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Birgit51

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 09.12.2025

Klimawandel - einfach erklärt- ein Buch nicht nur für Kinder und Jugendliche

Mias Hoffnung
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Der Autor dieses schmalen Büchleins, Dr. Henrik Timmermann arbeitet als Ingenieur seit über 20 Jahren an Klimaschutzthemen. Er beschreibt in diesem Buch in 3 Teilen in Kurzgeschichten, ergänzt durch zusätzliche ...

Der Autor dieses schmalen Büchleins, Dr. Henrik Timmermann arbeitet als Ingenieur seit über 20 Jahren an Klimaschutzthemen. Er beschreibt in diesem Buch in 3 Teilen in Kurzgeschichten, ergänzt durch zusätzliche Erläuterungen, durch die Themen Klimawandel und Klimaschutz.

Inhaltsangabe:

Wollen Sie gleichzeitig unterhalten werden und etwas lernen? Wollen Sie ein Buch lesen, das wieder Lust auf die Zukunft macht? Ein Buch über den Klimawandel, das Hoffnung weckt?

Dann sollten Sie dieses Buch lesen.

Dieses Buch richtet sich an alle, die ein anschauliches Klimabuch in Erzählform lesen wollen.

Meinung:

Dieses Buch lässt sich leicht lesen. Die 12jährige Mia, daher der Titel, fragt sich was passiert, wenn wir keinen Klimaschutz betreiben. Es enthält Kurzgeschichten, die erläutern was passiert, was jeder einzelne tun kann, wie man sogar Geld sparen kann, wenn man Klimaschutz betreibt und vieles mehr.

Es ist relativ leicht verständlich geschrieben und ist daher auch gut für Jugendliche und KInder (auch für Erwachsene) geeignet. Ein Buch welches Hoffnung und Mut macht, dass der Klimawandel gestoppt werden kann und jeder einzelne etwas dafür tun kann.

Ich vergebe 4,5 Sterne.


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Veröffentlicht am 07.07.2023

Ein ereignisreicher Sommer

Lenas Kieselsteine
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Zum Inhalt:

Lena ist 14 Jahre alt, wird von ihrer Mutter vernachlässigt, versteht sich leider so gar nicht mit ihrem Stiefvater und reist kurzentschlossen und spontan von zu Hause nach einem Streit der ...

Zum Inhalt:

Lena ist 14 Jahre alt, wird von ihrer Mutter vernachlässigt, versteht sich leider so gar nicht mit ihrem Stiefvater und reist kurzentschlossen und spontan von zu Hause nach einem Streit der Mutter und des Stiefvaters aus, weil sie es nicht mehr aushält daheim. Ihr kleiner Halbbruder ist der einzige, den sie schweren Herzens zurücklässt, um zur Schwester ihrer Mutter nach Bayern zu reisen.

Bei dieser Reiseodyssee habe ich viel mit Lena mitgefiebert, da ich auch eine Tochter im fast gleichen Alter habe. Sie wird beraubt, muss auf der Straße übernachten, ist gezwungen "schwarz" zu fahren, gerät an finstere Gestalten und fährt per Anhalter, was ja auch schon gefährlich enden kann. Sie ist sich dessen bewusst, hat aber keine andere Wahl in ihrer Lage, erhält aber auch unerwartete Hilfe von einer kleinen schwarzen Katze, die sich oftmals als ihr persönlicher Schutzengel erweist.

Und dann wird es doch noch ein "fabelhafter Sommer" für das junge Mädchen, wie der Untertitel dieses schönen Romans lautet. Mehr wird zum Inhalt nicht verraten, da man es selbst lesen sollte.

Für diesen (bis auf den "kleinen Schutzengel" als spirituelle Begebenheit, (ich würde es mal so beschreiben) ist dies ein realistischer Roman, den ich durch den tollen Schreibstil, die gute Beschreibung der Situationen und der Umgebung sehr gerne gelesen habe. Es war spannend, Lenas Familiengeheimnisse beim Lesen nach und nach aufzudecken und ihr bei ihren Abenteuern zu folgen.

