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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 30.12.2025

Jedes Jahr wieder lesenswert!

Eine Weihnachtsgeschichte
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Dieses Weihnachten habe ich es mir mit meiner Weihnachtsplaylist und heißer Schokolade gemütlich gemacht Ich wollte außerdem wieder einen richtigen Weihnachtsklassiker lesen. Was passt da besser als »Eine ...

Dieses Weihnachten habe ich es mir mit meiner Weihnachtsplaylist und heißer Schokolade gemütlich gemacht Ich wollte außerdem wieder einen richtigen Weihnachtsklassiker lesen. Was passt da besser als »Eine Weihnachtsgeschichte«?

Das Beste: In dem Buch gibt es noch eine zweite Geschichte, die an Silvester spielt. Selbst nach Weihnachten also noch aktuell. Obwohl ich ehrlich sagen muss, dass mir diese Geschichte weniger gut gefallen hat.

Zum Inhalt muss ich vermutlich nicht viel sagen.
Grummliger Mann, drei Geister, Weihnachten wird wieder schön. Man kennt es.

Mich hat eher überrascht, wie sehr mich das Buch in eine gemütliche Stimmung bringen konnte. Klassiker haben diese Magie, weshalb ich so gerne hin- und wieder dazu greife. Der Verlag hat sich auch wirklich viele Gedanken gemacht, das Buch optisch zu einem echten Hingucker zu machen. Es sieht umwerfend schön im Regal aus.

»Eine Weihnachtsgeschichte« fängt für mich ein, worum es an Weihnachten gehen sollte: Seine Liebsten um sich haben, an diejenigen denken, die es nicht so gut haben und ein Gefühl von Gemeinsamkeit. Etwas, das wir gerade in diesen Zeiten dringend wieder benötigen!

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Veröffentlicht am 08.05.2024

Spannung uns viel Spice

Insight – Dein Leben gehört mir
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Mein erstes Buch der Autorin!
Ich liebe ja schon Romance Suspense aber eine Romance mit Thrillerelementen hat mich gleich noch neugieriger gemacht.

Valerie Sophie war für mich keine einfache Protagonistin. ...

Mein erstes Buch der Autorin!
Ich liebe ja schon Romance Suspense aber eine Romance mit Thrillerelementen hat mich gleich noch neugieriger gemacht.

Valerie Sophie war für mich keine einfache Protagonistin. Als Influencerin hält sie den schönen Schein aufrecht- leider auch für mich als Leserin. Bis zum Ende hatte ich nicht wirklich das Gefühl, zu ihr zu finden. Mal war sie mir sympathisch, dann wieder nicht. Ihre sprunghafte Handlung war für mich oft nicht nachvollziehbar.
Dennoch hat man den Druck gut verstanden, dem sie als Influencerin ausgesetzt ist und auch das Stalking hat sie natürlich stark belastet. Das alles war für mich schlüssig.
Ihre Beziehung zu Paul hingegen war für mich durchwachsen. Die starke körperliche Anziehung wurde für mich deutlich (Huiuiui dieser Spice. Der bekommt einen extra Stern in der Bewertung 🥵), jedoch nicht die emotionale Ebene.

Auch der Schreibstil war für mich zwischenzeitlich schwierig einzuordnen. Die Autorin hat einen lockeren Schreibstil verwendet, der an sich sowohl gut zum Buch, wie auch zur Zielgruppe passt. Ich bin jedoch oft über manche Satzstellungen gestolpert. Allerdings fällt mir sowas als Germanistikstudentin extrem stark auf. Ein Kritikpunkt ist für mich das Wort „Lügenpresse“, dass mich extrem gestört hat. Die Protagonistin verwendet den Begriff für die Boulevardpresse, die die Influencerin in der Öffentlichkeit diffamiert. Da das Wort allerdings einen gewissen Beigeschmack hat, weil es oft in der rechten Szene als Kampfbegriff für die öffentlich-rechtlichen Medien verwendet wird, ist mir das an der Stelle sauer aufgestoßen.

