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Veröffentlicht am 24.01.2026

Höre nie auf Gott zu vertrauen

Der Schimmer von Weihnachten
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Wir befinden uns in New York im Jahr 1901. Es ist ein sehr kalter Winterabend im November und es weht ein eisiger Wind. Auf dem Weg nach Hause "findet" die jung verheiratete Adelaide einen kleinen pfiffigen ...

Wir befinden uns in New York im Jahr 1901. Es ist ein sehr kalter Winterabend im November und es weht ein eisiger Wind. Auf dem Weg nach Hause "findet" die jung verheiratete Adelaide einen kleinen pfiffigen Jungen namens Jack. Jack ist ein Waisenjunge, die Mutter gestorben und der Vater irgendwo auf hoher See, der aus dem Heim ausgerissen ist um seine kleine Schwester zu suchen. Adelaide nimmt ihn mit nach Hause zu sich und ihrem Mann Howard. Die jungen Leute sind frisch verheiratet und Adelaide hat, entgegen den Gepflogenheiten ihres gesellschaftlichen Standes, aus Liebe geheiratet und lebt mit ihrem Mann Howard, der als Anwalt arbeitet, in einem kleinen Stadthaus. Für Adelaide eine riesige Umstellung, denn sie hat von Haushalt einfach so gar keine Ahnung und jeder Handgriff bedeutet erstmal eine Herausforderung für sie.

Nachdem nun Jack in das Leben der jungen Eheleute gekommen ist, verändert sich sehr viel für die beiden. Mit vereinten Kräften versuchen sie das Geheimnis seiner Herkunft und der verschwundenen Schwester zu lüften und werden von Jack, der ein ziemlich kluges und eigenwilliges Köpfchen hat, oftmals an ihre Grenzen gebracht. Die Suche bedeutet auch eine große finanzielle Herausforderung, besonders für Howard, der unbedingt alleine für seine Frau und sich sorgen will. Die Zeit verrinnt unaufhaltsam und für Jacks kleine Schwester wird es in der großen Stadt immer gefährlicher.

Werden sie es schaffen bis Weihnachten Jacks kleine Schwester zu finden und auch den Verbleib seines Vaters zu klären? Die kommende Adventszeit ist nicht leicht für Adelaide und Howard, sie werden in ihrem Glauben an Gott geprüft und es einfach schön zu lesen, wie sie im Vertrauen zu Gott und zueinander wachsen. Wir erleben die Adventswochen, die wunderschön aufgeteilt sind in deren Bedeutung Hoffnung, Liebe, Freude und Frieden, immer passend mit einem Bibelvers untermalt und erleben was es wirklich heißt Weihnachten zu feiern und sich zu freuen. Mir hat diese feine und sensible Geschichte dieser wunderbaren Autorin wieder sehr gut gefallen.

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Veröffentlicht am 22.01.2026

Vergebung macht frei

Die zweifelhafte Miss DeLancey
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Wir befinden uns in Brighton/England im Jahr 1815, Die junge und schöne Clara DeLancey kann jedoch der einzigartigen Landschaft des Küstenortes Brighton nicht viel abgewinnen. Zutiefst verletzt und beschämt ...

Wir befinden uns in Brighton/England im Jahr 1815, Die junge und schöne Clara DeLancey kann jedoch der einzigartigen Landschaft des Küstenortes Brighton nicht viel abgewinnen. Zutiefst verletzt und beschämt verbringt sie ihre Tage und Nächte wie ihre Mutter auf ihrem Zimmer oder wie in dieser einen Nacht flieht sie auf die Klippen in der Dunkelheit, nicht für einen kleinen Abendspaziergang, sondern voller Verzweiflung und dunkelster Gedanken. Bevor sie jedoch etwas davon umsetzen kann, wird sie von einem jungen Mann gerettet, Benjamin Kemsley, auch er kann in der Nacht oft nicht schlafen aufgrund gewisser Geschehnisse in der Vergangenheit und befindet sich aufgrund eines Impulses von Gott auf den Klippen. Im letzten Moment rettet er die junge Frau vor dem Abgrund ohne ihr Gesicht zu erkennen und Clara ist das nur recht so, doch diese Begegnung wird für die jungen Leute sehr viel verändern.

