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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 03.01.2026

etwas schwächer als gewohnt

Im Labyrinth der Furcht
3

Schon das Cover überzeugt auf ganzer Linie: düster, atmosphärisch und genau das, was man von einem Ackerman-Thriller erwartet. Es macht sofort Lust auf eine spannende Geschichte, und der Farbschnitt rundet ...

Schon das Cover überzeugt auf ganzer Linie: düster, atmosphärisch und genau das, was man von einem Ackerman-Thriller erwartet. Es macht sofort Lust auf eine spannende Geschichte, und der Farbschnitt rundet das Gesamtbild perfekt ab – optisch ist das Buch definitiv ein Highlight.
Der Schreibstil von Ethan Cross ist wie gewohnt sehr angenehm und flüssig zu lesen. Die kurzen Kapitel sorgen dafür, dass man schnell vorankommt und immer wieder „nur noch ein Kapitel“ lesen möchte. Besonders gefallen haben mir die häufigen Settingwechsel, die zusätzliche Spannung erzeugen und Abwechslung in die Handlung bringen.
Ein großes Plus ist das Wiedersehen mit den bekannten Charakteren. Ackerman und die vertrauten Figuren fühlen sich sofort wieder richtig an, was Fans der Reihe sicherlich freuen wird. Gerade deshalb waren meine Erwartungen an diesen Band auch entsprechend hoch.
Leider konnte mich die Handlung nicht durchgehend überzeugen. Zwischendurch zieht sich die Geschichte spürbar, wirkt stellenweise zähflüssig und nicht so packend wie man es aus den vorherigen Büchern kennt. Es wird auffallend viel geredet, analysiert und nachgedacht. Dadurch bleibt die sonst so typische actionreiche Spannung, für die die Ackerman-Bücher stehen, etwas auf der Strecke.
Auch das Ende konnte mich nicht vollständig abholen. Es war in Ordnung, aber eher „so lala“. Ich hätte mir einen deutlich imposanteren, intensiveren Showdown gewünscht, der noch einmal alles aus Ackerman herausholt.
Trotz meiner Kritik bleibt die Ackerman-Reihe eine meiner Lieblingsreihen, und auch dieser Band hat seine starken Momente. Insgesamt hat er meine hohen Erwartungen jedoch nicht ganz erfüllt. Ich hoffe sehr, dass der nächste Teil wieder an die gewohnte Hochspannung anknüpfen kann. Ich vergebe für diesen Band 3,5 von 5 Sterne.

  • Einzelne Kategorien
  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Spannung
Veröffentlicht am 27.12.2025

düsteres Setting

House of Rayne
0

House of Rayne besticht bereits auf den ersten Blick durch sein Cover: mysteriös, edel und geheimnisvoll. Es vermittelt genau die düstere, verführerische Atmosphäre, die man auch im Inneren des Buches ...

House of Rayne besticht bereits auf den ersten Blick durch sein Cover: mysteriös, edel und geheimnisvoll. Es vermittelt genau die düstere, verführerische Atmosphäre, die man auch im Inneren des Buches wiederfindet, und macht sofort neugierig auf die Geschichte.
Der Schreibstil von Harley Laroux ist angenehm flüssig und gut zu lesen. Besonders positiv hervorzuheben sind die wechselnden Perspektiven der beiden Hauptprotagonisten. Dadurch wirkt die Handlung lebendig und emotional nahbar, da man tief in die Gedanken- und Gefühlswelt beider Figuren eintauchen kann. Die Dynamik zwischen ihnen wird so greifbarer, und es fällt leicht, ihre Entscheidungen und inneren Konflikte nachzuvollziehen.
Die düstere Atmosphäre zieht sich konsequent durch das gesamte Buch und passt perfekt zum Genre, zur Jahreszeit und zur Handlung. Sie unterstreicht die geheimnisvolle Grundstimmung und verstärkt das Gefühl von Spannung und Unbehagen auf sehr gelungene Weise. Besonders das Setting auf der Insel ist äußerst authentisch dargestellt – man kann sich die raue, abgeschiedene Umgebung bildlich vorstellen, was die Geschichte zusätzlich intensiviert.
Ein weiterer Pluspunkt sind die spicy Szenen, die intensiv, leidenschaftlich und dennoch stimmig in die Geschichte eingebettet sind. Die Anziehung zwischen den Protagonisten wirkt ehrlich und authentisch, was die emotionalen wie körperlichen Momente glaubwürdig macht.
Die Handlung selbst konnte mich jedoch nicht vollständig überzeugen. Der starke übernatürliche Fokus war persönlich nicht ganz mein Geschmack. Wer mit diesem Genre allerdings etwas anfangen kann und weiß, worauf er oder sie sich einlässt, wird hier vermutlich ein echtes Highlight finden. Fans von düsteren, übernatürlichen Romance-Geschichten mit einer intensiven Liebesdynamik kommen definitiv auf ihre Kosten.
Insgesamt ist House of Rayne ein atmosphärisches, leidenschaftliches Buch mit starken Charakterperspektiven und einem sehr gelungenen Schreibstil. Aufgrund der Handlung vergebe ich 3,5 von 5 Sternen, empfehle das Buch aber allen, die übernatürliche Dark Romance mögen und sich von einer geheimnisvollen, düsteren Stimmung gerne mitreißen lassen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 11.10.2025

hätte mehr erwartet

One On One
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Das Cover von "One on One" ist solide gestaltet und passt durchaus zum Inhalt des Buches. Es spiegelt die Thematik und Stimmung der Geschichte wider, auch wenn es nicht ganz meinem persönlichen Geschmack ...

