Cover-Bild Am Hang des Todes
Band 11 der Reihe "Commissario Grauner ermittelt"
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14,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Kiepenheuer & Witsch
  • Themenbereich: Belletristik - Krimi: Cosy Mystery
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 240
  • Ersterscheinung: 15.01.2026
  • ISBN: 9783462008807
Lenz Koppelstätter

Am Hang des Todes

Ein Fall für Commissario Grauner

Commissario Grauner hat es getan. Er hat mit seiner Frau Alba tatsächlich eine Weltreise unternommen, während Tochter Sara die Calm Alm zu einem Urlaubsresort umbauen ließ. Nach seiner Rückkehr will Grauner es alles erst einmal ruhiger angehen lassen, doch es kommt anders.

Ein tödliches Unglück beim Skiweltcup im Grödental. Der junge Lokalmatador stürzt. Schnell stellt sich heraus: Er wurde von einer Gewehrkugel getroffen. Auf einem Jägerstand finden die Ermittler erste Spuren, die zum Täter führen könnten: Im Hotelzimmer des Toten sind Bargeldbündel zu einer Pyramide gestapelt.

Commissario Grauner, Saltapepe und Co. tauchen ein in die Welt des Wintertourismus und Alpinsports. Es ist ein Milliardengeschäft, bei dem skrupellose Hoteliers, Liftbetreiber, Geschäftsleute, Sponsoren und Sportfunktionäre mitmischen. Grauner muss selbst auf die steilen und eisigen Pisten, um in diesem Fall dem Bösen auf die Spur zu kommen.

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.01.2026

Grauners letzter Fall?

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Nach seiner Weltreise wollte Commissario Grauner es eigentlich ruhig angehen lassen, auf der Ofenbank liegen, mit seiner Frau Alba Urlaubsfotos anschauen und seinen Kühen im Stall Mahler vorspielen. Doch ...

Nach seiner Weltreise wollte Commissario Grauner es eigentlich ruhig angehen lassen, auf der Ofenbank liegen, mit seiner Frau Alba Urlaubsfotos anschauen und seinen Kühen im Stall Mahler vorspielen. Doch es kommt anders. Ihn erreicht ein Anruf seines Mitarbeiters Ispettore Saltapepe. Während eines Weltcup Rennens in Gröden wurde einer der Favoriten, ein junger Mann und Nachwuchstalent aus dem Tal, erschossen.

Der Vater des Mordopfers, Franz Ungerer, nennt den Ermittlern schon gleich zu Anfang zwei Motive für diesen Mord und verdächtigt seinen alten Rivalen Waldsteiner. Natürlich gehen die Ermittler diesen Anschuldigungen nach und bringen Licht in die uralten Streitigkeiten der beiden Familien. Manches stellt sich allerdings ein wenig anders dar, als vom Vater des Mordopfers dargestellt. Während diese alte Auseinandersetzung noch während der Ermittlungen weiter eskaliert, lässt sich daraus jedoch nicht der Mord an Philip Ungerer ableiten und nachweisen. Und so führt erst langwierige und zeitaufwendige Polizeiarbeit Grauner auf die richtige Fährte.

Dem Autor Lenz Koppelstätter ist es meiner Meinung nach in diesem Band gut gelungen, eine Stimmung zu transportieren. Über dem ganzen Geschehen hängt ein Nebel, ein Wehmutsschleier und der betrifft nicht nur die Trauer über den jungen Südtiroler, der während des Weltcups zu Tode kam. Viele Grödener bedauern, ihr Tal dem Skispektakel geöffnet zu haben, Grauner würde sich viel lieber bei seinen Kühen aufhalten und bedauert, dass ihm seine Tochter seine Almhütte in eine Calm Alm umgewandelt hat. Außerdem hat er zeitweise seinen Spaß an der Arbeit verloren und gibt immer mehr seiner Aufgaben an Silvia und Claudio ab.

Die Karten am Anfang des Buches sind sehr hilfreich für die Orientierung. Südtirol hat so viele Täler und durch die Krimis rund um Commissario Grauner habe ich schon einige davon kennengelernt. Die tief verschneite Bergwelt auf dem Cover passt sehr gut zur Handlung, selbst hier hängen Nebel über den Hängen und verhüllen die klare Sicht.

Mir hat dieser Krimi gut gefallen, zumal er vielschichtig und an manchen Stellen auch durchaus spannend war.

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Veröffentlicht am 15.01.2026

Spannend, authentisch, realistisch

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Der elfte Fall für Commissario Grauner beginnt spannend und es macht Spaß, Grauner und sein sympathisches Team bei den Ermittlungen zu begleiten. Die Charaktere gefallen mir sehr gut, sie sind mit ihren ...

