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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 16.01.2026

Leicht, sinnlich, direkt

Observed
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Schon beim ersten Blick konnte mich Observed optisch überzeugen. Das Cover ist super schick gestaltet ✨ und wirkt sehr durchdacht. Besonders mochte ich, wie die Puzzleteile aus der Geschichte sowie der ...

Schon beim ersten Blick konnte mich Observed optisch überzeugen. Das Cover ist super schick gestaltet ✨ und wirkt sehr durchdacht. Besonders mochte ich, wie die Puzzleteile aus der Geschichte sowie der Spitzname Mariposa aufgegriffen wurden 🧩🦋 – das passt thematisch richtig gut und macht direkt neugierig auf den Inhalt.

Der Schreibstil war insgesamt sehr angenehm und einfach gehalten 📖. Ich bin gut und schnell durch die Seiten gekommen, ohne große Eingewöhnungszeit zu brauchen. Genau so, wie ich es bei einem Buch dieser Art auch erwarte.

Inhaltlich muss ich allerdings sagen, dass die Handlung eher überschaubar war. Die wenigen Ereignisse, die es gab, waren zwar spannend 😬, wirkten aber gleichzeitig auch ziemlich fragwürdig. Teilweise war das Verhalten der Charaktere doch sehr weit von dem entfernt, wie man sich realistisch verhalten würde. Was ich dafür richtig spannend fand, war das ständige Rätseln darum, ob der Mörder und der Cop ein und dieselbe Person sind oder nicht 🔍. Gerade im Social Read bei Reado hat das für extrem viele Spekulationen gesorgt, und genau das hat die Geschichte für mich getragen.

Ein sehr großer Fokus lag definitiv auf dem Spice 🔥 – davon gab es mehr als genug. Die Szenen waren gut geschrieben, teilweise auch mal etwas anders als der typische Standard, was ich durchaus interessant fand 😏. Wer genau das sucht, kommt hier auf jeden Fall auf seine Kosten.

Fazit
Die Idee hatte Potenzial und der Spice war definitiv gelungen, aber für mehr Sterne hätte ich mir eine stärkere, durchdachtere Handlung gewünscht. 3 ⭐️

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 16.01.2026

Zwischen Schmerz und Überleben

Shadow´s Hell | Mit wunderschönem Farbschnitt
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Bereits beim ersten Blick auf Shadows Hell wird klar, wie viel Liebe in die Gestaltung geflossen ist. Das Cover greift zentrale Elemente der Geschichte auf und wirkt dadurch nicht nur ästhetisch, sondern ...

Bereits beim ersten Blick auf Shadows Hell wird klar, wie viel Liebe in die Gestaltung geflossen ist. Das Cover greift zentrale Elemente der Geschichte auf und wirkt dadurch nicht nur ästhetisch, sondern auch sehr durchdacht. Besonders der fortlaufende Farbschnitt hat mir gefallen, da er das Gesamtbild perfekt abrundet und das Buch auch optisch stark aus der Masse hervorhebt 🖤

Der Schreibstil ließ sich sehr angenehm und flüssig lesen. Ich war schnell in der Geschichte drin und habe das Buch innerhalb von zwei Tagen beendet – rein vom Lesefluss her also wirklich gut gemacht.

Inhaltlich war das Buch für mich allerdings unfassbar aufwühlend. Man wird direkt in die Geschichte hineingeworfen und muss hautnah miterleben, was der Schatten Novalee antut. Das war stellenweise extrem erschreckend. Die Ausmaße von Folter und Missbrauch waren so krank und verstörend, dass ich mehr als einmal schlucken musste. Ich habe in dieser Form wirklich noch nie etwas Vergleichbares gelesen. Ganz klar: nichts für schwache Nerven – bitte passt beim Lesen gut auf euch auf ⚠️

Nachdem Novalee endlich befreit werden konnte, war allerdings noch überraschend viel Handlung übrig. Ich habe mich zunehmend gefragt, was jetzt eigentlich noch kommen soll. Der darauffolgende Plottwist kam für mich sehr plötzlich und fühlte sich irgendwie unpassend an. Man wollte Duncan und Novalee einfach nur noch Ruhe gönnen – doch genau das wurde ihnen verwehrt.

