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Veröffentlicht am 30.01.2026

Ein Herzensbuch und absolutes Lesehighlight!

Das Wagnis der Wäscherin
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Ich habe in diesem ersten Monat des neuen Jahres schon einige wirklich gute Romane gelesen, aber dieser hier ist mein erstes Jahreshighlight! Ein absolutes Herzensbuch und daher eine ganz große Leseempfehlung ...

Ich habe in diesem ersten Monat des neuen Jahres schon einige wirklich gute Romane gelesen, aber dieser hier ist mein erstes Jahreshighlight! Ein absolutes Herzensbuch und daher eine ganz große Leseempfehlung meinerseits!

„Das Wagnis der Wäscherin“ war mein erster Roman von Christine Hill Suntz und sie hat sich mit dieser Geschichte direkt in mein Herz geschrieben! Ich freue mich jetzt schon darauf, andere Bücher von ihr zu entdecken!

Doch nun zum Inhalt:

Sara O´ Connor lebt mit der Großmutter ihres verstorbenen Mannes in einem Armenviertel Torontos. Als sie eine Anstellung als Wäscherin ergattert, ist sie heilfroh, denn ihnen fehlt das Geld auf allen Seiten und sie brauchen dringend Finanzen für Lebensmittel und Miete.

Allerdings ist die Arbeit bei der Gaststätte nicht nur körperlich sehr hart, sondern vor allem der Umgang der Chefin mit ihr ist sehr grob. Ein Lichtblick ist die kleine Evie, die sie bald kennenlernt. Die Kleine wird zusammen mit den Töchtern der Besitzerin von einer strengen und unfreundlichen Gouvernante unterrichtet und versteckt sich öfters im Stall bei den Pferden. Dort begegnen sich Sara und Evie auch das erste Mal. Sie verstehen sich auf Anhieb und Sara wird innerhalb kürzester Zeit wie ein Muttersatz für die Halbwaise.

Denn obwohl Evies Vater – der Anwalt James Kinney – alles in seiner Macht Stehende tut, um seiner Tochter Vater und Mutter zu sein, so weiß er selbst nur zu gut, dass er nie ihre Mutter ersetzen kann. Er liebt seine kleine Tochter von ganzem Herzen und will nur das Beste für sie. Daher kam auch die Idee mit dem Unterricht bei der Gouvernante. Er hat keine Ahnung, dass diese eine grausame Frau ist, die es auf Evie abgesehen hat und sie sogar schlägt.

Als die Sache ans Licht kommt – die Wäscherin Sara spielt dabei eine wesentliche Rolle und zahlt für ihren Mut auch einen hohen Preis – nimmt er seine Tochter sofort aus dem Unterricht und weg von diesem Ort.

Obwohl er Sara sehr dankbar ist und die junge Frau auch sehr faszinierend findet – welche Wäscherin spricht auch Französisch, rezitiert Gedichte und kennt sich so gut in der Welt der Literatur aus? - so möchte er den Kontakt zwischen Evie und ihr trotzdem unterbinden. Etwas, dass sowohl Evie, als auch Sara das Herz bricht.

Als seine Tochter eines Tages plötzlich schwer erkrankt und im Fieberdelirium immer wieder nach Sara ruft, weiß James, dass er die Wäscherin finden und zu Evie bringen muss.

Eine Entscheidung, die nicht nur Saras, sondern ihrer aller Leben für immer verändern wird…

Ein absolut wundervoller Roman, der mit einer starken Handlung, berührender Geschichte, wertvollem Glaubensinhalt, umwerfenden Protagonisten und einer schöner Liebesgeschichte einfach alles hat, was ein toller Roman beinhalten muss.

Sara, Evie, die Großmutter, James und Henry sind mir allesamt sehr ans Herz gewachsen. Die zarte Liebesbeziehung, die sich zwischen Sara und James entwickelt ist einfach nur schön und Evie mit ihrer lieben und äußerst intelligenten Art eine reine Freude!

Ich tue mir beim Schreiben dieser Rezension regelrecht etwas schwer, denn ich habe das Gefühl, dass ich dem Buch gar nicht gerecht werden kann. Es gäbe so viel zu sagen, aber immerhin sollt ihr die Geschichte ja selber lesen!

Jedenfalls ist der Autorin mit diesem historischen Roman ein wahres Herzenshighlight gelungen, das mir wundervolle Lesestunden beschert hat und das ich jedem nur ans Herz legen kann!

