Profilbild von gerdys_buecherreich

gerdys_buecherreich

Lesejury Profi
offline

gerdys_buecherreich ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit gerdys_buecherreich über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 02.03.2026

Zeitreiseroman vom Feinsten

Die Ufer der Zeit
0

⏳️Die Ufer der Zeit⌛️

✒️Autor: Thomas Franke

📚Verlag: Gerth Medien 2026

📖Print: 448 Seiten

👀Perspektive: Erzähler

🔢Altersempfehlung: ca. 14 Jahre

⭐️: 5/5 Sternen

🔍 𝗜𝗻𝗵𝗮𝗹𝘁:

Jan Petersen, Student ...

⏳️Die Ufer der Zeit⌛️

✒️Autor: Thomas Franke

📚Verlag: Gerth Medien 2026

📖Print: 448 Seiten

👀Perspektive: Erzähler

🔢Altersempfehlung: ca. 14 Jahre

⭐️: 5/5 Sternen

🔍 𝗜𝗻𝗵𝗮𝗹𝘁:

Jan Petersen, Student Transeuropäischer Studien in Flensburg, selbst ernannter Atheist, ist mit der Fähre unterwegs zum Geburtstag seiner Oma - also ganz widerwillig. Denn auf seine religiöse Mutter hat er überhaupt keine Lust. Plötzlich zieht ein Sturm auf und als er versucht, eine junge Frau ausfindig zu machen, geht er über Bord. Der Strand, an den er gespült wird befindet sich nicht nur auf Helgoland, sondern auch in einer ganz anderen Zeit.

Nach anfänglicher Verzweiflung, versucht Jan mithilfe einer weiteren Zeitreisenden, Alva, wieder zurück in die Gegenwart zu gelangen. Doch die Reise führt nicht chronologisch zurück und so erleben die beiden viele herausfordernde Situationen.

Die Zeiten ändern sich und Jan erkennt, dass nicht alles so simpel erklärbar war, wie es in den Geschichtsbüchern beschrieben wird. Und wenn auch rasante Veränderungen seine Reise durchziehen, gibt es einen roten Faden, an dem Jan sich entlanghangeln kann: Gott ist in jeder Zeit zu finden und an der Seite der Menschen.

🧔🏽👩🏼Ü𝗯𝗲𝗿 𝗱𝗶𝗲 𝗣𝗿𝗼𝘁𝗮𝘀:

Jan Petersen ist ein sehr rationaler Mensch. Den kindlichen Glauben, den er durch seine Mutter und Oma vermittelt bekam, hat er hinter sich gelassen. Blickt er auf die Welt, das Leid und die bösen Taten, kann er nicht glauben, dass es dahinter einen guten Gott geben könnte. Tief in seinem Inneren ist er jedoch verletzt, einsam und leer. Auf der Reise mit Alva, erkennt er das Wirken Gottes und lernt durch das Leben der Personen, denen er begegnet, dass Gott ganz anders ist, als er dachte.

Alva wird genauso durch die Zeiten geworfen wie Jan. Sie ist gehetzt und vertraut niemandem. Etwas lastet schwer auf ihrer Seele, bis sie im Mittelalter bei einem Mönch Erleichterung für ihre Seele findet. Sie ist mit Jan auf eine Weise verbunden, die lange nicht ersichtlich ist. Sie ist mutig und hilft anderen.

❤️ 𝗗𝗮𝘀 𝗺𝗼𝗰𝗵𝘁𝗲 𝗶𝗰𝗵:

✅ Das Cover!!! Ich liebe es einfach und ich habe es zu meinem neuen Lieblingscover erkoren🥰

✅ Zeitsprünge: Einblicke ins Mittelalter, frühe Neuzeit, Zeit Napoleons, Drittes Reich,… Wirklich spannend und zeigt auf, dass das finstere Mittelalter z.B. auch nicht finsterer war als unsere aufgeklärte Welt.

✅ Verschiedene Sprachen: Jans Studiengang und seine Liebe zur Sprache, haben ihm geholfen, in allen Zeiten kommunizieren zu können.