⚠ Ich möchte hier betonen, dass ich weder der Autorin, noch dem Verlag rechtes Gedankengut nachsagen möchte! Ich bin mir sehr sicher, dass der Begriff aus der Intention heraus verwendet wurde, die oft unangebracht emotionalen Schlagzeilen der Boulevardmedien zu verdeutlichen. ⚠
Es ist mir lediglich aufgefallen, dass der Begriff verwendet wurde und bei vielen ein gewisses Bild erzeugt. Hier hätte ich mir einen reflektierten Umgang gewünscht.

Bei aller Kritik darf mein absolutes Highlight nicht zu kurz kommen: spannende Elemente und eine nervenaufreibende Handlung, die das Buch für mich zu einem absoluten Pageturner gemacht haben! Das Stalking fühlt sich so real an und weitere Hinweise auf mögliche Zusammenhänge mit Valeries Vergangenheit sorgen dafür, dass man ständig miträtselt, um wen es sich bei dem Stalker handeln könnte. Ähnlich wie beim Schauen von „Pretty Little Liars“ habe ich so ziemlich jeden Charakter im Buch verdächtigt, am Ende sogar mich selbst. 😂

Diese Spannung hat dafür gesorgt, dass ich viel Spaß beim Lesen hatte und gerne zum Buch gegriffen habe. Deshalb würde ich 3,5-4 ⭐ vergeben.

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Veröffentlicht am 02.10.2023

Tolle Umsetzung der Astrologie-Thematik

Zodiac Love: Hope in Our Universe
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3,5 ⭐ für Quinn und Henry

Andreas Dutter schreibt tolle Bücher mit viel Humor und wichtigen Themen. Ich habe mich bei »Hope in our Universe« besonders auf die Sternzeichenthematik gefreut. Wer Sternzeichen ...

3,5 ⭐ für Quinn und Henry

Andreas Dutter schreibt tolle Bücher mit viel Humor und wichtigen Themen. Ich habe mich bei »Hope in our Universe« besonders auf die Sternzeichenthematik gefreut. Wer Sternzeichen so spannend findet wie ich, ist bestimmt ständig auf der Suche nach einer guten Umsetzung. In der »Zodiac Love«-Trilogie wird man fündig! 💫

Darum geht es: Quinn wird den verstaubten Herrenausstatter Laden seines Vaters übernehmen. Das ist so sicher wie das Amen in der Kirche. Doch die altbewährten Grundsätze seines Vaters gehen ihm dabei gehörig gegen den Strich. Quinn möchte sich selbst im Murphy‘s einbringen ubd nicht von seinem Vater in eine Rolle gequetscht werden. Die Cork-Gang bekommt derweil Zuwachs von Róisíns Bruder Henry, der frisch aus Japan zurück ist. Als „Takeru“ führt er eine Kolumne, in der er über Astrologie spricht. Während Quinn lernen muss, zu sich selbst zu stehen, muss Henry für sich entscheiden, welche Version seiner Selbst er sein will. Als die beiden sich näherkommen, können sie sich gegenseitig stützen. Doch alles gerät ins Wanken durch die Verbindung, die Henry zu den „Emerald Druids“, einer studentischen Geheimgesellschaft, aufbaut. Diese bedrohen Quinn und seine Familie schon länger und sind nicht zu unterschätzen…

Das Buch hat für mich einige herausragende Stärken, die ich hier betonen möchte. Zum einen fand ich toll, wie reflektiert Quinn und Co an ihre Probleme herantraten. Die Freunde scheuen sich untereinander nicht, offen und ehrlich zu sein. Selbst, wenn zunächst Schwierigkeiten bestehen, werden durch gesunde Kommunikation Konflikte gelöst. Doch nicht nur die Freundesgruppe ist reflektiert. Auch Quinn kann seine Probleme benennen und öffnet sich anderen Menschen, wenn er nicht weiter weiß. Diese Formen der Kommunikation und der entgegengebrachte Respekt untereinander haben mir das Lesen sehr angenehm gemacht. Die Figuren sind so verständnisvoll und fürsorglich, dass man am liebsten mit ihnen allen befreundet sein will. ❤‍🩹
Weiterhin gefallen hat mir die Umsetzung der Sternzeichenthematik. Auch diese dient nämlich dem Kontext der Selbstreflektion und persönlichen Weiterentwicklung. Der Astrologie wird das Image von Willkür genommen, indem erklärt wird, was sie für Menschen leisten kann. Das war für mich total interessant, weil man auch vieles dadurch gelernt hat.
Als nicht-queere Person konnte ich trotzdem die Liebesgeschichte zwischen Quinn und Henry nachvollziehen. Es war die Magie zwischen ihnen, die mich überzeugt hat, eben dieses ganz besondere Knistern zwischen den Protagonisten, das man sich in einem Liebesroman wünscht! 🌈🫶🏻

