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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 11.02.2026

Mix aus Gespenstern und KI ist etwas Besonderes

SpooKI: Ein Spuk kommt selten allein
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Meinung:
Etwas Komisches geht in der Stadt von Robert, Isabella und Lorenzo vor. Viele Menschen können nachts nicht mehr ruhig in ihren Häusern schlafen und berichten von merkwürdigen Vorkommnissen. Das ...

Meinung:
Etwas Komisches geht in der Stadt von Robert, Isabella und Lorenzo vor. Viele Menschen können nachts nicht mehr ruhig in ihren Häusern schlafen und berichten von merkwürdigen Vorkommnissen. Das ruft unsere drei Freunde sofort auf den Plan und gemeinsam machen sie sich daran das Geheimnis zu lüften.

Hierbei handelt es sich um den fünften Band der Reihe SpooKI. Es ist nicht zwingend erforderlich, die Vorgängerbände bereits gelesen zu haben. Dennoch macht es sehr viel Sinn, da man dadurch mehr mit den Charakteren anfangen kann und die Hintergründe besser versteht.

In diesem neuen Abenteuer gehen Spuk und KI mal wieder Hand in Hand. Denn die KI Medusa ist eine große Hilfe und Unterstützung, um den nächtlichen Geschehnissen auf den Grund zu gehen. Ich mag diesen ganz besonderen und außergewöhnlichen Mix absolut gerne.

Besonders gelungen ist, dass man als Leser lange Zeit genauso am Rätseln ist wie Robert, Isabella und Lorenzo, was hinter den nächtlichen Vorkommnissen steckt.

Nichtsdestotrotz musste ich dieses Mal feststellen, dass die Handlung mich nicht wie gewohnt an ihre Seiten fesseln konnte. Immer wieder driften meine Gedanken beim Lesen ab, das war etwas schade.

Mit seinem unverwechselbaren Zeichenstil sorgt Illustrator Timo Grubing dafür, dass die Welt von Robert mit all ihren Geistern wirklich ansprechend dargestellt wird.

Fazit:
Der Mix aus Gespenstern und KI ist für mich immer noch etwas absolut Besonderes. Dennoch konnte mich die Handlung dieses Mal nicht ganz fesseln und überzeugen. Nichtsdestotrotz hatte ich wieder Spaß mit Robert, Isabella und ihren Geisterfamilien.

Veröffentlicht am 11.02.2026

Geschichte braucht ein wenig um Fahrt aufzunehmen

Eldrador Creatures: Spion aus der Schattenwelt
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nn bisher gab es keine freundschaftlichen Anbandelungen zwischen Schattenwelt und beispielsweise Lavawelt.

Die Bilder im Buch stammen von Annika Görlitz. Sie haben uns oftmals richtig gut gefallen. Teilweise ...

nn bisher gab es keine freundschaftlichen Anbandelungen zwischen Schattenwelt und beispielsweise Lavawelt.

Die Bilder im Buch stammen von Annika Görlitz. Sie haben uns oftmals richtig gut gefallen. Teilweise fanden wir jedoch den Lavaskorpion und den Schattenluchs etwas komisch dargestellt.

Fazit:
Dieses Mal hat die Geschichte ein wenig gebraucht, um in Fahrt zu kommen. Für meinen Sohn war diese Strecke zu lang, sodass er bei gut der Hälfte ausgestiegen ist. Was wirklich schade ist, da gerade das letzte Drittel richtig spannend erzählt wurde. Zudem ist ein großer Pluspunkt für mich, dass hier auch das Thema Freundschaft zwischen den verschiedenen Welten angesprochen wird.

Veröffentlicht am 11.02.2026

Drei ungleiche Charaktere werden zu echten Verbündeten

Beastlands. Schattenflügel (Band 1)
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Meinung:
Die Jugendlichen Kayla, Alethea und Rustus führen ganz unterschiedliche Leben auf der Insel Ramoa. Während Kayla eine Reiterin des magischen Wesens Pangrons ist, betätigt sich Alethea als Heilerin. ...