✅ Wie Jan es gemeistert hat, in den Epochen sein Wissen für sich zu behalten, bzw. so einzusetzen, dass die Menschen nicht überfordert waren, ihnen aber trotzdem geholfen werden konnte. Dabei ist er mehrfach über sich selbst hinausgewachsen.

✅ Der Glaube zieht sich durch alle Zeiten. Jan erkennt immer mehr, dass sein wissenschaftlich-naturalistisches Weltbild doch nicht alle Antworten bietet, die er für seine Fragen benötigt, bzw. er erlaubt sich, Fragen zu stellen, die er bis dahin unterdrückt hat. Die Wahrheit wird ihm immer deutlicher, je mehr Menschen er begegnet, die aus der Liebe zu Jesus heraus handeln und sprechen.

💯𝗕𝗲𝘀𝗼𝗻𝗱𝗲𝗿𝘀 𝗴𝘂𝘁 𝗳𝗮𝗻𝗱 𝗶𝗰𝗵:

Wie herausgearbeitet wurde, was Vertrauen bedeutet. Man kann Vertrauen nicht erzwingen. Es ist nicht einfach vorhanden. Vertrauen entwickelt sich, indem wir Schritt für Schritt vorangehen, die Kontrolle abgeben und glauben, dass Gott es richtig machen wird.

💎 𝗗𝗮𝘀 𝗵𝗮𝗯𝗲 𝗶𝗰𝗵 𝗳ü𝗿 𝗺𝗶𝗰𝗵 𝗺𝗶𝘁𝗴𝗲𝗻𝗼𝗺𝗺𝗲𝗻:

“Du bist ganz schön schlau, Jan. Denn du hast absolut recht. Merke dir deine Antwort gut. Denn so ist es immer. Warte nicht ab, bis du gut genug bist, um Gutes zu tun. Tu einfach so, als wärst du schon gut, und handle entsprechend. Warte nicht ab, bis du jemand nicht mehr böse bist, der dich geärgert hat, sondern verhalte dich so, als hättest du ihm schon verziehen. Hilf Menschen, die Hilfe brauchen, egal, ob du sie magst oder nicht. Warte nicht ab, bis du dich in allem sicher fühlst, bevor du Gott vertraust, sondern handle, als würdest du ihm bereits vertrauen. Dann wirst du merken, wie du dich ganz langsam von selbst veränderst. Unsere Muskeln wachsen nur, wenn wir sie benutzen; unsere Liebe wächst, indem wir sie leben - und unser Vertrauen in Gott wird stärker, je mehr wir unser Leben mit ihm teilen.” (S. 363 f.)

🎯 𝐅𝐚𝐳𝐢𝐭:

Jan Petersen hat sich in diesem Buch nicht nur auf eine äußerliche Reise begeben, sondern auch auf eine innere, die sein Leben vollkommen auf den Kopf stellt und für immer verändert. Diese Reise bringt ihm Vergebung, die Fähigkeit zum Vertrauen, die Wahrheit und Liebe.

Ein wirklich beeindruckendes Buch, bei dem ich vom Strudel der Ereignisse mitgerissen wurde, nicht mehr wusste, wo ich denn nun wieder aufgetaucht bin, doch mit Jan und Alva zusammen, viel Neues sehen, hören und erfahren durfte. So wie die beiden in ihrem Vertrauen darauf, dass Gott einen Plan für sie hat und alles richtig machen würde, wuchsen, so konnte auch ich für mich wieder mal neu erkennen, dass auch ich Gott mit meiner Lebensgeschichte vertrauen darf.

Dieser Roman ist für mich eine ganz besondere Reise gewesen, die ich lange nicht vergessen werde.

Zeitreisen zu schreiben, sind nicht einfach. Die Logik dahinter muss gut durchdacht werden und es gibt immer die Frage, ob das, was man tut, nicht die ganze Zukunft verändern würde. Kann man sich jedoch davon lösen, alles logisch bis ins kleinste Detail zu durchdenken und diese Fragen außen vor lassen, wird man aus dieser Geschichte klüger und verändert wieder auftauchen.

