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Veröffentlicht am 03.01.2026

vielversprechender Reihenauftakt mit ganz besonderen Persönlichkeiten

Mord kennt kein Alter
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Das Cover hat mich sofort neugierig gemacht. Ein Schloss mit Parkanlage davor, dazu rechts unten im Bild der Maulwurf, der für mich sinnbildlich für einen hinterhältig agierenden Charakter steht, und die ...

Das Cover hat mich sofort neugierig gemacht. Ein Schloss mit Parkanlage davor, dazu rechts unten im Bild der Maulwurf, der für mich sinnbildlich für einen hinterhältig agierenden Charakter steht, und die Brille samt Krückstock, die wie der Titel auf ein gesetztes Alter der Protagonisten schließen lässt. Sehr gemocht habe ich, dass das Bild von Krückstock und Brille auch im Innenteil weiterverwendet wird. Das gibt ein rundes Gesamtbild ab.

Schloss Bucheneck ist eine elegante Wohnanlage für ältere Herrschaften. Doch mitten in die Idylle hinein geschieht ein Mord und einer der Bewohner gerät unter Verdacht, diesen verübt zu haben. Das lassen die rüstigen wie charismatischen Persönlichkeiten nicht auf sich sitzen. So stürzen sich die Frau des dementen Bewohners Hannes Lotte Hansen, die ehemalige Finanzbeamtin Ute sowie der emeritierte Professor Harald in die Jagd nach dem wahren Mörder.

Herrlich humorvoll aber auch mit einem feinfühligen zum Nachdenken anregenden Tiefgang, erzählt Autorin Marie-Christin Fuchs in flüssig zu lesendem Schreibstil einen Cosy Crime, der sich sehen lassen kann. Spannend bleibt es auf jeden Fall bis zum Schluss. Viel Raum nehmen die persönlichen Beziehungen ein, so dass an der einen oder anderen Stelle das Geschehen rund um den Mordfall etwas in den Hintergrund rückt, aber die Figuren sind so wunderbar gezeichnet, sympathisch wie authentisch, dass dies nicht als negativ anzusehen ist.

Ein vielversprechender und sehr gelungener Reihenauftakt mit ganz besonderen Persönlichkeiten, die ich sofort in mein Herz geschlossen habe. Ich freue mich sehr auf die folgenden Bände der Reihe.

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Veröffentlicht am 02.01.2026

unterhaltsamer Krimi in interessanter Umgebung und mit wundervollen Figuren

Mord macht keine Ferien
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"Mord macht keine Ferien" ist der zweite Fall für die wunderbaren Menschen auf Schloss Bucheneck. Dabei schreibt Autorin Marie-Christin Fuchs unter ihrem Klarnamen, während sie sonst meist unter verschiedenen ...

"Mord macht keine Ferien" ist der zweite Fall für die wunderbaren Menschen auf Schloss Bucheneck. Dabei schreibt Autorin Marie-Christin Fuchs unter ihrem Klarnamen, während sie sonst meist unter verschiedenen Pseudonymen veröffentlicht.

Ein Einstieg ins Buch ist auch ohne Vorkenntnis des ersten Bandes problemlos möglich. Doch wer den ersten Band bereits gelesen hat freut sich sicher über das Wiedersehen mit Lotte Hansen, dem Professor, Ute, Chris und vielen anderen, die mit ihrer besonderen Art ans Herz gewachsen sind.

Mit einer regionalen Kunstausstellung will die Freifrau ihren Verpflichtungen nachkommen. So tummeln sich einige ausgewählte Künstler auf Schloss Bucheneck, bis kurz vor der Ausstellungseröffnung einer von ihnen durch sein eigenes Kunstwerk zu Tode kommt. Lotte und ihre Freunde sind sich schnell sicher: das war Mord! Deshalb ermitteln sie mit Fingerspitzengefühl und einer großen Portion Cleverness.

Die Figuren sind unheimlich sympathisch und lebensnah beschrieben. Natürlich gibt es auch einige wenige Unsympathische. alles andere wäre unrealistisch und nicht zu einem Mordfall passend, doch auch diese sind fein charakterisiert und ihre Handlungen und Beweggründe für den Lesenden verständlich herausgearbeitet. Man kann Lotte und ihre Freunde eigentlich als Hommage der Autorin an alte Menschen sehen, denen viel zu oft viel zu wenig zugetraut wird. Dass damit meist eine Unterschätzung ihres geistigen Horizontes einhergeht ist nicht nur für diese Menschen selbst eine Beleidigung. Trotz der einen oder anderen körperlichen Einschränkung sowie mancher persönlichen Eigenheiten steht eines klar im Vordergrund: der Zusammenhalt der Bewohner auf Schloss Bucheneck. Dass diese Seniorenresidenz etwas ganz Besonderes ist, liegt wahrlich nicht nur an den mysteriösen Mordfällen.

Ein unterhaltsamer und spannender Krimi mit charismatischen Figuren. Auf den dritten Band der Reihe freue ich mich bereits sehr!

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Veröffentlicht am 31.12.2025

gekonnte Mischung aus Spannung, Humor und Lokalkolorit

Unterm Schinder
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Andreas Föhr legt mit "Unterm Schinder" den neunten Band der Reihe rund um seine Kommissare Wallner und Kreuthner vor.

Eigentlich will Kreuthner eine Kollegin beeindrucken. Doch in gewohnter Kreuthner-Chaos-Manier ...

Andreas Föhr legt mit "Unterm Schinder" den neunten Band der Reihe rund um seine Kommissare Wallner und Kreuthner vor.

