Spannender Auftakt mit Charme, Witz und cleveren Ermittlerinnen
Ein Fall für Wells & Wong 1: Mord ist nichts für junge Damenein äußerst gelungener Auftakt der Reihe Ein Fall für Wells & Wong, der mich mit seiner Mischung aus klassischem Krimi, cleverem Humor und außergewöhnlichen Ermittlerinnen sofort begeistert hat. Die Geschichte ...
ein äußerst gelungener Auftakt der Reihe Ein Fall für Wells & Wong, der mich mit seiner Mischung aus klassischem Krimi, cleverem Humor und außergewöhnlichen Ermittlerinnen sofort begeistert hat. Die Geschichte spielt in einem englischen Internat der 1930er-Jahre und versprüht von Beginn an diesen ganz besonderen Charme alter Detektivgeschichten, gepaart mit einer frischen, modernen Erzählweise.
Daisy Wells und Hazel Wong sind ein wunderbar kontrastreiches Duo: selbstbewusst, klug und neugierig, dabei aber sehr unterschiedlich, was ihre Dynamik umso spannender macht. Besonders gefallen hat mir, wie ernsthaft die beiden ihren Detektivclub betreiben und wie logisch und mutig sie an den Mordfall herangehen. Trotz ihres jungen Alters wirken ihre Schlussfolgerungen überraschend scharfsinnig und nachvollziehbar.
Der Schreibstil ist leicht, lebendig und angenehm zu lesen, mit vielen humorvollen Momenten, ohne die Spannung aus den Augen zu verlieren. Die Atmosphäre des Internats, die Verdächtigen und die stetig wachsende Gefahr sorgen dafür, dass man bis zum Schluss miträtselt. Für mich ist dieses Buch ein cleverer, unterhaltsamer Jugendkrimi, der nicht nur junge Leser*innen begeistert, sondern auch Erwachsene, die klassische Whodunit-Geschichten lieben. Ein großartiger Start in eine Reihe, die Lust auf mehr macht.