Eine absolute Leseempfehlung für alle, die gern historische Romane lesen, auf zwei oder mehr Zeitebenen unterwegs sind, immer mal eine Zeitreise antreten wollten oder einfach gern fantastische Geschichten lesen, die in allem Erdachten, doch absolut real erscheinen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 05.02.2026

Ein Liebesbrief

Man liest nur mit dem Herzen gut
0

Dieses wunderschöne Büchlein darf nicht verschlungen werden.

Es muss genossen werden. Seite für Seite. Zeile für Zeile.

Und die Bilder: wundervoll illustriert! Ja, die müssen ausgiebig betrachtet werden, ...

Dieses wunderschöne Büchlein darf nicht verschlungen werden.

Es muss genossen werden. Seite für Seite. Zeile für Zeile.

Und die Bilder: wundervoll illustriert! Ja, die müssen ausgiebig betrachtet werden, und dann darf man sich an die Stelle der Frau mit der Katze träumen. Verkörpert sie doch den Inbegriff eines gemütlichen, ruhigen, friedvollen Leseortes.

Delia Holtus hat in "Man liest nur mit dem Herzen gut" Texte von elf Frauen zusammengetragen, die wie Liebesbriefe ans Lesen und an die Welt der Bücher sind.

Zwischen den Texten findet man Illustrationen, Zitate oder Bibelverse.

Bücher können unser Leben verändern. Manche geben Gedankenanstöße, manche halten uns die Wahrheit vor, doch immer verändert das Lesen etwas in uns.

Die Autorinnen berichten von ihrer Reise mit dem Lesen oder dem Bücherschreiben. Sie erzählen von Herausforderungen oder Buchfiguren, die sie geprägt haben.

Fazit:

Ich habe dieses Buch sehr gern gelesen und bin absolut verzaubert von den Illustrationen. Es sieht einfach so schön aus, dass es viel zu schade ist, einfach nur zwischen andere Bücher im Regal geschoben zu werden. Dieses Buch verdient einen Ehrenplatz im Buchregal!

Dieses Buch muss man genießen, sich entführen lassen in den Raum der Stille, in dem die Seele berührt werden kann.

Eine wundervolle Lektüre, die ich von Herzen gern weiterempfehle!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 05.02.2026

Teil 3 der Texas-Ever-After-Reihe

Sag, wo mag die Erbin sein?
0

Sag, wo mag die Erbin sein?

✒️Autorin: Karen Witemeyer

🗣Übersetzung: Silvia Lutz

📚Verlag: Francke 2026

📖Print: 352 Seiten

👀Perspektive: Erzähler

🔢Altersempfehlung: ab ca. 13 Jahren

⭐️: 5/5 Sternen

Rotkäppchen ...

Sag, wo mag die Erbin sein?

✒️Autorin: Karen Witemeyer

🗣Übersetzung: Silvia Lutz

📚Verlag: Francke 2026

📖Print: 352 Seiten

👀Perspektive: Erzähler

🔢Altersempfehlung: ab ca. 13 Jahren

⭐️: 5/5 Sternen

Rotkäppchen trifft Pinkerton-Detektiv. Eine rasante, humorvolle Märchenadaption voller Überraschungen!

🔍 𝗜𝗻𝗵𝗮𝗹𝘁:

Letty Hood wächst mit ihrer Großmutter in einer versteckten Hütte im texanischen Wald auf, nachdem sie mit sechs Jahren nur knapp einem Feueranschlag entkam. Nun ist sie fast 21 Jahre alt, und soll das Erbe ihres Vaters antreten, doch ihre Rückkehr ist nicht so einfach.

Philip Carmichael ist von Lettys Mutter beauftragt worden, die Erbin zu finden, und macht sich auf den Weg, das zu vollbringen, was andere Detektive vor ihm, im Auftrag von Lettys habgierigem Onkel, nicht zustande gebracht haben.

Das Glück – oder die Gunst Gottes – ist auf seiner Seite, und schon befindet er sich mit der jungen Frau im roten Umhang auf einer gefährlich-spannenden Reise zurück nach Houston. Immer an ihrer Seite: Rusty, Lettys ganz besonderer, felliger Freund und Beschützer.

