Langatmig und anders als erwartet
Sweet SorrowDie erste große Liebe, sind die Worte mit denen das Buch beschrieben wird. Bereits mein zweites Buch vom Autor ( das erste brach ich seinerzeit ab) brauchte ich tatsächlich lange um mich irgendwie mit ...
Die erste große Liebe, sind die Worte mit denen das Buch beschrieben wird. Bereits mein zweites Buch vom Autor ( das erste brach ich seinerzeit ab) brauchte ich tatsächlich lange um mich irgendwie mit dem Inhalt anzufreunden. Den Schreibstil empfand ich als klar , hier und da gespickt mit kleinen Pointen, was mir ganz gut gefallen hat. Inhaltlich konnte mich das Buch jedoch nicht richtig abholen. 99 Prozent finden in den Erinnerungen des Protagonisten statt und beschreiben einen längst vergangenen Sommer, eine längst vergangene Liebe. Anhand des Klappentextes war meine Erwartung eine anderen, nämlich ein Buch, welches sowohl in der Vergangenheit als auch in der Zukunfst spielt. Das die einstige Liebe da eigentlichgar keine Rolle mehr in der Gegenwart spielen sollte enttäuschte mich sehr. Die Charaktere waren jedoch teilweise sehr authentisch angelegt, vor allem die zwischenmenschlichen Probleme, Trennung der Eltern, jung und ohne Zukunftsperspektive, Einfluss des Freundeskreises etc etc. Schade , dass sich alles so unendlich in die Länge gezogen anfühlte.