Profilbild von bobbember

bobbember

Lesejury Profi
online

bobbember ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit bobbember über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 22.01.2026

fesselnd

The Woman in Suite 11
0

The Woman in Suite 11 hat mich von der ersten Seite an vollkommen in seinen Bann gezogen. Die Geschichte ist unglaublich spannend, atmosphärisch dicht und genau die Art von Thriller, bei dem man ständig ...

The Woman in Suite 11 hat mich von der ersten Seite an vollkommen in seinen Bann gezogen. Die Geschichte ist unglaublich spannend, atmosphärisch dicht und genau die Art von Thriller, bei dem man ständig das Gefühl hat, dass etwas ganz und gar nicht stimmt.

Lo Blacklock wagt einen Neuanfang: Nach den traumatischen Ereignissen, die sie auf einer Kreuzfahrt erlebt hat, ist die Einladung zur Eröffnung eines Luxushotels in der Schweiz für sie die perfekte Chance, wieder als Reisejournalistin Fuß zu fassen. Das Hotel am Ufer des Genfer Sees wirkt nach außen wie ein Ort voller Eleganz, Ruhe und Schönheit – doch genau hier beginnt das Unheil.

Als Lo eines Nachts in die Suite des exzentrischen Hotelbesitzers Marcus Leidmann gebeten wird, ahnt sie noch nicht, dass dieser Moment alles verändern wird. Statt ihm begegnet sie einer fremden Frau, die behauptet, seine Geliebte zu sein – und die panisch um ihr Leben fürchtet. Von da an entwickelt sich ein nervenaufreibendes Katz-und-Maus-Spiel, bei dem Wahrheit und Täuschung immer schwerer zu unterscheiden sind.

Ich fand das Buch durchgehend spannend, mit einer langsam, aber stetig steigenden Spannung, die sich unaufhaltsam zuspitzt. Die luxuriöse, abgeschottete Hotelkulisse sorgt für eine großartige, fast schon beklemmende Atmosphäre, und Ruth Ware versteht es meisterhaft, Misstrauen, Angst und Unsicherheit auf den Leser zu übertragen. Jeder neue Hinweis wirft mehr Fragen auf, und man kann das Buch einfach nicht aus der Hand legen.

Für mich ein absoluter Pageturner, der bis zum Schluss fesselt

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 22.01.2026

spannend

Der Boss – Ist er ein Monster oder ein Genie?
0

Der Boss – Ist er ein Monster oder ein Genie? hat mich von der ersten Seite an gepackt und bis zum Schluss nicht mehr losgelassen. Dieses Buch ist ein absoluter Pageturner, bei dem man ständig das Gefühl ...

Der Boss – Ist er ein Monster oder ein Genie? hat mich von der ersten Seite an gepackt und bis zum Schluss nicht mehr losgelassen. Dieses Buch ist ein absoluter Pageturner, bei dem man ständig das Gefühl hat, dass hinter jeder Ecke eine neue Enthüllung wartet.

Die Geschichte beginnt mit einem ausgelassenen Abend im Club, der für Natalie und ihre beste Freundin Cara eigentlich nur Spaß bedeuten sollte – bis Cara am nächsten Morgen im Koma liegt. Die Polizei kommt nicht weiter, also beschließt Natalie, selbst nach Antworten zu suchen. Als sie den Mann, der zuletzt mit Cara gesehen wurde, auf dem Cover eines Magazins erkennt, wird klar: Es ist der erfolgreiche und geheimnisvolle Unternehmer Geoffrey Rosenberg. Kurzerhand schleust sich Natalie in sein Leben ein, indem sie einen Job in seiner Villa annimmt – fest entschlossen, ihn zu entlarven.

Doch je tiefer sie in seine Welt eintaucht, desto mehr verschwimmen die Grenzen zwischen Wahrheit, Lüge und Manipulation. Die Atmosphäre in der Villa ist von Anfang an beklemmend, und man fragt sich ständig, wer hier eigentlich die Fäden in der Hand hält. Natalie wollte ihrem Boss eine Falle stellen – aber schon bald steht die Frage im Raum, ob sie nicht längst selbst in einer gefangen ist.

