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Veröffentlicht am 12.10.2025

Leider nicht gelungen

Mountains Made of Glass / Apples Dipped in Gold
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Das Buch vereint zwei Novellen, die lose miteinander verbunden sind.
In Mountains Made of Glass muss Gesela den Fluch ihres Dorfes brechen, indem sie einen Frosch tötet, doch dieser entpuppt sich als verzauberter ...

Das Buch vereint zwei Novellen, die lose miteinander verbunden sind.
In Mountains Made of Glass muss Gesela den Fluch ihres Dorfes brechen, indem sie einen Frosch tötet, doch dieser entpuppt sich als verzauberter Elfenprinz. Zur Strafe wird sie zu Casimir, dem siebten Prinzen, verbannt, der ihr ein gefährliches Spiel anbietet: Findet sie seinen wahren Namen, erhält sie ihre Freiheit zurück.
In Apples Dipped in Gold folgt die Geschichte Samaras, die nach Jahren des Leidens durch ihre Brüder einem Prinzen versprochen wird, bis dieser ermordet wird. Gerettet wird sie ausgerechnet vom dunklen Elfenprinzen Nightshade, der seine ganz eigenen Absichten verfolgt.

Der erste Teil konnte mich leider gar nicht überzeugen. Die Kombination aus expliziter Brutalität und aufdringlicher Erotik wirkte fehl am Platz und überlagerte die eigentlich interessante Grundidee rund um den vergessenen Namen. Die Beziehung zwischen den Protagonisten wirkte überhastet und unglaubwürdig, wodurch die Handlung in den Hintergrund rückte.

Die zweite Novelle gefiel mir deutlich besser: Zwar blieb auch hier manches zu grausam und direkt beschrieben, aber die Geschichte um Samara und Lore war emotionaler und spannender aufgebaut. Besonders die Nebenfiguren wie Fuchs, Gockel und Maus brachten Charme und Leichtigkeit in die Handlung. Dennoch hätte ich mir mehr Raum für die Liebesgeschichte und einen stärkeren Abschluss gewünscht. Bewertung: 2,5 von 5 Sternen. 1 Stern für den ersten Band, 3,25 für den zweiten.

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Veröffentlicht am 11.01.2026

Naja

Back To Us
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Nachdem ich "Bad at love" gelesen und geliebt habe, freute ich mich sehr auf "Back to us".
Ich möchte nicht sagen, dass mich das Buch enttäuscht hat, denn das hat es mich nicht gänzlich.
Der Schreibstil ...

Nachdem ich "Bad at love" gelesen und geliebt habe, freute ich mich sehr auf "Back to us".
Ich möchte nicht sagen, dass mich das Buch enttäuscht hat, denn das hat es mich nicht gänzlich.
Der Schreibstil der Autorin hat mir super gut gefallen und war flüssig lesbar (vermutlich war es auch der einzige Grund, warum ich weitergelesen habe). Mit der Grundidee der Story konnte ich mich auch anfreunden, aber ich wurde mit den Charakteren nicht wirklich warm.
Zum einen kann ich mit Anime und Videospielen überhaupt nichts anfangen, weshalb es für mich noch schwerer war, überhaupt in die Story einzutauchen. Das gesamte Buch über, drehte es sich hauptsächlich darum. Zum anderen fesselte mich das Buch, trotz des tollen Schreibstils, nicht, auch wenn die Grundidee, wie bereits erwähnt, gut ist.
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Fazit:

Cover: 2/5
Thema: 3,5/5
Schreibstil: 5/5
Charaktere: 2/5

Allgemein gebe ich dem Buch (trotzdem nur) 2 von 5 ⭐

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Veröffentlicht am 11.01.2026

Na ja…

V is for Virgin
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Schon bevor ich die Bücher gekauft habe, wusste ich, dass die Reihe sowohl sehr positive, als auch stark negative Meinungen hat. Dennoch wollte ich diesen Büchern, vor allem der Thematik, eine Chance geben. ...