Clara ist in einer adeligen und wohlsituierten Familie der höheren Gesellschaft aufgewachsen und wie es damals in der Regency-Zeit üblich war, galt das ganze Bestreben der Familie ihre Tochter gut zu verheiraten, möglichst in standesgemäße Familie, alles andere wäre indiskutabel. Clara ist sehr schön und der Leser erfährt in Rückblicken mehr und mehr von dem großen Skandal, der ihre Familie aufs Äußerste erschüttert hat und all ihr Hoffnungen auf eine Ehe mit Lord Hawksbury zunichte machte. Nachdem sie zum Gespött der höheren Gesellschaft wurde, was Clara lange Zeit weder begriffen noch in angemessener Form verarbeiten konnte, führt Gott ihre Wege auf geheimnisvolle Weise. Sie macht in der örtlichen Bibliothek die Bekanntschaft von Matilda und Tessa. Matilda ist die Frau des örtlichen Pastors mit einem klaren und weitem Herzen, natürlich weit unter Stand, doch durch sie bekommt Clara wieder nach und nach eine Beziehung zu sich selbst, zu Gott und zu anderen Menschen und sie erkennt, in welch eigensüchtiger und oberflächlicher Blase sie lebte. Langsam beginnt der Panzer um ihr Herz zu bröckeln und sie beginnt zu glauben, dass Gott doch noch ein Leben für sie bereit hält, bis sie mit Schrecken feststellt, dass Benjamin, Matildas und Tessas Bruder, der Mann ist, der sie auf den Klippen gerettet hat.....

Benjamin Kemsley war ein hochrangiger Kapitän im Dienste seiner Majestät, bis ihm nach einem tragischen Unfall mit Todesfolge sein Titel aberkannt wurde. Seitdem lebt er bei seiner Schwester im Haushalt, an Körper und Seele verletzt und dennoch immer noch mit genügend Gottvertrauen ausgestattet und weiß nicht, wie sein Leben nun weitergehen soll. Die höhere Gesellschaft schmückt sich gern mit dem gutaussehenden ehemaligen Kapitän und seiner Geschichte, er wird als Held verehrt, doch wahrer Zugang zu der Gesellschaft bleibt ihm aufgrund seines niederen Standes verwehrt. Die gilt nur seinem ältesten Bruder, der nach dem Tod des Vaters der Titel des Baronets verliehen wurde und der sich so völlig unterscheidet von den drei herzlich zugewandten Geschwistern.

Natürlich begegnen sich Clara und Benjamin und während Clara sich trotz der wachsenden Zuneigung zu dem aufrichtigen jungen Mann vor allem darauf bedacht ist, dass er sie ja nicht erkennt und mit ihrem Herzen noch sehr in der Vergangenheit gefangen ist sucht Benjamin vorsichtig Kontakt zu ihr, wohlwissend, dass sie einen viel höheren Stand einnimmt als er und für ihn somit unerreichbar ist. Doch Gottes Pläne unterscheiden sich doch von den Plänen der damaligen Gesellschaft, wie auch heute und wir dürfen gespannt sein, wie es weitergeht...

Carolyn Miller hat einen ganz besonderen Regency-Roman geschrieben, der auf wunderbare und tiefschichtige Weise die Charaktere der Protagonisten beschreibt, die strengen und unbarmherzigen gesellschaftlichen Normen und vor allem deren Oberflächlichkeit sowie auch den Glauben an Gott, die Kraft der Vergebung, die einen wirklichen Neuanfang in der Liebe schenken kann. Sehr gut hat mir gefallen, dass sie wahre historische Ereignisse nimmt und darum eine Geschichte entwickelt, die sich genauso hätte zutragen können. Für mich war es das zweite Buch der Autorin und es wird auf jeden Fall nicht das letzte gewesen sein.

