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Veröffentlicht am 13.01.2026

Eigensinnige Schicksalsbrecher

How to Kill Fate (Fate Dilogie, Bd. 2)
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„How to Kill Fate“ von Sakia Louis ist der zweite und finale Band ihrer packenden Fate Dilogie.
In Anima webt das Schicksal für jeden Einwohner vorgegebene Fäden und dazu gehört auch der passende Seelenverwandte, ...

„How to Kill Fate“ von Sakia Louis ist der zweite und finale Band ihrer packenden Fate Dilogie.
In Anima webt das Schicksal für jeden Einwohner vorgegebene Fäden und dazu gehört auch der passende Seelenverwandte, der ewiges gemeinsames Glück garantiert. Dumm nur, wenn dieser kurz vor dem Abschluss der Bindungszeremonie ermordet wird und im Anschluss so ziemlich alles, woran man bisher fest geglaubt hat, auf den Kopf gestellt wird. Kiana hat durch die Begegnung mit den Seelenbrechern Tyron und Nevin eine völlig neue Perspektive bekommen, die sie aber gleichzeitig in tödliche Gefahr katapultiert. Trotzdem ist sie jetzt gewillt, ihr Schicksal selbst zu bestimmen, denn den Göttern, die seit Jahrhunderten Krieg führen, traut sie nicht mehr. Und entgegen aller Vorhersagungen ist die eigentlich unmögliche Liebe zwischen ihr und Tyron stärker als jede vorbestimmte Seelenverbindung.

Der Cliffhanger des Auftaktbandes hat mich sprachlos zurückgelassen, aber die Handlung setzt die spannenden Ereignisse nahtlos fort. Das mutige Trio widersetzt sich dem vorhergesagten Schicksal und stößt dabei auf unzählige Hindernisse.
Saskia Louis kann mich auch in der Fortsetzung mit ihrem lockeren und humorvollen Schreibstil einfangen und ich liebe die witzige, aber auch berührende Dynamik zwischen Kiana, Tyron und Nevin.
Kiana ist längst nicht mehr die zurückhaltende und naive Schicksalsnovizin, sondern sie hat eine enorme Entwicklung durchgemacht. Das gleiche kann man aber auch über Tyron sagen, der durch Kianas Einfluss neue Facetten und Fähigkeiten entdeckt.
Die Handlung nimmt mehrfach überraschende Twists, die ich nicht immer haben kommen sehen. Vor allem das Ende ist einfach großartig und absolut gelungen.
Sollte man sich also lieber bequem zurücklehnen und das Schicksal einfach machen lassen, oder sollte man lieber eigene Wege suchen, die manchmal weder geradlinig noch besonders leicht sind? Die Antwort der drei beeindruckenden Hauptfiguren ist dabei eindeutig.
Insgesamt ist diese Dilogie ein klares Highlight, denn es wurde nie langweilig, wofür die unterhaltsamen Schlagabtausche und die unterschiedlichen Perspektiven sorgten.

Mein Fazit:
Hier gibt es eine klare Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 11.01.2026

Spannender Kampf

Kingdom of Lies
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„Kingdom of Lies – Eine Krone so kalt und schwer“ von Stacia Stark ist der dritte Band ihrer packenden Romantasy Reihe um Elfen, Magie und tödliche Machtkämpfe.
Prisca ist ihren Feinden in die Falle gegangen ...

„Kingdom of Lies – Eine Krone so kalt und schwer“ von Stacia Stark ist der dritte Band ihrer packenden Romantasy Reihe um Elfen, Magie und tödliche Machtkämpfe.
Prisca ist ihren Feinden in die Falle gegangen und befindet sich nun in deren Händen. Die junge Thronfolgerin der Hybriden wird verhört und gefoltert, damit sie all ihre Pläne und Geheimnisse um die magische Sanduhr verrät. Sie wollen sie unbedingt brechen und dann töten. Doch Prisca ist härter und stärker als ihre Gegenspieler glauben. Sie muss unbedingt einen Fluchtweg aus ihrem Gefängnis finden, denn sie ahnt, dass ihr Blutrünstiger Prinz auf der Suche nach ihr den gesamten Kontinent verwüsten wird. Damit hat sie auch nicht unrecht, denn Lorian würde ohne zu zögern die ganze Welt niederbrennen, wenn es um seine Seelengefährtin geht.

