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Veröffentlicht am 05.04.2026

Erinnert an große Kinderbuchklassiker

Flora Brimble und der verlorene Frühling
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Verarmt lebt die junge Flora Brimble mit ihrem Vater ein eher tristes Leben, doch sie liebt es, Geschichten zu erfinden. Als sie versucht, den Frühling aufzuspüren, gerät sie in ein fantastisches Abenteuer. ...

Verarmt lebt die junge Flora Brimble mit ihrem Vater ein eher tristes Leben, doch sie liebt es, Geschichten zu erfinden. Als sie versucht, den Frühling aufzuspüren, gerät sie in ein fantastisches Abenteuer. Nur die Maikönigin selbst, kann ihn zurückholen, doch die ist verschwunden. Gemeinsam mit einem Kobold und einem sprechenden Eichhörnchen macht sie sich auf in eine Welt, die droht - wie alles andere - in Düsternis zu versinken. Eine mächtige Hexe und ihr gestaltwandelnder Gehilfe haben Böses mit Flora vor. Zum Glück begegnet sie jedoch Harriet, der Heldin ihrer selbstverfassten Geschichten, denn die Zeit drängt.

Das Cover fiel mir sofort auf, erinnerte mich die Optik doch sehr stark an die gerade sehr beliebte Serie Wednesday. Passend zum Namen Flora sind das Titelbild und der Farbschnitt auch prächtig mit Blumen gestaltet. Dennoch wirkt das Buch zunächst sehr düster und auch der Inhalt strahlt kaum Freude aus. Einzig in ihren Geschichten, in denen Flora das Mädchen Harriet Abenteuer erleben lässt, gibt es lichte Momente. Harriet ist so ganz anders als Flora, zuversichtlich, lustig und rothaarig. Gerne wäre sie wie dieses Mädchen. Schlimm erscheinen auch Floras Lebensumstände. Die Mutter verließ sie, als sie noch ein Baby war, ihr Vater ist todkrank, von den Kindern im Ort wird sie wegen ihrer blühenden Fantasie ausgelacht und geärgert. Weil der Winter einfach nicht verschwinden will, macht sich Flora auf die Suche nach dem Frühling. Zunächst trifft sie ihren verschrobenen Großvater, um dann mit einem Kobold durch ein Portal in eine andere Welt zu schlüpfen. Ebenso mit von der Partie ist ein sprechendes Eichhörnchen. Es ist eine magische, leicht psychedelische Reise, die die drei gemeinsam antreten und jede Gegend, die sie durchstreifen ist bizarrer als die letzte. Kobold und Eichhörnchen sind ganz besondere Gesellen, denn dem einen kann man laut Text nicht trauen und der andere glaubt, in allem der Beste zu sein. Das sorgt manchmal für Erheiterung, wenn auch viele Wiederholungen auftreten.

Der Schreibstil ist so ganz anders wie bei den üblichen Fantasygeschichten für Kinder, sehr gehoben, manchmal anspruchsvoll bis poetisch. Der Inhalt ist leicht philosophisch angehaucht. Einige Wendungen und auch den Aufbau des Reiches und des später vorkommenden Schlosses fand ich für 10-Jährige doch etwas verwirrend und würde das Buch daher entweder sehr sehr guten und/oder gebildeten Kindern empfehlen oder die Altersangabe etwas höher ansetzen. Zudem sind die Kreaturen und die Gefahren, denen man begegnet nicht ohne. Auch Täuschungen spielen eine Rolle. Es gibt sehr ruhige Abschnitte, aber auch welche mit mehr Action. Die ständig wechselnde Umgebung wird sehr bildlich beschrieben.

Das ganze Buch erinnerte mich an vielen Stellen an große Werke der Kinderliteratur, z.B. das Märchen von der Schneekönigin (wegen der Hexe und ihrem Plan mit Flora) , Alice im Wunderland (wegen der verrückten Charaktere), Der Nussknacker und die vier Reiche oder Narnia (wegen der fantastischen Settings). Und natürlich hat auch Flora bzw. Harriet wie in großen Klassikern eine Mission, die in dem Fall besonders schwierig anmutet und die Leser*innen in Atem hält, wobei Fantasie und Realität oft verschwimmen. 4,5 Sterne

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Veröffentlicht am 17.02.2026

Toller Romantasy-Auftakt mit interessanten Figuren

A Fire in the Sky - Feuerschwur-Chroniken, Band 1
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Tamsyn lebt wie eine Prinzessin im Palast, seit sie als Findelkind vom Königspaar wie eine eigene Tochter aufgenommen wurde. Doch sie ist das Prügelmädchen am Hof. Wann immer ihre Schwestern etwas anstellen, ...

