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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 26.01.2026

Konnte mich nicht überzeugen

Illusion – A Lie Worth Believing
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"Manchmal frage ich mich, ob Magie nicht einfach nur perfekt getarnte Kontrolle ist. Ein System aus Sensoren, Codes und Illusionen." - S. 185

Ich bin ohne große Erwartungen an das Buch herangegangen, ...

"Manchmal frage ich mich, ob Magie nicht einfach nur perfekt getarnte Kontrolle ist. Ein System aus Sensoren, Codes und Illusionen." - S. 185

Ich bin ohne große Erwartungen an das Buch herangegangen, da es mein erstes von Janine Ukena war. Das Cover und das Setting rund um Las Vegas und eine Illusionsshow haben mich neugierig gemacht, der Einstieg fiel mir auch recht leicht.

Der Schreibstil lässt sich gut lesen und schafft eine stimmige Atmosphäre. Besonders Stella konnte ich in vielen Momenten gut nachvollziehen, da ihre Gedanken und Zweifel klar dargestellt werden. Mit Levin hatte ich dagegen meine Schwierigkeiten. Er bleibt lange sehr verschlossen, wodurch es mir schwerfiel, eine Verbindung zu ihm aufzubauen oder wirkliches Interesse an seiner Figur zu entwickeln.

Die Handlung entwickelt sich insgesamt eher langsam. Mir fehlte der Punkt, an dem mich die Geschichte wirklich packt. Dadurch habe ich relativ lange an dem Buch gelesen und es zwischendurch auch immer wieder zur Seite gelegt. Auch die Illusionsshow, die eigentlich eine zentrale Rolle spielt, blieb für mich zu oberflächlich und konnte ihre angebliche Faszination nicht vollständig transportieren. Die Idee hat mir jedoch gut gefallen.

Insgesamt war das Buch für mich okay, hat mich aber nicht genug überzeugt, um die Reihe weiterzulesen. Die Fortsetzung werde ich daher nicht lesen.

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Veröffentlicht am 20.01.2026

Dark College Romance mit Licht und Schatten

Beautiful Venom (Vipers, Band 1)
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Ich bin ohne Vorkenntnisse an Beautiful Venom herangegangen, da es mein erstes Buch von Rina Kent war. Entsprechend neugierig war ich auf ihren Stil und die Geschichte, zumal der Auftakt vielversprechend ...

Ich bin ohne Vorkenntnisse an Beautiful Venom herangegangen, da es mein erstes Buch von Rina Kent war. Entsprechend neugierig war ich auf ihren Stil und die Geschichte, zumal der Auftakt vielversprechend klang. Insgesamt hatte das Buch durchaus seine Momente, konnte mich aber leider nicht komplett abholen.

Die Grundidee rund um das Elite-College, das Hockeyteam und die düsteren Dynamiken hat Potenzial. Kane und Dahlia sind zwei Figuren, die auf den ersten Blick sehr unterschiedlich wirken und deren Anziehung klar spürbar ist. Besonders gefallen haben mir die wechselnden Perspektiven, durch die man einen guten Einblick in die Gedanken und Gefühle der beiden bekommt. Der Schreibstil ist flüssig und lässt sich schnell lesen.

Trotzdem hat mir über weite Strecken die Spannung gefehlt. Die Handlung hatte zwar Drama, Intrigen und dunkle Elemente, doch für mich baute sich kein wirklicher Sog auf. Vieles blieb vorhersehbar und emotional hat mich die Geschichte nicht so gepackt, wie ich es mir von einer Dark Romance erhofft hatte. Auch die College-Atmosphäre und die Konflikte innerhalb der Gruppe konnten mich nicht dauerhaft fesseln.

Am Ende war Beautiful Venom für mich ein solider Auftakt mit interessanten Ansätzen, der jedoch hinter meinen Erwartungen zurückgeblieben ist. Neugierig auf den nächsten Band bin ich trotzdem, hoffe dort aber auf mehr Spannung und Tiefe.

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Veröffentlicht am 18.01.2026

Düstere Prüfungen, starke Atmosphäre, aber holprige Dynamik

The Ordeals
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The Ordeals ist eine düstere Dark-Academia-Fantasy, die mich vor allem mit ihrer Atmosphäre abgeholt hat. Killmarth als magisches College mit Prüfungen, Geheimnissen und einem leicht bedrohlichen Grundton ...

The Ordeals ist eine düstere Dark-Academia-Fantasy, die mich vor allem mit ihrer Atmosphäre abgeholt hat. Killmarth als magisches College mit Prüfungen, Geheimnissen und einem leicht bedrohlichen Grundton funktioniert richtig gut und erinnert stark an klassische Academy-Settings, ohne sich komplett wie eine Kopie anzufühlen. Die Mischung aus Magie, Illusionen sowie Werwölfen und Vampiren sorgt für ein stimmiges, wenn auch sehr volles Gesamtbild.