Meine Kritik ist sehr subjektiv, wie ich vorneweg nehmen möchte. Mir persönlich hat beispielsweise der Schreibstil nicht gefallen. Häufig war ich verwirrt und musste manche Passagen mehrmals lesen. Auch die „Druids“ waren mir diesmal etwas zu viel und die Konfrontationen mit ihnen waren stellenweise zäh. Ich hätte mir lieber mehr Interaktion der Cork-Gang gewünscht. Aber das ist absolut Geschmacksache! 🥺

Alles in allem finde ich das Buch angenehm und wohltuend. Es war ein perfektes Buch für ein paar entspannte Stunden und endlich eine fantastisch umgesetzte Astrologie-Thematik. Auch Quinn und Henry gehen einfach ans Herz und das macht »Hope in our Universe« für mich zu einem tollen Roman! 💙✨

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Veröffentlicht am 21.06.2023

Urban Fantasy und starke Protagonistin

Zodiac 1: Servants of the Moon
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Darum geht es: An ihrem 18. Geburtstag wird June unerwartet ein Teil der Lunaris. Sie ist der Skorpion und sie ist giftig. Unglücklicherweise hat sich bei der Übertragung ihrer Kräfte ein kleiner Defekt ...

Darum geht es: An ihrem 18. Geburtstag wird June unerwartet ein Teil der Lunaris. Sie ist der Skorpion und sie ist giftig. Unglücklicherweise hat sich bei der Übertragung ihrer Kräfte ein kleiner Defekt eingeschlichen und das Team in New Haven hat alle Hände voll zu tun, June ihre neuen Fähigkeiten und Aufgaben näher zu bringen. Als in umliegenden Zentralen Lunaris verschwinden und sterben, sind alle in heller Aufruhr. Als dann auch die Zentrale in New Haven betroffen ist, hilft June dem Team bei der Suche. Der Bruder der verschwundenen Lunaris ist Junes Kampfpartner. Seine Art ist nicht besonders umgänglich. June muss lernen, sich in ihrer neuen Rolle zurechtzufinden.

Ich liebe die Sternzeichenthematik. Davon können gerne weitere Bücher in meinem Regal landen. Insgesamt fand ich die Geschichte spannend und das Worldbuilding hat für mich gut funktioniert, auch wenn ich Schwierigkeiten hatte, die Menge an Informationen alle zu verarbeiten. Die Welt ist für mich super faszinierend und enthält gewisse Neuheiten, die das Buch von bestehenden Geschichten in dieser Richtung deutlich abgrenzen.

June ist eine tolle Protagonistin. Ich liebe ja starke weibliche Charaktere und June zählt eindeutig dazu. Sie ist die Art von Heldin, die wir in Büchern definitiv brauchen.
Weiterhin fand ich die Figurenentwicklung von Phoenix super spannend. Und Drake habe ich natürlich sofort ins Herz geschlossen. Gerne hätte ich noch mehr über die Nebenfiguren erfahren, die Teil der Lunaris sind. Aber dafür ist im Folgeband sicherlich noch Platz.

