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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 27.06.2019

Provence - Krimi

Mörderisches Lavandou (Ein-Leon-Ritter-Krimi 5)
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Das Buch ist der fünfte Band um den Rechtsmediziner Leon Ritter. Ich habe bis jetzt noch kein Buch dieser Reihe gelesen. Meiner Meinung nach muss man für das Verständnis die Vorgänger nicht gelesen haben. ...

Das Buch ist der fünfte Band um den Rechtsmediziner Leon Ritter. Ich habe bis jetzt noch kein Buch dieser Reihe gelesen. Meiner Meinung nach muss man für das Verständnis die Vorgänger nicht gelesen haben. Der Kriminalfall ist in sich abgeschlossen.
Das Buch wird hauptsächlich aus der Sicht von Leon und der des Mörders erzählt. Der Schreibstil hat mich genervt. Der Strang von Leon ging ja noch, aber der vom Mörder war nervig. Gefühlt jeder zweite Satz fing mit Der Mann ... an. Ich mag es sowieso nicht, wenn ich die kruden Motive des Mörders lesen muss. Aber wenn die Umsetzung noch schlecht ist, stört es noch mehr.
Das Buch selbst hat mich gelangweilt. Auch die Beschreibung von Land und Leuten, sonst ein Pfund bei Regionalkrimis, war hier nicht besonderes. Das Buch hätte überall spielen können. Auch hatte ich das Gefühl, das Setting schon hundertmal gelesen zu haben.
Mich hat das Buch enttäuscht. Ich werde die anderen Bände dieser Reihe nicht mehr lesen.

Veröffentlicht am 03.04.2019

Unerfüllte Liebe

Der englische Liebhaber
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Nach dem Tod von Anna nimmt ihre Tochter unter anderen einen Karton​ mit Briefen, Fotos und Tagebüchern mit.
Anna erzählt in Ihren Tagebüchern ihr Leben. Sie hat sie erst in ihren letzten Lebensjahren ...

Nach dem Tod von Anna nimmt ihre Tochter unter anderen einen Karton​ mit Briefen, Fotos und Tagebüchern mit.
Anna erzählt in Ihren Tagebüchern ihr Leben. Sie hat sie erst in ihren letzten Lebensjahren geschrieben. So sind die Erinnerungen sentimental geprägt. Außerdem reflektiert sie ihr Leben.
Ich bin einfach nicht in das Buch reingekommen. Ich fand die Erzählweise sehr distanziert. Ich konnte mich mit keiner Figur identifizieren, was für mich bei solchen Büchern wichtig ist. Ich habe mich durch das Buch gequält und die letzten Seiten nur noch quer gelesen. War das Buch tröge.
Ich habe mich von den guten Bewertungen leiten lassen und war enttäuscht. Das Buch war nichts für mich.

Veröffentlicht am 10.01.2026

Ein Fehlgriff

Die Frau, die schrie
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Das Buch lässt mich ratlos zurück. Die Handlung lässt sich problemlos auf wenigen Seiten beschreiben. Ansonsten folgen wir dem Ich-Erzähler in seinen Gedanken, Visionen oder sonstigen geistigen Ergüssen. ...

Das Buch lässt mich ratlos zurück. Die Handlung lässt sich problemlos auf wenigen Seiten beschreiben. Ansonsten folgen wir dem Ich-Erzähler in seinen Gedanken, Visionen oder sonstigen geistigen Ergüssen. Am Anfang war ich noch neugierig, wohin die Handlung führt. Ab der Hälfte habe ich nur noch Quergelesen. Die Handlung ging nicht voran, der Erzähler verlor sich in seinen Gedanken und auf psychologisches Gequatsche hatte ich keine Lust. Mir hat sich nicht erschlossen, was der Autor mit diesen Buch bezweckt hat. Ein Thriller war es definitiv nicht.
Einzig der Schreibstil war gut.
Ich kann das Buch nicht empfehlen und vergebe nur 1 Stern.

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Veröffentlicht am 21.10.2023

Enttäuschend

Die marmornen Träume
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Das Buch bietet einen interessanten Ansatz. Drei Frauen aus der gehobenen Gesellschaft, ihre Männer sind alle Nazi-Größen, werden bestialisch ermordet und verstümmelt. Die SS übernimmt die Ermittlungen. ...

