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Veröffentlicht am 05.01.2026

Schafft es Leo, den Cold Case zu lösen?

Rostiges Grab
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Zum Inhalt:
Kriminalkommissarin Leonore Asker winkt eine Beförderung, durch die sie endlich aus der Abteilung für hoffnungslose Fälle kommen könnte. Doch dann liegt ein Cold Case auf ihrem Tisch, der ...

Zum Inhalt:
Kriminalkommissarin Leonore Asker winkt eine Beförderung, durch die sie endlich aus der Abteilung für hoffnungslose Fälle kommen könnte. Doch dann liegt ein Cold Case auf ihrem Tisch, der sie die Beförderungen kosten könnte. Vor zehn Jahren wurde eine junge Frau unter mysteriösen Umständen umgebracht. Denn sie weist gewisse Ähnlichkeit mit dem „Graumädchen“, einer zweitausend Jahre alten Moorleiche, auf. Nun ist der damals verschwundene Ringfinger der jungen Frau in den Haaren von Ane Offerlund aufgetaucht. Einem Mitglied der Familie, in dessen Torffabrik die Leiche der jungen Frau gefunden wurde. Leonore und ihr Team beginnen ihre Ermittlungen und verstricken sich bald in einem Netz aus Lügen, Geheimnissen und Vertuschung. Was geschah damals wirklich auf dem Anwesen der Familie Offerlund? Und wie hängt das alles mit dem „Graumädchen“ zusammen?

Meine Meinung:
Die Ermittlungen, in die sich Kriminalkommissarin Leonore Asker, Leo genannt, und ihr Team begeben, sind ziemlich mysteriös und verworren. Da wir immer so viel wie Leo wissen, habe ich mich nicht nur als Teil ihres Teams gefühlt, sondern versucht, die ganzen Informationen zusammenzufügen, um dem Täter oder der Täterin auf die Spur zu kommen. Dies war nicht so leicht. Denn nicht nur, dass der Verbleib des damals Verdächtigen immer noch ungewiss ist, stößt Leo auf eine Mauer aus Schweigen und je mehr sie herausfindet, desto undurchsichtiger und weitreichender scheint der Fall zu werden. Dadurch ist die ganze Zeit für Spannung gesorgt. Zumal nicht nur die männlichen Mitglieder der Familie Offerlund versuchen, Leo bei ihren Ermittlungen Steine in den Weg zu legen. Ich bin jedenfalls sehr gerne mit Leo und ihrem Team auf Spurensuche gegangen. Einiges konnte ich mir zusammenreimen, mit anderen Zusammenhängen konnte mich der Autor jedoch überraschen. Zudem fand ich es schön, wie sehr sich das Team in die Ermittlungen stürzt. Man merkt richtig, wie alle aufblühen, selbst Virgilsson. Wobei ich mir bei Virgilsson ehrlich gesagt nicht sicher war, ob er nicht sein eigenes kleines Spiel spielt und gegen Leo arbeitet.

Mit Leo Asker ist dem Autor eine vielschichtige Protagonistin gelungen, die ihre Ecken, Kanten und kleinen Eigenheiten hat, durch die sie bei anderen Personen aneckt. Dies alles macht sie aber gerade zu einer guten Ermittlerin. Man merkt ihr den inneren Zwiespalt an, der wegen ihrer Beförderung und des neuen Falls entsteht. Denn durch das, was sie herausfindet, könnte sie die Chance auf eine Beförderung verlieren. Ich fand ihren inneren Zwiespalt gut und nachvollziehbar dargestellt, ebenso wie den wegen ihres Vaters. Denn so sehr sie es hasst, was er ihr angetan hat, muss sie zugeben, dass einige Dinge, die er ihr beigebracht hat, für ihre Ermittlungen nützlich sind.

Die Figuren und Schauplätze wurden vom Autor so anschaulich und detailliert beschrieben, dass ich sie mir alle nicht nur gut vorstellen konnte, sondern mich fühlte, als ob ich die Orte selbst besuchen würde. Zudem hat er es geschafft, die unheimliche Atmosphäre des Waldes „Rostskogen“ einzufangen, sodass sie für mich spürbar wurde.