Im Mittelpunkt steht Sophie DeWinter, die unter der Kontrolle ihres Onkels lebt und durch einen magischen Vertrag an ihn gebunden ist. Ihr Wunsch nach Freiheit und Selbstbestimmung ist nachvollziehbar und macht sie zunächst zu einer interessanten Protagonistin. Besonders am Anfang mochte ich ihre Cleverness und ihren Willen, sich aus ihrer Situation zu befreien. Mit Fortschreiten der Handlung wirkt sie jedoch stellenweise widersprüchlich in ihren Entscheidungen und Reaktionen, was es mir schwer gemacht hat, konstant mit ihr mitzufühlen.

Die Ordeals selbst gehören für mich zu den stärkeren Aspekten des Buches. Die Prüfungen sind spannend angelegt und geben der Geschichte Struktur, auch wenn sie gegen Ende etwas an Intensität verlieren. Das Academia-Gefühl bleibt insgesamt eher im Hintergrund, da der Fokus klar auf den Prüfungen liegt und weniger auf Unterricht oder Campusleben.

Die größte Schwäche des Buches ist für mich die Romance. Die Beziehung zwischen Sophie und Alden entwickelt sich sehr schnell und wirkt sprunghaft. Konflikte entstehen und lösen sich beinahe im gleichen Atemzug, wodurch die emotionale Tiefe auf der Strecke bleibt. Statt echter Entwicklung steht oft körperliche Nähe im Vordergrund, was auf Dauer etwas eintönig wirkt.

Auch beim Worldbuilding hätte ich mir mehr Klarheit gewünscht. Die Welt bleibt in ihren Grundlagen recht vage, und der Mix aus historischen Elementen und moderneren Aspekten fühlt sich nicht immer ganz rund an. Das reißt einen zwar nicht komplett aus der Geschichte, sorgt aber für ein leichtes Gefühl von Unschärfe.

Insgesamt ist The Ordeals ein unterhaltsamer, atmosphärischer Auftakt mit einer spannenden Grundidee, der aber vor allem bei Figurenentwicklung, Romance und Weltaufbau Luft nach oben hat. Wer Dark Academia, Prüfungen und romantasytypische Tropes mag, kann hier durchaus Spaß haben, sollte aber keine allzu große Tiefe erwarten.

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Veröffentlicht am 17.01.2026

Ein solider Abschluss mit Luft nach oben

Diamond Empress. One Heist
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"Wir werden allein geboren, und wir sterben allein. Alles dazwischen ist die Flucht vor dem Unausweichlichen." - S. 31

Nachdem ich Band 1 und 2 der Stolen Dreams-Reihe verschlungen habe, musste nach Erscheinen ...

"Wir werden allein geboren, und wir sterben allein. Alles dazwischen ist die Flucht vor dem Unausweichlichen." - S. 31

Nachdem ich Band 1 und 2 der Stolen Dreams-Reihe verschlungen habe, musste nach Erscheinen auch direkt Band 3 bei mir einziehen. Band 2 habe ich im letzten Sommer in passender Kulisse am Strand gelesen und erinnere mich noch gut an die Handlung. Doch auch wenn der zweite Band schon etwas her ist, hatte ich mit dem Einstieg in den dritten Band keine Probleme. Die Geschehnisse aus Band 2 werden aufgegriffen und auch die Rollen der einzelnen Charaktere innerhalb der Gruppe noch einmal in Erinnerung gerufen, sodass ich schnell wieder in der Geschichte angekommen bin und direkt zurück an Bord der Diamond Empress war.

"Hätte ich die Menschen in meinem Umfeld nicht von Zeit zu Zeit ausgeblendet, hätte ich längst einen Mord begangen. Es war bemerkenswert, wie viel unbrauchbaren Bullshit die meisten Leute tagtäglich von sich gaben." - S. 43

Im Fokus der Reihe stehen insgesamt drei Paare, deren Geschichten über die drei Bände hinweg erzählt werden. Jeder Band beleuchtet dabei ein anderes Paar, während die übergreifende Handlung rund um den Raub weiter voranschreitet. In diesem finalen Band stehen Zoe und Seraphina im Mittelpunkt. Auf ihre Geschichte habe ich mich im Vorfeld sehr gefreut, konnte letztlich aber leider nicht ganz warm mit den beiden werden.

