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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 08.03.2026

Amüsant, Spannend, Unterhaltsam!

Bächle, Gässle, Rache
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Im November 2025 hat die Autorin Ute Wehrle gemeinsam mit dem Verlag emons: den Regionalkrimi „Bächle, Gässle, Rache“ herausgebracht. Das Cover mit dem schwimmenden Krokodil deutet an, dass es sich um ...

Im November 2025 hat die Autorin Ute Wehrle gemeinsam mit dem Verlag emons: den Regionalkrimi „Bächle, Gässle, Rache“ herausgebracht. Das Cover mit dem schwimmenden Krokodil deutet an, dass es sich um einen humorvollen Regionalkrimi handelt und passt gut in die Freiburger Reihe. Für mich ist es der erste Band mit der Journalistin Katharina Müller und dem Hauptkommissar Jürgen Weber. Er kann ohne Vorkenntnisse gelesen werden.
In Freiburg ist ordentlich was los. Ein Panther läuft durch ein Maisfeld, ein Hund wird entführt und im Mooswald liegen zwei Leichen. Katharina Müller und Jürgen Weber raufen sich die Haare, egal was sie sich ansehen, sie kommen einfach nicht weiter mit ihren Ermittlungen. Und dann gibt es einen dritten Toten im Seepark…
Einfach herrlich zu lesen ist mein Gesamteindruck dieser Erzählung. Der Schreibstil der Autorin ist modern. Er liest sich leicht und flüssig. Beim Lesen bekomme ich automatisch gute Laune. Vom ersten bis zum letzten Buchstaben haben mir die Ermittlungen mit Katharina Müller und Jürgen Weber richtig viel Spaß gemacht. Besonders herrlich fand ich das Alibi des Schamanen, der verdächtig war, den Jäger ermordet zu haben.
Richtig gut beschrieben hat Ute Wehrle mehrere Ecken in Freiburg. Dort habe ich mal ein Wochenende mit meinen Freundinnen verbracht. Das ist zwar schon eine Weile her, doch die Autorin erinnert mich gekonnt an meine Jugend. Wer mag das nicht?
Der Krimi ist zum Miträtseln geeignet. Allerdings habe ich beim Lesen ebenso im Dunkeln gefischt wie Katharina Müller und Jürgen Weber. Am Ende ist er sauber aufgelöst und meine Fragen sind beantwortet.
Alles in allem liefert Ute Wehrle mit „Bächle, Gässle, Rache“ einen humorvollen Regionalkrimi aus Freiburg ab, den es sich zu lesen lohnt. Wer Lust auf ein paar spannende Lesestunden hat und einen gewissen Sinn für Ironie, der ist hier richtig. Von mir bekommt die Autorin 5 verdiente Lesesterne und eine Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 01.03.2026

Phantasievoll, Mystisch, Spannend!

Die Jagd nach den magischen Münzen
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Die Autorin Jessie Burton hat das Kinderbuch „Die Jagd nach den magischen Münzen“ im Januar 2026 gemeinsam mit dem Verlag CARLSEN herausgebracht. Das tolle und kindgerechte Cover zeigt den Inhalt der Geschichte ...

Die Autorin Jessie Burton hat das Kinderbuch „Die Jagd nach den magischen Münzen“ im Januar 2026 gemeinsam mit dem Verlag CARLSEN herausgebracht. Das tolle und kindgerechte Cover zeigt den Inhalt der Geschichte auf einen Blick. Der Name der Autorin ist gut lesbar. Das Buch liegt gut in der Hand.

Beim Spielen findet das Mädchen Bo eine glänzende Münze im Schlamm der Themse. Ihr ist, als würde der Fluss mit ihr sprechen. Gemeinsam mit Billy River, den sie ebenfalls am Fluss kennenlernt, bringt sie in Erfahrung, dass es noch eine zweite Münze gibt und eine Ballade. Doch auch der alte Muncaster ist an den Münzen interessiert und macht sich auf die Suche. Wird er schneller sein als Bo und Billy?

Vom ersten bis zum letzten Buchstaben hat dieses Buch mir viel Spaß beim Lesen bereitet. Bo ist ein sympathisches Mädchen, das sich gleich einen Platz in meinem Herzen erobert. Auch Billy ist ein sympathischer und netter Junge. Er lebt als Koch im Haus des alten Muncaster und schnell wird klar, dass er einer von ihnen ist.

Der Schreibstil von Jessie Burton liest sich leicht und locker. Ich empfinde ihn beim Lesen als kindgerecht, modern und atmosphärisch stark. Ich kann mir alles gut vorstellen. Diese Geschichte konzentriert sich nicht nur auf das Suchen der Münzen und der Ballade, sie behandelt viele Themen, die nicht so ganz einfach sind: Den Tod, die Trauer und den Krieg. Aus dieser Geschichte nehme ich mit, dass die Freundschaft mächtig ist und die Liebe bleibt.

