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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 19.02.2026

Spannend, Wendungsreich, Lesenswert!

Die Toten vom Saalestrand
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Im Oktober hat der Autor Christoph Werner den Regionalkrimi „Die Toten vom Saalestrand“ gemeinsam mit dem Verlag emons: herausgebracht. Der Titel und das Cover passen gut zur Geschichte und in das Genre.
In ...

Im Oktober hat der Autor Christoph Werner den Regionalkrimi „Die Toten vom Saalestrand“ gemeinsam mit dem Verlag emons: herausgebracht. Der Titel und das Cover passen gut zur Geschichte und in das Genre.
In Halle an der Saale kommt es zu einem grausamen Doppelmord. Zwei Männer werden gefesselt und mit Wasser übergossen der eisigen Kälte ausgesetzt. Der Klempner Rob und die Ex-Hauptkommissarin Mona folgen der Frage, wer für diese Grausamkeit verantwortlich ist. Und sie fragen sich, was haben die beiden Männer verbrochen. Rob und Mona stoßen bei ihren Ermittlungen auf viele unschöne Dinge und begeben sich tief in die DDR-Geschichte.
Vom ersten bis zum letzten Buchstaben ist die Geschichte unglaublich spannend. Mit seinem leicht zu lesenden Schreibstil hat Christoph Werner mich mit nur wenigen Sätzen mit nach Halle an der Saale genommen. Geschickt führt er mich durch seinen Kriminalroman und lässt mich regelmäßig zweifeln. Immer wieder frage ich mich, was ist denn jetzt richtig? Was macht Rob? Wird er von Mona manipuliert? Oder ist alles ganz anders? Für mich sind das die Kernfragen rund um den stets spannenden Kriminalfall, der sich immer wieder dreht und wendet. Spannung kommt hier nicht zu kurz und diese Geschichte hat es in sich.
Alles in allem hat Christoph Werner mit „Die Toten vom Saalestrand“ einen Regionalkrimi auf den Büchermarkt gebracht, den es sich zu lesen lohnt. Wer Lust auf ein paar spannende Lesestunden, eine Geschichte mit vielen Wendungen und einen Ausflug in die deutsch-deutsche Geschichte hat, der ist hier richtig. Von mir bekommt der Autor 5 verdiente Lesesterne und eine kriminell gute Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 30.01.2026

Eine eiskalte Mörderjagd im idyllischen Dachsteingebirge!

Die MörderMitzi und der eiskalte Tod
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Im Oktober 2025 hat die Autorin Isabella Archan den Regionalkrimi „Die Mördermitzi und der eiskalte Tod“ gemeinsam mit dem Verlag emons: herausgebracht. Das Cover passt perfekt zum Genre und zur Geschichte. ...

Im Oktober 2025 hat die Autorin Isabella Archan den Regionalkrimi „Die Mördermitzi und der eiskalte Tod“ gemeinsam mit dem Verlag emons: herausgebracht. Das Cover passt perfekt zum Genre und zur Geschichte. Es zeigt eine Hütte in idyllischer Winterlandschaft. Trügerischer könnte es nicht sein. Es handelt sich um den 7. Band der Reihe. Er kann ohne Vorkenntnisse gelesen werden. Mit Vorkenntnissen macht es mehr Spaß.

Mitzi findet, es ist an der Zeit zu sich zu kommen und sich zu erholen. Sie bucht ein Retreat-Seminar auf einer Hütte im Dachsteingebirge bei einem Psychologen. In einer kleinen Gruppe von acht Teilnehmern möchte sie sich neu sortieren. Dort angekommen schneidet ein Schneesturm die Gruppe von der Außenwelt ab. Als Mitzi dann noch eine Leiche versteckt in einem Schneemann findet, ist ihr sofort klar, dass einer der anwesenden ein Mörder sein muss. Mitzi beginnt zu ermitteln und es dauert nicht lange, da ist sie selbst in tödlicher Gefahr.

Dies ist mein zweiter Regionalkrimi mit der Mördermitzi. Ich habe mich sehr darauf gefreut, denn den ersten, den ich gelesen habe, fand ich schon sehr gelungen. So starte ich voller Vorfreude und mit einer ordentlichen Portion Neugier in die Geschichte.

Vom ersten bis zum letzten Buchstaben ist dieser Krimi lesenswert und unterhaltend. Es hat nur wenige Sätze gedauert und der Schreibstil von Isabella Archan hat mich an den Dachstein entführt. Es macht mir Spaß, Mitzi durch die Seiten zu folgen. Den Schreibstil der Autorin möchte ich als leicht, locker, modern und flüssig bezeichnen. Ihren Humor, der immer wieder zwischen den Zeilen durchblinzelt, als schräg, skurril und sehr lustig.

Nachdem ich einmal mit dem Lesen gestartet bin, ist es mir schwergefallen, das Buch wieder aus der Hand zu legen. Immer möchte ich wissen, wie es denn nun weitergeht. So habe ich die ca. 288 Seiten in nur drei Abschnitten gelesen.

