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Veröffentlicht am 02.02.2026

Die Geschichte ist okay, nur nicht meins

Pleasure and Pain - Fessle mein Herz
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Pleasure & Pein von Liz Rosen ist mein erstes Buch der Autorin und gleichzeitig nicht nur der Name einer Geschichte, sondern auch noch der eines exklusiven BDSM-Clubs innerhalb der Seiten.

Die Autorin ...

Pleasure & Pein von Liz Rosen ist mein erstes Buch der Autorin und gleichzeitig nicht nur der Name einer Geschichte, sondern auch noch der eines exklusiven BDSM-Clubs innerhalb der Seiten.

Die Autorin erzählt in der bei beHeartbeat erschienenen Geschichte nicht nur von der Journalistin Violet Santos und wieso diese auf einmal in diesem Club arbeiten muss, sondern nimmt uns darin auch mit in dunkle Abgründe, sexuelle Welten, die mir bisher unbekannt waren und eine Liebesgeschichte, die an manchen Stellen weh tut.

Der Schreibstil ist im Gegensatz dazu schon überraschend locker und doch an den notwendigen Stellen tief und emotional, schließlich wird hier auch ein Trauma von den Figuren bewältigt und das muss entsprechend gewürdigt werden oder eben spicy, wenn es denn zwischen den je nach Szene gerade heiß wird.

Ähm ja, also was ist nun mein Fazit zum Gelesenen:

Es ist eine ansprechende Geschichte, die für mich jedoch eine Welt eröffnet, die mir nicht so ganz zusagt und ich dadurch leider auch an manchen Punkten die eigentliche Grundgeschichte nicht wirklich fühlen konnte. Von daher gibt es keine Jubelstürme, weil die Geschichte mich aus den Latschen gehauen hat, aber schlecht ist sie auch nicht und wer solche Neigungen hat oder sehr gern darüber liest, der wird sich hier bestimmt ein Lesehighlight angeln.

Für mich war es okay, nur brauche ich keinen weiteren Besuch im Pleasure & Pein und überlasse meinen Platz an der Theke gerne jemand anderem.

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Veröffentlicht am 30.01.2026

ein Fantasy-Auftakt, der mich zwiespältig zurücklässt

Magic Drowned in Blood
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Magic drowned in Blood ist Band 1 der düster-romantischen BLOOD-AND-MAGIC-Reihe von Christina Rain und nimmt uns in der Fantasy mit an das Nightcastle College.

Für mich ist es auch das erste Buch der ...

Magic drowned in Blood ist Band 1 der düster-romantischen BLOOD-AND-MAGIC-Reihe von Christina Rain und nimmt uns in der Fantasy mit an das Nightcastle College.

Für mich ist es auch das erste Buch der Autorin und ich war gespannt, ob sie mich überzeugen kann, da sie ja offenbar schon eine Erfolgsautorin mit der KNIGHTSTONE ACADEMY ist.

So, nun aber zur Geschichte von Lark und was sie so an diesem magischen Vampir-College alles als geächteter Halbling erlebt, denn sie ist weder richtig magisch, noch wirklich untot vampirisch.

Innerhalb der gut lesbaren Worte bekommen wir jede Menge geboten. Da schwirrt das typische Gegängelt unter jungen Menschen genauso durch die Zeilen wie ein großes Geheimnis verbunden mit grausamen Spielen, an denen Lark mehr als unfreiwillig teilnehmen muss, nur um dann quasi mit Haut und Haar die Schattengeliebte eines der Prinzen zu werden.

Die Actionszenen und manche Begebenheiten haben es schon in sich und sind für mich teils schwer einzuordnen.

Ähm, also irgendwie ist das für mich eigentlich die ganze Geschichte, denn Lark entwickelt sich recht gut innerhalb der ganzen Geheimniskrämerei und trotzdem bleibt so viel im Dunkeln oder entwickelt sich in eine Richtung, die weder Lark noch ich habe kommen sehen. Immer wieder wird sie dann doch das Opfer all der Machenschaften um sich herum und genau das wirft sie eigentlich auch wieder zurück. Genau wie wir Lesenden bis zum Ende eigentlich nur Minibröckchen zur eigentlichen Grundgeschichte erzählt bekommen und ich gefühlt mit einem riesigen Fragezeichen und leider keinem guten Lesegefühl zurückgelassen werde.

