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Marcel-K

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 07.11.2025

Krimi mit Potenzial

Kinderseelen
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Ich durfte Kinderseelen von Natalie Britz als Rezensionsexemplar über den Blutmondverlag lesen. Vielen Dank hierfür.

Der elfjährige Nick kommt nicht nach Hause. Sein Vater, ein Pharmagigant, ist mit ...

Ich durfte Kinderseelen von Natalie Britz als Rezensionsexemplar über den Blutmondverlag lesen. Vielen Dank hierfür.

Der elfjährige Nick kommt nicht nach Hause. Sein Vater, ein Pharmagigant, ist mit seiner neuen Verlobten im Urlaub. Die Haushälterin ruft die Polizei. Zuerst denkt man an nichts schlimmes, doch als ein Tag vorüber zieht werden Lou und Greg, die beiden besten Schweizer Polizisten, mit dem Fall betraut. Neben der Suche nach Nick, decken Lou und Greg das ein oder andere Familiendrama auf. Werden Sie Nick rechtzeitig finden können.

Das hier war mein erster Krimi des Verlags und auch der Autorin. Der Schreibstil ist flüssig, die Kapitel prägnant kurz, aber aussagekräftig. Auch wenn ich ungefähr bis zur Hälfte des Buches nur schleppend voran kam, hat mich die zweite Hälfte rasant umgehauen. Es ist so viel passiert, und das noch mit den kurzen Kapiteln. Ich sag euch die Spannung war spürbar.

Ohne das ich jetzt viel Spoilern hat mich das Ende nur 90% überzeugen können. Mir hat eine ganz gewisse Sache gefehlt, damit das Buch für mich rund gewesen wäre. Das kann ich aber nicht sagen, weil ich sonst den Inhalt platten würde.

Es ist ein solider Krimi, der für mich etwas gebraucht hat um Spannung aufzubauen, sobald diese aber erreicht war, fand ich ihn klasse.

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Veröffentlicht am 19.10.2025

Himmel und Hölle mal anders

For Whom the Belle Tolls
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Ich durfte For Whom the Bell Rolls als Rezensionsexemplar über das Bloggerportal lesen.

Nachdem ich den Klappentext gelesen hatte, fand ich die Idee so interessant, dass ich es unbedingt lesen wollte. ...

Ich durfte For Whom the Bell Rolls als Rezensionsexemplar über das Bloggerportal lesen.

Nachdem ich den Klappentext gelesen hatte, fand ich die Idee so interessant, dass ich es unbedingt lesen wollte. Ein Hellp Desk in der Hölle. Ja die Hölle, alles was dazu gehört. Dämonen etc. Lilly die Protagonistin kann sich so richtig frei entfalten und so sein wie sie immer sein wollte. Ungeniert, offen, brutal ehrlich und knallhart. Dann lernt sie auch noch Beleth (Bel) einen Prinzen der Hölle kennen lernen, und alles scheint perfekt zu sein, doch ist es das?

Also dieses neuartige Konzept von Himmel und Hölle und der Hölle als einen Ort Gerechtigkeit und des über sich hinaus wachsens, ist erfrischend anders und sehr interessant zu lesen. Der Hellp Desk ist genial. Lilys Arz ist klasse. Deswegen war ich irgendwann verwundert darüber, dass Lily auf einmal Pflegemutter für Sharkie wurde und der Hellp Desk irgendwie in den Hintergrund gerückt ist. Aber das lasse ich jetzt außen vor. Es werden viele intensive Themen angesprochen, Traumavewältigung, Verlustängste und vieles mehr. Das alles ist in einem guten Kontext erklärt worden, was ich sehr gut finde.

Abschreckend fand ich allerdings die Seitenzahl. 848 Seiten und beim lesen wurde einiges in die Länge gezogen. Das hätte man kürzen können.

Alles in allem ist die Story aber in Ordnung. Da es teilweise in die Länge gezogen wurde und mir so das lesen manchmal langweilig wurde, kann ich es zwar empfehlen, aber mehr als 3,5 Sterne kann ich nicht geben.

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Veröffentlicht am 22.01.2026

Wasser und Erde im Einklang?

The Ever King - Die Versuchung des Meeres
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Ich durfte The Ever King als Rezensionsexemplar über das Bloggerportal lesen. Vielen Dank dafür.

Erik ist der König der Meer Fährt. Als Kind gefangen genommen muss er sich schon sehr früh durchschlagen. ...

Ich durfte The Ever King als Rezensionsexemplar über das Bloggerportal lesen. Vielen Dank dafür.

Erik ist der König der Meer Fährt. Als Kind gefangen genommen muss er sich schon sehr früh durchschlagen. Mehr als verwundert ist er daher als die Erdfaeprinzessin Alicia sich um ihn kümmert. Das lässt ihn nicht los und Jahre später bei einer einmaligen Gelegenheit entführt er Livia. Diese hat seit jeher ein grauenvolles Bild von Erik Blutsänger. Das liegt aber an den Erzählungen über ihn. Verschleppt ins Ever ist da jedoch mehr zwischen den beiden als sie zugeben wollen. Denn wie kann ein gefürchteter König, bekannt für sein Herz aus Stein jemals Gefühle zulassen? Kann Livia den Panzer knacken oder ist mit ihrer erneuten Entführung durch einen Feind Eriks das Schicksal von Livia besiegelt?