Fazit:
Ein spannender Krimi, in dem wir Kriminalkommissarin Leonore Asker, Leo genannt, und ihr Team bei den Ermittlungen in einem neuen Fall begleiten. Da dieser ziemlich mysteriös ist und immer verworrener wird, je mehr Leo und ihr Team herausfinden, war die ganze Zeit für Spannung gesorgt. Ich habe Leo und ihr Team jedenfalls sehr gerne bei ihren Ermittlungen begleitet und habe versucht, aus allem schlau zu werden, um der Person hinter den Taten auf die Schliche zu kommen. Einiges konnte ich mir dabei denken, mit anderen Wendungen konnte mich der Autor jedoch überraschen. Nun bin ich gespannt, welcher Fall als Nächstes auf Leo wartet.

Veröffentlicht am 02.01.2026

Kann Xena die Monster aufhalten?

A Hunter's Legacy
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Zum Inhalt:
Xena wurde ins Königreich Uxasta entführt, um dort Königin Senka B’alam dabei zu helfen, die Macht an sich zu reißen. Dabei plagen Xena ganz andere Sorgen. Denn Ajax erliegt immer mehr seinem ...

Zum Inhalt:
Xena wurde ins Königreich Uxasta entführt, um dort Königin Senka B’alam dabei zu helfen, die Macht an sich zu reißen. Dabei plagen Xena ganz andere Sorgen. Denn Ajax erliegt immer mehr seinem Monster. Dies kann Xena nicht zulassen und versucht alles, um ihn wiederzubekommen. Wäre das noch nicht schwer genug, muss sie trotz ständiger Beobachtung einen Fluchtplan schmieden, um aus Uxasta zu verschwinden, sobald sie Ajax von seinem Monster befreit hat. Dabei begibt sie sich immer wieder in große Gefahr. Denn nicht nur Königin Senka B’alam will sie um keinen Preis gehen lassen, sondern auch Rae scheint immer noch ihre eigenen Pläne zu verfolgen. Kann es Xena schaffen, Ajax zurückzuholen, um gemeinsam mit ihm aus dem Königreich Uxasta zu flüchten?

Meine Meinung:
Xena ist eine tolle Protagonistin, an der ich besonders ihren Kampfgeist, ihr Durchhaltevermögen und ihre Stärke gemocht habe. Zudem zeigt sich auch in diesem Band wieder ihr unbändiger Wille, nicht aufzugeben, was mir ebenso gefallen hat. Sie ist eine starke junge Frau, auf die in diesem Band viel einprasselt, denn einige Geheimnisse um sie werden aufgedeckt. Mir hat ihre Entwicklung richtig gut gefallen. Man kann richtig zusehen, wie Xena immer mehr wächst und innere Stärke und Frieden findet.

Da Xena und Ajax auf ihrem Weg auf sehr viele Schwierigkeiten stoßen, vor massiven Problemen stehen und in viele brenzlige Situationen geraten, ist die ganze Zeit für Spannung gesorgt. Zumal sie kaum Zeit hatten, mal richtig durchzuatmen, bevor schon die nächste Hürde auf sie zukam. Ich habe jedenfalls von der ersten bis zur letzten Seite mit ihnen mitgefiebert, gelitten, geschimpft und war gespannt, was alles auf sie zukommen wird. Zumal nicht nur alte Widersacher auftauchen, sondern neue hinzukommen, die Xena das Leben schwer machen. Zudem gibt es einige Personen, bei denen man nicht so recht weiß, was für ein Spiel sie spielen, was ebenso dafür sorgte, dass die Spannung die ganze Zeit aufrechterhalten blieb.

