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Viola

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 20.03.2018

Spannend und rasant

Secret - Niemand schweigt für immer
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Dieses Buch ist spannend und rasant, für mich eine gute Urlaubslektüre. Ich fand es zwischendrin mal etwas zäh, aber im Großen und Ganzen hat mich „Secret“ gut unterhalten und mir Spaß ge-macht. Hazel ...

Dieses Buch ist spannend und rasant, für mich eine gute Urlaubslektüre. Ich fand es zwischendrin mal etwas zäh, aber im Großen und Ganzen hat mich „Secret“ gut unterhalten und mir Spaß ge-macht. Hazel ist eine interessante Hauptfigur und auch Bär fand ich spannend. Es sind viele Ge-heimnisse zu lösen. Hazel erinnert sich nach einem Unfall an nichts, aber auch das kann sehr ge-fährlich sein.
Gleichzeitig fasziniert und etwas gestört haben mich die vielen Geheimnisse und mysteriösen Handlungen. Dadurch wurde es sehr spannend und rasant, aber ich hätte mir gegen Ende dann auch eine Auflösung gewünscht. Ich mag es, wenn Dinge einen Sinn ergeben und man dann begreift, wer was wann und warum getan hat. Hier wusste man oft nicht, wer „gut“ und wer „böse“ ist und auch Hazel selbst war schwer einzuordnen. Gerade das macht aber auch die Spannung aus. Ein bisschen mehr Auflösung zum Schluss hätte mir besser gefallen.
Bisher habe ich noch kein Buch von Brad Meltzer gelesen, „Secret“ war das erste, sicherlich aber nicht das letzte. Insgesamt ein spannendes Buch, das ich gerne gelesen habe.

Veröffentlicht am 08.03.2026

Schwer zu lesen und ziemlich melancholisch

Alma
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Normalerweise fällt es mir leicht, meine Meinung zu einem Buch zu beschreiben. Hier aber tue ich mich echt schwer. Daher lag das Buch nun auch ein paar Tage, obwohl ich schon mit der Lektüre fertig war. ...

Normalerweise fällt es mir leicht, meine Meinung zu einem Buch zu beschreiben. Hier aber tue ich mich echt schwer. Daher lag das Buch nun auch ein paar Tage, obwohl ich schon mit der Lektüre fertig war. Ich kann nicht sagen, dass mir das Buch nicht gefallen hat. Aber es war wirklich schwer zu lesen und hätte ich es nicht im Rahmen einer Leserunde gelesen, hätte ich es wohl recht schnell weggelegt. Irgendwie bin ich froh, dass ich das nicht getan habe, aber gleichzeitig bin ich auch erleichtert gewesen, als das Buch zu Ende war. Der relativ positive Schluss hat mich wieder ein bisschen versöhnt, aber zwischendrin fand ich es schon sehr melancholisch.
Ja, ich bin hin- und hergerissen - immer noch. Ich hatte auf ein Buch gehofft, dass in Triest spielt - wie es auch mit dem Teaser der Repubblica angekündigt war: "Wer etwas wissen möchte über Triest und Italiens östliche Grenze, der muss Alma lesen. Ein perfekter Roman." Daher war ich überrascht, dass es eigentlich vor allem um den Jugoslawienkrieg geht. Das fand ich zwar schon interessant, aber ich hatte es nicht erwartet und außerdem hatte ich wohl zu wenig Hintergrundwissen. Das habe ich mir dann nebenbei angelesen, dadurch dauerte die Lektüre natürlich noch länger.
Gleichzeitig fand ich die Schreibweise der Autorin sehr distanziert. Es wird von der Hauptstadt gesprochen, nicht von Rom, von der Stadt, aber nicht von Triest. Und so weiter. Gleiches gilt für die Figuren, die ähnlich ferngehalten werden vom Leser. Dadurch fiel es mir noch schwerer, mich darauf einzulassen. Insgesamt keine einfache Lektüre, die trotzdem aber irgendwie einen Sog entwickelt hat.

Veröffentlicht am 23.02.2026

Leider wurde ich nicht warm mit Laura

Odysseus und ich
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Da ich aus dem Dumont-Verlag bereits einige Bücher gelesen habe, in denen starke Frauen von ihrem Leben und ihren Erfahrungen berichten, war ich total neugierig auf dieses Buch. Ich war schon immer ein ...

