Solide, aber wenig Grusel
Let's Split Up - Ein verfluchtes Haus. Vier Freunde. Eine verhängnisvolle Entscheidung.Die Freunde Cameron, Amber und Jonesy leben in Sanera, einer Kleinstadt, in der eigentlich nicht so viel los ist. Als dann zwei Schüler, Brad und Shelley, in einem verlassenen Herrenhaus tot aufgefunden ...
Die Freunde Cameron, Amber und Jonesy leben in Sanera, einer Kleinstadt, in der eigentlich nicht so viel los ist. Als dann zwei Schüler, Brad und Shelley, in einem verlassenen Herrenhaus tot aufgefunden werden, kommt plötzlich Leben in diese Kleinstadt. Ein Ghul, der angeblich der verstorbene Robert Carrington ist, soll dort sein Unwesen treiben. Ihm gehörte das Anwesen früher, so wie viele andere. Er war reich, galt als kalter Immobilienbesitzer und verlor seine Familie, bevor auch er starb.
Doch steckt wirklich ein Geist dahinter, oder haben sie es mit einem Mörder zu tun, der es auf Teenager abgesehen hat? Und da ist noch Buffy, die Neue. Hat sie etwas zu verbergen?
„Let's split up“ versucht, sich an die 90er Jahre und die damals aus dem Boden sprießenden Teenie-Horrorfilme zu orientieren. Auch wenn ich den Humor des Autors mag, der öfter darauf anspielte, konnte mich das Buch leider nicht komplett mitreißen.
Der Beginn war spannend, und auch das Rätselraten, wer nun dahintersteckt. Trotzdem kam nur in wenigen Szenen Spannung auf, auch der Horror war nicht so gruselig, wie man es erwarten würde.
Die Figurenzeichnungen sind zwar nicht eindimensional, sondern gut ausgearbeitet, aber mir war das Gerede und die Gedanken viel zu viel, anstatt, dass es Action und viel mehr spannende Situationen gab.
Die Auflösung fand ich eher enttäuschend, weil ich schon damit gerechnet hatte. Auch gab es unlogische Handlungen, um das Ganze zu einem Ende zu führen, das nicht mehr lange auf sich warten ließ.
Einzig der Schreibstil und der Beginn des Buches gefielen mir. Leider zu wenig, um das Buch zu hypen.
Da habe ich schon Besseres in dem Bereich gelesen und gesehen.
3 Sterne.