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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 11.01.2026

Schmerzhafte Konfrontation mit der Vergangenheit

Jahre ohne Sprache
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Als ich die Vorschauen für das Frühjahr 2026 gesichtet habe, ist mir aufgefallen, dass gefühlt jeder zweite Roman, der sich an eine vornehmlich junge, weibliche Zielgruppe richtet, mit dem Hinweise „für ...

Als ich die Vorschauen für das Frühjahr 2026 gesichtet habe, ist mir aufgefallen, dass gefühlt jeder zweite Roman, der sich an eine vornehmlich junge, weibliche Zielgruppe richtet, mit dem Hinweise „für Leserinnen von Ruth Maria Thomas“ gekennzeichnet ist.
Auch in der Herbstvorschau des Ecco Verlags findet sich neben „Jahre ohne Sprache“ dieser Vermerk.
Ich persönlich finde diese Vergleiche wenig hilfreich bis blöd, da doch jeder Roman als eigenes unvergleichliches Werk angesehen werden sollte, das es sich zu entdecken lohnt. Aber vielleicht hilft es wirklich in der Masse der Neuerscheinungen als grobe Orientierung, die Inhalte thematisch einzuordnen.
Dann ja, thematisch erkenne ich durchaus Ähnlichkeiten zwischen „Die schönste Version“ von Ruth Maria Thomas und „Jahre ohne Sprache“ von Ann Esswein, auch wenn ich die Herangehensweise und den Schreibstil beider Autorinnen ziemlich unterschiedlich finde.
Beide Romane sprechen davon, wie schnell für junge Frauen die Unbeschwertheit der Jugend enden kann, wenn ihre Körper das erste Mal von Männern für die ausschließlich eigene sexuelle Befriedigung rücksichtslos konsumiert werden. Und von der Verstörung und der Scham, die danach bleiben.

Ann Esswein hat dafür in „Jahre ohne Sprache“ einen fragmentarischen Erzählstil gefunden, der gut zu den fragmentierten Erinnerungen ihrer Erzählerin passt.
Natascha, die Ich-Erzählerin, wächst in einem typischen, kleinen Ort in der Provinz auf.
Als Erwachsene hat sie das Dorf längst verlassen und sich einer Art alternativen Kollektiv angeschlossen, das sich in einer alten und leerstehenden Knopffabrik angesiedelt hat. Aus Natascha wird dort Nao. Doch immer wieder hat sie Flashbacks an »Ein Ereignis ohne Titel«, das sie in ihrem letzten Sommer in ihrem Heimatdorf erlebt hat.
Esswein beschreibt den langen Prozess ihrer Erzählerin, bis sie diese Zeit, auch mit Hilfe anderer, einordnen kann. Die Einordnung ist aber nur der erste kleine Schritt. Wie kann sie eine Sprache dafür finden und das Erlebte verarbeiten?

“Ich wünschte, mein Ich wäre eine Insel, auf der auch ab und zu die Vögel zwitschern, auf der eine milde Brise weht und es hell ist. Aber mein Ich in diesen Tagen ist so düster wie das Erdinnere.”

Auch in dem Roman von Ann Esswein schmerzt mich diese Konfrontation mit einer Jugend und einem Umfeld, das mir und wahrscheinlich vielen anderen Frauen* viel zu vertraut und zu bekannt vorkommt, als ich es gerne hätte. Umso mehr freut mich die Tatsache, dass Esswein eine Autorin ist, die ebenfalls mit der nostalgischen Verklärung der Jugendzeit bricht und einen Ausdruck dafür findet, was viel zu oft verschwiegen und verdrängt wird.

Mir persönlich hat dieser Aspekt des Romans sehr, sehr gut gefallen, und ich fand es super gelungen, wie Esswein allmählich in die Vergangenheit und die Erinnerungen ihrer Erzählerin vordringt. Weniger gut und stimmig fand ich die Beschreibung der Wahlfamilie in der Knopffabrik. Dieses Setting und die Figuren schrien mir zu offenkundig „Schreibwerkstatt made me do it“, aber das liegt vielleicht einfach an meinem zynischen Mindset.

Ich denke, ich möchte mir jetzt gerne noch den Debütroman „Mimikry“ der mehrfach ausgezeichneten Journalistin näher anschauen!

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Veröffentlicht am 07.01.2026

Aufregend und gut!

Wir sind das Leben
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„Saba Sams, ich möchte einen Roman von dir lesen!“ schrieb ich vor zwei Jahren am Ende meiner Rezension zu „Send Nudes“. Mir hatte die Sammlung von Short Stories der britischen Autorin ziemlich gut gefallen ...

