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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 27.02.2026

Für Zwischendurch ganz gut

Ashington – Verliebt in einen Earl
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In Ashington begleiten wir Miriam auf der Suche nach einem Ehemann um ihre Mutter und krank Schwester zu unterstützen. Hugh, der Earl of Ashington, möchte nun seinen Pflichten nachkommen und eine Ehefrau ...

In Ashington begleiten wir Miriam auf der Suche nach einem Ehemann um ihre Mutter und krank Schwester zu unterstützen. Hugh, der Earl of Ashington, möchte nun seinen Pflichten nachkommen und eine Ehefrau findet. Und dann ist da noch sein Halbbruder Nicholas, der Rache möchte und ihm seine zukünftige Braut ausspannen will.

Der Schreibstil von Abbi Glines ist locker, leicht und ich bin gut in die Geschichte hineingekommen. Das Setting hat mir sehr gut gefallen, da ich gerade die neue Staffel von Bridgerton gesehen habe, kam dieses Buch zur perfekten Zeit. Mir hat hier allerdings etwas Tiefe gefehlt. Die Charaktere blieben oberflächlich und blass. Am Anfang hatte ich sogar etwas Probleme die Brüder auseinander zu halten. Einschätzen konnte ich beide nicht wirklich, da sie sich oft widersprüchlich verhalten haben.

Für Zwischendurch war das Buch aber ganz nett und ich hatte dennoch Spaß daran.

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Veröffentlicht am 11.02.2026

Gemischte Gefühle

Broken Light
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Broken Light klingt dem Klappentext nach sehr interessant und spannend. Ich war neugierig und habe mich sehr auf die Geschichte gefreut. Allerdings bin ich mit sehr gemischten Gefühlen aus dieser Geschichte ...

Broken Light klingt dem Klappentext nach sehr interessant und spannend. Ich war neugierig und habe mich sehr auf die Geschichte gefreut. Allerdings bin ich mit sehr gemischten Gefühlen aus dieser Geschichte gegangen und weiß nicht so recht was ich davon halten soll.

Der Schreibstil hat mir gut gefallen, er war flüssig und der Einstieg in die Geschichte fiel mir sehr leicht. Die Figuren waren aber sehr durchwachsen. Freya und Jacob mochte ich unheimlich gerne und ich bewundere Freyas Mut sehr. Die Brüder James und Trev haben mich im Laufe der Geschichte vor viele Fragezeichen gestellt und ihre Anziehung zu Freya kamen gefühlt aus dem Nichts und waren plötzlich ganz präsent. Besonders James wurde mir hier etwas unsympathisch und ich weiß nicht so recht was ich von ihm halten soll. Trev dagegen mochte ich dann schon eher. Wie er mit Jacob umgeht ist wirklich herzallerliebst. Er gibt sich unheimlich viel Mühe aber auch er scheint etwas zu verbergen. Zwischenzeitlich konnte man einfach niemandem Vertrauen. Da war zum Glück Poppy, die Besitzerin des Diners, zur Stelle. Sie hat positive Aspekte in die Geschichte gebracht und Freya unterstütz wo es nur ging.

Überrascht war ich als die Geschichte abrupt endete. Ich ging davon aus einem Einzelband zu lesen aber Fehlanzeige. Ein zweiter Band wurde bislang noch nicht angekündigt, zumindest konnte ich hier keine Infos finden. Ob ich weiterlesen wüde, weiß ich noch nicht.

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Veröffentlicht am 19.01.2026

Kurzer Denkanstoß, mehr aber auch nicht

Das Café am Rande der Welt
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Das Café am Rande der Welt liest sich leicht weg und hat ein paar nette Denkanstöße. Die Idee, zufällig in so einem mysteriösen Café zu landen und plötzlich über den Sinn des Lebens und all das nachzudenken, ...

Das Café am Rande der Welt liest sich leicht weg und hat ein paar nette Denkanstöße. Die Idee, zufällig in so einem mysteriösen Café zu landen und plötzlich über den Sinn des Lebens und all das nachzudenken, ist eine tolle Idee und eine schöne Vorstellung. Das Buch hat mich an einigen Stellen wirklich zum Nachdenken angeregt und ich habe mich mit den Fragen, die sich John schon gestellt hat, beschäftigt.

Trotzdem bleibt das Buch insgesamt eher oberflächlich. Vieles klingt wie bekannte Lebensweisheiten, die man schon öfter gehört hat, nur eben in einer kleinen Geschichte verpackt. Wenn man schon ein bisschen was in Richtung Persönlichkeitsentwicklung gelesen hat, wirkt es nicht besonders neu. Auch die Figuren bleiben ziemlich blass. Zudem wiederholt sich auf den wenigen Seiten einiges mehrmals und das Potential wird daher meiner Meinung nach nicht vollkommen ausgeschöpft.

Unterm Strich ein nettes, kurzes Buch für zwischendurch, das zum Nachdenken anregt, aber nicht mega lange im Gedächtnis bleibt.

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Veröffentlicht am 09.01.2026

Herbstliche Atmosphäre, schwierige Charaktere

The Pumpkin Spice Latte Disaster
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Die Bücher von Kyra Groh lese ich sehr gerne, daher war ich besonders gespannt auf dieses Buch mit seinem herbstlichen Setting und den Gilmore-Girls-Vibes. Die Story an sich hat mir wirklich gut gefallen, ...

Die Bücher von Kyra Groh lese ich sehr gerne, daher war ich besonders gespannt auf dieses Buch mit seinem herbstlichen Setting und den Gilmore-Girls-Vibes. Die Story an sich hat mir wirklich gut gefallen, allerdings hatte ich so meine Schwierigkeiten mit den Charakteren.

Jude hält es nie lange an einem Ort aus und kehrt nur widerwillig in ihren Heimatort zurück. Dort trifft sie auf den neu zugezogenen James. Jude wirkt sehr rastlos, aufgedreht und voller Energie — für meinen Geschmack etwas zu viel. Ein wenig mehr Ruhe hätte ihr gutgetan. Besonders ihre aufdringliche Art James gegenüber hat mich abgeschreckt. Es war stellenweise unangenehm zu lesen, wie sie mit ihm umgeht, nur um mehr Informationen über seine Eltern zu bekommen, auch wenn sie damit vielleicht versucht hat, ihre aufkeimenden Gefühle zu überspielen.

James war mir grundsätzlich sympathischer, allerdings verhielt er sich teilweise wie ein Teenager und deutete gefühlt jedes Wort zweideutig. Er wirkte permanent notgeil, was für mich einfach zu übertrieben war. Auch die Erklärung dafür, warum er sich so verhält und ständig an versaute Dinge denkt, fand ich flach und wenig überzeugend.

Das Setting hingegen hat mir unheimlich gut gefallen — es hatte wirklich diese gemütlichen Gilmore-Girls-Vibes. Die Einwohner der Kleinstadt waren mir sehr sympathisch, aber Jude’s Schwester hätte ich am liebsten an den Schultern gepackt und gefragt, ob sie das wirklich ernst meint. Auf ihre Geschichte bin ich daher besonders gespannt.

Alles in allem hat mir die Geschichte gut gefallen, auch wenn ich mit den Charakteren nicht ganz warm geworden bin. An einigen Stellen wirkte die Story etwas langatmig, aber das hat mich insgesamt nicht allzu sehr gestört.

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Veröffentlicht am 05.01.2026

Schwerer Einstieg

Kaleidra - Wer das Dunkel ruft (Band 1)
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Auf Kaleidra war ich sehr gespannt, da mir die Idee hinter dem Buch sehr gefallen hat.

Der Schreibstil war flüssig zu lesen allerdings bin ich mit dem Buch nicht so richtig warm geworden. Irgendwann bin ...

Auf Kaleidra war ich sehr gespannt, da mir die Idee hinter dem Buch sehr gefallen hat.

Der Schreibstil war flüssig zu lesen allerdings bin ich mit dem Buch nicht so richtig warm geworden. Irgendwann bin ich nicht mehr richtig hinterhergekommen und habe auch etwas das Interesse verloren. Zudem war es stellenweise sehr langatmig.

Auch mit den Charakteren bin ich nicht richtig warm geworden. Wie Ben Emilia behandelt, hat mir gar nicht gefallen. Sie weiß von nichts, ist völlig ahnungslos und ihr wird nichts richtig erklärt und sie wird nur von A nach B gereicht. Auch einige andere Handlung der Charaktere konnte ich absolut nicht nachvollziehen und haben nur Fragezeichen zurückgelassen.

Ich bin noch unschlüssig ob ich diese Reihe weiter verfolgen soll.

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