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Veröffentlicht am 23.01.2026

Ein ganz toller Roman! Große Leseempfehlung!

Sag, wo mag die Erbin sein?
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Wer bereits ein oder mehrere Bücher von Karen Witemeyer gelesen hat, weiß, dass ihre Romane einfach toll sind! Daher habe ich mich riesig darüber gefreut, dass es nun mit „Sag, wo mag die Erbin sein?“ ...

Wer bereits ein oder mehrere Bücher von Karen Witemeyer gelesen hat, weiß, dass ihre Romane einfach toll sind! Daher habe ich mich riesig darüber gefreut, dass es nun mit „Sag, wo mag die Erbin sein?“ Nachschub von ihr gibt.

In der Geschichte geht es um Letty Hood, eine junge Frau die schon seit ihrem 5. Lebensjahr bei ihrer Großmutter aufwächst – und das fernab von anderen Menschen. Der Grund dafür ist ihr habgieriger und grausamer Onkel, der bereits ihren Vater getötet und es nun auf Lettys Erbe abgesehen hat.

Bereits die ersten Seiten sind höchst dramatisch und sorgten dafür, dass ich sofort in die Geschichte versank und den Roman erst nach vielen Seiten das erste Mal zur Seite legte.

Denn das Buch beginnt mit der traurigen Trennung von Mutter und Tochter, als es zu einem Anschlag auf ihr Heim kommt. Zum Schutz ihres geliebten Kindes sendet Lettys Mutter sie zu ihrer Großmutter, die ab nun gemeinsam mit dem Mädchen auf der Flucht ist. Niemand, vor allem nicht ihr Onkel, darf jemals erfahren, wo sie ist. Nur so können sie das Kind vor dem sicheren Tod bewahren.

Viele Jahre sind seitdem ins Land gezogen und inzwischen steht ihr 21. Geburtstag kurz bevor und somit auch ihre Volljährigkeit und der legale Antritt ihres Erbes. Dafür soll sie nun nach dieser langen Zeit nach Houston zurückkehren, wo ihre Mutter sehnsüchtig auf sie wartet. Denn wenn sie bis dahin überlebt, können sie ihr das Erbe überschreiben und Letty müsste nicht mehr um ihr Leben fürchten und könnte endlich wieder mit ihrer Mutter vereint sein.

Die Theorie ist simpel, doch die Umsetzung alles andere als einfach. Denn nicht nur Lettys Mutter schickt einen Pinkerton-Detektiv, um ihre Tochter und auch die Großmutter zurückzuholen, sondern auch der Onkel hat seine Leute mit dem Auftrag, Letty aufzuspüren und umzubringen, losgeschickt.

Ein Wettkampf gegen die Zeit beginnt…

Ein spannender und trotzdem – wie für Karen Witemeyers Romane typisch – auch sehr humorvoller und romantischer Roman, den ich sehr gerne gelesen habe!

Ich liebe Lettys Art und mochte sie, als auch den jungen Pinkerton-Detektiv Philip Carmichael sehr gerne. Auch Lettys Mutter und Großmutter sind mir sehr ans Herz gewachsen.

Der Autorin ist mit dieser Geschichte eine schöne Mischung aus Spannung, Humor und Liebesgeschichte gelungen, bei der auch der Glaube nicht zu kurz kommt und auf natürliche Weise mit ins Geschehen einfließt.

Große Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 22.01.2026

Tolles Andachtsbuch

Start in den Tag mit Nicola Vollkommer
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Gerne möchte ich euch zu Beginn dieses neuen Jahres ein tolles Andachtsbuch vorstellen.

Hierbei handelt es sich um das Buch zum gleichnamigen Podcast. Erschienen bei Rigatio und geschrieben von Nicola ...

Gerne möchte ich euch zu Beginn dieses neuen Jahres ein tolles Andachtsbuch vorstellen.

Hierbei handelt es sich um das Buch zum gleichnamigen Podcast. Erschienen bei Rigatio und geschrieben von Nicola Vollkommer, nimmt euch „Start in den Tag“ mit auf eine tägliche Reise, in der wir verschiedene Personen und Geschichten der Bibel genauer betrachten und dadurch für unseren eigenen Glaubensweg ermutigt werden.

Alltagsnah, erfrischend einfach und doch mit Tiefe – das fasst dieses Buch für mich zusammen. Die Autorin ist mir sehr sympathisch und beim Lesen kommt es einem so vor, als würde man mit einer Freundin bei einer Tasse Kaffee am Tisch sitzen.