Archan gestaltet ihren Regionalkrimi so, dass ich mit Mitzi gemeinsam ermitteln darf. Ich habe fast den Eindruck, es kommt auf meine Ideen an, ob Mitzi den Mörder findet oder auch nicht. Natürlich stimmt das nicht, fühlt sich beim Lesen aber gut an. Mich fesselt dieser Krimi so sehr, dass mir zwischenzeitlich Angst und Bange wird.

Alles in allem hat Isabella Archan mit „Die Mördermitzi und der eiskalte Tod“ einen Regionalkrimi aus Österreich auf den Büchermarkt gebracht, an dem man einfach nicht vorbeikommt. Wer Lust auf eine eiskalte Mörderjagd bei einer heißen Tasse Tee hat, der ist hier goldrichtig. Die Autorin bekommt von mir 5 idyllische Lesesterne und eine klare Leseempfehlung. Dieser Krimi macht einfach einen Riesenspaß.

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Veröffentlicht am 27.01.2026

Spannend, Humorvoll, Lesenswert!

Prost, auf die Fischer
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Ende Januar 2026 hat der Autor Friedrich Kalpenstein den Regionalkrimi „Prost, auf die Fischer“ gemeinsam mit dem Verlag M herausgebracht. Das Cover passt gut in die Reihe, zur Geschichte und in das Genre. ...

Ende Januar 2026 hat der Autor Friedrich Kalpenstein den Regionalkrimi „Prost, auf die Fischer“ gemeinsam mit dem Verlag M herausgebracht. Das Cover passt gut in die Reihe, zur Geschichte und in das Genre. Es ist der 12. Teil der beliebten Prost-Reihe. Er kann ohne Vorkenntnisse gelesen werden. Mit Vorkenntnissen macht es mehr Spaß,
Mit viel Vorfreude habe ich auf diesen Regionalkrimi gewartet, denn ich habe schon einige Erzählungen aus der Prost-Reihe gelesen. Kaum habe ich das Buch in der Hand, da starte ich neugierig in die Lektüre.
Hauptkommissar Tischler und seine Kollegen sind auf einem Betriebsausflug am Frillensee. Doch statt den Ausflug zu genießen, entdecken sie einen toten Fischer in einem Fischernetz. Das war´s dann mit der Gaudi. Schnell finden sie heraus, dass der Fischer nicht sonderlich beliebt unter seinen Kollegen war und auch sonst nur wenig Freunde hatte.
Mit viel Wortwitz und einer gesunden Portion Humor führt der Autor Friedrich Kalpenstein seine Leser an der Seite von Tischler und Fink durch seinen Kriminalroman. Seinen Schreibstil möchte ich als modern, leicht und locker bezeichnen. Seine Figuren, allen voran Tischler und Fink, sind mit vielen Feinheiten ausgezeichnet. Sie kommen sympathisch und authentisch beim Lesen an. In diesem Teil tut sich einiges im beschaulichen Brunngries. Es gibt eine entscheidende Veränderung im Privatleben von Tischler. Nori konzentriert sich gemeinsam mit Tereza mehr auf ihr neues Handtaschenhobby, so dass Horst-Erich eine Aushilfe namens Uschi eingestellt hat. Der eigentliche Krimi ist durchgehend spannend. Lange habe ich keine gute Idee, wer denn den toten Fischer auf dem Gewissen hat. Am Ende löst der Autor sauber auf und meine Fragen sind beantwortet.
Alles in allem hat Friedrich Kalpenstein mit „Prost, auf die Fischer“ einen Kriminalroman auf den Büchermarkt gebracht, den es sich zu lesen lohnt. Wer Lust auf einen gelungenen Regionalkrimi hat und auch mal lachen mag, der ist hier richtig. Von mir bekommt der Autor 5 verdiente Lesesterne und eine klare Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 22.01.2026

Heiter, Humorvoll, Warmherzig!

Gibt's das auch mit Liebe?
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Im Januar 2026 hat die Autorin Ellen Berg gemeinsam mit dem Verlag atb den humorvollen Roman „Gibt´s das auch mit Liebe?“ herausgebracht. Das Cover macht mir auf Anhieb gute Laune. Es passt gut zur Geschichte ...