Schon bevor ich die Bücher gekauft habe, wusste ich, dass die Reihe sowohl sehr positive, als auch stark negative Meinungen hat. Dennoch wollte ich diesen Büchern, vor allem der Thematik, eine Chance geben. Aber leider wurde ich enttäuscht.
Anfangs gefiel mir das Buch ganz gut, der Einstieg fiel mir leicht und ich verstand die Gesamtsituation. Vor allem Val, die Protagonistin, war mir sympathisch, da sie als eine eigenständige, freie Frau herüber gebracht wurde, die sich nicht für die Meinung anderer interessierte. Doch dann kam Kyle ins Spiel. Ein Bad Boy, der alles daran setzt, um Vals Schwur, mit dem Sex bis zur Ehe zu warten, zu durchbrechen. Zudem wird in diesem Buch immenses Slutshaming betrieben, was alles involvierten Charaktere von Seite zu Seite unsympathischer werden ließ.
Dann gab es da noch Isaac, der Val akzeptierte und unterstützte.
⚠️Achtung Spoiler⚠️
Die Liebelei zwischen Val und Isaac ging meiner Meinung nach viel zu schnell und darauf wurde auch kaum geachtet. Zwischenzeitlich hatte ich das Gefühl, dass sie auf der einen Seite noch Single waren und auf der nächsten waren sie schon ein Paar.
⚠️Spoiler Ende⚠️
Als sich das Buch dann langsam zum Ende neigte, traf ich auf den Epilog, der völlig übertrieben und überzogen war. So viel Drama in diesem einen Kapitel beinhielt fast das restliche Buch.
Jedenfalls wollte ich dem zweiten Band eine Chance geben, da ich darauf gehofft hatte, dass Kyle reifer geworden wäre. Aber nicht annähernd.
Mich hat dieses Buch sehr enttäuscht. Mir hat es das Gefühl überbracht, als sei das einzige Ziel von Kyle Val zu heiraten, um mit ihr schlafen zu können.
Am Ende habe ich die Seiten bloß noch überflogen.
Alles in allem bin ich enttäuscht von dieser Reihe, da die Thematik äußert wichtig ist, um jungen Leuten die Angst zu nehmen und dass sie akzeptieren können, wenn sie warten wollen.
Aber leider wurde es ein bisschen falsch genutzt... 😕
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Cover: 4/5
Thema: 3/5
Schreibstil: 3/5
Charaktere: 1/5
Umsetzung: 1/5

Allgemein gebe ich dem Buch 2 von 5 ⭐

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Veröffentlicht am 20.01.2026

Keine Empfehlung

November's Death Sammelband
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Triggerwarnung:
Diese Rezension enthält Themen wie Suizid, Selbstverletzung, Gewalt und toxische Beziehungen. Auch wenn der Ton teils sarkastisch ist, soll das keinesfalls echtes Leid oder psychische ...

Triggerwarnung:
Diese Rezension enthält Themen wie Suizid, Selbstverletzung, Gewalt und toxische Beziehungen. Auch wenn der Ton teils sarkastisch ist, soll das keinesfalls echtes Leid oder psychische Erkrankungen ins Lächerliche ziehen – es richtet sich ausschließlich gegen die absurde Darstellung solcher Themen im Buch.

Stellt euch vor, ein Mörder – nennen wir ihn Bohrmaschinen-Romeo (eigentlich Dante, aber kein Plan, wer das wirklich ist) – zertrümmert im Prolog einem Tierquäler die Kniescheibe mit einer Bohrmaschine (kein Witz), rettet im nächsten Kapitel eine suizidale Fremde namens November (die dann später einfach spontan Winter oder auch Winter Baby heißt), nimmt sie mit nach Hause, bringt sie zum Reden (nach jahrelangem Trauma – innerhalb von Tagen natürlich!) und... schlitzt ihr dann aus purer Obsession den Oberschenkel auf. Zum Vorspiel. Danach wird Blut geleckt. Wörtlich.
Die "Liebesgeschichte" entwickelt sich in Lichtgeschwindigkeit, Gefühle sind aus dem Plotkatapult geschossen, und gegen Ende wird November/Winter auch noch unter Drogen gesetzt, weil Dante sie so sehr liebt, dass er sie abschieben muss. Klar. Triggerwarnung:
Diese Rezension enthält Themen wie Suizid, Selbstverletzung, Gewalt und toxische Beziehungen. Auch wenn der Ton teils sarkastisch ist, soll das keinesfalls echtes Leid oder psychische Erkrankungen ins Lächerliche ziehen – es richtet sich ausschließlich gegen die absurde Darstellung solcher Themen im Buch.