Tamsyn lebt wie eine Prinzessin im Palast, seit sie als Findelkind vom Königspaar wie eine eigene Tochter aufgenommen wurde. Doch sie ist das Prügelmädchen am Hof. Wann immer ihre Schwestern etwas anstellen, erhält sie die Strafe dafür. Zum Glück heilen ihre Wunden unheimlich schnell und sobald die Prinzessinnen heiraten werden, wird sie frei sein, so verspricht es ihr bester Freund und Chef der Palastwache. Doch dann fordert der Herrscher und Verteidiger der Grenzlande eine Tochter des Königs zur Frau. Auch diese Bürde und damit die Wut des gefürchteten Kriegers Fell nimmt Tamsyn auf sich. Mit ihm reist sie in die entlegene Region und trotz allem entflammt zwischen den beiden eine ungeahnte Leidenschaft.

Die Inhaltsbeschreibung hat mich neugierig gemacht, da ich noch nie ein Buch mit einer arrangierten Ehe gelesen habe. Hier kommen noch besondere Umstände hinzu. Tamsyn ist eine außergewöhnliche junge Frau, die mutig und tapfer jede Strafe für ihre Schwestern hinnimmt, immer mit dem Ziel vor Augen, dass die Qualen ein absehbares Ende haben und sie dann frei über ihr Leben entscheiden kann. Sie ist stark, sorgt sich um die Prinzessinnen, gleichzeitig merkt sie, dass sie anders ist als sie. Ihre fragwürdige Herkunft ist interessant.

Fell hingegen ist ein brutaler Krieger, der für das Königreich die Grenzen schützt und nun als Gegenleistung die Ehe mit einer Prinzessin und damit Einlass ins Königshaus fordert. Leider ist er auch gutgläubig und erkennt die LIst erst, als es zu spät ist. Seine Ehefrau nimmt er mit in die unwirtlichen Grenzlande, wo es seltsame, gefährliche Gebiete gibt, in denen es noch Magie zu geben scheint, obwohl das Königshaus alles getan hat, diese auszurotten.

Mir gefällt, wie man über die Figuren, ihre Gespräche und die Reise zu den Grenzlanden, diese fantastische Welt kennenlernt, in der es sogar Drachen gegeben haben soll. Überall lauern Gefahren, die Tamsyn völlig unbekannt sind und dennoch versucht sie sich zu behaupten. Die arrangierte Ehe konnte ich mir anfangs nicht vorstellen, doch die Autorin schafft es, diese feurig und glaubwürdig darzustellen. Die Dynamik zwischen den Protagonist*innen fand ich spannend und gerade der Charakter des männlichen Parts ist doch so ganz anders, als man ihn zunächst einschätzt und überrascht mich ein ums andere Mal. Irgendetwas ist zwischen Fell und Tamsyn und vor allem bei letzterer ahnt man ein Geheimnis. Manch anderen Plottwist habe ich nicht kommen sehen und so führt das Ende zu einem Cliffhanger, der mich neugierig auf den zweiten Band macht. Der Schreibstil der Autorin gefällt mir, da sie sich nicht ewig mit dem Worldbuilding aufhält und ewig beschreibt, sondern die Welt sich Stück für Stück aus den Gedanken und Gefühlen der Charaktere ergibt. Auch die wenigen gezielt gesetzten spicy Szenen sind mit Bedacht verfasst und passend zur Situation der Hauptfiguren. Insgesamt ein vielversprechender Auftakt. 4,5 Sterne

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Veröffentlicht am 04.01.2026

Monströses Fantasyabenteuer

A Monster's Heart
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Seit langer Zeit führen die Königreiche Krieg gegeneinander, die Bevölkerung leidet. Auch Xena, die als Kind von ihren Eltern in ein Waisenhaus gegeben wurde und nur überleben kann, weil sie das Diebeshandwerk ...

Seit langer Zeit führen die Königreiche Krieg gegeneinander, die Bevölkerung leidet. Auch Xena, die als Kind von ihren Eltern in ein Waisenhaus gegeben wurde und nur überleben kann, weil sie das Diebeshandwerk wie keine andere beherrscht. Bei einem ihrer Streifzüge findet sie bei einem Leichnam ein Ticket für die große Überfahrt zur Insel Azythros und heuert an, um bei dieser Jagd auf ein Monster Reichtümer anzuhäufen. Doch wie sich herausstellt, muss sie die Rolle der Monsterjägerin Cassia Raven einnehmen und mindestens eine Person an Bord weiß, dass sie ein falsches Spiel spielt. Nicht nur der Prinz hat es auf sie abgesehen, auch Halbmonster Ajax hat noch eine Rechnung mit Cassia offen.