🧔🏽👩🏼Ü𝗯𝗲𝗿 𝗱𝗶𝗲 𝗣𝗿𝗼𝘁𝗮𝘀:

Letty Hood: „Ich bin kein hilfloses Fräulein auf der Suche anch einem edlen Ritter, der für mich Drachen tötet.“ (S.105)

Philip Carmichael: „Er war ein Detektiv, der sich auf Fakten stützte, und kein einfältiger Mann, der zu vorschnellen Schlussfolgerungen neigte.“ (S.248)

Iris Hood: „Die kleine grauhaarige Frau wirkte […] vielleicht wie eine gewöhnliche Oma, aber diese Frau hatte eine geladene Schrotflinte neben der Haustür lehnen […].” (S. 42)

Rusty: selbstgefälliger Anstandswauwau, der jeden beißt, der sein Frauchen nicht gut behandelt

❤️ 𝗗𝗮𝘀 𝗺𝗼𝗰𝗵𝘁𝗲 𝗶𝗰𝗵:

✅ Humor: Nicht nur einmal habe ich laut aufgelacht.

✅ Gottvertrauen und Glauben: ganz natürlicher Bestandteil des Lebens der Protagonisten. Sie reden selbstverständlich mit Gott in ihrem Alltag, vertrauen ihm, dass er sie führt und leitet, und hören auf die Stimme des Heiligen Geistes.

✅ Spannungsbogen. Obwohl es eigentlich klar war, wie es ausgehen würde, gab es doch immer wieder kleine Wendungen und manchmal auch etwas mehr Drama, um die Spannung hochzuhalten.

✅ Die Anziehungskraft zwischen Letty und Philip.

✅ Die Dialoge: herrlich komisch bis absolut tiefgründig bewegend. Da findet sich alles.

✅Ihre weiblichen Protagonisten sind stark, mutig, selbstbestimmt und wissen, was sie wollen. Und doch haben sie auch ein Herz, das sich danach sehnt, geliebt und beschützt zu werden.

✅Dass kein Mann diesen Heldenstatus zu jeder Zeit innehaben kann, ist auch klar aufgezeigt.

✅Witemeyer zeigt, dass Mann und Frau sich ergänzen und zusammen Großes erreichen können. Dass jeder mal schwach sein darf und man sich gegenseitig trägt.

"Sag. wo mag die Erbin sein?" nimmt den Leser auf einen wilden Ritt durch die texanischen Wälder mit. Ich saß mit den Protagonisten an Lagerfeuern und lauschte ihren Gesprächen, die offen und ehrlich waren. Sah ihre Sorgen und Ängste und die Situationen, in denen sie über sich selbst hinauswuchsen und Großes vollbrachten, aus Liebe und Hingabe für andere Menschen.

💯𝗕𝗲𝘀𝗼𝗻𝗱𝗲𝗿𝘀 𝗴𝘂𝘁 𝗳𝗮𝗻𝗱 𝗶𝗰𝗵:

Die Szenen, die so typische Szenen aus dem Grimm'schen Märchen zeigten, jedoch in einem völlig anderen Rahmen. Das war teils herrlich komisch und dann auch eine wundervolle, versöhnliche Adaption.

Wie schön gezeigt wurde, was wahre Liebe bedeutet: den anderen über sich selbst stellen und loslassen, damit der andere frei sein kann.

Philip ist als Mann eine einzige wandelnde Green Flag! Doch Letty genauso, auch sie hat gelernt, aus Liebe zu handeln.

💎 𝗗𝗮𝘀 𝗵𝗮𝗯𝗲 𝗶𝗰𝗵 𝗳ü𝗿 𝗺𝗶𝗰𝗵 𝗺𝗶𝘁𝗴𝗲𝗻𝗼𝗺𝗺𝗲𝗻:

Der Glaube an Gott bedeutet nicht, dass man ein leichtes Leben hat und vor Unglück verschont bleibt. Es bedeutet, jemanden an seiner Seite zu haben, der festen Halt gibt, Hoffnung schenkt und vor Angst befreit, sodass man tun kann, wozu man berufen wurde.

