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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 04.05.2025

Es geht spannend weiter

Iron Flame – Flammengeküsst
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* Ich verfasse die Rezension auf Grundlage der englischsprachigen Originalausgabe. Dabei bewerte ich alles unter Ausnahme der deutschen Übersetzung.
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Iron Flame hat mich als heiß ersehnte Fortsetzung ...

* Ich verfasse die Rezension auf Grundlage der englischsprachigen Originalausgabe. Dabei bewerte ich alles unter Ausnahme der deutschen Übersetzung.
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Iron Flame hat mich als heiß ersehnte Fortsetzung von Fourth Wing nicht enttäuscht!
Rebecca Yarros Schreibstil wirft einen wieder sofort ins Geschehen und es ging turbulent weiter. Besonders spannend empfand ich die Charakterentwicklung von Violet. Im ersten Band hat sie zu Beginn wirklich so schwach und unsicher gewirkt und sich nach oben gekämpft, aber im zweiten Band beweist sie nun richtig, wie Badass sie mittlerweile ist. Weitere Charaktere wurden vorgestellt und wie schon im ersten Buch begegnete ich ihnen erneut mit sehr starken Emotionen in jede Richtung. Die Story war insgesamt wieder wirklich spannend geschrieben und lieferte einige Momente, wo mir der Mund offen stehen blieb dank diverser Plot Twists. Vor allem gegen Ende konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Einzig und allein die Dynamik und Situation zwischen Violet und Xaden hat mich zwischendurch genervt sowie ein gewisses Love Triangle (oder Love Quadrangle…). Was ich als sehr schade empfand, da es in meinen Augen wirklich nicht nötig war, um Drama zu erzeugen.
Dennoch empfehle ich das Buch absolut weiter, wenn einem bereits der erste Band gefallen hat, denn diese Fortsetzung hat es in sich.

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  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 02.12.2024

Mr Grumpy & Ms Sunshine - eine liebenswürdige Kombi

Love, decoded
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Man nehme eine Prise Zufall und ein paar tollpatschige Momente und schon ist die nächste niedliche Rom Com geboren. In „Love, decoded“ geht es um die quirlige Software-Entwicklerin Emmy, die bereits viel ...

Man nehme eine Prise Zufall und ein paar tollpatschige Momente und schon ist die nächste niedliche Rom Com geboren. In „Love, decoded“ geht es um die quirlige Software-Entwicklerin Emmy, die bereits viel Pech in der Liebe erfahren hat – hauptsächlich wurde sie immer wieder Opfer von Ghosting. Daraufhin ruft sie den Broken Hearts Ghosting Service ins Leben und stellt die Männer mit Fake-Identität zur Rede. Was nur, wenn da einer dabei ist, der ihr irgendwie gefällt? Und am nächsten Tag auch noch ihr neuer Kollege ist… Hier sind cringe-witzige Momente vorprogrammiert!
Anna Lane hat einen tollen Schreibstil, der einen durch die Seiten fliegen und das Buch nicht mehr aus der Hand legen lässt. Die Charaktere gefallen mir aufgrund ihrer Authentizität und bringen einen so zum Mitfühlen oder auch zum Schmunzeln. Die Geschichte thematisiert dabei Selbstfindung, Herzschmerz und vor allem die Liebe zur Liebe.

Das Buch eignet sich für alle Personen, die „Slow Burn“ mit „Grumpy x Sunshine“-Protagonisten lieben und Lust auf eine gelungene Rom Com haben, welche einem mit Witz und Charme den Tag versüßt.
Ich persönlich kann es kaum abwarten, auch Band 2 zu lesen!

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Veröffentlicht am 20.01.2026

Eine Reise in Snows Vergangenheit

Die Tribute von Panem X. Das Lied von Vogel und Schlange
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Als Teenager habe ich die „Tribute von Panem“-Trilogie geliebt. Umso größer war meine Freude über das Erscheinen dieses Prequels – vor allem darüber, endlich mehr über Präsident Snow zu erfahren. Denn ...

