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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.09.2016

Ein millionenschweres Road-Movie

Geradeaus ist keine Himmelsrichtung
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Was macht man mit 1,5 Millionen Euro die einem unverhofft in den Schoß fallen? Vor allem wenn es jobmäßig gerade nicht so toll läuft. Eigentlich ein gutes Argument die Kohle zu behalten. Schnell sind sich ...

Was macht man mit 1,5 Millionen Euro die einem unverhofft in den Schoß fallen? Vor allem wenn es jobmäßig gerade nicht so toll läuft. Eigentlich ein gutes Argument die Kohle zu behalten. Schnell sind sich die drei Freundinnen einig, genau dies zu tun und mit dem Geld durchzubrennen. Doch damit fangen die Probleme erst richtig an. Zu spät realisieren sie mit wem sie sich eingelassen haben und wie gefährlich es für sie werden kann. Darum heißt die Parole „Abtauchen! Und zwar sofort“.

Aber selbst auf dem abgelegenen Gutshof von Karolas Tante fühlen sie sich nicht so richtig sicher. Vor allem das viele Geld entwickelt sich immer mehr zum Klotz am Bein. Findig wie die Damen sind, lösen sie aber auch dieses Problem und nach und nach kehrt Frieden ein. Dieser währt jedoch nicht lange und die Angst kommt mit aller Macht zurück.

Am liebsten würden sie sich, wenn auch verspätet, endlich der Polizei stellen. Doch auch dies ist nicht so einfach wie es klingt und so entwickeln sie aus der Not heraus ein Konzept, dass wenn es aufgeht, endlich den ersehnten Seelenfrieden bringen soll.

Fazit
Ein turbulenter, teilweise etwas alberner Sommerroman, der trotz einiger Längen für jede Menge Spaß und Unterhaltung sorgt.

Veröffentlicht am 15.09.2016

Aufregen war gestern – lachen ist heute

Im Grunde ist alles ganz einfach
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Nervensägen, Sippschaft, Mode und Smartphones – sie können einem das Leben ganz schön schwer machen. Vor allem können sie einen oft ganz schön nerven und aufregen. Muss das wirklich sein? Oder geht es ...

Nervensägen, Sippschaft, Mode und Smartphones – sie können einem das Leben ganz schön schwer machen. Vor allem können sie einen oft ganz schön nerven und aufregen. Muss das wirklich sein? Oder geht es nicht auch anders?

Scharfsinnig beobachtet nimmt Dora Heldt in ihren Kolumnen so manchen Missstand aufs Korn. Mit einer guten Portion Humor und einem Augenzwinkern schildert sie alltägliche Szenen, wie sie jeder kennt und schon oft erlebt hat. Durch überraschende Schlüsse, die sie aus diesen alltäglichen Begebenheiten zieht, schafft sie es den Dingen auf den Grund zu gehen und sie hin und wieder umzukehren, um so den kleinen Fallen des Alltags zu entgehen.

Fazit
Warum soll man sich aufregen, wenn man stattdessen lachen kann? Eine zumeist vergnügliche Lektüre für zwischendurch, die so manches wieder gerade rückt.

Veröffentlicht am 15.09.2016

Mehr Roman als Thriller

Tiefe Stiche
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Scheinbar wahllos, werden zwei Frauen und ein junges Mädchen in Alkmaar hinterrücks niedergestochen. Die ermittelnde Kommissarin Lois Elzinga kann zunächst keinen Zusammenhang zwischen den Taten und den ...

Scheinbar wahllos, werden zwei Frauen und ein junges Mädchen in Alkmaar hinterrücks niedergestochen. Die ermittelnde Kommissarin Lois Elzinga kann zunächst keinen Zusammenhang zwischen den Taten und den Opfern erkennen. Als sie sich plötzlich selbst bedroht fühlt und Angst haben muss ebenfalls ins Fadenkreuz des Messerstechers geraten zu sein, begreift sie dass es einen Zusammenhang zwischen den Taten und ihrer unaufgearbeiteten Vergangenheit geben muss.

Auch wenn die Geschichte und die Tatmotive schlüssig aufgebaut sind und die Lösung des Falls stimmig nachvollziehbar ist, wird es im Grunde genommen nicht wirklich spannend. Zudem steht die eigene Familiengeschichte der Kommissarin zu sehr im Vordergrund, die nichts dazu beiträgt ein Thriller-Gefühl aufkommen zu lassen.

Fazit
Weniger spannend und tödlich als der Titel vermuten lässt, ist dieser Thriller eher ein Roman, der sich um das Privatleben der Kommissarin dreht. Daher für eingefleischte Thrillerfans weniger zu empfehlen.

Veröffentlicht am 26.01.2026

Tod eines Jugendlichen

Gerächt sein sollst du
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Im Vordergrund der Geschichte steht der Tod eines Jugendlichen, der sich allem Anschein nach selbst das Leben genommen hat. Doch es gibt etliche Ungereimtheiten, die darauf hinweisen, dass der junge Mann ...

Im Vordergrund der Geschichte steht der Tod eines Jugendlichen, der sich allem Anschein nach selbst das Leben genommen hat. Doch es gibt etliche Ungereimtheiten, die darauf hinweisen, dass der junge Mann vorsätzlich getötet worden ist. Dass die Ermittlungen zu dem Fall ausgerechnet von einem Kommissar geleitet werden, der sich nur zufällig an seinem Geburtsort aufhält und dabei auf seine alte Jugendliebe trifft, verdrängen die Aufklärung des Falls immer mehr in den Hintergrund. So dümpelt die Geschichte dann auch etwas langwierig vor sich hin, bis es zur halbherzigen Aufklärung kommt, die im Grunde genommen aber im Nichts endet.

FAZIT
Eine spannungsarme Story, die nur bedingt neugierig auf die angekündigte Fortsetzung macht.

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Veröffentlicht am 28.11.2025

Die Affäre

Babysitter
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Hannah, eine mitteljunge Ehefrau und Mutter, lässt sich auf ein gewagtes Verhältnis ein, dass sich recht schnell zu einem regelrechten Alptraum entwickelt. Obwohl sie sich von Beginn an benutzt fühlt, ...

Hannah, eine mitteljunge Ehefrau und Mutter, lässt sich auf ein gewagtes Verhältnis ein, dass sich recht schnell zu einem regelrechten Alptraum entwickelt. Obwohl sie sich von Beginn an benutzt fühlt, glaubt sie unbeirrt an die unbeschwerte Zukunft, die ihr vorgegaukelt wird. Tapfer erträgt sie sämtliche Demütigungen, die sie zwar immer verletzlicher machen, ihr aber trotzdem das Gefühl geben auf dem richtigen Weg zu sein. Selbst als sich ihr Verdacht erhärtet, dass sie es mit einem gesuchten Serienkiller zu tun hat, gelingt es ihr nicht sich aus der Verbindung zu lösen und der Wahrheit ins Gesicht zu schauen.

FAZIT
Eine tragische Beziehungsstory, die auf den ersten Blick aus der Zeit gefallen zu sein scheint, sich aber gerade im Zeitalter von Social Media, in Varianten immer wiederholen wird.

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