Ich fand das Buch unglaublich spannend, voller Wendungen und mit einer konstanten, düsteren Spannung, die mich regelrecht durch die Seiten getrieben hat. Besonders gelungen ist das Spiel mit den Zweifeln: Ist Geoffrey ein Monster oder doch ein Genie? Man glaubt, die Antwort zu kennen – bis die Geschichte wieder alles auf den Kopf stellt.

Ein Thriller, der süchtig macht und den man am liebsten in einem Rutsch durchliest.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 08.01.2026

mega!

Lügennebel
1

„Lügennebel“ von Viveca Sten ist genau mein Thriller-Beuteschema – eisig, claustrophobisch und so spannend, dass ich ihn förmlich inhaliert habe. Ich liebe Geschichten, in denen plötzlich die eigenen Freund:innen ...

„Lügennebel“ von Viveca Sten ist genau mein Thriller-Beuteschema – eisig, claustrophobisch und so spannend, dass ich ihn förmlich inhaliert habe. Ich liebe Geschichten, in denen plötzlich die eigenen Freund:innen zur Gefahr werden und man niemandem mehr trauen kann – und dieses Buch liefert das in Perfektion.

Die Handlung spielt während einer klirrend kalten Januarwoche im schwedischen Bergdorf Åre. Sechs Studierende verbringen dort ihre Skiferien in einem abgelegenen Ferienhaus. Was mit Partys, Mutproben und dem Spiel „Wahrheit oder Pflicht“ beginnt, kippt schnell in etwas viel Dunkleres. Als eines Morgens eine junge Frau aus der Gruppe tot im Schnee gefunden wird, ist nichts mehr wie zuvor. Unfall? Mord? Und wer sagt die Wahrheit – wenn überhaupt jemand? Die Atmosphäre wird von Seite zu Seite dichter, die Verdächtigungen schärfer, die Loyalitäten brüchiger.

Besonders stark fand ich die Gruppendynamik: Dieses psychologische Ping-Pong aus Misstrauen, Halbwahrheiten und offenen Lügen hat mich komplett gepackt. Dazu kommt die raue Kulisse von Åre, wo auch die Dorfbewohner ihre eigenen Motive zu haben scheinen – die Großstadt-Studis waren dort schon länger nicht gern gesehen. Dieses doppelte Spannungsfeld, innen die Freundesgruppe, außen das Bergdorf, ist extrem clever inszeniert.

Hanna Ahlander und Daniel Lindskog als Ermittlerduo gefallen mir ohnehin – aber hier glänzen vor allem die zwischenmenschlichen Abgründe. Sveistrup-Fans, Gilmore-Girls-Cozy-Romantasy-Lovers und Nordic-Noir-Neugierige würden hier vielleicht frieren – aber wer dunkle Geheimnisse, winterliche Isolation und „Trau niemandem, schon gar nicht denen, die du kennst“-Vibes liebt, ist hier goldrichtig.

Fazit: Ein eiskalter, raffinierter und süchtig machender Nordic-Thriller, der mich bis zur letzten Seite nicht losgelassen hat. Ein absolutes Winter-Thriller-Highlight – große Empfehlung!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 08.01.2026

spannend

Der Kuckucksjunge
0

Was für ein Thriller! „Der Kuckucksjunge“ von Soren Sveistrup hat mich komplett mitgerissen – so spannend, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte. Und das, obwohl ich den Kastanienmann nicht ...

Was für ein Thriller! „Der Kuckucksjunge“ von Soren Sveistrup hat mich komplett mitgerissen – so spannend, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte. Und das, obwohl ich den Kastanienmann nicht gelesen habe. Man kann diese Geschichte absolut eigenständig genießen, ohne Vorkenntnisse, und trotzdem wird man sofort in die düstere, regennasse Atmosphäre Kopenhagens hineingezogen.

Im Mittelpunkt steht ein beunruhigendes Muster: Die Nachricht „Hab dich“ taucht auf dem Handy einer Mutter auf, die spurlos verschwindet – genau dieselbe Botschaft erhielt zuvor eine junge Schülerin, kurz bevor sie ermordet wurde. Kommissarin Naia Thulin erkennt sofort den Ernst der Lage und muss ausgerechnet wieder mit ihrem früheren Kollegen Mark Hess zusammenarbeiten – verschlossen, schwer zu knacken und eigentlich jemand, dem sie nach dem letzten Fall lieber nie wieder begegnet wäre. Doch die Zeit drängt: Weitere Leichen, weitere Vermisste, immer wieder dieselbe Nachricht. Die Frage, ob ein Serientäter dahintersteckt, wird schnell zur rasanten, gnadenlosen Jagd.

Ein Detail, das ich richtig stark fand: Sveistrup erzählt nicht nur aus Ermittlerperspektive, sondern gibt auch den Stalking-Opfern eine Stimme. Diese Einblicke machen die Geschichte nicht nur spannender, sondern auch emotional eindringlicher und realer. Man erlebt die Angst, die Unsicherheit und den psychologischen Druck hautnah – das hebt den Thriller auf ein ganz anderes Level.

Der Plot ist komplex, clever konstruiert und gleichzeitig brutal direkt. Die Spannung baut sich konstant auf, es gibt keine Längen, und jede neue Spur fühlt sich an wie das Öffnen einer weiteren Tür in einem Labyrinth, das immer bedrohlicher wird.

Fazit: Ein atmosphärischer, intensiver und extrem packender Thriller, der psychologische Tiefe und Ermittlungs-Sog perfekt verbindet. Für mich ein Highlight – auch ohne „Kastanienmann-Background“. Ich bin jetzt offiziell Sveistrup-Fan und kann das Buch allen empfehlen, die kluge, dunkle und nervenaufreibende Thriller lieben. Unbedingt lesen!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 08.01.2026

Spannend!

Eisnebel
0

„Eisnebel“ von Kate Alice Marshall ist ein grandioser, atmosphärischer Thriller, der mich völlig mitgerissen hat. Unglaublich spannend, eiskalt, düster – und absolut suchterzeugend. Ich konnte das Buch ...

„Eisnebel“ von Kate Alice Marshall ist ein grandioser, atmosphärischer Thriller, der mich völlig mitgerissen hat. Unglaublich spannend, eiskalt, düster – und absolut suchterzeugend. Ich konnte das Buch kaum zur Seite legen, die Seiten flogen nur so dahin.

Die Geschichte spielt in Idlewood, dem abgeschiedenen, luxuriösen Winteranwesen der wohlhabenden Familie Dalton. Theo reist zum ersten Mal dorthin, um die skeptische Familie ihres Verlobten Connor von sich zu überzeugen – doch schnell wird klar: Sie ist nicht willkommen. Drohnachrichten, das Gefühl, beobachtet zu werden, wiederkehrende Albträume und seltsame Déjà-vus lassen die ohnehin beklemmende Atmosphäre des Closed Settings immer enger werden. Und als Theo in einer verlassenen Hütte etwas Unfassbares entdeckt, überschlagen sich die Ereignisse und zerren nicht nur an den Geheimnissen des Anwesens, sondern auch an ihren eigenen verdrängten Erinnerungen.

Ich liebe, wie Kate Alice Marshall diese klaustrophobische, verschneite Kulisse nutzt: Die Wälder wirken lebendig, das Anwesen wie ein eigener Charakter – schön, bedrohlich und voller Schatten. Der Thriller lebt von psychologischer Spannung, clever verwobenen Geheimnissen und einem konstant steigenden Druck, der mich bis zum Ende nicht mehr losgelassen hat.

Theo ist eine starke, spannende Hauptfigur, die selbst blinde Flecken in ihrer Vergangenheit hat – und genau das macht die Story so packend. Man weiß nie, wem man trauen kann, Loyalitäten verschwimmen, und die Daltons sind herrlich skrupellos geschrieben: reich, kontrollierend, unberechenbar. Dieses Spiel aus Macht, Erinnerung und Gefahr ist einfach meisterhaft umgesetzt.

Fazit: Ein intensiver, nervenaufreibender, brillant erzählter Thriller, der genau hält, was er verspricht – dunkle Geheimnisse, Closed-Setting-Sog und eiskalte Hochspannung. Für mich ein Highlight 2025 und ein Muss für alle, die psychologische Thriller lieben.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere