Sehr gute Dystopische Welt mit Ähnlichkeiten zu Panem
Gameshow – Der Preis der GierCass hat alles im Leben, naja fast. Sie lebt in der Platin-Zone, hat also genug Geld um glücklich und sicher zu leben. Doch ihre Welt ist auf Wetten und Kämpfen aufgebaut. Als ihr Vater alles setzt, wird ...
Cass hat alles im Leben, naja fast. Sie lebt in der Platin-Zone, hat also genug Geld um glücklich und sicher zu leben. Doch ihre Welt ist auf Wetten und Kämpfen aufgebaut. Als ihr Vater alles setzt, wird Cass zu einer Gamerin degradiert. Von nun an muss sie darum kämpfen, in den Spielen genug Punkte zu sammeln um über die große Gameshow aufzusteigen. Nur so kann sie das Leben weiterführen, was sie verlassen hat. Doch die rote Zone ist nicht das, was sie erwartet hat, denn bald muss sie nicht nur um ihr eigenes Überleben in den Games kämpfen.
Das Buch ist aus der Sicht von Cass geschrieben, die zuerst wirkt wie eine ziemlich verwöhnte typische Oberschicht-Schnepfe. Allerdings muss sie sich sehr schnell anpassen und man merkt eigentlich direkt zu Beginn schon, dass ihr die Games zuwider und die Menschen darin für sie nicht nur Spielobjekte sind. Ich mochte sie auf jeden Fall ziemlich gerne. Sie ist definitiv nicht perfekt, aber das macht ihren Charme aus.
Die Welt die beschrieben wird ist einfach nur düster. Eine klassische Dystopische Welt und ich liebe es! Die Games sind heftig, aber gut beschrieben und ergeben Sinn für sich. Ein bisschen erinnern sie an Tribute von Panem, nur dass es meist mehrere Überlebende gibt und auch nicht immer Überlebende geben muss.
Es gibt auch eine süße Lovestory, die ich toll fand. Die Gefühle sind gut nachvollziehbar und einfühlsam, passen aber auch zum Worldbuilding.
Insgesamt habe ich das Buch total geliebt, trotz der stellenweise vorhandenen Ähnlichkeit zu den Panem-Büchern.