Die Liebesgeschichte zwischen Xena und Ajax und das Tempo, in dem sie verlief, haben mir gut gefallen. Zumal es wunderbar zu den beiden und der Situation, in der sie sich befinden, gepasst hat. Xenas Unsicherheit, was seine Gefühle für sie anging, fand ich gut und verständlich dargestellt. Ich konnte verstehen, wieso Xena unsicher ist und sparsam mit ihren eigenen Gefühlen umgeht. Zudem hat mir gefallen, dass Ajax Xena bedingungslos unterstützt und ihr sagt und auch viele Male zeigt, dass sie so, wie sie ist, genug ist. Beide sind ein wirklich schönes Paar, das zusammenwächst.

Fazit:
Eine spannende Geschichte, in der wir uns zusammen mit Xena ins Königreich Uxasta begeben, in dem sie unfreiwillig landet, nachdem sie und Ajax von Rae dorthin entführt wurden. Da Xena und Ajax kaum zur Ruhe kommen, weil sie immer wieder auf neue Schwierigkeiten stoßen, vor unlösbaren Problemen stehen und in viele brenzlige Situationen geraten, war die ganze Zeit für Spannung gesorgt. Ich habe jedenfalls von Anfang bis Ende mit den beiden mitgefiebert und war gespannt, was alles auf sie zukommen wird. Zudem haben mir die Liebesgeschichte zwischen Xena und Ajax und das Tempo, in dem diese verlief, richtig gut gefallen. Zumal das Tempo wunderbar zu den beiden und der Situation, in der sie sich befinden, gepasst hat. Außerdem hat mir die Entwicklung von Xena gefallen. Ich finde, man merkt richtig, wie sie immer mehr wächst und zu innerer Stärke und Frieden findet.

Veröffentlicht am 22.12.2025

Wo steckt Miss Fenchurch?

Midwatch – Schule der unerwünschten Mädchen
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Zum Inhalt:
Als das Waisenkind Maggie Fishbone aus Sicht der Nonnen einmal zu viel Mist gebaut hat, bringen sie Maggie in das berüchtigte Midwatch-Institut, eine Schule für schwierige Fälle. Dort angekommen ...

Zum Inhalt:
Als das Waisenkind Maggie Fishbone aus Sicht der Nonnen einmal zu viel Mist gebaut hat, bringen sie Maggie in das berüchtigte Midwatch-Institut, eine Schule für schwierige Fälle. Dort angekommen findet Maggie schnell heraus, dass nicht alles so ist, wie es auf den ersten Blick erscheint. Denn in Midwatch werden die Mädchen zu Ermittlerinnen ausgebildet. So wundert es nicht, dass sie nicht nur lernen, Schweizerdeutsch zu verstehen, sondern auch, wie man sich am besten versteckt, jemanden observiert und vieles mehr. So kommt es auch, dass Maggie und die anderen Kinder ihrer Klasse an einem geheimen Fall mitarbeiten dürfen. Sie begeben sich dabei auf ein Abenteuer, das all ihr Geschick erfordert und einige brenzlige Situationen für sie bereithält.

Meine Meinung:
Maggie Fishbone ist ein sympathisches Mädchen. Sie ist offen, hilfsbereit und schlau. Außerdem versucht sie, den anderen Mädchen Mut zu machen, wenn eine von ihnen mal nicht weiterweiß und sich mies fühlt. Das alles hat mir an ihr sehr gefallen. Maggie hat wie alle anderen Kinder ihre individuellen Charaktereigenschaften, Stärken und Schwächen. Dadurch wirkten sie alle nicht nur authentisch, sondern man kann sie auch gut auseinanderhalten. Mir hat gefallen, dass jedes Mädchen so angenommen wird, wie es ist. Zudem hat mir der Zusammenhalt in der Gruppe, trotz kleiner Konkurrenzkämpfe unter den Jahrgängen, gefallen. Denn letztendlich halten alle zusammen, wenn es hart auf hart kommt.