Fazit:

Ein schönes, spannendes aber auch anspruchsvolles Buch, weil es sowohl unerhält als auch in die Tiefe geht. Ich vergebe 4,5 Sterne.

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Veröffentlicht am 30.12.2025

Ein ungewöhnlicher poetischer Roman, lesenswert

Der letzte Brief des Papstes
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"Der letzte Brief des Papstes" ist ein literarischer Thriller im Gewand eines spirituellen Romans. Dabei geht es nicht um Dogmen. Nicht um Sünde. Sondern um Erinnerung. Und um das, was verloren geht, wenn ...

"Der letzte Brief des Papstes" ist ein literarischer Thriller im Gewand eines spirituellen Romans. Dabei geht es nicht um Dogmen. Nicht um Sünde. Sondern um Erinnerung. Und um das, was verloren geht, wenn alle schweigen. Was als Suche beginnt, wird zu einer Reise durch Schuld, Institution und das Unaussprechliche. Poetisch. Dunkel. Erschütternd. Denn auch das Verborgene spricht. Nur leiser."
So beschreibt es die Autorin oder der Verlag. Ich stimme dem zu.

Diesen Roman von Clarissa van Elbrecht hatte ich mir anders vorgestellt. Nichts desto trotz hat er mir gefallen und mich gefesselt. Ihn zu beschreiben ist nicht einfach. Er ist nicht so geschrieben wie Romane üblicherweise geschrieben sind. HIer zum Verständnis einige Beispiele:

„...Es gibt Orte, an denen das Schweigen nicht die Abwesenheit von Wahrheit ist – sondern ihr Schutz…“

„…Wie viel Schweigen braucht eine Institution, um zu überleben?…“

„...Sie haben gefunden,

was nicht für Sie bestimmt war…“

Es ist alles sehr geheimnisvoll und als Leser muss man schon - wie der Novize - geduldig sein, um hinter die Geheimnisse des Vatikans zu kommen.

Das ganze Buch ist so aufgebaut. Der Leser muss viel zwischen den Zeilen lesen und sich viel dabei denken. Aber es ist toll gemacht. Ich finde es ungewöhnlich und unterhaltsam.

Es geht um einen jüngeren, früheren Rechtsanwalt, der als Novize in den Vatikan kommt. Er ist vor einer Sünde, die er - wie er denkt und fühlt - begangen hat und er möchte neu anfangen. Dies erfährt man als Leser nach und nach und ich denke das ist noch nicht zu viel gespoilert. Er findet in seiner Kammer Unterlagen und kommt nach und nach einem Geheimnis im Vatikan auf die Spur. Mehr möchte ich nicht verraten.

Alle die poetische Bücher mögen, in die Welt es Vatikans eintauchen möchten, empfehle ich diesen Roman. Er hat mich gut unterhalten. Daher vergebe ich vier Sterne.

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Veröffentlicht am 12.02.2025

Kann die Zukunft die Vergangenheit beeinflussen?

Im ewigen Strom der Zeit
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Hintergründig. Packend. Rätselhaft. So beschreibt es der Verlag bzw. der Autor. Und ich kann dem zustimmen. Dieser Roman ist ein spannender Science Fiction-Krimi-Mix würde ich sagen. Mich hat er auf jeden ...

Hintergründig. Packend. Rätselhaft. So beschreibt es der Verlag bzw. der Autor. Und ich kann dem zustimmen. Dieser Roman ist ein spannender Science Fiction-Krimi-Mix würde ich sagen. Mich hat er auf jeden Fall gut unterhalten und auch zum Nachdenken gebracht.

Kann eines Entscheidung, die ein Wissenschaftler 300 Jahre in der Zukunft trifft, das Handeln der Menschen und die Vergangenheit selbst beeinflussen und ändern? Könnten zukünftige Technologien unser "Jetzt" beeinflussen?

Dieser Roman spielt hauptsächlich im Jahr 2024 aber es wird auch eine 2. Zeitebene 300 Jahre später eingebaut. Ich finde, dies hat der Autor spannend und packend erzählt.

