durch die Recherchen der Lokalreporterin Gertrud Boekhoff wird klar, dass der Fall tief in die regionale Geschichte vor dem Zweiten Weltkrieg zurückreicht.
Die Autorin verbindet eine spannende Krimihandlung mit viel Lokalkolorit und historischer Tiefe. Ostfriesische Eigenheiten, Dialekt und fundierte Rückblenden machen die Geschichte besonders. Die überraschende Auflösung und die politischen Hintergründe heben den Roman deutlich von gängigen Krimis ab. Klare Leseempfehlung

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Veröffentlicht am 10.12.2025

Charmanter Ostfriesland-Krimi mit sehr vielen Spuren in der Vergangenheit

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Ostfriesland und vor allem das Rheiderland, das westlich der Ems liegt und bis in die Niederlande reicht, ist der Schauplatz dieses Kriminalromans von Heike Hoorn. Flutrache ist bereits der vierte Band ...

Ostfriesland und vor allem das Rheiderland, das westlich der Ems liegt und bis in die Niederlande reicht, ist der Schauplatz dieses Kriminalromans von Heike Hoorn. Flutrache ist bereits der vierte Band über die Ermittler Stephan Möllenkamp von der Kripo Leer und Gertrud Boekhoff vom lokalen Nachrichtenblatt, daher fiel es mir zunächst schwer, die vielen Personen und Ermittler und deren Privatleben richtig einzuordnen. Doch nach einer Weile ging es immer besser und ich fühlte mich gut unterhalten. Es gibt recht viele eigenwillige Ermittler: Möllenkamp ist der Typ smarter Kriminalkommissar, aber privat hat er gerade mit vollkommen neuen Herausforderungen zu kämpfen. Boekhoff ist eher der Typ robust und burschikos, aber auch sie ist privat in einen neuen Lebensabschnitt gestartet, an den sie sich noch ein wenig gewöhnen muss. Keine Hilfe bei den Ermittlungen ist der stellvertretende Chef der Polizei in Leer - er heißt Hinterkötter (welch ein Name) und ist eher so nach dem Typ "unfähiger Vorgesetzter" angelegt, vergleiche mit dem Chef von "Hubert & Staller" liegen mehr als nahe... aber irgendwie schafft es Hinterkötter dann doch in die Handlung, wenn auch anders, als gedacht. So ein wenig Humor kann nicht schaden, denn der Fall ist verzwickt: Zunächst lernen wir einen Mann kennen, der sich in sonnige Gefilde absetzen will, dann aber gekidnappt wird. Als nächstes wird ein erschossener Mann an einem Lenin-Denkmal gefunden. Seltsamerweise trauert kaum jemand um ihn, er scheint ein unangenehmer Zeitgenosse gewesen zu sein. Und außerdem wohl nicht der, der er vorgab zu sein..... sein Lebenslauf ist eine glatte Lüge und seine Firma lief alles andere als gut. So geraten wir in eine wilde Story aus Briefkastenfirmen in der Karibik, verschwundenen Geldern aus der DDR und Fährten hin zu Gangs und außerdem gibt es einen Spionageverdacht und Flucht und Nazizeit kommen auch vor. Ein wenig zu viel. Die Autorin hat sich hier einiges vorgenommen, sie hält die Geschichte zwar zusammen - aber es ist ein wenig tooo much. Insgesamt habe ich den Krimi jedoch sehr gerne gelesen, ich mochte den regionalen Touch, die oft eigenwilligen Personen, die eingestreuten kleinen Geschichten aus dem Privatleben der Beteiligten und will mehr darüber erfahren. Daher habe ich mir jetzt die ersten drei Bände auf den Tolino geladen und fange an, die Geschichte von Möllenkamp und Boekhoff von Anfang an zu lesen.

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