Da Maggie und ihre Freundinnen auf ihrer Suche nach der verschwundenen Miss Fenchurch in viele brenzlige Situationen geraten und immer wieder beweisen müssen, wie geschickt und einfallsreich sie sind, war die ganze Zeit für Spannung gesorgt. Zumal immer die Frage im Raum steht, was überhaupt hinter der Entführung von Miss Fenchurch steckt. Ich habe Maggie und ihre Freundinnen richtig gerne bei ihren Ermittlungen begleitet. Da man immer auf dem gleichen Wissensstand wie die Mädchen ist, habe ich mich nicht nur als Teil ihres Ermittlerinnenteams gefühlt, sondern mitgeraten, wer hinter allem stecken könnte und welchen Grund diese Person hat. Einiges habe ich mir dabei schon gedacht, mit anderen Ermittlungsergebnissen konnte mich die Autorin überraschen.

Die damalige Stellung von Kindern und auch Frauen in der Gesellschaft wurde meiner Meinung nach verständlich beschrieben. Zumindest sollten die jungen Leserinnen und Leser einen Eindruck davon bekommen können. Zudem gibt es viele detaillierte Illustrationen von den Figuren, Schauplätzen und einzelnen Szenen, durch die man sie sich alle noch mal besser vorstellen kann. Zum Schmunzeln haben mich die vielen Tipps darüber, was jedes Mädchen wissen sollte. Denn darunter waren Hinweise dazu, wie man einem Krokodil entkommt oder wie man sich tarnt.

Fazit:
Eine spannende und zugleich humorvolle Detektivgeschichte, in der wir das Waisenkind Maggie Fishbone und ihre neuen Freundinnen bei ihrem ersten Auftrag begleiten. Da dieser nicht nur einige Gefahren für die Mädchen mit sich bringt, sondern sie immer wieder vor knifflige Aufgaben stellt, war die Spannung garantiert. Ich habe Maggie und die anderen Mädchen jedenfalls gerne bei ihren Ermittlungen begleitet und habe meine Vermutungen angestellt, wer hinter allem steckt und welchen Grund die Person für ihre Taten hat. Zudem ist es der Autorin gelungen, die damalige Stellung von Kindern und Frauen in der Gesellschaft für die Zielgruppe verständlich darzustellen.

Veröffentlicht am 16.12.2025

Wird Raven und allen anderen die Flucht gelingen?

To Cage a Wild Bird
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Zum Inhalt:
Das Leben in Dividium ist, besonders im unteren Sektor, in dem Raven Thorne und ihr Bruder Jed leben, ein einziger Kampf. Wäre dies noch nicht schlimm genug, wird jeder bei jedem noch so kleinen ...

Zum Inhalt:
Das Leben in Dividium ist, besonders im unteren Sektor, in dem Raven Thorne und ihr Bruder Jed leben, ein einziger Kampf. Wäre dies noch nicht schlimm genug, wird jeder bei jedem noch so kleinen Vergehen in das brutale Gefängnis Endlock geschickt, wo die reichen Bürger Jagd auf die Gefangenen machen. Als Ravens Bruder ebenfalls in Endlock landet, weiß sie eins: Sie muss ihn unbedingt dort herausholen. Dort angekommen muss sie jedoch feststellen, dass dies gar nicht so leicht ist. Nicht nur, dass jeder der Häftlinge ihr nach dem Leben trachtet, weil sie eine Kopfgeldjägerin ist, scheint es keine Möglichkeit zu geben, aus dem Gefängnis auszubrechen. Ihre einzige Hilfe sind ein paar andere Häftlinge und der mysteriöse Wachmann Vale. Doch kann Raven ihnen wirklich vertrauen?