Als Teenager habe ich die „Tribute von Panem“-Trilogie geliebt. Umso größer war meine Freude über das Erscheinen dieses Prequels – vor allem darüber, endlich mehr über Präsident Snow zu erfahren. Denn wie ist er eigentlich zu dem Menschen geworden, der er später ist?
Ehrlicherweise habe ich zunächst die Verfilmung gesehen. Da dort für mich einige Fragen offenblieben, wollte ich unbedingt auch noch dieses Buch lesen.
Der Roman ist in drei Teile gegliedert. Im ersten Abschnitt lernen wir Coriolanus Snow als jungen Menschen kennen und begleiten ihn bei den Vorbereitungen auf seine neue Rolle als Mentor bei den Hungerspielen. Der zweite Teil widmet sich den eigentlichen Spielen, während der dritte die Zeit danach behandelt. Besonders spannend fand ich dabei den Einblick in Snows Gedanken- und Gefühlswelt: Wie tickt er als Mensch? Schnell wird deutlich, dass er schon früh sehr spezielle Eigenheiten entwickelte, sodass es kaum überrascht, warum er später als Präsident so handelt, wie man ihn kennt.
Lucy Gray, ebenfalls Hauptfigur und Snows Tribut, hat mir ausgesprochen gut gefallen. Ihre quirlige, farbenfrohe Art bildet einen gelungenen Kontrast zur tristen, grauen Welt des damaligen Panem.
Obwohl mir das Universum bereits vertraut war, habe ich dennoch einige Kapitel gebraucht, um richtig in die Geschichte hineinzufinden. Leider zogen sich sowohl der erste als auch der zweite Teil stellenweise etwas in die Länge. Das empfand ich als schade, da gerade das Konzept der Hungerspiele eigentlich immer sehr spannend ist. Snows stetige, teils ausschweifende Gedankengänge gingen mir dabei gelegentlich auf die Nerven. Der dritte Teil hingegen hat mich dann vollkommen gepackt und genau dieser Abschnitt war es auch, der mir im Film die meisten Fragen aufgeworfen hatte. Viele davon konnten im Buch zumindest teilweise besser nachvollzogen und eingeordnet werden. Dennoch bleibt das Ende in gewisser Weise offen, was für manche Lesende unbefriedigend sein könnte.
Insgesamt empfehle ich das Buch allen, die bereits die ursprüngliche Trilogie kennen. Das Vorwissen über die Distrikte, das Kapitol und das Konzept der Hungerspiele erleichtert den Einstieg erheblich. Außerdem lohnt es sich auch dann, wenn man den Film bereits gesehen hat, da die Handlung und insbesondere Snows Verhalten im Buch deutlich verständlicher und tiefgründiger dargestellt werden.

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Veröffentlicht am 13.01.2026

Gefangen zwischen Stärke und Kontrolle

God of Ruin – Verdammte Liebe
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* Ich verfasse die Rezension auf Grundlage der englischsprachigen Originalausgabe. Dabei bewerte ich alles unter Ausnahme der deutschen Übersetzung.
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The Royal Elites vs. The King’s U‘s – wieder einmal ...

* Ich verfasse die Rezension auf Grundlage der englischsprachigen Originalausgabe. Dabei bewerte ich alles unter Ausnahme der deutschen Übersetzung.
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The Royal Elites vs. The King’s U‘s – wieder einmal findet ein Paar aus zwei verfeindeten Welten zueinander. Über Mia wusste man aus den vorherigen Bänden bisher noch nicht allzu viel. Landon hingegen war kein Unbekannter, dennoch war ich gespannt darauf, ihn nun auch aus seiner eigenen Gedanken- und Gefühlswelt kennenzulernen.
Der Einstieg in die Geschichte gelang mir – wie bei Rina Kent gewohnt – sehr zügig. Dabei ist es natürlich von Vorteil, dass viele der Charaktere bereits bekannt sind.
Das grundlegende Handlungsgerüst ähnelt dem der vorherigen Bände der „Legacy of Gods“-Reihe: Zwei Personen aus unterschiedlichen Lagern finden zueinander, es kommt zu einem einschneidenden Ereignis, eine Reise in die Heimat zu den Eltern folgt, der „significant other“ taucht ebenfalls dort auf – und am Ende gibt es ein Happy End. Das war für mich jedoch völlig in Ordnung, denn so weiß man beim Lesen, was einen erwartet.
Mia ist seit einem traumatischen Erlebnis stumm. Trotz dieses Schicksals ist sie stark und selbstbewusst. Ihr Style ist ausgefallen, aber sehr cool. Landon hingegen ist extrem von sich selbst überzeugt, brutal und skrupellos. Er hat Mia zu seiner Beute auserkoren und seitdem ist sie vor ihm nicht mehr sicher… Ehrlicherweise hat mich dieses Paar bislang am wenigsten gecatcht. Trotzdem mochte ich ihre Dynamik und fand es schön zu beobachten, wie Mia im Laufe der Geschichte offener wird und Lan nach und nach seine gefühlvollere Seite zeigt. Zusammen ergeben sie letztlich eine stimmige Kombination.
Die Idee, Mia aufgrund eines Traumas stumm sein zu lassen, fand ich sehr spannend. Die Auflösung dieses Aspekts wirkte für mich am Ende allerdings etwas zu unspektakulär und so, als müsse dies noch schnell geklärt werden, bevor das Buch endet. Zwar war alles in sich schlüssig, entsprach aber nicht ganz meinen Erwartungen und ich hätte mir mehr Platz dafür in der Geschichte gewünscht.
Insgesamt hat mich „God of Ruin“ dennoch gut unterhalten, bleibt für mich jedoch der bislang schwächste Teil der Reihe. Fans der „Legacy of Gods“-Reihe sollten ihn trotzdem unbedingt lesen, wenn sie noch tiefer in die Welt der REU und KUC eintauchen möchten.