Stattdessen rückte Kieran Crawford immer mehr in den Fokus und machte sich mit seinen Feinden fast selbst zum Protagonisten. Dieser Teil fühlte sich für mich ehrlich gesagt etwas überflüssig an. Nach der bereits extrem verstörenden ersten Hälfte war das einfach zu viel des Guten. Es wirkte, als würde alles erneut von vorne beginnen, besonders für Novalee und Duncan – und irgendwann fragte ich mich nur noch, wann die beiden es endlich geschafft haben dürfen.

Fazit
Anfangs fand ich es fast schon faszinierend, wie kaputt und kompromisslos dieses Buch ist. Doch irgendwann war für mich einfach genug. Die erneute Eskalation nach all dem Leid fühlte sich nicht mehr nötig an und hat mir das Leseerlebnis letztlich eher erschwert als bereichert. 3 ⭐️

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  • Charaktere
Veröffentlicht am 16.01.2026

Bösewicht in Love?

Twisted
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Twisted hat mich optisch sofort abgeholt – das Cover ist einfach mega 🤩✨ Ich liebe die komplette Reihengestaltung und bin ein absoluter Fan dieser edlen, düsteren Vibes.

Der Schreibstil war wieder super ...

Twisted hat mich optisch sofort abgeholt – das Cover ist einfach mega 🤩✨ Ich liebe die komplette Reihengestaltung und bin ein absoluter Fan dieser edlen, düsteren Vibes.

Der Schreibstil war wieder super flüssig und angenehm zu lesen 📖💨 Typisch Emily – ich bin trotz der vollgepackten Seiten richtig schnell durchgekommen.

Inhaltlich gab es ein paar gute Plottwists, vor allem zum Ende hin 😳🔥 Da hätte ich wirklich nicht kommen sehen, was Yasmins große Liebe betrifft – das war ein ziemlich krasser Moment.

Allerdings… mit Julian wurde ich anfangs GAR nicht warm 😬 Er war wirklich ein Bösewicht, und nicht auf diese charmante Art, sondern eher… uff, seine Absichten gegenüber Yasmin waren echt heftig, sodass ich mir viele Sorgen um sie gemacht habe.

Umso mehr habe ich gefeiert, dass Yasmin im Verlauf gelernt hat, ihre eigene Macht zu erkennen 💪💜 Sie ist nicht nur jemand, der „Ja und Amen“ sagt – sie hat verstanden, dass sie Grenzen setzen darf und soll. Ihre Entwicklung war definitiv ein Highlight für mich.

Trotzdem: Irgendwas hat mir gefehlt 🤷‍♀️ Ich kann es nicht genau benennen, aber die vorherigen Bände der Never After-Reihe haben mich mehr gefesselt. Twisted war gut, aber eben nicht wow. Ich hoffe sehr, dass die nächsten Teile wieder richtig reinschlagen ✨📚


Fazit
Ein gutes Buch mit starken Entwicklungen und spannenden Twists – aber leider ohne das besondere Etwas, das die Reihe sonst so einzigartig macht. 3 Sterne

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  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 28.12.2025

Geheimnisse enthüllt

Hamptons Prestige - Doubts & Desires
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Ich hatte es schon bei Band 1 gesagt, aber die Gestaltung dieser Reihe ist einfach total cool ✨ Das Cover wirkt super schick und ohne Schutzumschlag sieht das Buch unglaublich edel aus – passt einfach ...

Ich hatte es schon bei Band 1 gesagt, aber die Gestaltung dieser Reihe ist einfach total cool ✨ Das Cover wirkt super schick und ohne Schutzumschlag sieht das Buch unglaublich edel aus – passt einfach perfekt zu den Hamptons und diesem ganzen Rich-Vibe.

Der Schreibstil war wieder sehr angenehm und flüssig zu lesen, recht einfach gehalten und man kommt gut durch die Seiten 📖

Ein echtes Highlight für mich war die Entwicklung zwischen Weston und June. Ich mochte Weston schon insgeheim in Band 1 sehr gern und fand es richtig schön zu sehen, wie gesund und respektvoll die beiden miteinander umgehen 🤍 Ihre Dynamik hat mir wirklich gefallen.

