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Veröffentlicht am 02.01.2026

Drei tödliche Tage

The Blackgate Invitation
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Ruby und Wrens Aufgabe klang so einfach. Sie sollten einfach nur einen Abend lang die Töchter von Mrs. Blackgate spielen und mit ihr an einem Dinner teilnehmen. Und dafür eine riesige Summe Geld kassieren. ...

Ruby und Wrens Aufgabe klang so einfach. Sie sollten einfach nur einen Abend lang die Töchter von Mrs. Blackgate spielen und mit ihr an einem Dinner teilnehmen. Und dafür eine riesige Summe Geld kassieren. Doch jetzt sind die beiden in einem Herrenhaus eingesperrt, der Geist eines Mordopfers hat einen magischen Wettkampf ausgerufen und alle anderen Gäste sind Hexen. Jetzt haben sie drei Tage, um eine Reihe tödlicher Rätsel zu lösen. Dabei müssen sie auch noch ihr fehlendes magisches Talent verbergen und überleben. Und dann ist da noch Auden, der Elementarmagier, der sie nicht aus den Augen lässt.
Das Buch startet sehr schwach. Uns werden extrem viele Figuren vorgestellt, was teilweise wirklich verwirrend ist. Zudem zieht sich die Handlung in der ersten Hälfte des Buches ungemein. Auch der komplizierte verschachtelte Schreibstil hilft dabei nicht gerade weiter. Im zweiten Teil wirken sowohl Schreibstil als auch Handlung wie ausgewechselt. Plötzlich wird es total spannend und man kann kaum mehr aufhören zu lesen. Die eigentliche Idee ist auch sehr geil, denn die Charaktere haben kaum die Möglichkeit sich gegenseitig auszuweichen, woraus Gespräche entstehen, die es sonst nie gegeben hätte. Im Laufe des Buches kommen auch sehr viele Geheimnisse ans Licht und Lügen werden aufgedeckt, die das Handeln einiger Charaktere und noch so einige andere Ungereimtheiten erklären. Generell war mir der Schreibstil aber etwas zu detailliert. Das Magiesystem wurde allerdings genau richtig erklärt. Ich habe alles verstanden und wusste über alles wichtige Bescheid, wurde aber nicht von ausschweifenden Erklärungen gelangweilt. Was mir zudem noch sehr gut gefallen hat, war die Tension zwischen ein paar Charakteren. Bei manchen war die Tension sehr klar, bei anderen wurde sie nur angedeutet, sodass ich Theorien hatte, die auch am Ende des Buches nicht alle aufgeklärt wurden. Ebenso finde ich es gut, dass man selber mitraten kann, wer wohl der Mörder gewesen ist. Die Handlungen der Personen, sowohl böse als auch gute, haben auch alle einen verständlichen Hintergrund. Die Taten sind also nicht einfach aus der Luft gegriffen. Das Buch startet zwar langsam und langweilig, wird aber von Seite zu Seite spannender. Im Endeffekt lohnt es sich wirklich dranzubleiben.

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  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 08.06.2025

Pflanzen-Dschungel

Andersgasse 7 1: Ein Fall für den fantastischen Flusenwutz
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Karl und Elsa können es kaum glauben als sie erfahren, dass ihr Nachbar Matties die Samen der gefährlichen Allwachspflanze besitzt. Mit nur einem Tropfen Wasser kann diese völlig außer Kontrolle geraten. ...

Karl und Elsa können es kaum glauben als sie erfahren, dass ihr Nachbar Matties die Samen der gefährlichen Allwachspflanze besitzt. Mit nur einem Tropfen Wasser kann diese völlig außer Kontrolle geraten. Bald treibt auch noch ein unsichtbarer Dieb sein Unwesen dessen Spur die beiden Freunde sofort aufnehmen. Kurz darauf droht Karl und Elsas Haus sowie deren Schule im Pflanzenchaos zu versinken. Jetzt wird die Superkraft der fantastischen Flusenwutze dringend benötigt.

Die Aufmachung des Buches macht durch die vielen Details sehr neugierig. Man sieht bereits Orte, Menschen und Dinge, die im Verlauf der Geschichte eine Rolle spielen werden. Der Hauptcharakter Karl und auch seine beste Freundin Elsa waren mir direkt sympathisch. Die Handlungen konnte man sehr gut nachvollziehen. Besonders Karl hat häufiger genauso naiv und unvorsichtig gehandelt, wie es Kinder in seinem Alter tun würden. Als typischen Detektivroman würde ich die Handlung allerdings nicht beschreiben. Es gibt durchaus Anteile dessen, doch wirklich viel Detektivarbeit leisten die beiden nicht. Auch der Titel des Buches ist ein bisschen irreführend, denn die gesamte Gasse ist keinesfalls komisch, zumindest hat man davon nichts mitbekommen, sondern nur dieses eine Haus in dem die beiden leben. Eine wirkliche Spannungskurve war in diesem Buch leider auch nicht zu finden. Leider wurde zudem kaum etwas bezüglich der Magiefunktionen erzählt, was das Buch nochmal anschaulicher und nachvollziehbarer gemacht hätte. Was die Geschichte allerdings noch ein bisschen anschaulicher gemacht hat, waren die Illustrationen und auch die Personenvorstellung am Anfang des Buches. Somit konnte mich das Buch leider nicht richtig abholen, obwohl es einfach zu lesen und zu verstehen war, wozu auch der angenehmen Schreibstil beigetragen hat. Es war wirklich nicht mehr als eine nette kleine Story ohne richtigen Höhepunkt für zwischendurch.

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  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 05.03.2025

Reise auf eine magische Insel

Die Insel der magischen Wächter – Der große Test
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Als Berry dazu eingeladen wird Schülerin der berühmten Wächter- Akademie auf der Lotusinsel zu werden, kann sie es zuerst gar nicht fassen. Auf dieser Schule lernen die Novizen, sich in magische Wesen ...

Als Berry dazu eingeladen wird Schülerin der berühmten Wächter- Akademie auf der Lotusinsel zu werden, kann sie es zuerst gar nicht fassen. Auf dieser Schule lernen die Novizen, sich in magische Wesen zu verwandeln und in dieser Gestalt alle Pflanzen und Tiere zu beschützen. Die Meister und Meisterinnen der Akademie bringen ihnen die Sprache der Tiere, die Geheimnisse der Pflanzenkunde, die Kunst des Kampfes und die Fähigkeit den eigenen Geist zu stärken bei. All das ist gar nicht so einfach für Berry, was sie an der Stärke ihrer Kräfte zweifeln lässt. Sie hat Angst die Prüfung zur Wächterin nicht zu bestehen und die Insel und damit ihre bisher besten Freunde verlassen zu müssen.
Wir reisen in der Geschichte gemeinsam mit unserer Protagonistin zu einer Schule in der sie magische Dinge lernen soll. Da all das für sie genauso neu ist wie für uns, sind auch reichlich Erklärungen zu finden, mit denen man sich eine eigene Vorstellung des ganzen manchen kann. Danach folgen reichlich Berichterstattungen von ihrem Schulalltag mit mal mehr mal weniger magischen Ereignissen. Die Charaktere werden für mein Empfinden leider viel zu wenig vorgestellt und machen bis auf ein oder zwei auch keine wirkliche Entwicklung durch. Der Schreibstil ist passend für ein Kinderbuch einfach gehalten und lässt einen gut vorankommen, ohne dass man über einzelne Wörter oder Formulierungen stolpert. Auch das Magiesystem habe ich nicht wirklich verstanden, da es kaum Erklärungen in dieser Hinsicht gab. Anscheinend werden die Schüler nach ihrer Prüfung in verschiedene Kategorien eingeteilt, doch was welche Kategorie bedeutet… keine wirkliche Ahnung. Es wurden höchstens 2-3 Strichpunkte genannt, die die Kategorie beschrieben. Es war ein schönes cozy Buch für zwischendurch, mehr aber auch nicht. Wer einen großen Spannungsbogen und überraschende Plottwists erwartet ist hier definitiv falsch. Doch auch ohne das alles mochte ich das Buch ganz gerne und bin auch bereit fortsetzende Bände zu lesen. Ich hoffe, dass wir in den folgenden Bänden dann mehr über das Magiesystem, die einzelnen Charaktere und die Frage, die sich am Ende der Geschichte auftut, erfahren.

  • Einzelne Kategorien
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  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 05.03.2025

Reise auf eine magische Insel

Die Insel der magischen Wächter – Der große Test
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Als Berry dazu eingeladen wird Schülerin der berühmten Wächter- Akademie auf der Lotusinsel zu werden, kann sie es zuerst gar nicht fassen. Auf dieser Schule lernen die Novizen, sich in magische Wesen ...

Als Berry dazu eingeladen wird Schülerin der berühmten Wächter- Akademie auf der Lotusinsel zu werden, kann sie es zuerst gar nicht fassen. Auf dieser Schule lernen die Novizen, sich in magische Wesen zu verwandeln und in dieser Gestalt alle Pflanzen und Tiere zu beschützen. Die Meister und Meisterinnen der Akademie bringen ihnen die Sprache der Tiere, die Geheimnisse der Pflanzenkunde, die Kunst des Kampfes und die Fähigkeit den eigenen Geist zu stärken bei. All das ist gar nicht so einfach für Berry, was sie an der Stärke ihrer Kräfte zweifeln lässt. Sie hat Angst die Prüfung zur Wächterin nicht zu bestehen und die Insel und damit ihre bisher besten Freunde verlassen zu müssen.
Wir reisen in der Geschichte gemeinsam mit unserer Protagonistin zu einer Schule in der sie magische Dinge lernen soll. Da all das für sie genauso neu ist wie für uns, sind auch reichlich Erklärungen zu finden, mit denen man sich eine eigene Vorstellung des ganzen manchen kann. Danach folgen reichlich Berichterstattungen von ihrem Schulalltag mit mal mehr mal weniger magischen Ereignissen. Die Charaktere werden für mein Empfinden leider viel zu wenig vorgestellt und machen bis auf ein oder zwei auch keine wirkliche Entwicklung durch. Der Schreibstil ist passend für ein Kinderbuch einfach gehalten und lässt einen gut vorankommen, ohne dass man über einzelne Wörter oder Formulierungen stolpert. Auch das Magiesystem habe ich nicht wirklich verstanden, da es kaum Erklärungen in dieser Hinsicht gab. Anscheinend werden die Schüler nach ihrer Prüfung in verschiedene Kategorien eingeteilt, doch was welche Kategorie bedeutet… keine wirkliche Ahnung. Es wurden höchstens 2-3 Strichpunkte genannt, die die Kategorie beschrieben. Es war ein schönes cozy Buch für zwischendurch, mehr aber auch nicht. Wer einen großen Spannungsbogen und überraschende Plottwists erwartet ist hier definitiv falsch. Doch auch ohne das alles mochte ich das Buch ganz gerne und bin auch bereit fortsetzende Bände zu lesen. Ich hoffe, dass wir in den folgenden Bänden dann mehr über das Magiesystem, die einzelnen Charaktere und die Frage, die sich am Ende der Geschichte auftut, erfahren.

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