Meinung:
Die Jugendlichen Kayla, Alethea und Rustus führen ganz unterschiedliche Leben auf der Insel Ramoa. Während Kayla eine Reiterin des magischen Wesens Pangrons ist, betätigt sich Alethea als Heilerin. Rustus hingegen ist ein Krieger. Unterschiedlicher könnten die Voraussetzungen der Jugendlichen nicht sein und doch kreuzen sich die Wege von Kayla, Alethea und Rustus. Denn es ist an ihnen, Ramoa vor dem Untergang zu bewahren, denn eine dunkle Bedrohung streckt ihre Fühler nach den Bewohnern von Ramoa aus.

Mich hat der Klappentext sofort angesprochen. Daher war es auch nicht verwunderlich, dass mich die Geschichte ab der ersten Seite sofort in ihren Bann gezogen hat.

Die Geschichte wird aus den drei verschiedenen Perspektiven der Jugendlichen erzählt. So kann man sich als Leser sehr gut in die Charaktere hineinversetzen. Was mir hier wirklich gut gefallen hat, ist, die Individualität der Charaktere. Natürlich werden auch gewisse Klischees bedient, auf der anderen Seite ist beispielsweise Kayla ein genialer Charakter voller Ecken und Kanten. Da sie ihren geliebten Pangron Faro wiederbekommen möchte, ist Kayla oft getrieben von Wut und einige ihrer Handlungen sind etwas unüberlegt. Auch die Entwicklung der drei Charaktere, schon in diesem ersten Band, hat mir super gut gefallen.

Dann wäre da noch die fantastische Welt von Ramoa. Autorin Jess French hat sich nicht nur mit der Natur und den verschiedenen Städten etwas Tolles ausgedacht. Auch viele magische Kreaturen bevölkern die Insel im Geheimen und werden interessant dargestellt.

Fazit:
Drei so ungleiche Charaktere werden im Laufe dieses Buches zu echten Verbündeten und Freunden. Dabei steckt die Welt von Ramoa voller Gefahren, dunkler Bedrohungen und jeder Menge magischer Kreaturen. Mich hat die Handlung absolut abgeholt. Gerade der Weltenaufbau, die so ungleichen Völker und die magischen Wesen waren ganz nach meinem Geschmack!

Veröffentlicht am 19.01.2026

Mehr Grusel erwartet, ansonsten sehr unterhaltsam

Dread Wood. Tödliches Nachsitzen
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Meinung:
Hallie, Angelo, Gustav und Naira haben alle etwas total Dummes gemacht und müssen daher an einem Samstag in der Schule nachsitzen. Darauf haben die Jugendlichen mal so überhaupt keine Lust. Doch ...

Meinung:
Hallie, Angelo, Gustav und Naira haben alle etwas total Dummes gemacht und müssen daher an einem Samstag in der Schule nachsitzen. Darauf haben die Jugendlichen mal so überhaupt keine Lust. Doch dann entpuppt sich der öde Tag zu einer grauenvollen Veranstaltung. Ihr Lehrer verschwindet und die vier Jugendlichen sind plötzlich auf sich alleine gestellt, auf einem Schulgelände, auf dem so einige komische Dinge vor sich gehen.

Auf diesen Titel war ich super gespannt, da ich mir ein bisschen Fear Street bzw. Gänsehaut Vibes erhofft hatte.

Ich bekam in dieser Geschichte auch definitiv den ein oder anderen Gruselmoment geboten. Für meinen Geschmack hätten es gerne mehr davon sein können. Dabei ist der Gruselfaktor dem Lesealter von 10 Jahren jedoch sehr gut angepasst und nie zu viel.

Autorin Jennifer Killick legt in diesem Buch viel Wert auf die zwischenmenschliche Ebene. Der Fokus liegt hierbei auf den vier Jugendlichen, die im Grunde eine gemeinsame Geschichte verbindet. Nach und nach öffnen sich Hallie, Angelo, Gustav und Naira und erzählen den anderen nicht so schöne Dinge aus ihrer Vergangenheit. Dies schweißt die Gruppe ungemein zusammen und hilft ihnen gegen das Böse in der Schule anzukämpfen.

So entsteht zwischen den Jugendlichen ein besonderes Band, welches dazu führt, dass Hallie, Angelo, Gustav und Naira zusammenhalten und an einem Strang ziehen. Ein schönes Gefühl für den Leser.

Die Auflösung, die hinter all dem steckt, war nicht ganz mein Fall, dennoch hat es Spaß gemacht, dem Geheimnis auf die Spur zu kommen.

Fazit:
Vier Jugendliche an einem Samstag in der Schule und ein Lehrer, der plötzlich verschwindet, sorgen beim Lesen dieser Geschichte für leichte Gruselmomente. Für mich hätte es gerne mehr davon geben können. Autorin Jennifer Killick legt jedoch sehr viel Wert auf Teamarbeit und Zusammenhalt, innerhalb der so ungleichen Gruppe.

Veröffentlicht am 19.01.2026

Geschichte nicht ganz so stark wie erhofft, aber tolles Wiedersehen mit den liebgewonnenen Charakteren

Holly – Eine Belladonna-Novelle (Belladonna 4)
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Meinung:
Hierbei handelt es sich um eine Novelle zur Belladonna Reihe von Autorin Adalyn Grace. Es ist daher ratsam, die eigentliche Reihe bereits gelesen zu haben, da man ansonsten etliche Anspielungen ...

Meinung:
Hierbei handelt es sich um eine Novelle zur Belladonna Reihe von Autorin Adalyn Grace. Es ist daher ratsam, die eigentliche Reihe bereits gelesen zu haben, da man ansonsten etliche Anspielungen und das Verhalten der Charaktere nicht so ganz verstehen dürfte.

Nachdem ich die Belladonna Reihe sehr geliebt hatte, freute ich mich riesig auf ein Wiedersehen mit Blythe, Aris, Signa und dem Tod. Gerade nach dem Ende von Band 3 war ich gespannt, was mich hier erwarten würde.

Gleich zu Beginn kann ich sagen, dass es so schön war, all die liebgewonnenen Charaktere endlich wieder erleben zu dürfen. Unsere vier Charaktere und Blythes Vater sind mir über die komplette Trilogie total ans Herz gewachsen. Von daher war es schon von dieser Seite her schön, mehr über die Charaktere zu erfahren.

Auch die Weihnachtsstimmung wird in diesem Buch wundervoll transportiert. Blythe ist sehr daran gelegen, nach so vielen Jahren der Trennung, endlich ein schönes Weihnachten für sich und ihre Liebsten zu schaffen. Daher gibt es viele Anspielungen auf die weihnachtliche Vorfreude und den ein oder anderen Brauch.

Etwas enttäuscht war ich von der eigentlichen Handlung der Geschichte. Diese fand ich etwas blass. Ja, es handelt sich hierbei „nur“ um eine Novelle, dennoch habe ich ein wenig mehr erwartet.

Dank der Perspektivwechsel taucht man dafür tiefer in die Gedankenwelt und die Gefühle der vier Charaktere ein.

Verteilt über das Buch gibt es zudem ganzseitige Illustrationen, die eine ganz eigene Magie verströmen.

Fazit:
In dieser Novelle erfährt man mehr über die liebgewonnenen Charaktere der Belladonna-Reihe und feiert gemeinsam mit ihnen ein wundervolles Weihnachtsfest. Die Geschichte an sich blieb mir manches Mal jedoch ein wenig blass, auch wenn ich es sehr mochte, wie Signa in den Fokus der Geschichte gerückt wurde.