Zoe und Seraphina kennen sich seit ihrer Kindheit und teilen eine lange gemeinsame Vergangenheit. Diese wird durch Rückblicke immer wieder aufgegriffen, was die Beziehung grundsätzlich nachvollziehbarer macht und der Geschichte an einigen Stellen auch Tiefe verleiht. Trotzdem blieb die emotionale Verbindung für mich eher auf Distanz. Gerade im Vergleich zu den vorherigen Paaren konnte mich ihre Liebesgeschichte nicht so fesseln, wie ich es mir erhofft hatte.

"Wie viele Geheimnisse passten in ein Lächeln? Wie viele Lügen in einen Blick? Hätten sie mich wenigstens vorgewarnt. Aber ich war ja nur ein unwissendes Kind gewesen. Ein Kind, das in einer einzigen Nacht gezwungen worden war, erwachsen zu werden." - S. 31

Deutlich spannender fand ich weiterhin die Handlung rund um die Diamond Empress selbst. Die Planung, Durchführung und die Dynamik innerhalb der Crew haben für mich den größten Reiz der Reihe ausgemacht. Auch in Band 3 mochte ich das Zusammenspiel der Figuren, das Gefühl von Zusammenhalt und Vertrauen sowie die Atmosphäre auf dem Kreuzfahrtschiff. Hier lag für mich ganz klar die Stärke des Buches.

Da mich die Liebesgeschichte weniger abgeholt hat und sich die Spannung für mein Empfinden stellenweise zog, habe ich länger an diesem Band gelesen als an den vorherigen Teilen und ihn auch parallel zu einem anderen Buch beendet. Als Abschluss der Reihe funktioniert Band 3 inhaltlich solide, emotional blieb er für mich jedoch hinter Band 1 und 2 zurück.

Die Stolen Dreams-Reihe eine interessante Romantic-Suspense-Reihe mit einem starken Setting und einer spannenden Grundidee. Der finale Band konnte mich nicht ganz überzeugen, schließt die Geschichte aber schlüssig ab.

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Veröffentlicht am 10.01.2026

Unterhaltsam, doch mit Luft nach oben

The Dagger and the Flame
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"Das Spiel mit Magie war ein Spiel mit dem Feuer, und am Ende verbrannte sich immer jemand" - S. 27

Ich bin mit großen Erwartungen in diese Geschichte gestartet, vor allem wegen des düsteren Settings ...

"Das Spiel mit Magie war ein Spiel mit dem Feuer, und am Ende verbrannte sich immer jemand" - S. 27

Ich bin mit großen Erwartungen in diese Geschichte gestartet, vor allem wegen des düsteren Settings und der rivalisierenden Gilden. Beim Lesen hatte ich auch durchaus Spaß, dennoch hat mich The Dagger and the Flame nicht ganz so mitgerissen, wie ich es mir erhofft hatte.

Der Schreibstil ist schön flüssig und sorgt dafür, dass man schnell in die Handlung hineinkommt. Ich wollte das Buch nach der Leseprobe daher auch direkt weiterlesen. Besonders die Dialoge und das Wortgefecht zwischen den Figuren haben mir gefallen und geben der Geschichte Tempo. Bei der Stadt Fantome habe ich mir allerdings mehr Tiefe gewünscht, denn das World Building wirkt insgesamt sehr klein und wenig durchdacht. Oft hatte ich das Gefühl, dass außerhalb der beiden Gilden kaum etwas existiert, was die Welt für mich weniger lebendig gemacht hat.

Seraphine mochte ich als Hauptfigur überraschend gern. Sie ist neugierig, mutig und bringt eine gewisse Leichtigkeit in die Geschichte. Ihre Perspektive hat für mich deutlich besser funktioniert als die von Ransom. Seine innere Zerrissenheit ist zwar interessant angelegt, blieb für mich in der Umsetzung aber etwas unbefriedigend und wirkte stellenweise unvollständig.

Die romantische Spannung zwischen den beiden gehört zu den stärkeren Aspekten des Buches. Das Enemies-to-Lovers-Element macht Spaß, vor allem durch das Katz-und-Maus-Spiel. Gleichzeitig verliert die Handlung für mich in der zweiten Hälfte an Spannung. Auch die Nebenfiguren hätten mehr Raum gebraucht, um wirklich Eindruck zu hinterlassen.

Am Ende hat mich die Geschichte zwar gut unterhalten, aber nicht so sehr gepackt, dass ich unbedingt weiterlesen wollte. Das Interesse an der Fortsetzung ist da, hält sich für mich aber eher in Grenzen.

Ein unterhaltsamer Auftakt mit flüssigem Schreibstil und gelungener Dynamik, dem es jedoch an Tiefe fehlt. Vielleicht kann Band zwei mehr überzeugen.

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