Das Buch bietet einen interessanten Ansatz. Drei Frauen aus der gehobenen Gesellschaft, ihre Männer sind alle Nazi-Größen, werden bestialisch ermordet und verstümmelt. Die SS übernimmt die Ermittlungen. Alle Frauen sind Klientinnen des Psychologen Simon Kraus und haben von dem Marmormann geträumt. Simons Spezialgebiet ist Traumdeutung. Als Dritte haben wir noch Minna von Hassel. Sie hat mit Simon studiert und leitet eine heruntergekommene Irrenanstalt. Das Buch wird aus Sicht dieser drei Personen erzählt.
Ich lese Bücher von Grange gern. Deshalb habe ich mich auch hier auf einen spannenden Krimi gefreut. Nur hat mich das Buch enttäuscht und ich habe es nach der Hälfte entnervt abgebrochen.
Aus meiner Sicht ist der Autor auf die Welle der in Berlin der 20iger und Dreißiger Jahre spielenden Krimis aufgesprungen. Die Personen sind eindimensional dargestellt und entsprechen den Klischees. Berween ist ein Bilderbuchnazi. Groß, durchtrainiert und nicht allzu helle. Er ist ein Bauernbursche, der seinen Vater im Krieg gegen Frankreich rächen will. Dazu passen aber seine Gedanken zu der Politik überhaupt nicht. Simon ist versnobt und verfügt über eine überdurchschnittliche Intelligenz, hat aber ein Problem mit seiner Körpergröße (er ist etwas zu klein geraten). Minna hat ein Helfersyndrom. Außerdem ist sie lesbisch und Alkohol- und Drogenabhängig. Der Autor legt den Personen Gedanken und Worte in den Mund, die einfach nicht in die Zeit passen, z.B. Lesbe sagt zu dieser Zeit keiner.
Darüber hätte ich noch hinwegsehen können, aber auch die Handlung plätscherte so vor sich hin. Es kam keinerlei Spannung auf. So haben mich die Ergüsse der Personen immer mehr genervt, so dass es mir egal war, wer der Mörder ist Ehe ich mich noch mehr ärgere, habe ich das Buch abgebrochen.

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Veröffentlicht am 06.12.2020

Nicht erotisch

Heiße Geschichten für geile WinterNächte | Erotische Geschichten
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Nach 4 Geschichten, bzw. 37% habe ich das Handtuch geworfen. Von einen erotischen Roman erwarte ich keine anspruchsvolle Literatur. Aber dieser Schreibstil geht gar nicht. Es kommt keinerlei Atmosphäre ...

Nach 4 Geschichten, bzw. 37% habe ich das Handtuch geworfen. Von einen erotischen Roman erwarte ich keine anspruchsvolle Literatur. Aber dieser Schreibstil geht gar nicht. Es kommt keinerlei Atmosphäre auf weder sinnlich noch erotisch. Sie beschreibt die Szenen als wäre sie ein neutraler Beobachter des Geschehens. Dadurch erinnern einige Geschichten an einen billigen Porno. Zwei oder mehr Personen treffen sich, fallen ohne nachvollziehbare Gefühle übereinander her und das wars. Auch ein so unromantischer Heiratsantrag ist mir noch nicht untergekommen. Die Sprache passt einfach nicht zum Genre. Sie ist weder sinnlich, erotisch noch verrucht, sondern eigenartig verschrubelt. Hier mal ein Beispiel. "Die Kutsche benötigte eine knappe Stunde Fahrt. Diese führte über verwunschene Wege zu einer Futterstelle für Wildtiere, und Peggy und Fiona kriegten sich gar nicht wieder ein, als sie einer stattlichen Anzahl von Rehen ansichtig wurden, die sich an der Traufe gütlich taten". oder das "Die gesunde, reine Winterluft hatte die junge Frau nicht nur müde werden lassen, auch der Hunger brach sich nun Bahn." Die Autorin sollte das Genre wechseln. Liebes- und Erotikromane passen einfach nicht zu diesen Schreibstil. Ich werde von ihr kein Buch mehr lesen.

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