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Veröffentlicht am 29.12.2025

Zwischen Faszination und Überforderung – meine Reise durch Alchemised

Alchemised
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Als „Alchemised“ überall in aller Munde war, war für mich schnell klar, dass ich den Hype ebenfalls verstehen möchte. Und auch wenn das Buch für mich kein absolutes Lebenshighlight geworden ist, was es ...

Als „Alchemised“ überall in aller Munde war, war für mich schnell klar, dass ich den Hype ebenfalls verstehen möchte. Und auch wenn das Buch für mich kein absolutes Lebenshighlight geworden ist, was es für viele andere offenbar ist, hat es mir dennoch gut gefallen.
„Alchemised“ ist in drei unterschiedlich lange Teile gegliedert, wobei der zweite mit Abstand den größten Umfang einnimmt. Im ersten Teil erleben wir die Geschichte aus der Perspektive von Helena, einer Gefangenen, die ihr Gedächtnis verloren hat. Dadurch wirkt vieles zunächst sehr verwirrend, da wir die Ereignisse und Zusammenhänge gemeinsam mit ihr entdecken. Da sowohl das Worldbuilding als auch das Magiesystem äußerst komplex sind, fiel mir der Einstieg ziemlich schwer – um genau zu sein habe ich etwa die ersten 200 Seiten gebraucht, um wirklich in der Geschichte anzukommen. Gerade als ich mich richtig in Teil eins eingefunden hatte, wechselte die Handlung in den zweiten Teil, in den ich mich erst erneut einlesen musste. Doch das Durchhalten lohnt sich! Nichtsdestotrotz ist „Alchemised“ definitiv kein Buch für zwischendurch. Man sollte sich Zeit und Geduld nehmen, um vollständig in diese umfangreiche Story einzutauchen. Dabei empfiehlt es sich sehr, regelmäßig einen Blick in das ausführliche Glossar am Ende des Buches zu werfen.
Helena und Kaine sind spannende Charaktere und auch als Paar durchaus interessant, wenngleich ihre Beziehung stellenweise sehr toxisch ist. Die sogenannten „Freunde“ von Helena – die Mitglieder der Ewigen Flamme (die Anführungszeichen setze ich bewusst, da ich diese Freundschaften teilweise fragwürdig fand) – wirkten auf mich hingegen oft eher kindisch und dadurch gelegentlich auch nervig. Zudem hatte ich den Eindruck, dass Szenen mit ihnen einige Längen aufwiesen. Auch das Ende empfand ich nach der intensiven und mitreißenden Geschichte rund um Helena und Kaine als etwas underwhelming und zu langgezogen.
Trotzdem hat mich das Buch in vielen Momenten emotional berührt und stark gefesselt – so sehr, dass ich es tagelang kaum aus der Hand legen konnte. Die düstere Atmosphäre ist sehr anziehend, ohne dabei erdrückend zu wirken. Allerdings ist „Alchemised“ definitiv nichts für schwache Nerven: Die Gewalt wird häufig sehr detailliert und brutal dargestellt und ist somit sicher nicht für jede Person geeignet.
Empfehlen würde ich das Buch vor allem Fans von Dark Fantasy, die Slow-Burn- und Enemies-to-Lovers-Dynamiken mögen und bereit sind, sich auf eine große, komplexe Welt einzulassen.

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