Im Januar 2026 hat die Autorin Ellen Berg gemeinsam mit dem Verlag atb den humorvollen Roman „Gibt´s das auch mit Liebe?“ herausgebracht. Das Cover macht mir auf Anhieb gute Laune. Es passt gut zur Geschichte und in das Genre.
Laura ist erschöpft. Ihre angebliche Bilderbuchehe mit Joe ist gescheitert und sie hat genug von Insta, Social Media und der Liebe. Ihr Chef verordnet ihr eine Auszeit auf dem Biohof ihrer Schwester Vivi. Dort soll sie einen Artikel über nachhaltige Romantik schreiben. Auch mit Vivi hat Laura noch einiges zu klären. Doch dann trifft Laura auf Vivis Nachbarn Finn und entdeckt, dass die Liebe viele Gesichter hat.
Dies ist mein erstes Buch mit Ellen Berg und sicher nicht mein letztes. Mit viel Neugier bin ich in diese Geschichte gestartet. Vom ersten bis zum letzten Buchstaben liest sich diese Geschichte leicht, locker und wunderbar heiter. Einmal mit dem Lesen gestartet, konnte ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Immer wollte ich wissen, wie es denn nun weitergeht.
Laura war mir vom ersten Moment an sympathisch. Sie tat mir leid. So erschöpft wie sie war wird ihr eine Auszeit bei ihrer Schwester auf dem Biohof verschrieben. Das ist so genau das Gegenteil von dem, was Laura sich so vorstellt. Und das führt zu jeder Menge munterer Situationen. Dabei lerne ich Vivi kennen, die mir ebenso sympathisch ist wie Laura. Unterschiedlicher können zwei Schwestern kaum sein. In einem sind sie sich jedoch sehr ähnlich. Sie sind beide auf der Suche nach dem Sinn.
Den Schreibstil der Autorin möchte ich mit den Worten leicht, locker, modern, flüssig, bildhaft, humorvoll und unterhaltsam. Es macht Spaß ihrer Geschichte zu folgen. Häufig schmunzele ich beim Lesen und manchmal darf ich schallend lachen. So komisch sind manche Aktionen, Reaktionen und Folgen. Bei aller Heiterkeit hat Ellen Berg ihrer Geschichte nicht nur einen roten Faden sondern auch eine erstaunliche Tiefe verliehen.
Alles in allem hat Ellen Berg mit „Gibt´s das auch mit Liebe“ einen humorvollen Roman auf den Büchermarkt gebracht, den es sich zu lesen lohnt. Wer Lust auf authentische Persönlichkeiten und einen heiteren Roman über die Liebe, der ist hier goldrichtig. Von mir bekommt die Autorin 6 von 5 Lesesternen und eine klare Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 14.01.2026

Kurzweilig, Amüsant, Heiter!

Pleiten, Pech und Papa
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Im Januar 2026 hat Kristina Hortenbach gemeinsam mit dem Verlag Heyne den humorvollen Unterhaltungsroman „Pleiten, Pech und Papa“ herausgebracht. Beim Anblick des Covers bekomme ich gute Laune und starte ...

Im Januar 2026 hat Kristina Hortenbach gemeinsam mit dem Verlag Heyne den humorvollen Unterhaltungsroman „Pleiten, Pech und Papa“ herausgebracht. Beim Anblick des Covers bekomme ich gute Laune und starte munter in die Lektüre.
Die Apothekerin Carmen fragt sich, was sie machen soll. Ihr Vater steht mit 83 Jahren vor ihrer Tür und teilt ihr mit, er sei obdachlos. Die Flut hätte sein Haus zerstört. Nun, erst einmal bittet sie ihn herein und hofft auf eine schnelle Lösung. Ihr Vater jedoch hat viele gute Ideen, wie er Carmens Familienalltag umgestalten kann. Mithilfe von Excel-Dateien und Bofrost-Katalogen. Schnell stellt Carmen fest, sie hat schon lange nicht mehr mit ihrem Vater gesprochen. Auch das Zusammenspiel zwischen ihrem Partner Frank und ihrem Vater ist noch optimierungsbedürftig. Dann lernt ihr Vater die bodenständige Hilde mit ihrem Zwergpudel Sherry kennen und meldet sich zu einem Marathon an. Das Chaos hat einen Namen. Es heißt Heinz.
Vom ersten bis zum letzten Satz hat mir diese Erzählung viel Spaß gemacht. Carmen ist mir sofort sympathisch und ich fühle mit ihr. Sie hat es wirklich nicht leicht. Ihr Vater hat viele tolle Ideen und auch sonst ist Carmens Leben alles andere als langweilig. Als sie dann noch ihren Job in der Apotheke verliert, tut sie mir sehr leid. Doch Carmen wäre nicht Carmen, wenn sie aus der Situation nicht etwas machen würde, was schon lange in ihr schlummert.
Kristina Hortenbach erzählt ihre Geschichte mit modernen Worten und in einer leicht zu lesenden Sprache. Ihr Humor sorgt bei mir für ein Lächeln beim Lesen und für Vorfreude auf die nächste Seite.
„Pleiten, Pech und Papa“ ist ein heiterer Familienroman für alle Mittfünfziger, die sich fragen, war es das jetzt, oder kommt da noch was? Von mir bekommt die Autorin 5 verdiente Lesesterne und eine klare Leseempfehlung für alle die Leser, die Lust auf ein paar heitere Lesestunden haben.

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