Zuallererst. Das Buch wird angepriesen mit Enemies to Lovers. Die beiden wären für mich zu überhaupt keiner Zeit Enemies. Diesen Trope kann ich absolut gar nicht nachvollziehen.

Livia mag ich als Charakter. Sie scheut sich nicht davor gegen Erik anzutreten und steht ihre Frau. Ich finde sie wächst über sich hinaus. Erik dagegen finde ich schwierig. Diese harte Schale und dieses harte König Getue finde ich übertrieben. Ich fand es sogar teilweise lächerlich. Falls ich Band 2 lese hoffe ich darauf, dass der Charakter mehr Tiefe bekommt.

Mit am meisten gestört hat mich, dass es wieder das typische Gedümpel gab. Wirklich interessant waren die letzten 100-120 Seiten. Wenn ich jetzt 400 Seiten erst lesen muss damit es für mich spannend wird, fällt es mir schwer das Buch wirklich super zu finden.

Alles in allem ist es ein gutes Mittelfeld. Wen es nicht stört dass es erst zum Ende hin richtig spannend wird, dem kann ich das Buch empfehlen. Ansonsten sucht euch eher ein anderes Fae Buch.

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Veröffentlicht am 13.01.2026

Ganz okay …

Die Quelle der Nacht
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In Ennys Welt gibt es die Sonnenmenschen und die Nachtmenschen. Enny zählt zum Lichtvolk. Sie ist Flammenwächterin. Doch ausgerechnet das Nachtvolk muss Ennys Volk helfen wertvolle Kräuter für den langen ...

In Ennys Welt gibt es die Sonnenmenschen und die Nachtmenschen. Enny zählt zum Lichtvolk. Sie ist Flammenwächterin. Doch ausgerechnet das Nachtvolk muss Ennys Volk helfen wertvolle Kräuter für den langen Winter zu beschaffen. Denn dafür muss man durch den Dunkelwald und nur das Nachtvolk sieht dort, da sie in tiefster Dunkelheit sehen. Schlimm für Enny, denn sie hat Angst vor der Dunkelheit. Doch Dain aus dem Nachtvolk hilft Enny bei sehr viel in dieser Zeit und zwischen aufkeimenden Gefühlen erfahren sie mehr über einen alten Fluch, den nur Enny brechen kann… wenn sie ihre Angst überwindet.

Das Buch war ganz in Ordnung. Die Story baut immer mehr Spannung auf und die Kapitel finde ich schön kurz gehalten. Die Charaktere sind okay. Mir fehlt aber irgendwie der Bezug zu den beiden. Ich glaube das liegt am Erzählstil.

Die Slow Burn Romantik finde ich gut gelungen. Was mich allerdings, und eigentlich versuche ich immer dieses Thema neutral zu sehen und nicht darauf einzugehen, aber hier hat es massiv meinen Lesefluss gestört und so kann ich es nicht mehr ignorieren. Die Story weist sowohl Logik als auch wirklich enorm viel Grammatikfehler auf. Und ich rede hier nicht von 2-3 Fehlern. Da würde ich nichts sagen. Aber selbst die Logikfehler sind massiv. Das Buch müsste nochmal von einem Lektorat und Korrektorat komplett überarbeitet werden.

Daher ist es okay. Die Story ist interessant. Aber aufgrund der Fehler für mich schwierig.

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Veröffentlicht am 01.01.2026

Langatmig

Pharaonenauge
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Pen Reise geht weiter. Sie versucht ihre Kräfte zu wecken. Das ist aber alles nicht einfach und das Syndikat versucht die Menschheit zu zerstören und die Pharaonen müssen sie aufhalten.

Doch das schaffen ...

Pen Reise geht weiter. Sie versucht ihre Kräfte zu wecken. Das ist aber alles nicht einfach und das Syndikat versucht die Menschheit zu zerstören und die Pharaonen müssen sie aufhalten.

Doch das schaffen sie nur mit Hilfe des Gottes Ra. Doch Paul (Ramses) hat seine eigenen Pläne.

Der Schreibstil bleibt weiterhin gut. Die Kapitel kurz und prägnant.

Leider ist es weiterhin über fast 300 Seiten für mich langweilig. Erst am Ende passiert etwas und es gibt richtig Action. Dieses „Gedümpel“ finde ich nervig.

Ich dachte eigentlich es ist eine Dilogie. Es gibt aber einen Band 3. Ob ich den lese? Mein Bauchgefühl sagt Nein. Ich hoffe es kommt, wenn ich ihn lese nicht erneut so ein „Gedümpel“.

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