„Saba Sams, ich möchte einen Roman von dir lesen!“ schrieb ich vor zwei Jahren am Ende meiner Rezension zu „Send Nudes“. Mir hatte die Sammlung von Short Stories der britischen Autorin ziemlich gut gefallen und ich mochte ihre unkonventionellen und unaufgeräumten Erzählstil.

Dementsprechend war ich natürlich gespannt auf den ersten Roman dieser vielversprechenden und aufregenden Schriftstellerin, die in schon viel Aufsehen und literarische Anerkennung in Form von Preisen für sich gewinnen konnte.

Und um es kurz zu machen, „Wir sind das Leben“ hat meine Erwartungen komplett erfüllt und es hat mir super gut gefallen.
Im Zentrum des Romans steht eine ganz ungewöhnliche Freundinnenschaft zweier unterschiedlicher Frauen. Jules, die Ich-Erzählerin, ist bereits etwas älter und hat bereits eine gescheiterte Ehe, eingestaubte berufliche Ambitionen und einen unerfüllten Kinderwunsch hinter sich. Zusammen mit ihrem ziemlich kaputten Ex-Mann arbeitet sie in dessen abgeschrammelten Nachtclub. Wobei eigentlich Jules den Club leitet, denn Leon ist mehr mit Drogen, Suff und jungen Studentinnen beschäftigt. Jules fühlt sich, als wäre sie irgendwo im Leben stecken geblieben.

“Ich wollte leben, das wusste ich, aber ich war mir noch immer nicht ganz sicher, was das hieß.”


Irgendwann stellt er die junge Nim als Barfrau ein, von der Jules sofort fasziniert ist. Die junge Frau scheint ihr cool, selbstbewusst und komplett unabhängig. Außerdem braucht Nim Geld, weswegen sie viele Schichten im Club übernimmt.
Zwischen Jules, der Erzählerin, und Nim entwickelt sich schnell eine besondere Anziehungskraft, die beide gleichermaßen und doch unterschiedlich spüren.
Vorsichtig nähern sich die beiden Frauen einander an und eine zarte Freundschaft entsteht.
Doch alles ändert sich, als Nim ungeplant und ungewünscht schwanger wird.

Ich fand es wahnsinnig schön, wie einfühlsam und komplex Sams die Beziehung der beiden Frauen schildert. Sie meidet Stereotype komplett und verlässt sich darauf, dass die Entwicklung ihrer Figuren und die Beziehungsdynamiken alleine tragen.
Auch das Thema gewünschte und ungewünschte Mutterschaft bringt sie sensibel mit in die Geschichte ein.
In Sams Stories hat mir vor allem gefallen, wie gut und detailliert sie weibliche Themen und Lebensphasen ausleuchtet und gleichzeitig einen Rest Mysterium unangetastet zu lässten. Diesen Fokus finde ich jetzt auch in ihrem Roman, aber eben in breiterer Ausarbeitung.

Ich weiß jetzt nicht, ob Saba Sams die „aufregendste Debütautorin Großbritanniens“ ist, wie die Vogue auf dem Klappentext titelt, aber ich fand ihren Roman auf jeden Fall in der Tat aufregend und gut.
Eine Schriftstellerin, die ich auf jeden Fall gespannt weiterverfolgen werde und auf deren neuen Roman ich mich jetzt schon freuen!

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Veröffentlicht am 22.11.2025

Super gelungene Mischung aus Sci-fi Elementen und literarischer und philosophischer Unterhaltung

Über die Berechnung des Rauminhalts IV
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Gerade war der 18. November. Am Tag davor war der 17. November und am Tag danach war der 19. November.

Was für dich vielleicht trivial und selbstverständlich klingt, ist für Tara Selter, die Protagonistin ...

Gerade war der 18. November. Am Tag davor war der 17. November und am Tag danach war der 19. November.

Was für dich vielleicht trivial und selbstverständlich klingt, ist für Tara Selter, die Protagonistin von Solvej Balles Romanzyklus, seit mehr als 6 Jahren keine Realität mehr.
Sie ist nämlich in einer Zeitschleife gefangen.

Für alle noch nicht Balle-Infizierten: in der auf mehrere Bände ausgelegten Romanserie lernte ich in den vorausgegangenen zwei Bänden Tara Selter kennen, eine Frau, die feststellt, dass sich für sie ein und derselbe Tag, der 18. November, immer wieder wiederholt.

Das ist die Rezension zum vierten Teil des Romanzyklus und kann logischerweise Spoiler, die die vorausgegangenen Bände betreffen, enthalten.