Die täglichen Abschnitte sind kurz gehalten, enthalten aber wertvolle Gedanken und Impulse.
Was ich toll fände ist, wenn es noch weiterführende Verse zum jeweiligen Tagesabschnitt gegeben hätte, oder vielleicht ein Gebet am Ende.

Alles in allem aber ein tolles Andachtsbuch, das mich nun durch das Jahr 2026 begleiten wird.

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Veröffentlicht am 19.01.2026

Ein sehr schöner Roman!

Wo der Himmel uns berührt
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Ich liebe christliche Romane einfach! Es ist jedes Mal aufs Neue eine Freude, diese Bücher zu lesen und ich werde durch die Geschichten auch immer in meinem eigenen Glaubensleben ermutigt.

In „Wo der ...

Ich liebe christliche Romane einfach! Es ist jedes Mal aufs Neue eine Freude, diese Bücher zu lesen und ich werde durch die Geschichten auch immer in meinem eigenen Glaubensleben ermutigt.

In „Wo der Himmel uns berührt“ erzählt uns Tracie Peterson die Geschichte von Cassie Barton und Brandon DuBarko. Sie leben in einer Stadt in New Mexico, im Jahre 1916 und die Santa Fé Eisenbahngesellschaft prägt das Leben beider.

Nachdem ihr Vater vor einigen Monaten bei einem tragischen Zugunglück ums Leben gekommen ist und auch ihre Mutter bereits vor Jahren verstarb, ist Cassie nun komplett allein. Sie hat zwar eine viel jüngere Schwester, doch diese möchte mit ihrer Familie nichts mehr zu tun haben. Den Grund dafür erfahren wir im Laufe des Buches.

Inzwischen lebt Cassie in einem kleinen Häuschen und verdient sich ihr Geld als Schneiderin. Glücklicherweise mögen alle in San Marcial die junge Frau sehr gerne und auch ihre Kirchengemeinde – inklusive dem Pastorenehepaar – steht immer helfend zur Seite.

Als sie sich allerdings verletzt und daher für mehrere Wochen ihrer Tätigkeit nicht nachkommen kann, ist es neben den Glaubensgeschwistern vor allem Brandon, der Cassie fast täglich besucht und sie unterstützt wo er nur kann.

Die beiden kennen sich schon lange, war Brandon doch ein guter Freund von ihrem verstorbenen Vater, ein Kollege und fast so etwas wie ein Sohn für ihn.

Immer mehr bemerken beide, dass sie sich sehr gerne mögen. Etwas, dass sie dem jeweils anderen aber nicht sagen.

Außerdem verfolgen Brandon noch die Schatten seiner Vergangenheit. Etwas, das damals geschehen ist, hält ihn noch heute gefangen und er glaubt, dass er deswegen nie glücklich sein wird oder eine Familie gründen kann.

Über all dem schwebt noch die unsichtbare Gefahr in Form eines Mannes, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, Rache zu üben. Denn vor Jahren waren es Cassies Vater und Brandon, die ihn ins Gefängnis gebracht haben und nun schwört er auf Vergeltung! Einen hat er ja schon erfolgreich um die Strecke gebracht und nun ist sein Fokus ganz auf den jungen DuBarko gerichtet…

In diesem wunderschönen Roman lernen beide Protagonisten, dass nur bei Gott wahre Vergebung und Erlösung zu finden sind und dass wir – mit Jesus an unserer Seite – voller Hoffnung und Vertrauen in die Zukunft gehen dürfen.

Das Leben ist nicht immer einfach und Schicksalsschläge treffen uns alle, doch dürfen wir wissen, dass Gottes Plan für uns gut ist. Ganz gemäß dem Vers aus Jeremia 29,11:

„Denn ich weiß wohl, was ich für Gedanken über euch habe, spricht der HERR: Gedanken des Friedens und nicht des Leides, dass ich euch gebe Zukunft und Hoffnung.“ (Lutherbibel)

Was mir besonders gut gefallen hat, ist, wie praktisch und alltagsnah der Glaube gelebt wird. So etwas finde ich immer schön und erfrischend. Die Liebesgeschichte zwischen Cassie und Brandon entwickelt sich im Laufe der Geschichte und ist einfach wunderschön. Auch die Entwicklung mit ihrer Schwester finde ich gut und realistisch dargestellt.

Eine absolute Leseempfehlung meinerseits!