Manches Gebet, das sie sprachen, hat mich tief berührt oder auch beschämt, denn im eigenen Leben erlebt man vielleicht nicht solche Dramen, doch vergisst man im Alltag so schnell, wer unser wirklicher Freund ist und wer in allen Dingen der Fels ist, der uns sicher trägt.

🎯 𝐅𝐚𝐳𝐢𝐭:

Karen Witemeyer hat es wieder einmal geschafft, einen Roman zu schreiben, der mit Witz, Spannung und Romantik aufwartet. Die Geschichte vom Rotkäppchen als Grundlage ist absolut genial aufgearbeitet worden, und durch die Freiheit der Autorin, manche Änderungen vorzunehmen, hat die Geschichte ihren ganz eigenen Charme entwickelt.

Ich bin total begeistert und habe wieder einmal gemerkt, dass Witemeyer für mich die Königin der christlichen Unterhaltungsromane ist.

Sie hat in ihren Geschichten die nötige Prise an Romantik und Gefühlen. Zeitgleich schafft sie es aber auch, den Glauben an Gott zu vermitteln, der nicht schwer ist, sondern bereichernd für jedes Leben. Denn Hoffnung, Zuversicht und Stärke, die durch alle Situationen tragen, können wir aus ihm ziehen.

Karen Witemeyers Romane sind wie sichere Orte, in die man sich gern flüchtet. Orte, an denen Humor zu finden ist, selbst wenn die Situationen gefährlich und verfahren sind. Es sind Orte, an denen die Hoffnung durchscheint und die Protagonisten Gott ganz real in ihrem Leben erleben. Es sind Geschichten, die den Leser dazu herausfordern, selbst mit Gott in solche Gespräche zu kommen und ehrlich alle Ängste, Sorgen, Gefühle und Unsicherheiten hinzulegen, und auch in ganz gewöhnlichen, kleinen Dingen mit ihm im Austausch zu stehen und nach seiner Leitung und seiner Weisheit oder Hilfe zu fragen.

Eine so, so schöne Geschichte, die mir bestimmt noch länger im Gedächtnis bleiben wird!

Eine absolute Leseempfehlung von mir und für Witemeyerfans ohnehin ein Muss!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 15.01.2026

toll

Ein Mörder auf der Gästeliste - Ein Weihnachtskrimi: Cosy Crime in einem eingeschneiten Herrenhaus
0

Lilly ist ein Waisenkind. Sie hat in Zelda Riley und ihrer Familie jedoch ein neues Zuhause gefudnen. Als sie an Weihnachten in ihrem Hotel eingeschneit sind, mit einigen unerwarteten Gästen, wird es für ...

Lilly ist ein Waisenkind. Sie hat in Zelda Riley und ihrer Familie jedoch ein neues Zuhause gefudnen. Als sie an Weihnachten in ihrem Hotel eingeschneit sind, mit einigen unerwarteten Gästen, wird es für den großen Krimifan spannend. Denn es geschieht ein Mord und den gilt es aufzuklären. Zusammen mit Zelda macht sie sich auf die Suche.
Das Buch ist aus der Perspektive von Lilly, einem Teenager, geschrieben. Ich habe sie gerne begleitet und mit ihr zusammen anch dem Mörder gesucht. Es gab immer wieder HInweise und dann Wendungen, die es bis zum Schluss spannend gemacht haben und ich meinen Verdacht mehrmals korrigieren musste.
Es gilt Familienfehden zu beenden, Geheimnisse zu lüften und nebenbei aber auch die weihnachtle Atmosphäre zu genießen.
Ein Cosy Krimi ab 12 Jahren im Agatha Christie Sil.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 15.01.2026

Ein toller Abschluss

Die Fackeln des Glücks - Töchter der Freiheit
0

Inhalt:
Der Sezessionskrieg nähert sich seinem Ende, wenn es auch einige Truppen nicht wahrhaben wollen und verbissen für den Erhalt ihrer bisherigen Lebensweise kämpfen. Auch die Südstaatenfrauen suchen ...