Die Storyline war für mich okay. Der Anfang und das Ende sind da deutlich herausgestochen. Im Mittelteil hat sich die Geschichte leider etwas gezogen.
Besonders viel Lesespaß bereiten sicherlich die Plottwists! Gerade das Ende ist gespickt von unerwarteten Wendungen. Kleinere Lücken kamen zwar vor, aber die können sicher auch im zweiten Band gefüllt werden. Diese Lücken habe ich im Besonderen bei der Konstellation des Teams in New Haven bemerkt. Hier gab es eine Vorgeschichte, die mich mit einem Fragezeichen zurückgelassen hat, hinsichtlich der Konsistenz. Auch hat mich irritiert, dass June in manchen Situationen dermaßen kopflos agiert, dass ich mehrmals die Augen beim Lesen verdrehen musste. Natürlich ist "Servants of the Moon" ein Fantasyroman. Dennoch hätte ich mir da mehr Realitätsnähe gewünscht.

Ich musste letztlich ein paar Sterne abziehen. Denn mein Augenmerk liegt immer ganz besonders auf dem Schreibstil. Leider weist das Buch eine Menge Schreibfehler auf, die in ihrem Ausmaß mich wirklich beim Lesen gestört haben. Das ist keine Kritik an der Autorin, sondern viel eher am Lektorat. Dennoch ist es ein Kritikpunkt, den ich nicht ignorieren kann. Der Schreistil war an ein jüngeres Publikum gerichtet, war aber auch für mich angenehm zu lesen.

Alles in allem ein cooler Roman, der eher die Zielgruppe der unter 20 jährigen fesseln wird. Ich hatte viel Freude beim Lesen und werde mir definitiv den Folgeband sichern, sobald er erscheint!

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Veröffentlicht am 22.01.2026

Spice bis zum Abwinken

Training The Heart
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Wer Elsie Silver mag, wird die Bücher von Paisley Hope lieben! »Training the Heart« ist eine perfekte Mischung aus Spice und Ranch-Feeling.

Ich bin ja noch vorsichtig, was Spice in Büchern angeht. Als ...

Wer Elsie Silver mag, wird die Bücher von Paisley Hope lieben! »Training the Heart« ist eine perfekte Mischung aus Spice und Ranch-Feeling.

Ich bin ja noch vorsichtig, was Spice in Büchern angeht. Als Romance-Maus möchte ich nicht damit überfordert werden. Aber Holla die Waldfee… Tension und Spice werden hier groß geschrieben - und ich habe es geliebt!

Das liegt in erster Linie an den tollen Protagonisten. Ivy ist ein kleiner Tollpatsch, die redet, wie es ihr passt. Das sorgt für einige Lacher. Ihre quirlige Art hat nicht nur mich als Leserin gefesselt, sondern auch Wade… Der Cowboy ist zwar zunächst grumpy, aber für Ivy wird er weich (und nur für sie!). Seine beschützende Art war cute und nicht drüber. Die ganze Familie Ashby hat einen tollen Zusammenhalt. Das hat dem Buch eine liebevolle Note verpasst. Bei dem aufkommenden Ranchfeeling hatte ich selbst das Gefühl, Teil einer süßen Kleinstadt-Familie zu sein.

Mir ist persönlich wichtig, dass es neben dem Spice auch um Themen geht, die die Geschichte vorantreiben. Das war für mich durch das wachsende Band zwischen Ivy und Wade ganz deutlich. Denn es ist nie „nur körperlich“. Beide haben zueinander eine starke Anziehung und lernen im Laufe des Buches, einander zu unterstützen.
Ich lieb‘s!

Auch das Training mit den Pferden kommt nicht zu kurz. Ivys Rolle als Pferdetrainerin unterstreicht ihre starke Persönlichkeit. Sie ist eine hart arbeitende Frau, die sich bei ihrem Cowboy fallen lassen kann. Mir kam es allerdibgs so vor, dass durch den Spice oft die Habdlung vergessen wurde. Ging es im ersten Moment noch um die Suche nach einem geeigneten Pferd für das Derby, wurde über mehrere Kapitel kein Rennen mehr erwähnt, dafür standen dann explizite Szenen im Vordergrund.

Wer Spice eher kritisch gegenüber steht, sollte die TW beachten: einige erotische Stellen sind schon heavy… aber sehr unterhaltsam.

In diesem Sinne: Save a horse, ride a Cowboy.

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