Gut fand ich auch, dass endlich viele Geheimnisse gelüftet wurden – allerdings wirkten manche davon auf mich ehrlich gesagt ziemlich weird 😅 Gerade das Geheimnis von Cam und auch das von Evan hat mich schockiert, weil ich den beiden das niemals zugetraut hätte. Was Menschen für Geld tun, ist zwar erschreckend, aber dass man solche Dinge so lange geheim halten kann, fühlte sich für mich etwas unrealistisch an. Ähnlich ging es mir mit dem Geheimnis rund um Weston und Ashs Mutter – das hat sich für mich einfach nicht wirklich real angefühlt.

Auch die Gespräche mit den Eltern empfand ich teilweise schwierig. Sie wirkten auf mich nicht wirklich autoritär, sondern eher wie Fähnchen im Wind. Sobald Weston – abgesehen von seiner eigenen Zukunft – mit ihnen spricht, ändern sie schnell ihre Meinung zu seinen Gunsten, etwa bei Entscheidungen rund um Cameron oder Juniper. Das hat für mich nicht ganz gepasst.

Unrealistisch fand ich zudem Junes eigenes Geheimnis. Diese Art von Handlung liest man mittlerweile öfter, was grundsätzlich nicht schlimm ist, aber in anderen Büchern wird der Ernst der Lage für mich deutlich greifbarer dargestellt. Bei June hatte ich eher das Gefühl, dass sie ihr Problem fast vergisst, sobald sie in Ashs Nähe ist – inklusive Mädelsabend, obwohl kurz zuvor noch etwas sehr Krasses passiert ist. Das wollte für mich nicht ganz zusammenpassen.

Fazit
Band 1 mochte ich leider deutlich lieber. Dennoch hat mir der Rich-Vibe der Geschichte wieder gefallen und die Entwicklung zwischen Weston und June war für mich definitiv das Highlight. 3 Sterne

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  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 22.12.2025

Dem Geld hinterher

Catch the Billions, Baby!
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Mal wieder hat die liebe Jane ein unfassbar hübsches Cover auf den Markt gebracht. Da teile ich wirklich meinen Geschmack mit ihr. Das Buch ist eine wahre Augenweide. Mindestens genau so hübsch ist der ...

Mal wieder hat die liebe Jane ein unfassbar hübsches Cover auf den Markt gebracht. Da teile ich wirklich meinen Geschmack mit ihr. Das Buch ist eine wahre Augenweide. Mindestens genau so hübsch ist der Farbschnitt. Ich liebe die Blumen, die sich dort vom Cober wiederfinden, unheimlich doll. 😍

Der Schreibstil war hier auch eher der Bastards Dilogie ähnlich, statt der Kings. Es war nicht ganz so leicht geschrieben, wie die Kings, weshalb ich ein wenig länger zum lesen gebraucht habe. Auch kam ich des öfteren leider ab und zu mit Logan, Philipp und Jaden durcheinander, als es darum ging wer welche Absichten hatte.

Und genau wegen dieser Absichten wurde es mir dann auch irgendwie zu kompliziert. Zu Beginn war ich gar kein Fan von Olivia, da es ihr augenscheinlich darum ging, die reichen Männer auszunehmen und das Geld für sich selbst zu nutzen. 🥺

Auch mit Jaden konnte ich nicht so ganz warm werden. Besonders zu Beginn hat er sich als ein richtiger Arsch gegeben, weshalb er es ohne hin bei mir nicht mehr leicht gehabt hätte.

Zum Ende hin allerdings konnte ich ihn dann doch etwas mehr leiden, als er sich mehr für Olivia eingesetzt hat, als sie es nicht mehr konnte und auf Hilfe angewiesen war. ☺️

Dennoch waren mir diese vielen verschiedenen Protagonisten mit ihren Absichten und Zielen einfach schlichtweg zu hoch. Ich hatte mich eher auf ein entspanntes Buch gefreut anstelle eines solch komplizierten Beziehungsgeflechts. Denn nicht nur die Beziehungen in der Gegenwart spielten eine Rolle, nein, auch die der Vergangenheit. Und auf dieser Basis hatte jeder seine eigenen Ziele.


Fazit
Wer denkt, dass Catch the Billions Baby ein schneller Snack für zwischendurch ist, liegt auf jeden Fall falsch. Mich konnte leider auch dieses Buch nicht so ganz abholen, weil es einfach überhaupt nicht meine Erwartungen erfüllen konnte. 3 ⭐️

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