Ja, es sind 448 Seiten Geschichte, die voll mit Spannungsbogen ohne Pause oder großartiges Kennenlernen der Figuren aufwarten, aber leider bleiben alle anderen Figuren, außer Lark, recht undurchsichtig wie Tarabas Maske und ich verstehe so viel nicht oder erahne nur, wo da die Reise hingehen könnte.

Natürlich, es ist der Auftakt und der kann gerne slow in seiner Erzählweise und dem Offenbaren von Geheimnissen sein, aber hier ist der Fortgang der Geschichte für mich ein Ticken zu slow und ich habe das Gefühl, dass die Autorin öfters einmal den roten Faden verloren hat, nur um dann mit einer anderen Farbe sprich Richtung der Geschichte, weiter zu machen oder sich in ausschweifenden Dingen oder Erklärungen verliert.

Also ihr merkt vielleicht, diese Geschichte hat mich in einen echten Zwiespalt geschmissen, da ich zwar einerseits gut unterhalten wurde, aber andererseits überhaupt nicht weiß, was ich davon halten soll.

Eins weiß ich aber auf jeden Fall, ich werde definitiv den nächsten Band auch lesen, um dann hoffentlich etwas mehr beurteilen zu können, ob ich die Geschichte mag oder eben nicht.

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Veröffentlicht am 28.01.2026

schöne Liebesgeschichte, die etwas braucht

Weihnachtsglück auf Sylt
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Weihnachtsglück auf Sylt von Lotte R. Wöss ist offenbar bereits der dritte Band der Magic-Christmas-Reihe und kann unabhängig von den anderen Teilen gelesen werden.

Also das unabhängig lesbar kann ich ...

Weihnachtsglück auf Sylt von Lotte R. Wöss ist offenbar bereits der dritte Band der Magic-Christmas-Reihe und kann unabhängig von den anderen Teilen gelesen werden.

Also das unabhängig lesbar kann ich bestätigen, da ich die beiden Vorgänger nicht kenne. Es ist tatsächlich nicht schlimm und ich habe die Geschichte ohne Probleme verstanden.

In der Geschichte rund um die Witwe Leonie ist auch nicht von Anfang an alles glücklich. Nein, hier gibt es erst einmal einen langen und beschwerlichen Weg mit vielen Geheimnissen, Intrigen, einer tiefen Trauer und bei Matties sogar eine gehörige Portion Schuld.

Wieso er diese hat und was dazu geführt hat, dass Leonie quasi nach Sylt flüchtet, das erzählt die Autorin in einem sehr ruhigen und dennoch emotionalen Stil.

Ich habe einiges während des Lesens nicht direkt nachvollziehen können, da die entsprechenden Informationen teils bis zum Schluss als Geheimnis bewahrt worden sind und das war mir dann allerdings zu viel des Guten. Gab es dadurch einige Passagen, die sich leider etwas gummihaft angefühlt haben und es die Geschichte meiner Meinung nach auch nicht gebraucht hätte, um hier so eine Geheimniskrämerei zu machen. Nein, diesen Platz hätte man in der Story gerne mit anderen Dingen füllen können, denn anderes, was mich als Lesende jedoch brennend interessiert hat, wurde gar nicht erzählt oder eben nur angeteasert.

Leider sind die Figuren für mich dadurch nicht ganz so gut rüber gekommen.

Schade, denn an sich ist es eine super süße Romanze, in der beide Hauptfiguren einen Weg in ein neues Leben finden und sich dabei auch noch.

Mein Fazit dazu ist insgesamt, dass es eine schöne Liebesgeschichte mit tiefen Emotionen ist, jedoch nichts für ungeduldige Lesende, da es hier schon etwas braucht, um die Figuren und ihr Leben so ganz zu verstehen.

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Veröffentlicht am 26.01.2026

Geschichte, die noch nicht ganz überzeugt, jedoch gut unterhält

To Cage a Wild Bird
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To Cage a Wild Bird - Verlier dein Leben. Oder dein Herz - ist der Auftakt der Divided Fates aus der Feder von Brooke Fast und im Bramble Verlag erschienen.

Laut Verlag trifft hier in dieser slowburne ...