Da ich aus dem Dumont-Verlag bereits einige Bücher gelesen habe, in denen starke Frauen von ihrem Leben und ihren Erfahrungen berichten, war ich total neugierig auf dieses Buch. Ich war schon immer ein Fan der Antike und fand die Idee, durch die Mittelmeerregion zu reisen, ganz toll.
Leider konnte mich Laura Coffey von Anfang an nicht richtig mitnehmen. Obwohl sie Reisejournalistin ist und auch für große Blätter und Magazine schreibt, bin ich bis zuletzt nicht richtig mit ihr warmgeworden. Das fand ich extrem schade. Ihre Naturbeschreibungen haben mir gut gefallen, aber der Rest eher nicht. Ich konnte auch nicht ganz nachvollziehen, warum sie durch die Welt tingelt, wenn es ihrem Vater, den sie ja so verehrt, nicht gut geht und die Gefahr besteht, dass er stirbt, während sie weg ist. Aber das ist natürlich Ansichtssache.
Mir hat auch der Bezug zur Odyssee gefehlt, bzw. hatte ich mir das mehr Raum einnehmend vorgestellt. Ja, sie erzählt immer wieder von antiken Geschichten, Sagen und den Annahmen, wo sich welche angenommenen Ereignisse abgespielt haben könnten. Aber das war mir irgendwie zu wenig. Insgesamt war es mir einfach zu viel Privates, zu viel Flucht aus der Realität und zu wenig Odyssee.

Veröffentlicht am 12.01.2026

Atmosphärisch, düster und leider etwas vorhersehbar

Das Forsthaus
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Auf dieses Buch war ich sehr gespannt, weil ich früher einmal im Westerwald gearbeitet habe und die Gegend sehr gut kenne und auch, weil ich die Geschichte in der Kurzbeschreibung so spannend fand. So ...

Auf dieses Buch war ich sehr gespannt, weil ich früher einmal im Westerwald gearbeitet habe und die Gegend sehr gut kenne und auch, weil ich die Geschichte in der Kurzbeschreibung so spannend fand. So richtig gepackt hat mich das Buch dann aber leider doch nicht ... vielleicht lag es auch daran, dass ich es als Hörbuch gehört habe.

Anfangs kam die düstere Atmosphäre sehr gut rüber, zum Teil fast zu gut, sodass ich echt immer wieder eine Gänsehaut hatte. Manchmal habe ich die Geschichte auch als sehr schwer empfunden. All die Toten, Floras leidensreiche Lebensgeschichte, dazu Katharinas aktuelle Probleme. Das passte schon alles zusammen, war mir aber in der Gesamtheit doch etwas viel. Manchmal war es, als gäbe es gar nichts Schönes mehr ...

Gleichzeitig hat mich gestört, dass ich vieles schon vorausgesehen habe. Katharinas Mann verbirgt etwas, ja, was wohl ... und was in der Vergangenheit wirklich passiert ist, habe ich leider auch schon recht früh geahnt. So waren die letzten Kapitel dann leider keine große Überraschung mehr für mich, obwohl da allerlei Geheimnisse verschiedenener Personen aufgedeckt wurden. Schade, aber da hat es leider nur noch für drei Sterne gereicht.

Veröffentlicht am 08.01.2026

Entschleunigend, aber nichts Neues

Drei Tage im Schnee
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Von diesem Buch hatte ich soviel gehört und gelesen, dass es mich richtig neugierig gemacht hatte. Das Thema fand ich ebenfalls interessant und so habe ich mich sehr gefreut, als ich das Buch geschenkt ...

Von diesem Buch hatte ich soviel gehört und gelesen, dass es mich richtig neugierig gemacht hatte. Das Thema fand ich ebenfalls interessant und so habe ich mich sehr gefreut, als ich das Buch geschenkt bekam. Zeitlich passte es für mich perfekt in die Tage nach Weihnachten, wenn alles ein bisschen ruhiger und gemächlicher läuft. Dank der wenigen Seiten war es schnell gelesen, nachgedacht habe ich aber länger über den Inhalt.
Gerade der Untertitel "Von der Suche nach dem Leuchten in uns" hatte mich schon vorher interessiert und berührt.
Wie Hannah bin auch ich oft gehetzt und merke gleichzeitig, dass mir das gar nicht guttut. Wir versuchen, uns selbst zu optimieren, Zeit zu sparen, um noch mehr in den Tag quetschen zu können, um dann nachts wach zu liegen, ... vieles kam mir sehr bekannt vor und umso interessanter fand ich das Buch zu lesen.
Neu waren die Ideen und Ansätze aber leider nicht und ich wurde auch nicht recht warm mit Hannah und leider auch nicht mit dem Kind. Alles schien mir ein bisschen zu gezwungen und gewollt, daher hat mich das Buch auch nicht so tief berührt, wie ich gedacht hatte. Schade, aber da fehlten Tiefe und Gefühl.