Die Geschichte hörte sich für mich interessant an und ich habe sie als eBook gelesen. Meine Erwartungen wurden sowas von übertroffen. Schon den Anfang der Handlung fand ich sehr fesselnd. Hier lernt man Xena in ihrer gewohnten, unwirtlichen Umgebung kennen, erfährt, was sie als Diebin drauf hat und welche Bindungen sie im Waisenhaus hat. Der Fund eines goldenen Tickets weckt in ihr die Idee, die Tote, bei der die Karte lag, einfach zu ersetzen. Das setzt eine Reihe von Ereignissen in Gang, denen Xena, nun Cassia Raven auf dem Schiff ohne Fluchtmöglichkeit ausgesetzt ist. Dass es für sie kein Entkommen gibt und sie ihre Rolle auf keinen Fall aufgeben darf, macht die Story äußerst spannend. Auch die anderen Mitglieder der Truppe auf dem Schiff sind vollkommen undurchsichtig und schwer einschätzbar. Jeder könnte der Mörder der echten Cassia sein und Xenas Geheimnis aufdecken. Sie muss sehr vorsichtig agieren, obwohl sie mehrfach bedrängt oder um eine Allianz gebeten wird.

Ein weiteres Highlight der Geschichte sind die monströsen, absolut tödlichen Kreaturen. Für eine Monsterjägerin kein Problem, doch Xena ist nunmal nicht Cassia. Zudem lauert Ajax, Halbmonster und Gefangener im Hintergrund. Mir gefällt die Entwicklung zwischen Xena und den anderen Beteiligten. Manche sind von Annährung geprägt, andere von Hass oder Vorsicht. Es ist nie klar, welche Entscheidung nun ratsam wäre. Das sorgt für eine angespannte Stimmung beim Lesen. Die Fähigkeiten, die die verschiedenen Monster haben und die Insel, die man schließlich erreicht, werden super beschrieben und es gibt zahlreiche Kämpfe und Angriffe mit Action und Blutvergießen. Mit der Zeit schlich sich bei mir so eine gewisse Ahnung ein und tatsächlich gibt es einiges aufzudecken. Das Buch hätte sofort die vollen 5 Sterne bekommen, wenn am Ende nicht irgendwie fast alles wieder auf Anfang wäre und ich mich gefragt habe, was die Reise nun Positives bringt. Da sind noch einige Fragen offen. Wie gut, dass Band 2 "A Hunter's Legacy" kürzlich erschienen ist. Den muss ich lesen! 4,5 Sterne

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Veröffentlicht am 18.12.2025

Herzerwärmende Geschichte im weihnachtlichen Bergen

Schneezauber in Norwegen
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Nina kündigt kurz vor Weihnachten unüberlegt ihren Job. Auch sonst ist ihr Leben eher auf Sparflamme. Ihre Eltern kamen um, als sie noch ein Kind war. Von den Großeltern, die sie zu sich nahmen, ist nur ...

Nina kündigt kurz vor Weihnachten unüberlegt ihren Job. Auch sonst ist ihr Leben eher auf Sparflamme. Ihre Eltern kamen um, als sie noch ein Kind war. Von den Großeltern, die sie zu sich nahmen, ist nur noch ihr Opa übrig. Als dieser im Fernsehen einen Bericht über eine Lebkuchenstadt in Bergen sieht, erkennt er darin seine Jugendliebe Ingrid aus Norwegen, die er gezwungenermaßen ohne Abschied verlassen hatte. Sein schlechtes Gewissen und die Neugier plagen ihn und weil sie gerade nichts Besseres zu tun hat, fliegt Nina mit ihm und ihrem Mitbewohner Alex nach Norwegen, wo sie bald selbst Lebkuchenhäuser gestalten und die weihnachtliche Kulisse genießen. Der attraktive Pensionbesitzer sorgt bei Nina für Herzklopfen.

Das cozy Cover passt perfekt zu diesem winterlich-weihnachtlichen Wohlfühlroman, der zwei Liebesgeschichten miteinander verbindet. Zum einen geht es um Nina, die vom Leben gezeichnet selten Bindungen eingeht, weil sie Angst vor einem erneuten Verlust hat, seit ihre Eltern bei einem Autounfall starben. Ihre Oma hat sie an den Krebs verloren. Geblieben sind ihr Opa und ihr schwuler Mitbewohner Alex. Obwohl ihr Pensionsbetreiber Magnus sofort gefällt, ist sie unsicher, ob eine Liebe in von Frankfurt weit entfernten Bergen eine gute Idee ist. Auf der anderen Seite ist da Uwe, Ninas Opa, der unbedingt nach Norwegen fliegen wollte, um sich bei seiner Jugendliebe Ingrid für sein Verschwinden zu entschuldigen. Über die Hilfe am Bau der Lebkuchenstadt trifft er sie wieder und traut sich aber nicht, ihr seine wahre Identität zu offenbaren. Dabei gefällt Ingrid ihm noch immer.