Man sollte die Vorgängerbände unbedingt gelesen haben, denn Vorkenntnisse sind unverzichtbar. Die Handlung setzt nahtlos an den heftigen Cliffhanger des zweiten Teils an und mit dem dortigen Twist hätte wahrscheinlich niemand gerechnet. Stacia Stark weiß, wie man die Spannungskurve oben hält und auch jetzt bekommen Prisca und ihre Freunde nur winzige Atempausen, bevor der Kampf um die Freiheit ihrer Völker weitergeht.
Die Beziehung von Prisca und Lorian entwickelt sich ein ganzes Stück weiter und endlich ist die Hass-Phase beendet. Leider können die beiden Seelengefährten trotzdem nicht sorglos auf ihrer rosaroten Wolke schweben, denn neue dunkle Prophezeiungen überschatten das junge Glück.
Ich mag die unterschiedlichen Perspektiven, die die Komplexität und Tiefe der gesamten Story noch deutlicher machen. Es geht hier um viel mehr als nur die Geschichte von Prisca und Lorian. Besonders Madinia ist mir echt ans Herz gewachsen und gehört mittlerweile zu meinen Lieblingscharakteren. Aber auch andere Figuren konnten mich überraschen und mit ihren Schicksalen berühren.
Jetzt weist alles in Richtung Finale, denn auch der Cliffhanger dieses Buches macht einen kurz sprachlos. Ich will endlich alle Antworten wissen und hoffe, die gebrachten Opfer nehmen nicht noch größere Ausmaße an.

Mein Fazit:
Eine starke Reihe und ich gebe unbedingt eine Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 05.01.2026

Puppenspieler

The Puppet Master
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„The Puppet Master“ von Sam Holland ist ein weiterer spannender und abgrundtief böser Teil ihrer Major Crimes Unit Reihe.
Nach den letzten verstörenden Mordfällen, die viele persönliche Opfer gekostet ...

„The Puppet Master“ von Sam Holland ist ein weiterer spannender und abgrundtief böser Teil ihrer Major Crimes Unit Reihe.
Nach den letzten verstörenden Mordfällen, die viele persönliche Opfer gekostet haben, ist das Team von DCI Cara Elliot am Limit. Da scheinen die Ermittlungen in einem vermeintlichen Selbstmord nur Routine. Leider stellt sich schnell heraus, dass es die Major Crimes Unit erneut mit einem Serienkiller zu tun haben muss. Cara hat das Gefühl, dass das Opfer nicht ganz freiwillig diesen Ausweg gewählt hat und plötzlich folgen unzählige weitere Suizide nach dem gleichen Muster. Irgendwer scheint labile Menschen in den Tod zu treiben und sie solange mit ihren persönlichen Schwachstellen zu quälen, bis sie letztendlich aufgeben. Mit jedem neuen Opfer rennt die Zeit davon und Cara und ihr Team suchen verzweifelt nach dem verbindenden Element, um den Killer zu stoppen.

Sam Hollands Thriller sind nichts für schwache Nerven und manchen Szenen sind wirklich absolut verstörend und grausam. Wer also Cosy Crime erwartet, der ist hier falsch, denn wir befinden uns quasi am anderen Ende der Skala.
Der fesselnde Schreibstil, die unterschiedlichen Perspektiven und die kurzen Kapitel verleiten dazu, immer weiter zu lesen, vor allem, da man miträtselt, wer hier der Killer sein könnte. Die Handlung ist dabei so geschickt und komplex konstruiert, dass die Auflösung für mich absolut unerwartet kam. Immer wieder gibt es falsche Fährten, die einen Hoffnung schöpfen und die den folgenden Absturz umso tiefer erscheinen lassen.
Die Story bezieht sich viel auf den Echo Man, dessen Buch leider noch gar nicht auf Deutsch erschienen ist. Das ist etwas unglücklich, da die persönlichen Entwicklungen der Ermittler viel mit diesem Fall zu tun haben. Nur Jamies Geschichte bezieht sich auf The Twenty und sie bricht einem hier erneut das Herz.
Grundsätzlich kann man der Story aber auch ohne Vorkenntnisse folgen und der perfide und grausame Killer manipuliert seine Opfer gnadenlos. Sam Holland teilt den Fokus zwischen der privaten Gebrochenheit der Ermittler und ihren persönlichen Abgründen und der Jagd nach dem Mörder. Sie verzettelt sich aber nie in kleinen Handlungsfäden, sondern lässt am Ende alles geschickt zusammenfließen. Für Thrillerfans ein Muss.

Mein Fazit:
Von mir gibt es sehr gern eine Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 03.01.2026

Süße Sports Romance

One Date to Gold
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„One Date to Gold“ von Ivy Leagh ist eine zuckersüße Sports Romance, die zu den Olympischen Winterspielen in Italien spielt.
Amies Traum von einer Medaille im Snowboarden zerbrach vor zwei Jahren, aber ...

„One Date to Gold“ von Ivy Leagh ist eine zuckersüße Sports Romance, die zu den Olympischen Winterspielen in Italien spielt.
Amies Traum von einer Medaille im Snowboarden zerbrach vor zwei Jahren, aber sie hat sich mit eisernem Willen zurückgekämpft. Jetzt ist sie sogar Teilnehmerin des amerikanischen Teams bei der Winterolympiade in Italien. Als jedoch die Favoritin wegen eines Unfalls nicht mehr teilnehmen kann, rückt plötzlich Amie in den Fokus der Presse. Sie möchte keinesfalls, dass ihre Vergangenheit von Reportern durchleuchtet wird und da kommt Hunter Salvator ins Spiel. Der Kapitän des US-Eishockeyteams ist als Frauenheld in der NHL bekannt. Für den Sponsor der Olympiade muss er jedoch eher familienfreundlich wirken. Eine Fake-Beziehung wäre die Lösung und sie würde auch Amie Schutz vor der Presse bieten. Win-win, wenn nicht ihre Herzen auf dem Spiel stünden.