Meine Meinung:
Raven ist eine toughe und sympathische junge Frau, die sehr früh Verantwortung übernehmen musste. Ich konnte ihren übermäßigen Beschützerinstinkt, besonders ihrem Bruder Jed gegenüber, gut nachvollziehen, ebenso wie ihr Misstrauen. An ihr haben mir am besten gefallen, dass sie nie aufgegeben hat, anderen Personen hilft und nicht auf den Mund gefallen ist, auch wenn ihr das einige Schwierigkeiten einbringt. Denn vor allem ihre Schlagfertigkeit hat für einige lustige Dialoge gesorgt, durch die die angespannte Atmosphäre aufgelockert wurde. Zudem hat mir ihre Entwicklung sehr gut gefallen. Ich finde, man erlebt richtig mit, wie Raven sich immer mehr öffnet, Vertrauen findet, Verantwortung abgibt und wie gut ihre neuen Freunde ihr tun.

Vale ist ein wenig undurchschaubar. Er scheint zwar auf der Seite von Raven, Jed und ihren neuen Freunden zu sein und hilft ihnen viele Male. Dennoch war ich mir bei ihm nie ganz sicher, ob er nicht doch ein falsches Spiel spielt. Was man aber vom ersten Moment an merkt, ist, wie sehr er sich zu Raven hingezogen fühlt. Man sieht richtig die Funken, die zwischen den beiden sprühen. Das Tempo, in dem sich die Gefühle der beiden entwickeln, hat mir gefallen. Zumal es für beide mit vielen Gefahren verbunden ist, sich diesen hinzugeben.

Für Spannung ist ebenfalls gesorgt. Denn nicht nur, dass das Leben im Gefängnis Endlock auch außerhalb der Jagd mit vielen Gefahren verbunden ist, gestaltet sich der Ausbruch mehr als schwierig. Denn Raven, Jed und ihre neuen Freunde stehen während ihrer Planung vor immer neuen Problemen. Selbst wenn sie eins gelöst haben, scheint gleich das nächste Problem aufzutauchen, sodass es unwahrscheinlich erscheint, dass ihr Ausbruchsversuch überhaupt gelingt. Außerdem bietet die Jagd ihre eigenen Gefahren und Herausforderungen, die im Laufe der Handlung zunehmen. Ich habe jedenfalls bis zum Schluss mit allen mitgefiebert und war sehr gespannt, ob sie es schaffen, aus Endlock zu flüchten.

Das Leben in Dividium und im Gefängnis Endlock mit all seinen Regeln, Besonderheiten und Grausamkeiten wurde anschaulich beschrieben. Ich fand es interessant, wie sich die verschiedenen Sektoren, in denen die Menschen in Dividium leben, auch in Endlock widerspiegeln. Die Jagd und ihre Regeln fand ich einfach nur grausam. Zumal ich oft dachte, dass es nicht schlimmer kommen könnte, die Autorin mich dann aber eines Besseren belehrt hat.

Fazit:
Eine spannende Geschichte, in der wir die 23-jährige Raven ins brutale Gefängnis Endlock begleiten, um ihren Bruder zu befreien. Raven ist eine toughe und sympathische junge Frau, die nicht aufgibt, anderen Personen hilft und nicht auf den Mund gefallen ist. Ihre Schlagfertigkeit bringt ihr einige Schwierigkeiten ein, sorgt aber auch für Lachen und lockert so die angespannte Atmosphäre auf. Für Spannung war ebenfalls gesorgt. Denn schon allein das Leben in Endlock und die Jagd bringen ihre eigenen Gefahren und Probleme mit sich. Zudem war die Planung zum Ausbruch mehr als schwierig, da dieser fast unmöglich erschien und sich vor Raven, Jed und ihren neuen Freunden immer wieder neue Schwierigkeiten auftaten. Das Leben in Dividium und im Gefängnis Endlock mit all seinen Regeln, Besonderheiten und Grausamkeiten wurde gut und anschaulich beschrieben. Nach dem Ende bin ich gespannt, wie es für alle weitergehen wird.

Veröffentlicht am 10.12.2025

Wer ist für den Schabernack verantwortlich?

Die Ponys von Lillasund 3. Winterzauber im Stall
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Zum Inhalt:
Als Mikkel und Oscar Ida und Elsa fragen, ob sie bei der Weihnachtsaufführung mitmachen wollen, ist Elsa gleich Feuer und Flamme. Doch Ida ist aufgrund schlechter Erfahrungen, die sie bei ...