Sehr lesenswert für alle Jane Austen Leser:)

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Veröffentlicht am 16.01.2026

Hoffnung verbunden mit Glauben

Wenn der Hoffnung Flügel wachsen
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Wir befinden uns in Kanada im Jahr 1930. Die junge Beth Thatcher kehrt nach einem einjährigen Aufenthalt im Westen Kanadas wieder in den Osten zu ihrer Familie zurück. Dieses Jahr, in dem sie als Lehrerin ...

Wir befinden uns in Kanada im Jahr 1930. Die junge Beth Thatcher kehrt nach einem einjährigen Aufenthalt im Westen Kanadas wieder in den Osten zu ihrer Familie zurück. Dieses Jahr, in dem sie als Lehrerin in einem Bergarbeiterort arbeitete, hat ihren Blick auf das Leben in sehr vielfältiger Weise verändert. Sehr wohlhabend und privilegiert aufgewachsen erlebte sie mit, wie andere Menschen um ihren Lebensunterhalt und das schlichte Überleben kämpften. Doch nicht nur dieses ganz andere Leben, auch die Begegnung mit dem Monty Jarrick Thornton verändert Beth. In diesem zweiten Band kann der Leser bereits zu Beginn der Lektüre ahnen, dass sich zwischen den beiden jungen Menschen eine ernsthafte Liebesbeziehung anbahnt und Janette Oke versteht es vortrefflich, die damalige Gesellschaftssituation gerade für junge Frauen in einer der damaligen Zeit angemessenen, feinen und auch tiefgehenden Sprache einzufangen.

Nachdem Beth in ihrem Zuhause angekommen ist, eröffnet ihr ihre Familie eine große Überraschung. Sie gehen alle zusammen auf eine Kreuzfahrt entlang der Ostküste Kanadas und Amerikas, d.h. ihre Mutter, ihre große Schwester Margret mit ihrem kleinen Sohn und Julie, der junge und kreativ begabte Wildfang. Der Vater muss derzeit geschäftlich nach Südamerika. Um den Anstand zu wahren, sehr wichtig in dieser Zeit und sehr schade, dass heute sehr viel davon abhanden gekommen ist, hat er einen älteren Freund damit beauftragt, die Damen zu begleiten. Eine Freundin von Beth Mutter mit ihrer Tochter Viktoria schließen sich der Reisegruppe an.

Nun darf der Leser an dieser gemächlichen Kreuzfahrt teilnehmen, die sich in keinster Weise langweilig gestaltet. Für Beth ist es von Anfang an nicht leicht, noch nicht wieder richtig zuhause angekommen, gleich wieder auf eine Reise zu gehen und allen Erwartungen der Familienmitglieder gerecht zu werden. Ganz besonders schwierig gestaltet sich das Verhältnis zu ihrer Mutter, ebenso den Kontakt mit Jarrick zu halten und sich darüber klar zu werden, was Gottes Wille für ihr weiteres Leben ist, denn Beth hofft eine feste Anstellung in der Schule im Westen Kanadas zu bekommen. Auf eine sehr ruhige und tiefgehende Art nimmt uns Janette Oke mit in Glaubensfragen des Lebens, die jeder Mensch kennt und es ist so wunderschön zu lesen, wie sich die Charaktere entwickeln.

Ebenso versteht sie alle Protagonisten so lebendig zu schildern, dass ich mich oft selbst wie ein Passagier auf dem Schiff gefühlt habe. Junge Frauen wuchsen damals unter strengen gesellschaftlichen Normen und Vorstellungen auf, sehr behütet und oft nicht in der Lage, die Menschen "draußen" wirklich einzuschätzen. Das können wir gut bei Julie miterleben, Beth jüngere Schwester und ein wahrer Wildfang. Ihre Unbekümmertheit und ihr Ungestüm lässt sie Freundschaften auf dem Schiff knüpfen, die eine sehr gefährliche Wendung nehmen und Beth und ihre Familie in tiefe Verzweiflung stürzen, denn Julie wird entführt und Beth fühlt sich für dieses Desaster verantwortlich....

Mir hat dieser zweite Band von Janette, den man auch gut unabhängig lesen kann, mit seiner feinen Sprache und seinem christlichen Tiefgang wirklich sehr gut gefallen und ich werde garantiert auch den ersten Band noch lesen. Vergebung und Versöhnung sind nicht nur leere Worte sondern werden mit Inhalt gefüllt

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Veröffentlicht am 31.12.2025

Ganze Familien in Sippenhaft

Geisterkinder
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Dieses Buch als Sachbuch deklariert, es liest sich jedoch nicht so, ist mein Highlight in diesem Jahr gewesen. Ich bin so dankbar über dieses Buchgeschenk. Gelesen in der Adventszeit hat mich der Glaube ...

Dieses Buch als Sachbuch deklariert, es liest sich jedoch nicht so, ist mein Highlight in diesem Jahr gewesen. Ich bin so dankbar über dieses Buchgeschenk. Gelesen in der Adventszeit hat mich der Glaube dieser mutigen Menschen, die Advents- und Weihnachtszeiten in Deutschlands dunkelster Zeit erlebt haben, auf Tiefste berührt und beeindruckt und ich kann nur jedem dieses Buch ans Herz legen.

Die Autorin Valerie Riedesel Freifrau zu Eisenach, Enkelin Cäsars von Hofacker und die Tochter von Anna-Luise von Hofacker, nimmt uns Leser mit in ein Kapitel ihrer Familiengeschichte, die von sehr viel Dunkelheit und Leid geprägt war und die dennoch ein Licht ausstrahlt, geprägt von Mut, Glauben und Vertrauen auf Gott, dass mich sehr, sehr bewegt hat. Wir dürfen ganz nah teilhaben, was der Familie von Hofacker und von Stauffenberg, sowie den anderen Widerstandsfamilien widerfahren ist. Das Buch ist ausgestattet mit der persönlichen Korrespondenz von Cäsar von Hofacker mit seinen Kindern und auch zahlreichen Fotos, das macht die Geschichte sehr lebendig und nahbar. Es ist mehr als ein Sachbuch, es ist ein Zeugnis für den Glauben und für die Überzeugung das Richtige zu tun, egal, welche Konsequenzen es nach sich zieht.

"Es gibt nun einmal in der ganzen bisherigen Geschichte keine geistige Macht, die so wie das Christentum es verstanden hat, die Menschen dazu zu bringen, ihre eigenen Grenzen zu erkennen, das Gute zu wollen und dem Schlechten zu widerstreben." Zitat aus einem Brief Cäsars von Hofackers an seine ältesten Kinder.

Doch nun zur Geschichte. Wir befinden uns im Jahr 1944. Die Geschichte des Attentats auf Hitler, verübt von Graf von Stauffenberg und seinen Mitkämpfern. Auch Cäsar von Hofacker, in Paris stationiert, ist einer der Menschen, die nur diesen Ausweg sehen, um Deutschland vor dem totalen Untergang zu retten. Doch wir kennen den Ausgang, das Attentat geht schief, der Widerstand bricht zusammen und wenige Tage später werden die "Verschwörer", darunter auch Cäsar von Hofacker verhaftet. Kurz danach werden auch alle Familienangehörige der Widerstandsgruppe, ob Eltern, Ehefrauen und die Kinder verhaftet, darunter auch Babys und Kleinkinder.

Lotte von Hofacker wird mit ihren fünf Kindern verhaftet, mit ihren ältesten Kindern Eberhard und Anna-Luise, kommt sie nach München in das berüchtigte Gestapo-Gefängnis, die drei kleineren Kinder Alfred, Christa und Lieselotte kommen in ein NS-Kinderheim in Bad Sachsa. Es folgt eine wahre Odyssee durch verschiedene Gefängnissse und Konzentrationslagern quer durch das "Deutsche Reich". Die Kinder dürfen nicht ihre Namen nennen, denn niemand soll wissen, wer denn die prominenten Insassen sind. Sie gehen als "Geisterkinder" in die Geschichte ein. Die fünfzehnjährige Anna-Luise, Ännerle, genannt, schreibt nach der Befreiung der Amerikaner die Geschichte ihrer Familie auf, Erlebnisse, die kein Kind erleben sollte. Dabei wurden sie teilweise aufs Schlimmste schikaniert und dann wieder wie rohe Eier behandelt, um sie als Pfand für die Amerikaner zu benutzen. Der Glaube an Gott und dass der Vater, über dessen Schicksal sie lange nicht informiert wurden, hielt sie in dieser schweren Zeit am Leben. Trotz aller traumatischster Erlebnisse hielt die Familie zusammen.

Mich hat die Geschichte dieser tapferen und mutigen Familien sehr beeindruckt und bewegt, für die Wahrheit und das Richtige einzustehen, egal was es kostet, für Cäsar von Hofacker eine sehr schwere Entscheidung, die von der Familie mitgetragen wurde, ohne dass sie wussten oder ahnen konnten, was auf sie zukommt.

"Warum haben wir gerade in heutiger Zeit Anlaß, uns mit besonderer Inbrunst zum christlichen Glauben zu bekennen? Weil wir fühlen, daß es bestimmte ewige Gesetze des Gutseins, des Edelmuts, der Gerechtigkeit gibt, die man nicht ungestraft verletzen darf." , Cäsar von Hofacker in einem Brief an seine Kinder Eberhard und Ännerle im April 1944.

Ein sehr lesenswertes Buch, gerade in unserer heutigen Zeit!

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Veröffentlicht am 15.12.2025

Das Leuchten im Herbst

Herbstleuchten
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Wir befinden uns wieder in der zauberhaften Pension von Jo Marie Rose, dem Rose Harbour Inn, das im idyllisch gelegenen Cedar Cove an der Westküste liegt. Doch auch wenn die Pension von Jo Marie gut läuft ...

Wir befinden uns wieder in der zauberhaften Pension von Jo Marie Rose, dem Rose Harbour Inn, das im idyllisch gelegenen Cedar Cove an der Westküste liegt. Doch auch wenn die Pension von Jo Marie gut läuft und wir wieder neue Gäste mit ihren Geschichten kennenlernen dürfen, ziehen dunkle Wolken am herbstlichen Himmel auf. Jo Maries bester Freund Mark Taylor, der ihr in der letzten schweren Zeit zu einer wertvollen Stütze geworden ist und der für sie mittlerweile auch mehr als nur ein guter Freund und andersrum ebenfalls, verschließt sich immer mehr. Mark war ja noch nie ein gesprächiger Typ, doch Jo Marie spürt deutlich, dass er ihr etwas verschweigt.

Nachdem er endlich die Katze aus dem Sack gelassen hat, ist Jo Marie erstmal am Boden zerstört, denn endlich hat sie es geschafft, sich wieder einem Mann ihr Herz zu öffnen, verschwindet er. Schmerzlich wird sie wieder an den Tod ihres ersten Mannes erinnert, doch allzu viel Zeit zum Trauern und Wütendsein hat sie nicht, denn ihre neuen Gäste, Katie und Coco, zwei junge Frauen, die zu einem Jahrgangstreffen ihrer damaligen Highschool kommen, haben ganz unterschiedlich Erwartungen und Pläne für dieses Wochenende, die sich natürlich ganz anders entfalten und Jo Marie ist wieder da um zu versorgen und zu trösten, wo sie doch gerade selbst Trost benötigt.

Doch dann bekommt sie eines Tages einen Anruf von Mark.....

Debbie Macomber hat es wieder einmal geschafft, mich komplett nach Cedar Cove zu entführen und in mir wieder den Wunsch erweckt, selbst mal Gast im Rose Harbour Inn zu sein.

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