Zu jeder Zeit liest diese Geschichte sich sehr spannend. Es dauert nur ein paar Sätze und mein Geist ist tief in die Geschichte versunken und so lese ich sie in nur drei Abschnitten. Es fällt mir schwer, das Buch wieder aus der Hand zu legen, denn immer möchte wissen, wie es denn nun weitergeht.

Alles in allem hat Jessie Burton mit „Die Jagd nach den magischen Münzen“ ein wunderbares Kinderbuch herausgebracht, das eine spannende und phantasievolle Geschichte mit mystischen Elementen erzählt. Wer dazu Lust, der ist hier richtig. Von mir bekommt die Autorin 5 verdiente Lesesterne und eine Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 19.02.2026

Spannend, Wendungsreich, Lesenswert!

Die Toten vom Saalestrand
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Im Oktober hat der Autor Christoph Werner den Regionalkrimi „Die Toten vom Saalestrand“ gemeinsam mit dem Verlag emons: herausgebracht. Der Titel und das Cover passen gut zur Geschichte und in das Genre.
In ...

Im Oktober hat der Autor Christoph Werner den Regionalkrimi „Die Toten vom Saalestrand“ gemeinsam mit dem Verlag emons: herausgebracht. Der Titel und das Cover passen gut zur Geschichte und in das Genre.
In Halle an der Saale kommt es zu einem grausamen Doppelmord. Zwei Männer werden gefesselt und mit Wasser übergossen der eisigen Kälte ausgesetzt. Der Klempner Rob und die Ex-Hauptkommissarin Mona folgen der Frage, wer für diese Grausamkeit verantwortlich ist. Und sie fragen sich, was haben die beiden Männer verbrochen. Rob und Mona stoßen bei ihren Ermittlungen auf viele unschöne Dinge und begeben sich tief in die DDR-Geschichte.
Vom ersten bis zum letzten Buchstaben ist die Geschichte unglaublich spannend. Mit seinem leicht zu lesenden Schreibstil hat Christoph Werner mich mit nur wenigen Sätzen mit nach Halle an der Saale genommen. Geschickt führt er mich durch seinen Kriminalroman und lässt mich regelmäßig zweifeln. Immer wieder frage ich mich, was ist denn jetzt richtig? Was macht Rob? Wird er von Mona manipuliert? Oder ist alles ganz anders? Für mich sind das die Kernfragen rund um den stets spannenden Kriminalfall, der sich immer wieder dreht und wendet. Spannung kommt hier nicht zu kurz und diese Geschichte hat es in sich.
Alles in allem hat Christoph Werner mit „Die Toten vom Saalestrand“ einen Regionalkrimi auf den Büchermarkt gebracht, den es sich zu lesen lohnt. Wer Lust auf ein paar spannende Lesestunden, eine Geschichte mit vielen Wendungen und einen Ausflug in die deutsch-deutsche Geschichte hat, der ist hier richtig. Von mir bekommt der Autor 5 verdiente Lesesterne und eine kriminell gute Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 30.01.2026

Eine eiskalte Mörderjagd im idyllischen Dachsteingebirge!

Die MörderMitzi und der eiskalte Tod
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Im Oktober 2025 hat die Autorin Isabella Archan den Regionalkrimi „Die Mördermitzi und der eiskalte Tod“ gemeinsam mit dem Verlag emons: herausgebracht. Das Cover passt perfekt zum Genre und zur Geschichte. ...

Im Oktober 2025 hat die Autorin Isabella Archan den Regionalkrimi „Die Mördermitzi und der eiskalte Tod“ gemeinsam mit dem Verlag emons: herausgebracht. Das Cover passt perfekt zum Genre und zur Geschichte. Es zeigt eine Hütte in idyllischer Winterlandschaft. Trügerischer könnte es nicht sein. Es handelt sich um den 7. Band der Reihe. Er kann ohne Vorkenntnisse gelesen werden. Mit Vorkenntnissen macht es mehr Spaß.

Mitzi findet, es ist an der Zeit zu sich zu kommen und sich zu erholen. Sie bucht ein Retreat-Seminar auf einer Hütte im Dachsteingebirge bei einem Psychologen. In einer kleinen Gruppe von acht Teilnehmern möchte sie sich neu sortieren. Dort angekommen schneidet ein Schneesturm die Gruppe von der Außenwelt ab. Als Mitzi dann noch eine Leiche versteckt in einem Schneemann findet, ist ihr sofort klar, dass einer der anwesenden ein Mörder sein muss. Mitzi beginnt zu ermitteln und es dauert nicht lange, da ist sie selbst in tödlicher Gefahr.