Zum Inhalt:
Als Mikkel und Oscar Ida und Elsa fragen, ob sie bei der Weihnachtsaufführung mitmachen wollen, ist Elsa gleich Feuer und Flamme. Doch Ida ist aufgrund schlechter Erfahrungen, die sie bei einer Schulaufführung gemacht hat, erst unsicher, willigt dann aber doch ein. Wäre Idas Sorge, zu versagen, nicht schon genug, treibt jemand auf dem Hof und im Ort sein Unwesen. So hat nicht nur der Futtersack mit dem teuren Spezialfutter erneut ein Loch, sondern Ida glaubt, einen Geist gesehen zu haben. Oder waren es doch die Wichtel, die durch irgendwas verärgert sind, die jetzt ihren Schabernack treiben?

Meine Meinung:
In dieser wunderschönen Wohlfühlgeschichte über Freundschaft, Zusammenhalt, Gemeinschaft, Mut und Ponys begleiten wir die Freundinnen Ida und Elsa bei den Proben für die Weihnachtsaufführung. Vom ersten Moment an taucht man in die Geschichte ein, was vor allem an den lebhaften und bildreichen Beschreibungen der Autorin liegt. Ich hatte jedenfalls alles direkt vor Augen und den knisternden Schnee unter meinen Schuhsohlen gespürt. Zudem spürt man, wie tief die Freundschaft von Ida und Elsa geht, ebenso wie die mit Oscar und Mikkel. Die vier Kinder unterstützen sich, helfen einander, haben ein offenes Ohr für den jeweils anderen und zeigen Verständnis, wenn bei einem von ihnen mal etwas nicht in Ordnung ist.

Für Spannung ist ebenfalls gesorgt. Denn nicht nur, dass Ida es vor der Weihnachtsaufführung graut, weil sie in der Vergangenheit bereits schlechte Erfahrungen gemacht hat, geschehen auf dem Hof und im Ort merkwürdige Dinge. So darf man gespannt sein, ob wirklich Wichtel für den ganzen Schabernack verantwortlich sind oder doch jemand anderes. Ich war jedenfalls sehr neugierig darauf, wer all die Dinge anstellt und wie es für Ida während der Weihnachtsaufführung läuft. Zudem konnte ich ihr Gefühlschaos wegen der Weihnachtsaufführung und dem, was sie über ihre Mutter und Sven herausfindet, voll und ganz nachempfinden.

Ganz nebenbei lernen wir noch etwas über die schwedische Kultur, die Bräuche in der Vorweihnachtszeit und zu Weihnachten und die Sprache, was mir sehr gut gefallen hat. Einiges davon hatte ich schon mal gehört, einige Bräuche waren mir aber noch unbekannt. Da alles in die Handlung eingeflochten wird, wirkt es nie belehrend und macht neugierig darauf, mehr über Schweden zu erfahren.

Fazit:
Eine wunderschöne und spannende Wohlfühlgeschichte über Freundschaft, Zusammenhalt, Gemeinschaft, Mut und Ponys, in der wir Ida und Elsa bei den Proben zu einer Weihnachtsaufführung begleiten. Ich wurde wegen der lebhaften und bildreichen Beschreibungen der Autorin regelrecht in die Geschichte hineingezogen und hatte alles bildlich vor Augen. Da für Ida die Weihnachtsaufführung wegen einer schlechten Erfahrung in der Vergangenheit einige Schwierigkeiten mit sich bringt und auf dem Hof und im Ort merkwürdige Dinge geschehen, war die ganze Zeit für Spannung gesorgt. Ich war jedenfalls gespannt, wie es für Ida während der Weihnachtsaufführung läuft, und neugierig darauf, wer all den Schabernack veranstaltet. Zudem konnte ich Idas Gefühlschaos wegen der Weihnachtsaufführung und dem, was sie über ihre Mutter und Sven herausfindet, gut verstehen.