Eigensinnige Schicksalsbrecher
How to Kill Fate (Fate Dilogie, Bd. 2)„How to Kill Fate“ von Sakia Louis ist der zweite und finale Band ihrer packenden Fate Dilogie.
In Anima webt das Schicksal für jeden Einwohner vorgegebene Fäden und dazu gehört auch der passende Seelenverwandte, ...
„How to Kill Fate“ von Sakia Louis ist der zweite und finale Band ihrer packenden Fate Dilogie.
In Anima webt das Schicksal für jeden Einwohner vorgegebene Fäden und dazu gehört auch der passende Seelenverwandte, der ewiges gemeinsames Glück garantiert. Dumm nur, wenn dieser kurz vor dem Abschluss der Bindungszeremonie ermordet wird und im Anschluss so ziemlich alles, woran man bisher fest geglaubt hat, auf den Kopf gestellt wird. Kiana hat durch die Begegnung mit den Seelenbrechern Tyron und Nevin eine völlig neue Perspektive bekommen, die sie aber gleichzeitig in tödliche Gefahr katapultiert. Trotzdem ist sie jetzt gewillt, ihr Schicksal selbst zu bestimmen, denn den Göttern, die seit Jahrhunderten Krieg führen, traut sie nicht mehr. Und entgegen aller Vorhersagungen ist die eigentlich unmögliche Liebe zwischen ihr und Tyron stärker als jede vorbestimmte Seelenverbindung.
Der Cliffhanger des Auftaktbandes hat mich sprachlos zurückgelassen, aber die Handlung setzt die spannenden Ereignisse nahtlos fort. Das mutige Trio widersetzt sich dem vorhergesagten Schicksal und stößt dabei auf unzählige Hindernisse.
Saskia Louis kann mich auch in der Fortsetzung mit ihrem lockeren und humorvollen Schreibstil einfangen und ich liebe die witzige, aber auch berührende Dynamik zwischen Kiana, Tyron und Nevin.
Kiana ist längst nicht mehr die zurückhaltende und naive Schicksalsnovizin, sondern sie hat eine enorme Entwicklung durchgemacht. Das gleiche kann man aber auch über Tyron sagen, der durch Kianas Einfluss neue Facetten und Fähigkeiten entdeckt.
Die Handlung nimmt mehrfach überraschende Twists, die ich nicht immer haben kommen sehen. Vor allem das Ende ist einfach großartig und absolut gelungen.
Sollte man sich also lieber bequem zurücklehnen und das Schicksal einfach machen lassen, oder sollte man lieber eigene Wege suchen, die manchmal weder geradlinig noch besonders leicht sind? Die Antwort der drei beeindruckenden Hauptfiguren ist dabei eindeutig.
Insgesamt ist diese Dilogie ein klares Highlight, denn es wurde nie langweilig, wofür die unterhaltsamen Schlagabtausche und die unterschiedlichen Perspektiven sorgten.
Mein Fazit:
Hier gibt es eine klare Leseempfehlung!