Mittlerweile ist Tara nicht mehr alleine. Nachdem sie sich lange Zeit allein in der Zeitschleife gefangen wähnte, traf sie in Band III auf einen Mann und später sogar auf eine kleine Gruppe von Menschen, die ebenfalls den 18. November immer wieder erleben.

Im neuesten Band IV erweitert sich die Gruppe von vier auf neun und schließlich auf über fünfzig. Immer mehr Menschen schließen sich der Gruppe um Tara an, und sie werden sesshaft.
Es entwickelt sich eine Art kleine Community, die sich außerhalb der Zeit und des Lebens der anderen Menschen zusammengeschlossen hat.

Mir gefällt dieser Band ehrlich gesagt besonders gut, da ich eine große Vorliebe für Geschichten habe, die beschreiben, wie sich kleine Gruppen von Menschen nach dem Zusammebruch ihres alten Lebens neu organisieren muss und die ihre Gemeinschaft von Null neu aufbauen.

So steht auch Taras Gruppe vor den verschiedensten Herausforderungen, die nicht nur logistischer Natur sind, sondern auch philosophischer und sozialer Natur.

Es wird viel diskutiert, wie sie als Gruppe gut miteinander leben können. Sie suchen nach gemeinsamen Begrifflichkeiten und Benennungen. Wie spricht man über etwas, für das es bis jetzt noch keine Worte gab und das jeder anders empfindet? Und wie einigt man sich auf eine neue Zeitaufteilung, wenn die Zeit nicht mehr linear in Wochen, Monaten und Jahren gemessen werden kann?

Zu Taras Geschichte, die weiterhin aus ihrer Perspektive in Form von schriftlichen Aufzeichnungen erzählt wird, kommen die von vielen anderen Zeitschleifengefangenen. Das bringt viel Dynamik in den Roman und auch Spannung.
Und obwohl die Erfahrungen und Geschichten der unterschiedlichen Menschen der Gruppe stark variieren, gibt es doch einige Gemeinsamkeiten, die wiederum Theorien über die Natur der Zeitschleife befeuern.

Und wie sollen sie ihre Zukunft planen oder gestalten? Nachdem sie jetzt bereits Jahre in der Zeitschleife verbringen, ist ein plötzliches Ende mehr als unwahrscheinlich. Werden sie älter werden und sterben?

„Aber sind wir Menschen? Und was ist man, wenn man kein Mensch mehr ist?“

Ich fand auch diesen Band einfach wieder eine super gelungene Mischung aus Sci-fi Elementen und literarischer und philosophischer Unterhaltung, und es hat mich mega gefreut, dass Solvej Balle mit Band I des Zyklus „On the Calculation of Volume“ dieses Jahr auf der Shortlist für den International Booker Prize stand!

Klar, ich bin ich ein Fangirl dieser Romane und fiebere nach dem Cliffhanger in Band IV auch wieder auf den nächsten Band hin. Ich möchte dich motivieren, einen Blick auf diesen Romanzyklus zu werfen, wenn du auf der Suche nach raffinierten Leseerlebnissen bist!

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Veröffentlicht am 22.11.2025

Sensibel und weitumfassend erzählter Roman

Blinde Geister
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Dass ich „Blinde Geister“ von Lina Schwenk lesen wollte, hat tatsächlich mit seiner Nominierung für den Deutschen Buchpreis zu tun. Auf der Frankfurter Buchmesse konnte ich die Autorin bei einem Gespräch ...

Dass ich „Blinde Geister“ von Lina Schwenk lesen wollte, hat tatsächlich mit seiner Nominierung für den Deutschen Buchpreis zu tun. Auf der Frankfurter Buchmesse konnte ich die Autorin bei einem Gespräch mit der FAZ erleben. Und als Schwenk über die Geschichte dieser beiden Mädchen sprach, die sich im Schrank verstecken, weil die ganze Familie mit der Kriegstraumatisierung des Vaters umgehen muss, wusste ich, dass ich den Roman unbedingt lesen will.

„Blinde Geister“ ist ein wirklich sensibel und weitumfassend erzählter Roman, der etwas abbildet, das noch lange nach dem Krieg in vielen Familien nachwirkte. Das erlebte Grauen in den Bombenkellern und Schützengräben hat sich tief eingegraben und wurde durch die aufkommende heile Scheinwelt des 50er-Jahre-Wirtschaftswunders nur unzureichend und oberflächlich durch Konsum und neuen Wohlstand überdeckt.
Die Traumata blieben oft unausgesprochen und unverarbeitet verborgen, prägten aber die Familien der Betroffenen bis in die nächsten Generationen.
In so einer Familie wächst die kleine Olivia, die Ich-Erzählerin von Schwenks Debütroman, nach dem Krieg auf. Die Spuren der Nazizeit sind noch in der Gesellschaft spürbar, genauso wie die Entbehrungen und Schrecken der Kriegsjahre.
Doch in Olivias Familie wird nie wirklich darüber gesprochen, warum sie immer wieder Zeit im Keller des Hauses verbringt. Eine große Sprachlosigkeit und die emotionale Not schafft Distanz zwischen den einzelnen Familienmitglieder.