Inhalt:
Der Sezessionskrieg nähert sich seinem Ende, wenn es auch einige Truppen nicht wahrhaben wollen und verbissen für den Erhalt ihrer bisherigen Lebensweise kämpfen. Auch die Südstaatenfrauen suchen nach Orientierung in der neuen Welt, in die sie geworfen wurden. Manche gehen mit dem Wandel mit, passen sich an und denken um, andere nicht.
Die verschiedenen Erzählstränge um die Alleys und Tanners kommen zu plausiblen Enden und die Geschichte von Annie und David dominiert diesen Abschlussband.

Über die Protas:
Rebecca Sue ist wohl eine der größten Überraschungen. Erst mochte ich sie nicht, doch ihre Charakterentwicklung zeigt, dass ein Umdenken möglich ist. Sie zeigt, dass das Herz über den Verstand siegen kann. Eine schöne und nachvollziehbare Verwandlung.
Victoria bleibt bis zum Ende, wie sie war.
Sophia, Philipp, Marianna, die Soldaten, Susanna, Bella, Marcus und alle anderen haben ein passendes Ende bekommen.
Annie und David sind das Herzstück der Saga. Sie sind beide unkonventionell und passen nicht in die Gesellschaft, in der sie leben. Überzeugt von ihren Werten lassen sie sich nicht verbiegen oder unterkriegen, sondern kämpfen für Gerechtigkeit. Sie sind Rebellen, doch Rebellen mit Herz, die andere oftmals durch ihr selbstloses Handeln beschämen.

❤️ 𝗗𝗮𝘀 𝗺𝗼𝗰𝗵𝘁𝗲 𝗶𝗰𝗵:
✅Schreibstil: Wie immer bildreich, wortgewaltig und fesselnd. Das Buch zur Seite legen: unmöglich!
✅Historische Genauigkeit: Ausführliche Truppenbewegungen, Einblicke in die Politik usw. zeichnen einen akkuraten Blick auf den Krieg und die damalige Zeit.
✅Infos über die damalige Zeit, die aufzeigen, dass manches auch nicht gut war: Abraham Lincoln wurde als Retter, gar schon als Messias, gesehen. Sein frühzeitiger Tod veränderte den Lauf der Geschichte.
✅Wechsel zwischen den verschiedenen Erzählsträngen: Hielt die Spannung konstant hoch, weil man immer wissen wollte, wie es denn nun weitergeht.
✅Plottwists

💎 𝗗𝗮𝘀 𝗵𝗮𝗯𝗲 𝗶𝗰𝗵 𝗳ü𝗿 𝗺𝗶𝗰𝗵 𝗺𝗶𝘁𝗴𝗲𝗻𝗼𝗺𝗺𝗲𝗻:
Was am Ende wirklich zählt, sind die Liebe, die Familie und die Hoffnung. Hoffnung auf einen neuen, besseren Tag, der neues Glück bereithält. Es lohnt sich, durchzuhalten!

💬𝗗𝗮𝘀 𝗺𝗼𝗰𝗵𝘁𝗲 𝗶𝗰𝗵 𝗻𝗶𝗰𝗵𝘁 𝘀𝗼:
❎Die kurzen Abschlüsse zu den Alleys und Tanners, die als eine Vorausblick geschrieben wurden.
Ich weiß, dass die Bücher sonst absolut den Rahmen gesprengt hätten, doch ich hätte die Charaktere einfach gerne noch länger begleitet. Auch wenn es noch 1000 Seiten mehr geworden wären 🤪 (Das ist Motzen auf hohem Niveau, kann also auch ignoriert werden )

🎯 𝐅𝐚𝐳𝐢𝐭:
Nach acht Büchern, kommt die Saga tatsächlich zu ihrem Ende. Es war eine wilde Reise.
Annie Braun und die anderen sind wie Freunde für mich geworden, die ich in den letzten Jahren immer wieder besucht habe, und der Abschied von ihnen fiel mir sehr schwer. Mit einem Seufzen las ich die letzten Seiten und sagte leise: Ade!
Letztlich bleibt mir nur zu sagen: Die Fackeln des Glücks sind ein gelungener Abschluss!
Diese Saga ist eine absolute Leseempfehlung für alle Liebhaber von historischen Romanen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere