ein Fantasy-Auftakt, der mich zwiespältig zurücklässt
Magic Drowned in BloodMagic drowned in Blood ist Band 1 der düster-romantischen BLOOD-AND-MAGIC-Reihe von Christina Rain und nimmt uns in der Fantasy mit an das Nightcastle College.
Für mich ist es auch das erste Buch der ...
Magic drowned in Blood ist Band 1 der düster-romantischen BLOOD-AND-MAGIC-Reihe von Christina Rain und nimmt uns in der Fantasy mit an das Nightcastle College.
Für mich ist es auch das erste Buch der Autorin und ich war gespannt, ob sie mich überzeugen kann, da sie ja offenbar schon eine Erfolgsautorin mit der KNIGHTSTONE ACADEMY ist.
So, nun aber zur Geschichte von Lark und was sie so an diesem magischen Vampir-College alles als geächteter Halbling erlebt, denn sie ist weder richtig magisch, noch wirklich untot vampirisch.
Innerhalb der gut lesbaren Worte bekommen wir jede Menge geboten. Da schwirrt das typische Gegängelt unter jungen Menschen genauso durch die Zeilen wie ein großes Geheimnis verbunden mit grausamen Spielen, an denen Lark mehr als unfreiwillig teilnehmen muss, nur um dann quasi mit Haut und Haar die Schattengeliebte eines der Prinzen zu werden.
Die Actionszenen und manche Begebenheiten haben es schon in sich und sind für mich teils schwer einzuordnen.
Ähm, also irgendwie ist das für mich eigentlich die ganze Geschichte, denn Lark entwickelt sich recht gut innerhalb der ganzen Geheimniskrämerei und trotzdem bleibt so viel im Dunkeln oder entwickelt sich in eine Richtung, die weder Lark noch ich habe kommen sehen. Immer wieder wird sie dann doch das Opfer all der Machenschaften um sich herum und genau das wirft sie eigentlich auch wieder zurück. Genau wie wir Lesenden bis zum Ende eigentlich nur Minibröckchen zur eigentlichen Grundgeschichte erzählt bekommen und ich gefühlt mit einem riesigen Fragezeichen und leider keinem guten Lesegefühl zurückgelassen werde.
Ja, es sind 448 Seiten Geschichte, die voll mit Spannungsbogen ohne Pause oder großartiges Kennenlernen der Figuren aufwarten, aber leider bleiben alle anderen Figuren, außer Lark, recht undurchsichtig wie Tarabas Maske und ich verstehe so viel nicht oder erahne nur, wo da die Reise hingehen könnte.
Natürlich, es ist der Auftakt und der kann gerne slow in seiner Erzählweise und dem Offenbaren von Geheimnissen sein, aber hier ist der Fortgang der Geschichte für mich ein Ticken zu slow und ich habe das Gefühl, dass die Autorin öfters einmal den roten Faden verloren hat, nur um dann mit einer anderen Farbe sprich Richtung der Geschichte, weiter zu machen oder sich in ausschweifenden Dingen oder Erklärungen verliert.
Also ihr merkt vielleicht, diese Geschichte hat mich in einen echten Zwiespalt geschmissen, da ich zwar einerseits gut unterhalten wurde, aber andererseits überhaupt nicht weiß, was ich davon halten soll.
Eins weiß ich aber auf jeden Fall, ich werde definitiv den nächsten Band auch lesen, um dann hoffentlich etwas mehr beurteilen zu können, ob ich die Geschichte mag oder eben nicht.