Eigentlich will Kreuthner eine Kollegin beeindrucken. Doch in gewohnter Kreuthner-Chaos-Manier führt das Ganze zur Entdeckung einer Leiche. Dabei ist das Mordopfer keine Unbekannte. Schnell sehen sich die Ermittler einem Fall gegenüber, der einige Überraschungen und Wendungen bereit hält, mit denen weder die Kommissare noch die Lesenden gerechnet haben.

Spannend entwickelt sich der Fall, so dass man gefesselt vom Geschehen sowie den Geheimnissen ist, die zu Tage kommen. Andreas Föhr versteht es dabei meisterhaft, den nötigen Ernst des Falles mit humorvollen Dialogen und Aktionen zu kombinieren, bei denen der Lokalkolorit keineswegs zu kurz kommt. Die Figuren sind sehr gut beschrieben, so dass man sich in jede einzelne einfühlen und die Beweggründe nachvollziehen kann. Herrlich authentisch ist Manfred, Wallners Großvater, der eine wunderbare Nebenhandlung bietet.

Das Cover sowie der Titel können beim Lesen des Klappentextes nicht direkt erschlossen werden. Die Zusammenhänge werden im Verlauf des Buches jedoch klar und sind dann folgerichtig. Doch auch ohne diese Kenntnisse machen Titel und Cover neugierig darauf, was sich hinter ihnen verbirgt. Der lokale Zusammenhang ist auf jeden Fall gegeben und sofort erkennbar.

Ein komplexer Fall, dem man zu jeder Zeit wunderbar folgen kann und der eine gelungene Mischung aus Spannung, Humor und Lokalkolorit bietet. Mit wunderbaren Figuren. Absolut lesenswert!

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Veröffentlicht am 14.12.2025

ein echter Eberhofer-Krimi, wie Fans ihn lieben - gemütlich, spannend, humorig und einzigartig

Apfelstrudel-Alibi
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"Apfelstrudel-Alibi" ist der bereits dreizehnte Fall des bayrischen Provinz-Polizisten Franz Eberhofer. Unglück bringt dieser, dank Autorin Rita Falk, dem heimatverbundenen Ermittler nicht. Auch wenn er ...

"Apfelstrudel-Alibi" ist der bereits dreizehnte Fall des bayrischen Provinz-Polizisten Franz Eberhofer. Unglück bringt dieser, dank Autorin Rita Falk, dem heimatverbundenen Ermittler nicht. Auch wenn er wieder einmal die eine oder andere persönliche Grenze überschreiten muss, um seine Arbeit erledigen zu können und den Mörder der Patentochter von Richter Moratschek zu finden.

Ein Eberhofer-Krimi ist für Fans wie heimkommen. Zurückkehren in das idyllische bayrische Dorf, zum Franz, der Susi, dem Paul, der Oma und allen weiteren liebgewonnen Figuren. Äußerst gekonnt verbindet Rita Falk alle Charaktere miteinander und lässt neben den Ermittlungen auch die persönlichen Irrungen und Wirrungen aber auch Versöhnungen und Entwicklungen nicht zu kurz kommen.

Nachdem der zwölfte Band mich nicht ganz so angesprochen hatte und in mir die Sorge aufkam, dass sich die Geschichten um den Eberhofer Franz vielleicht auserzählt haben könnten, so hat mich der dreizehnte Band glücklicherweise eines besseren belehrt. So freue ich mich auf einen vierzehnten und viele weitere Fälle, in denen neben den Mordermittlungen auch die Familie und Bekannten des Hauptprotagonisten im Mittelpunkt stehen werden.

Gemütlich, spannend, mit Humor und einfach einzigartig garantiert "Apfelstrudel-Alibi" herrliches Lesevergnügen für alle Eberhofer-Fans und Lesende, die einen guten Provinzkrimi zu schätzen wissen.

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Veröffentlicht am 01.12.2025

berührender Weihnachtsroman mit einer Portion Magie und Liebe

Das Weihnachtswunder von Haus 7
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Weihnachtlich festlich präsentiert sich bereits das Cover des Weihnachtsromans "Das Weihnachtswunder von Haus 7". Die Sterne und Schneeflocken unterstreichen diesen Eindruck ebenso wie die hübsche dekorierten ...

Weihnachtlich festlich präsentiert sich bereits das Cover des Weihnachtsromans "Das Weihnachtswunder von Haus 7". Die Sterne und Schneeflocken unterstreichen diesen Eindruck ebenso wie die hübsche dekorierten Hauseingänge und die passend gestaltete Schrift.

Autorin Anja Marschall entführt den Lesenden in die Welt der alleinerziehenden Mutter Luisa, die ebenso um das renovierungsbedürftige Haus, in dem sie mit ihren Kindern wohnt, kämpft, wie zwei weitere Mitbewohner. Doch nicht nur der griesgrämige Eigentümer und sein Anwalt scheinen immun gegen ihre Bemühungen. Dann taucht im abwechslungsreichen Geschehen auch noch Hausmeister Tomte auf, der nicht nur eine ordentliche Portion Magie in den leicht und flüssig zu lesenden Wohlfühlroman bringt.

Berührend sind die Geschichten der einzelnen Figuren. Anja Marschall schafft es, den Lesenden mit jeder einzelnen mitfühlen zu lassen. Dies gelingt ihr durch die fein gezeichneten Charaktere ebenso wie durch die berührenden Interaktionen der Einzelnen. Die dichte Handlung greift viele häufig verbreitete Träume und Erwartungen an die Weihnachtszeit auf. Gekonnt verwoben zu einer Geschichte, die berührt und einen Hauch Magie verströmt, gibt es von mir eine klare Leseempfehlung für weihnachtlich traumhafte Lesestunden.

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