Enemies to Lovers wie noch nie
"Ich habe versprochen, ihn zu retten."
🪷
Wenn mir jemand die Frage stellt, welcher Trope in Büchern (und Filmen) mein liebster ist, kommt als erstes Enemies to Lovers als Antwort aus meinem Mund. Bei ...
"Ich habe versprochen, ihn zu retten."
🪷
Wenn mir jemand die Frage stellt, welcher Trope in Büchern (und Filmen) mein liebster ist, kommt als erstes Enemies to Lovers als Antwort aus meinem Mund. Bei vielen Büchern wird mit genau diesem Trope geworben - doch im Endeffekt ist das Erlebnis oft eher ein wenig enttäuschend. Hier hingegen? Ich war total vor den Kopf gestoßen. Li Susu und Tantai Jin können sich überhaupt nicht leiden. Sie hassen sich so sehr, dass mir beim Lesen die Luft zum Atmen wegblieb - und dennoch sind sie einander keineswegs gleichgültig.
Enemies? Definitiv. Mit sehr viel Slow Burn und einem äußerst langsamen Tempo bezüglich des Lovers-Parts des Tropes. Und ich liebe genau das.
Bei "Till the End of the Moon: Verdorbenes Herz" handelt es sich um den ersten Teil der Light Novel Buchvorlage zu dem gleichnamigen C-Drama, welches mir bisher unbekannt war.
Anfangs hatte ich leichte Schwierigkeiten damit, in die Geschichte reinzukommen. Der Schreibstil ist völlig anders, als ich es gewohnt bin und die Handlung entfaltet sich nach und nach in einem ruhigen und langsamen Tempo. Auch an die ganze Art und Weise, wie erzählt wird, musste ich mich zunächst gewöhnen. Doch sobald ich genau das getan hatte, verwandelte "Till the End of the Moon" sich in einen wahren Page Turner für mich - und nachdem ich die letzte Seite gelesen hatte, war ich völlig erstaunt.
Ein weiteres Plus ist das Glossar hinten im Buch. Besonders am Anfang habe ich gerne davon Gebrauch gemacht (vor allem was die chinesischen Namen angeht). Mit dieser kleinen Hilfe hat mich nichts mehr davon abgehalten, dieses Buch zu lesen - und zu lieben.