Die Autorin zeichnet hier liebenswerte und lebensechte Figuren, die man schnell ins Herz schließt und deren Zweifel man deutlich spürt. Man versteht sehr gut, warum sie handeln und manchmal auch weniger gute Enscheidungen treffen. Während man mit Nina, Alex, Uwe und Magnus unterwegs ist, erhält man ein wunderbares Bild des weihnachtlich verschneiten Bergens. Ob in der Lebkuchenstadt, auf einem Wichtelweg für Kinder oder dem Weihnachtsmarkt. Alles stimmt im Buch festlich auf die stade Zeit ein. Die Beschreibung der Orte und dekorativen Kleinigkeiten war mir gelegentlich zu viel gegenüber der Handlung, die eher langsam voranschreitet. Dennoch passte das im hektischen Weihnachtsalltag doch recht gut. Gegen Ende hin passieren noch einige unvorhersehbare Dinge, die für Aufregung sorgen. Gerade die herzerwärmende Geschichte um die alte Liebe von Opa Uwe, hat mich berührt. Besonders eine Szene auf dem Friedhof hat mich ein paar Tränchen verdrücken lassen. Ein toller gefühlvoller Roman, nicht nur zur Weihnachtszeit. 4,5 Sterne

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Veröffentlicht am 10.12.2025

Richtig süße und flotte Weihnachtsromance

A Bookboyfriend for Christmas
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Booktokerin Mia kann ihr Glück nicht fassen. Sie gewinnt ein Weihnachtswochenende mit Übernachtung und Verpflegung allein in einer tollen Buchhandlung. Doch ihr Traum entwickelt sich anders als gedacht, ...

Booktokerin Mia kann ihr Glück nicht fassen. Sie gewinnt ein Weihnachtswochenende mit Übernachtung und Verpflegung allein in einer tollen Buchhandlung. Doch ihr Traum entwickelt sich anders als gedacht, als ein Schneesturm in New York dafür sorgt, dass sie mit Nick, dem arroganten Bruder der Inhaberin die Weihnachtsfeiertage verbringen muss, anstatt in Ruhe zu schmökern. Die Notlage sorgt dafür, dass die beiden sich näher kennenlernen und Mia merkt, dass mehr hinter der grummeligen Fassade des ehrgeizigen Chefarztes steckt. Vielleicht sogar ein Bookboyfriend?

Durch das tolle Cover und den Farbschnitt bin ich auf das Buch aufmerksam geworden. Dass es hier um eine Bücherliebhaberin geht, war auch ein Grund, die Geschichte zu lesen. Mia kann einem anfangs schon etwas leid tun. Sie wirkt etwas verloren in der Millionenstadt New York, in ihrem Job und ohne Familie. Trotzdem ist sie halbwegs zufrieden, solange es genug Bücher gibt. Sehr schön fand ich ihre Einstellung zu ihrem Booktok-Kanal und ihren Followern. Das macht die Protagonistin sehr sympathisch. Die Idee mit der Übernachtung in der Buchhandlung dürfte für die meisten Leserinnen dieses Genres ein Traum sein, dem man hier mit Mia nachgehen kann.

Nick, der Bruder der Ladeninhaberin, hat eigentlich gar nichts mit Büchern am Hut und ist eher aus praktischen Gründen anwesend. Er ist kommt sehr ehrgeizig und arbeitswütig rüber, hat aber sonst auch wenige Dinge in seinem Leben, die ihm wichtig sind. Woran das liegt, erfährt man so nach und nach durch die Gespräche mit Mia. Diese entwickeln sich langsam, doch insgesamt schreitet die Romanze doch recht schnell voran, was der relativen Kürze des Buches geschuldet ist. Mich störte das aber überhaupt nicht, weil alles einfach so plausibel erscheint und zu Herzen geht. Die Geschichte beinhaltet einige beliebte Tropes wie Forced Proximity und Grumpy x Sunshine. Ich fand sie einfach süß, weihnachtlich und gerade für Buchliebhaber
innen toll. Sie sorgte auf jeden Fall für ein paar richtig schöne Lesestunden mit cozy Weihnachtsfeeling. 4,5 Sterne

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