Das Cover von "One on One" ist solide gestaltet und passt durchaus zum Inhalt des Buches. Es spiegelt die Thematik und Stimmung der Geschichte wider, auch wenn es nicht ganz meinem persönlichen Geschmack entspricht. Dennoch vermittelt es einen guten ersten Eindruck und weckt Interesse, ohne zu viel vorwegzunehmen.
Der Schreibstil von Jamie Harrow ist angenehm und leicht zu lesen, dadurch lässt sich die Geschichte grundsätzlich flüssig verfolgen. Stilistisch gibt es also nichts auszusetzen – die Sprache ist klar, gut verständlich und trägt die Handlung.
Allerdings konnte mich die Handlung selbst nicht vollkommen überzeugen. Sie wirkt stellenweise etwas zähflüssig und kommt nur langsam in Fahrt. Manche Passagen ziehen sich und hätten etwas mehr Dynamik oder emotionale Spannung vertragen. Dadurch hatte ich zeitweise Schwierigkeiten, wirklich in die Geschichte einzutauchen oder das Buch in einem Rutsch zu lesen.
Ein weiterer Punkt, der mich beim Lesen etwas gestört hat, war die fehlende emotionale Verbindung zu den Charakteren. Ich konnte mich nicht richtig in sie hineinversetzen oder mit ihnen mitfühlen. Auch die Gefühle zwischen den Figuren wurden für mich nicht so greifbar oder intensiv dargestellt, wie ich es mir gewünscht hätte. Dadurch blieb die Geschichte etwas distanziert, obwohl das Potenzial für Tiefe und Emotionen definitiv vorhanden war.
Insgesamt hat mir beim Lesen „das gewisse Etwas“ gefehlt, das ein gutes Buch zu einem großartigen macht. "One on One" ist solide geschrieben und hat gute Ansätze, doch es konnte mich emotional nicht völlig abholen. Ein gut lesbarer Roman mit schönem Schreibstil, aber Schwächen in der Handlung und Charaktertiefe. Für mich persönlich reicht es daher zu 3,5 von 5 Sternen.

  • Einzelne Kategorien
  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Gefühl
Veröffentlicht am 19.08.2025

erschreckender Blick in die Zukunft?

Divisio
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Schon das Cover von Divisio ist ein echter Hingucker. Modern, atmosphärisch und geheimnisvoll gestaltet, vermittelt es sofort den Eindruck, dass sich dahinter eine spannende und tiefgründige Geschichte ...

Schon das Cover von Divisio ist ein echter Hingucker. Modern, atmosphärisch und geheimnisvoll gestaltet, vermittelt es sofort den Eindruck, dass sich dahinter eine spannende und tiefgründige Geschichte verbirgt. Allein dadurch wurde meine Neugier sofort geweckt, und das Buch hat es geschafft, mich von Anfang an optisch zu fesseln.
Elena Weber schreibt in einem angenehm flüssigen und leicht verständlichen Stil. Besonders gut gefallen hat mir der Einsatz unterschiedlicher Perspektiven. Durch die wechselnden Blickwinkel wird die Handlung nicht nur abwechslungsreicher, sondern wirkt auch vielschichtiger und authentischer. Man bekommt ein umfassenderes Bild von den Geschehnissen.
Trotz dieser Stärken hatte ich jedoch meine Schwierigkeiten mit den Figuren. Zwar sind sie in interessante Konflikte eingebettet, dennoch blieben sie für mich insgesamt etwas zu blass und nicht immer so greifbar, wie ich es mir erhofft hatte. Auch die Handlung wirkte für meinen Geschmack nicht durchgehend rund: Es gab viele spannende Passagen, die mich packten, aber auch Momente, in denen sich das Geschehen etwas zog oder durch zu viele Richtungswechsel an Klarheit verlor. Dadurch kam es immer wieder zu Längen, die meinen Lesefluss unterbrochen haben.
Sehr stark ist dagegen das thematische Fundament des Romans. Die Auseinandersetzung mit dem Teilen eines Körpers von zwei Individuen und den damit verbundenen Möglichkeiten und Gefahren fand ich ausgesprochen spannend – und auch beunruhigend. Divisio zeigt auf eindrucksvolle Weise, welche erschreckenden Entwicklungen uns in Zukunft möglicherweise erwarten könnten. Gerade dieser Aspekt regt zum Nachdenken an und bleibt auch nach dem Lesen im Kopf.
Ich vergebe für das Buch 3,5 von 5 Sterne.

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  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 11.03.2025

interessante Thematik

Die Herde
4

Das Cover finde ich richtig gut gelungen. Es ist ein total guter Eyecatcher und passt auch super zum Inhalt. In der Buchhandlung greift man sofort nach dem Buch und im Bücherregal ist es ein richtiges ...

Das Cover finde ich richtig gut gelungen. Es ist ein total guter Eyecatcher und passt auch super zum Inhalt. In der Buchhandlung greift man sofort nach dem Buch und im Bücherregal ist es ein richtiges Highlight.
Der Schreibstil des Autors ist angenehm und flüssig zu lesen. Die unterschiedlichen Perspektiven fand ich sehr interessant und machten das Buch spannender. Die kurzen Kapitel erhöhten bei mir das Lesetempo.
Die Thematik fand ich eigentlich sehr interessant, denke aber, dass man noch mehr damit machen hätte können. Als Lehrerin für Naturwissenschaften finde ich solche Themen immer besonders informativ und von großer Bedeutung.
Die Charaktere waren durchwegs passabel und authentisch gezeichnet, zu 100% konnten sie mich aber nicht mitreißen, genauso wie die Handlung. Die Erklärung für das Phänomen war mir etwas zu seicht, gerne hätte ich noch ausführlicher darüber gelesen.
Ein interessantes und informatives Buch, aber kein Thriller im eigentlichen Sinne. Ich vergebe für das Buch 3,5 von 5 Sterne.

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  • Spannung