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Veröffentlicht am 16.01.2026

Eine interessante Geschichte

Die Kryptografin
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Ein sehr gut geschriebener historischer Roman, der in München in den 1950er Jahren spielt. Mit ihrem flüssigen Schreibstil und einer Geschichte, die mich nur so durch die Seiten hat fliegen lassen, hat ...

Ein sehr gut geschriebener historischer Roman, der in München in den 1950er Jahren spielt. Mit ihrem flüssigen Schreibstil und einer Geschichte, die mich nur so durch die Seiten hat fliegen lassen, hat die Autorin es geschafft, dass ich das Buch in nur drei Abenden fertiggelesen habe.

In „Die Kryptografin“ lernen wir die junge Margot kennen, die nicht nur außerordentlich intelligent ist, sondern außerdem noch eine besondere Form der Synästhesie besitzt. Das bedeutet, dass sie verschiedenste Sinneseindrücke verknüpft wahrnimmt. Zum Beispiel können Menschen, die Synästhesie haben, Töne riechen, Farben hören oder Zeitabläufe als farbige Strukturen wahrnehmen. Absolut faszinierend!

Margots Ziel ist es eigentlich, die erste weibliche Mathematikerin in Deutschland zu werden. Es glich bereits einem Wunder, dass sie zum Studium überhaupt zugelassen wurde, da es zu dieser Zeit äußerst unüblich war, dass Frauen studierten und noch viel weniger in einem Bereich wie der Mathematik. Ein weiterer Grund für ihr eifriges Studium ist aber auch, dass sie sich und ihrer Mutter ein besseres Leben ermöglichen möchte.

Die aktuellen Umstände sind alles andere als perfekt. Seit ihrer Flucht aus Pommern wohnen sie zusammen in einem kleinen Zimmer im Haus einer Cousine. Ihre Schwestern waren verheiratet und lebten selbst in äußerst ärmlichen und beengten Umständen. Und ihr Vater, ja der war zurückgeblieben, als sie aus ihrer Heimat flohen und war höchstwahrscheinlich nicht mehr am Leben…

Jedenfalls ist sie mehr als entschieden, dass ihre Zukunft besser aussehen soll, als ihre aktuelle Situation. Bald schon fällt einem Professor von Margot ihr Talent und ihre Intelligenz auf. Außerdem wird noch jemand auf die junge Frau aufmerksam. Jemand, der eine sehr wichtige Position einnimmt und ihr bald schon ein sehr verlockendes Angebot macht: Sie soll eine der neu rekrutierten Mitarbeiter für den Bundesnachrichtendienst werden!

Eine Arbeit beim Geheimdienst? Ernsthaft?

Zuerst noch unsicher, entscheidet sie sich dann aber trotzdem für die Stelle.

Bald schon muss sie aber erfahren, dass ihre neue Vorgesetzte – und eine der wenigen Frauen in der Organisation – wenig begeistert von ihr ist. Es ist an der Zeit, dass Margot lernt, sich durchzusetzen und für ihre Träume zu kämpfen. Sie muss lernen, dass sie – so wie sie ist – gut und richtig ist und dass ihre Talente und ihre besondere Begabung nichts sind, wofür sie sich verstecken müsste!

Auf ihrem Weg helfen ihr da vor allem ihre Mutter, sowie die neu gewonnen Freunde Sue und Willi. Zwischen dem jungen Aktivist und Margot entstehen bald auch Gefühle, die über reine Freundschaft hinausgehen…

Ein spannender und trotzdem unaufgeregter Roman, der mir sehr gut gefallen hat und bei dem ich vor allem die Entwicklung von der Protagonistin gerne mitverfolgt habe. Sie lernt, sich in einer Welt, die von Männern regiert wird, durchzusetzen und für ihre Träume zu kämpfen. Dabei hilft ihr auch die Freundschaft zu Sue sehr. Selbst eine noch sehr junge und ambitionierte Frau, die sich von Herzen wünscht, Journalistin zu werden.

Auch Willi steht immer hinter ihr und wird zu einer wichtigen Person in ihrem Leben.
Ich habe nach Beendigung der Lektüre allerdings das Gefühl gehabt, als wäre mit diesem Band erst ein Grundstein gelegt worden und hoffe daher sehr auf eine Fortsetzung.

Gerne würde ich hören, wie es bei Margot weitergeht – beruflich, als auch privat und mindestens genauso sehr würde es mich interessieren, wie sich alles für Sue und ihre Geschwister entwickelt.

Ein Roman, den ich gerne gelesen habe und daher gerne weiterempfehle!

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