Stellt euch vor, ein Mörder – nennen wir ihn Bohrmaschinen-Romeo (eigentlich Dante, aber kein Plan, wer das wirklich ist) – zertrümmert im Prolog einem Tierquäler die Kniescheibe mit einer Bohrmaschine (kein Witz), rettet im nächsten Kapitel eine suizidale Fremde namens November (die dann später einfach spontan Winter oder auch Winter Baby heißt), nimmt sie mit nach Hause, bringt sie zum Reden (nach jahrelangem Trauma – innerhalb von Tagen natürlich!) und... schlitzt ihr dann aus purer Obsession den Oberschenkel auf. Zum Vorspiel. Danach wird Blut geleckt. Wörtlich.
Die "Liebesgeschichte" entwickelt sich in Lichtgeschwindigkeit, Gefühle sind aus dem Plotkatapult geschossen, und gegen Ende wird November/Winter auch noch unter Drogen gesetzt, weil Dante sie so sehr liebt, dass er sie abschieben muss. Klar.

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Veröffentlicht am 22.11.2025

Leider ein herbstlicher Flop

Sweeter Than Pumpkin Spice
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Puh, ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll. Ich bin mit einer neutralen Haltung an das Buch herangegangen. Ich hatte Lust auf eine herbstliche Romance mit Reverse Grumpy x Sunshine-Dynamik, aber keine ...

Puh, ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll. Ich bin mit einer neutralen Haltung an das Buch herangegangen. Ich hatte Lust auf eine herbstliche Romance mit Reverse Grumpy x Sunshine-Dynamik, aber keine allzu hohen Erwartungen. Normalerweise werden gerade niedrige Erwartungen schnell übertroffen – Sweeter Than Pumpkin Spice hat es jedoch geschafft, selbst diese zu unterbieten.

Der Schreibstil wirkte auf mich oft cringe und unpassend, mit den Charakteren bin ich überhaupt nicht warm geworden, und zwischen den beiden Protagonisten habe ich keinerlei Chemie gespürt. Es war kein Buch, das mich emotional gepackt oder durch eine spannende Handlung mitgerissen hätte. Stattdessen habe ich mich dabei ertappt, wie ich einfach nur auf das Ende hingefiebert habe – und das ist bei einem Buch selten ein gutes Zeichen.

Sadie hat von Anfang an keinerlei Sympathiepunkte bei mir gesammelt und es im Laufe der Geschichte sogar geschafft, immer weiter abzubauen. Ja, sie ist der „Grumpy“ in der Konstellation, aber ihre Art war für mich eher unhöflich und unnötig vulgär als charmant mürrisch. Josh wirkte dagegen wie ein naiver Junge, der mehr Interesse daran hatte, Sadie zu „knacken“, als an einer echten Verbindung. Für jemanden, der angeblich so viel im Leben erreicht hat, erschien er mir erstaunlich unreif. Die cringen Szenen begannen für mich bereits im Badezimmer und zogen sich gefühlt bis zur letzten Seite. Der Smut hat mich ebenfalls völlig kalt gelassen, weil emotional nichts zwischen den beiden transportiert wurde.

Das Einzige, das mir wirklich gefallen hat, war das herbstliche Setting auf der Kürbisfarm – warm, atmosphärisch und theoretisch voller Potenzial. Schade, dass es das Buch für mich letztlich nicht retten konnte.

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