To Cage a Wild Bird - Verlier dein Leben. Oder dein Herz - ist der Auftakt der Divided Fates aus der Feder von Brooke Fast und im Bramble Verlag erschienen.

Laut Verlag trifft hier in dieser slowburne Romantasy jede Menge Enemies-to-Lovers auf ein dystopisches Szenario und das kann ich eindeutig nur bestätigen, denn ich frage mich innerhalb der Geschichte nicht nur einmal, was denn bitteschön mit der Welt los ist, dass da bei einigen offenbar Gewalt und Jagd auf Mitbürger als Freizeitspaß angesehen und Empathie offenbar komplett überbewertet wird.

Viele Dinge bleiben natürlich noch komplett ungeklärt, um diese dann hoffentlich im Folgeband aufzuklären. Nur leider macht dieser Umstand für mich das Verstehen der Figuren deshalb nicht immer ganz so einfach. Dennoch schafft die Autorin es auf jeden Fall hervorragend, ein grausames Szenario mit ihrem Schreibstil heraufzubeschwören und ihre Figuren dementsprechend mal gut und mal böse agieren zu lassen.

Der Schreibstil ist an manchen Stellen sogar überraschend locker, fast schon witzig und nimmt mir dadurch so manche Schwere beim Lesen, was mir gut gefällt.

Nicht so gut gefällt mir hingegen, dass es mehr als ein paar Satzwiederholungen gibt und dies mich irgendwann langweilt, da es ja auch irgendwie den Fortlauf der Story ausbremst.

Insgesamt ist es für mich somit ein guter Start in die Geschichte, die noch nicht ganz überzeugt, jedoch gut unterhält und mich definitiv neugierig auf den nächsten Band zurücklässt.

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Veröffentlicht am 19.01.2026

angenehm lesbares Buch, mit viel Herz und Hoffnung sowie zuckersüßen Figuren

Christmas Cookies in Cornwall
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Christmas Cookies in Cornwall ist eine relativ kurze Geschichte aus der Küsse, Weihnachten und Schnee-Reihe, die von Anna Ferber geschrieben wurde und nicht nur zur Weihnachtszeit lesbar ist, da schöne ...

Christmas Cookies in Cornwall ist eine relativ kurze Geschichte aus der Küsse, Weihnachten und Schnee-Reihe, die von Anna Ferber geschrieben wurde und nicht nur zur Weihnachtszeit lesbar ist, da schöne Liebesgeschichten für mich ja immer gehen.

Man muss die anderen Geschichten auch nicht kennen, um die von der jungen Violet und dem zur Ruhe gesetzten Rockstar Maxwell zu lesen.

Soweit so gut und wir bekommen innerhalb der noch nicht mal 200 Seiten umfassenden Lektüre eine Strangers-to-Lovers-Romance, die zwar eigentlich noch mit dem Trope Age-Gap aufwartet, dieses für mich aber aufgrund der Persönlichkeiten und ihr Agieren komplett in den Hintergrund rückt.

Was aus meiner Sicht viel mehr im Vordergrund steht, ist das Finden. Also das Finden von Glück, von sich selbst und der Liebe.

Ja, und das erzählt Anna in einem sanften, bisweilen poetisch anmutenden Stil, der nicht nur slow-burne ist, sondern zusätzlich ab einem gewissen Punkt dann auch noch mit jeder Menge Höhepunkte versehen ist.

Eigentlich würde mich diese Geschichte somit komplett happy zurücklassen, jedoch habe ich nach dem herzerwärmenden Ende leider noch so ein bis zwei offene Fragen, was mein positives Fazit etwas schmälert, da das erwartete und natürlich auch eingetretene Drama und die Folgen daraus aus meiner Sicht nur bedingt aufgelöst worden ist. Mir ging der Abschluss dann einfach viel zu schnell.

Schade. Da hätte ich mir nämlich ein bisschen weniger Spice und dafür mehr Erklärung bzw. Fortgang der Geschichte gewünscht.

Nichtsdestotrotz ist es ein wirklich angenehm lesbares Buch, das mit viel Herz und Hoffnung sowie zuckersüßen Figuren für eine schöne Lesezeit sorgt.

Ich empfehle es deshalb gerne weiter und unter Umständen stören euch die von mir erwähnten Dinge ja gar nicht. Das findet ihr aber nur heraus, wenn ihr mit Violet nach Cliffton reist.

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