Winterliches Setting in den italienischen Bergen, ansteckendes Olympiafieber und zwei überaus sympathische Hauptcharaktere sind die Erfolgszutaten dieser zuckersüßen Sports Romance von Ivy Leagh. Ich hatte von Anfang an Spaß beim Lesen, denn die witzigen Schlagabtausche, die sich Amie und Hunter ab der ersten Begegnung liefern, sind äußerst unterhaltsam.
Die explosive und knisternde Dynamik der beiden lässt im Laufe der Handlung kein Stück nach und ich habe mich besonders gefreut, dass sie auftauchende Probleme gemeinsam angehen und es keine konstruierten Dramen gibt. Die braucht es auch wirklich nicht, da die Feel-Good-Lovestory der beiden nie langweilig wird.
Amie mochte ich von Anfang an und es tat mir leid, was ihr passiert ist. Ihre Entwicklung ist glaubhaft und ich habe mich gefreut, wie sie im Laufe der Zeit immer stärker und selbstbewusster wird.
Hunter ist eine Green Flag im Bad-Boy-Kostüm, denn so schützt er seine Privatsphäre. Es war einfach absolut cute, wie er Amie eigentlich von Beginn an verfallen war. Dass er auch noch italienisch kochen kann, war der Erdbeersirup auf dem Matcha Latte.
Mental Health ist ein großes Thema und die Umsetzung war genau richtig. Dazu kommt die spicy Lovestory, die in witzigen und in den stillen Momenten überzeugen konnte. Der Funke springt auch unter winterlichen Bedingungen hundertprozentig über und trifft mitten ins Herz.

Mein Fazit:
Ganz klare Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 03.01.2026

Düster und packend

This Monster of Mine
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„This Monster of Mine“ von Shalini Abeysekara ist ein grandioses und sehr düsteres Debüt der Autorin um Rache, Schuld und Vergebung.
Vor vier Jahren begab sich die vierzehnjährige Sarai voller Hoffnung ...

„This Monster of Mine“ von Shalini Abeysekara ist ein grandioses und sehr düsteres Debüt der Autorin um Rache, Schuld und Vergebung.
Vor vier Jahren begab sich die vierzehnjährige Sarai voller Hoffnung in die Hauptstadt im Süden, um dort ihren Traum zu verwirklichen. Nur Tage später kehrt sie schwer gezeichnet und gebrochen zurück, aber ihre Erinnerungen an die Geschehnisse sind nur bruchstückhaft. Vier Jahre später reist Sarai erneut an den Ort ihres persönlichen Albtraums. Diesmal will sie endlich die Wahrheit erfahren und blutige Rache an den Schuldigen. Als Petitor eines der vier Tetrarchen der Stadt hat sie Zugang zu den wichtigen Informationen. Doch Kadra, der jüngste und offenbar grausamste der vier Tetrarchen entpuppt sich als Hauptverdächtiger in Sarais Fall. Als sie auch noch entdeckt, dass es zahlreiche weitere Morde nach genau dem gleichen Muster gab, ermittelt Sarai noch fieberhafter, egal welche Opfer es sie kosten könnte.

Das nenne ich mal ein großartiges und fesselndes Debüt, auch wenn es absolut düster und blutig ist. Man darf wirklich nicht empfindlich sein, denn Shalini Abeysekara zeigt die Grausamkeiten in ihrer Geschichte ungeschönt und mit brutaler Härte.
Der Schreibstil hat mich von Anfang an gecatcht und die düstere Atmosphäre zieht einen schnell in ihren Bann. Die gesamte Handlung wird aus Serais Perspektive erzählt, denn das hier ist ihre Show und sie steht aus Gründen im absoluten Mittelpunkt.
Serai ist eine unglaublich starke und toughe Heldin, die sich trotz aller Gefahren und Intrigen immer selbst treu bleibt. Manchmal würde man sie am liebsten vor sich selbst schützen und dann kann man sie wieder nur für ihren Mut bewundern. Ihr Schicksal ist berührend und herzzerreißend und ihr Wunsch nach Rache hundertprozentig nachvollziehbar.
Die Slow Burn zwischen ihr und Kadra ist gekonnt aufgebaut, so dass man die unterschwellige und knisternde Spannung in jeder kleinen Geste spüren kann. Kadra ist morally grey mit scharfen Ecken und Kanten, aber er ist auch genau der Richtige, der mit Serais Stärke und Verletzlichkeit umgehen kann.
Ich habe die ganze Zeit förmlich an den Seiten geklebt, auch wenn ich früh geahnt habe, wer hier die Drahtzieher sind. Wichtiger als diese Enthüllung ist die beeindruckende Entwicklung von Serai, die für mich hier das Highlight ist. Die Story ist wie ein großes Puzzle, bei dem letztendlich alle Teile gekonnt an ihrem Platz landen. Ein düsteres Meisterwerk!

Mein Fazit:
Klare Leseempfehlung!

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