Der Roman handelt zum einen von einer Auseinandersetzung zwischen zwei Drogenkartellen in Boston. Ein IT-Konzern, der sowohl in Boston als auch in Deutschland ansässig ist, unterstützt mit seiner Technik, die auch schon durch KI unterstützt wird, das FBI in Boston. Joscha Halberstadt ist die Hauptperson in diesem Buch, er ist der Leiter der ISF-Zweigstelle in Berlin, er fliegt nach Boston um sich mit dem Mutterkonzern abzustimmen.

Ich fand es gut, dass in dem Roman sowohl die Gedanken dieses Joscha Halberstadt und seiner Kollegen in Berlin, seine Motivation und auch die seiner Kollegen in Boston, die an der KI arbeiten gut erklärt wurden.

Weiterhin war es spannend, das auch die sog. Gangster, die Drogendealer und deren Gedanken, Motivation und Leben beleuchet wurden.

So ging es abwechselnd in den Kapiteln mal um die Gangster, dann wieder um die Techniker bis die Handlungsstränge sind dann kreuzten. Dies war gut gemacht und ich fand es beim Lesen abwechslungsreich.

Ich empfehle das Buch sowohl für Krimi- als auch für Science-Fiction Fans. Sehr gute vier Sterne.

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Veröffentlicht am 05.12.2024

Märchenhaft mörderisch

Sterntaler für Erkül Bwaroo
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Dies war mein 2. Krimi mit dem Elfendetektiv Erkül Bwaroo und Ähnlichkeiten mit dem berühmten Hercule Poirot aus der Feder von Agatha Christie sind beabsichtigt, ist er doch ebenso eitel wie brilliant ...

Dies war mein 2. Krimi mit dem Elfendetektiv Erkül Bwaroo und Ähnlichkeiten mit dem berühmten Hercule Poirot aus der Feder von Agatha Christie sind beabsichtigt, ist er doch ebenso eitel wie brilliant in der Aufklärung von Mordfällen und in der Nutzung seiner kleinen grauen Zellen. wie sein berühmtes Vorbild.

Die Autorin Ruth M. Fuchs ist genau wie ich auch eine Verehrerin von Agatha Christie und daher finde ich die Romane sehr gelungen, der Stil gefällt mir sehr gut. In jedem Roman dieser Erkül-Bwaroo-Reihe werden mehr oder weniger bekannte Märchen mit einer Kriminalgeschichte gekommt verwoben, so dass man als Leser viel Freude beim Lesen hat.

In dieser Geschichte geht es um eine junge, reiche Frau namens Stella Hauser, die ermordet wurde. Die Vergangenheit dieser freundlichen etwas unnahbaren Damn liegt allerdings im Unklaren und Erkül Bwaroo wird von der Verlobten seines Freundes damit beauftragt, den Mord aufzuklären. Da er eigentlich den Junggesellenabschied seines besten Freundes vorbereiten soll, überträgt er diese Aufgabe seinem langjährigen Diener Orges und verreist schweren Herzens ohne ihn. Die Ermordete war Inhaberin eines Restaurant, war eine begnadete Köchin gewesen sowie wohlttätig und so kommen als Verdächtigte für den Mord so einige Personen in Frage. Erkül wäre nicht Erkül, wenn er nicht auf seine ihm eigene Weise gekonnt ermitteln würde. Es ist immer wieder unterhaltsam zu lesen, wie er vorgeht und wie er den Personen Hintergründe und Erkenntnisse entlockt. Hierbei steht ihm in diesem Roman ein sympathischer junger Polizist zur Seite. Die Aufklärung des Falles erfolgt - wie bei Bwaroo üblich - im großen Kreis der Verdächtigten. Auf den Täter/die Täterin (es wird bei Rezis ja nicht gespoilert) wäre ich jedenfalls nicht gekommen!

Fazit: Ein unterhaltsamer, gemütlicher Kriminalroman, der ohne viel Blutvergießen auskommt.

Ich habe diesen sehr Roman sehr gerne gelesen und vergebe gute vier Sterne und eine Leseempfehlung.


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