Schwenk erzählt sehr gekonnt gerafft über große Zeiträume und ich erlebe, wie Olivia erwachsen und selbst Mutter wird, den langsamen und gemeinsamen Tod der Eltern, der gleich in der Eingangszene so wirkungsvoll geschildert wird. Sie erzählt von den psychischen Problemen der Erzählerin und ihrem allmählichen Verstehen als Erwachsene von der Nöte der Eltern. Vor allem die ihrer Mutter, die zwischen der Liebe zum Ehemann und seinen Bedürfnissen und denen der Kinder zerrißen wurde.

Gerade im Hinblick darauf, dass wir auch heute in meiner Generation mit den Nachwirkungen der (Nach-) Kriegserfahrungen unserer Eltern und Großeltern in Berührung kommen, finde ich es großartig, dass Schwenk den Bogen bis ins heute spannt und darauf hinweist, dass es auch heute noch immer Krieg gibt.

Ein großartiges Debüt, das Lust auf mehr Literatur von Lina Schwenk macht!

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Veröffentlicht am 29.10.2025

Möchte ich (noch) ein Kind?

Achte Woche
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Von Antonia Baum hatte ich zuletzt „Siegfried“ gelesen und ich lese auch ihre Artikel und Kolumnen in der ZEIT super gerne (wenn sie gerade nicht hinter der Paywall sind).
Keine Frage, dass ich Baums neuen ...

Von Antonia Baum hatte ich zuletzt „Siegfried“ gelesen und ich lese auch ihre Artikel und Kolumnen in der ZEIT super gerne (wenn sie gerade nicht hinter der Paywall sind).
Keine Frage, dass ich Baums neuen Roman „Achte Woche“ lesen wollte.

Auch thematisch passt der Roman perfekt in mein Lesejahr, weil Baum sich darin mit (Nicht-) Kinderwunsch und Schwangerschaft (-sabruch) beschäftigt.
Ihre Protagonistin Laura hat gerade festgestellt, dass sie wieder schwanger ist. Sie hat bereits eine kleine Tochter,und ist mittlerweile alleinerziehend. Der Vater hat sich gerade aus dem Staub gemacht, kurz nachdem er sie erneut geschwängert hatte.

„Frauen, denkt sie, müssen eigentlich immer darauf vorbereitet sein, dass sie mit ihren Kindern allein sein werden.
Sie sind es auch. Panik ist angemessen.“

Laura weiß noch nicht, ob sie das Kind behalten möchte. Die Schwangerschaft ist noch in einem so frühen Stadium, dass ein medikamentöser Abbruch noch möglich wäre. Genauso wie sie es bei ihrer allerersten Schwangerschaft gemacht hatte und woran sie jetzt wieder öfter denken muss.

Passend dazu jobbt die Protagonistin neben ihrer Dissertation, die nahezu zum Erliegen gekommen ist, in einer Frauenarztpraxis und kommt dort täglich mit verschiedenen Frauen in Kontakt: Frauen, die schwanger werden wollen, schwanger sind, und Frauen, die nicht mehr schwanger sein wollen.
Laura beobachtet sie und fragt sich, wie deren Lebenssituation aussehen könnte.

Will sie gerade noch ein Kind? Was hätte es für Konsequenzen? Wie würde ihr Umfeld reagieren?

Antonia Baum hat ihren neuen Roman konsequent aus Lauras Perspektive geschrieben, wie einen einzigen durchgehenden Stream of Consciousness. Ihre Figur ringt mit der Entscheidungsfindung. Sehr begeistert bin ich von der ansteigenden Spannung, die Baum gerade gegen Ende rasant steigert. Mir gefällt auch, wie viel thematisch in dem dünnen Roman verpackt ist. Den Generationenkonflikt, den Baum schon in „Siegfried“ so toll herausgeabeitet hatte, fließt auch hier wieder am Rande mit ein.

Ich finde „Achte Woche“ ergänzt wunderbar die Reihe von Neuerscheinungen zum Thema „Kinder (nicht) haben wollen“ der letzten Zeit wie „Medulla“, „Mammut“ oder auch „Im Leben nebenan“.

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