Dies ist mein zweiter Regionalkrimi mit der Mördermitzi. Ich habe mich sehr darauf gefreut, denn den ersten, den ich gelesen habe, fand ich schon sehr gelungen. So starte ich voller Vorfreude und mit einer ordentlichen Portion Neugier in die Geschichte.

Vom ersten bis zum letzten Buchstaben ist dieser Krimi lesenswert und unterhaltend. Es hat nur wenige Sätze gedauert und der Schreibstil von Isabella Archan hat mich an den Dachstein entführt. Es macht mir Spaß, Mitzi durch die Seiten zu folgen. Den Schreibstil der Autorin möchte ich als leicht, locker, modern und flüssig bezeichnen. Ihren Humor, der immer wieder zwischen den Zeilen durchblinzelt, als schräg, skurril und sehr lustig.

Nachdem ich einmal mit dem Lesen gestartet bin, ist es mir schwergefallen, das Buch wieder aus der Hand zu legen. Immer möchte ich wissen, wie es denn nun weitergeht. So habe ich die ca. 288 Seiten in nur drei Abschnitten gelesen.

Archan gestaltet ihren Regionalkrimi so, dass ich mit Mitzi gemeinsam ermitteln darf. Ich habe fast den Eindruck, es kommt auf meine Ideen an, ob Mitzi den Mörder findet oder auch nicht. Natürlich stimmt das nicht, fühlt sich beim Lesen aber gut an. Mich fesselt dieser Krimi so sehr, dass mir zwischenzeitlich Angst und Bange wird.

Alles in allem hat Isabella Archan mit „Die Mördermitzi und der eiskalte Tod“ einen Regionalkrimi aus Österreich auf den Büchermarkt gebracht, an dem man einfach nicht vorbeikommt. Wer Lust auf eine eiskalte Mörderjagd bei einer heißen Tasse Tee hat, der ist hier goldrichtig. Die Autorin bekommt von mir 5 idyllische Lesesterne und eine klare Leseempfehlung. Dieser Krimi macht einfach einen Riesenspaß.

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Veröffentlicht am 27.01.2026

Spannend, Humorvoll, Lesenswert!

Prost, auf die Fischer
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Ende Januar 2026 hat der Autor Friedrich Kalpenstein den Regionalkrimi „Prost, auf die Fischer“ gemeinsam mit dem Verlag M herausgebracht. Das Cover passt gut in die Reihe, zur Geschichte und in das Genre. ...

Ende Januar 2026 hat der Autor Friedrich Kalpenstein den Regionalkrimi „Prost, auf die Fischer“ gemeinsam mit dem Verlag M herausgebracht. Das Cover passt gut in die Reihe, zur Geschichte und in das Genre. Es ist der 12. Teil der beliebten Prost-Reihe. Er kann ohne Vorkenntnisse gelesen werden. Mit Vorkenntnissen macht es mehr Spaß,
Mit viel Vorfreude habe ich auf diesen Regionalkrimi gewartet, denn ich habe schon einige Erzählungen aus der Prost-Reihe gelesen. Kaum habe ich das Buch in der Hand, da starte ich neugierig in die Lektüre.
Hauptkommissar Tischler und seine Kollegen sind auf einem Betriebsausflug am Frillensee. Doch statt den Ausflug zu genießen, entdecken sie einen toten Fischer in einem Fischernetz. Das war´s dann mit der Gaudi. Schnell finden sie heraus, dass der Fischer nicht sonderlich beliebt unter seinen Kollegen war und auch sonst nur wenig Freunde hatte.
Mit viel Wortwitz und einer gesunden Portion Humor führt der Autor Friedrich Kalpenstein seine Leser an der Seite von Tischler und Fink durch seinen Kriminalroman. Seinen Schreibstil möchte ich als modern, leicht und locker bezeichnen. Seine Figuren, allen voran Tischler und Fink, sind mit vielen Feinheiten ausgezeichnet. Sie kommen sympathisch und authentisch beim Lesen an. In diesem Teil tut sich einiges im beschaulichen Brunngries. Es gibt eine entscheidende Veränderung im Privatleben von Tischler. Nori konzentriert sich gemeinsam mit Tereza mehr auf ihr neues Handtaschenhobby, so dass Horst-Erich eine Aushilfe namens Uschi eingestellt hat. Der eigentliche Krimi ist durchgehend spannend. Lange habe ich keine gute Idee, wer denn den toten Fischer auf dem Gewissen hat. Am Ende löst der Autor sauber auf und meine Fragen sind beantwortet.
Alles in allem hat Friedrich Kalpenstein mit „Prost, auf die Fischer“ einen Kriminalroman auf den Büchermarkt gebracht, den es sich zu lesen lohnt. Wer Lust auf einen gelungenen Regionalkrimi hat und auch mal lachen mag, der ist hier richtig. Von mir bekommt der Autor 5 verdiente Lesesterne und eine klare Leseempfehlung.

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