Der elfte Fall für Commissario Grauner beginnt spannend und es macht Spaß, Grauner und sein sympathisches Team bei den Ermittlungen zu begleiten. Die Charaktere gefallen mir sehr gut, sie sind mit ihren charmanten, kleinen Eigenheiten sehr glaubhaft und realitätsnah. Besonders gut gefallen hat mir, dass der Autor sehr ausgewogen in der Darstellung der Ermittlungsschritte ist. Eindeutige Dinge werden nicht langgezogen, sondern schnell und klar dargestellt und da wo es Aufwand und Nachforschungen braucht, da wird dann auch richtig ermittelt. Auch der Fall ist realistisch und es zeichnet ihn aus, dass er zum Setting passt, weil er nicht überall auf der Welt so passieren könnte. Ich habe noch nicht alle Bücher aus dieser Reihe gelesen, aber für mich scheint es das Ziel es Autors zu sein, für die Region Südtirol typische Fälle zu schildern. Das ist genau das, was ich von einem Regionenkrimi erwarte. Lenz Koppelstätter verbindet aktuelle, zeitgenössische Themen mit dem Setting in einer traditionsbewussten Region. Das Ganze hat Charme und ist sehr atmosphärisch. In diesem Fall ist die Spannungskurve gut gelungen, mir hat das Buch großen Spaß gemacht. Der Schreibstil ist einwandfrei und ich kann diesen Fall und auch die ganze Reihe empfehlen.

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Veröffentlicht am 05.01.2026

Mord auf der Piste

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Bei einem Abfahrtslauf in Südtirol verunglückt das Nachwuchstalent Philip Ungerer tödlich. Es stellt sich heraus, daß er im Schädel ein Einschußloch hatte, folglich war es ein Mordanschlag. Claudio Saltapepe ...

Bei einem Abfahrtslauf in Südtirol verunglückt das Nachwuchstalent Philip Ungerer tödlich. Es stellt sich heraus, daß er im Schädel ein Einschußloch hatte, folglich war es ein Mordanschlag. Claudio Saltapepe und Silvia Tappeiner, mittlerweile verheiratet, verbringen gerade in der Gegend einen Hüttenurlaub und sie informieren Commissario Grauner. Der Vater von Philip betreibt mit seiner Frau eine Skihütte und mußte von dort aus das Unglück live mit erleben. Sein Verdacht fällt sofort auf Baldur Waldsteiner. Die Familien Ungerer und Waldsteiner sind bereits seit Generationen verfeindet. Die Familie Waldsteiner war gegen die Piste Saslong, gegen die Hütte von Ungerer und gegen den Skizirkus. Sie selbst betreiben ein Silenzioso-Retreat mit Luxus-Baumhäusern. Die junge Generation mit Philipp Ungerer und Armin Waldsteiner haben gemeinsam unter dem Trainer und Vater Franz Ungerer trainiert, wobei sich Armin als der bessere Skifahrer herauskristallisierte und am Ende in die Auswahl für Profis kam. Seit diesem Zeitpunkt ist er abgetaucht, so daß Philip nachgerückt ist. Wo ist nun der Mörder von Philipp zu finden? Hat es mit der alten Feindschaft zu tun oder war es ein Neider? Und am Ende ist doch alles ganz anders!


Es ist bereits der 11. Band mit Commissario Grauner und ich bin wieder restlos begeistert. Der Autor schildert seine Heimat Südtirol wieder einmal kinoreif. Als Leser möchte man sofort ins Grödnertal und alles live erleben – sogar den Skizirkus. Grauner ist nach einem Jahr endlich von seiner Weltreise mit seiner Frau
Alba zurück an den Hof gekommen. Tochter Sara und Mickey haben zwischenzeitlich einige ihrer neuen Ideen in die Tat umgesetzt, wovon Grauner im Grunde angetan ist. Saltapepe ist mittlerweile ein halber Südtiroler geworden, wobei beim Fußball bleibt er seinem Neapel treu. Zwischen den beiden hat sich etwas verändert, das Saltapepe noch nicht so richtig festmachen kann. Ihn nerven diese immer wieder eingestreuten philosophischen Sätze vom Commissario. Das Ende des Buches und den Ausblick des Dream-Teams Grauner/Saltapepe/Tappeiner verrate ich natürlich nicht, aber ich bin gespannt, was sich der Autor dazu einfallen läßt.

Der Autor nimmt sich ja in jedem Band eines bestimmten Themas an. Dieses Mal geht es um viel, es geht um den knallharten Bereich des Profi-Skizirkus, samt Sportlern, Funktionären, Sponsoren etc., sehr viel Geld und damit auch verbunden – dem gesamten Tourismus mit Hoteliers, Liftbetreibern etc. Denn Tourismus gibt es in diesem Gebiet natürlich das ganze Jahr über und selten einen Monat des Stillstands, der Ruhe.

Das Cover ist eine perfekte Fortführung der ganzen Reihe und absolut stimmig.
Wie immer war dieser Krimi ein echtes Lesevergnügen und ich werde diesen Band sehr gerne weiter empfehlen!

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Veröffentlicht am 29.12.2025

Famos

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Ausgerechnet als Saltapepe mit seiner frisch Angetrauten einen Ski-Urlaub in Südtirol antritt, passiert wieder ein Mord. Ist es überhaupt einer? Kommt Grauner überhaupt?

Anfangs wirkt es so, als ob Saltapepe ...

Ausgerechnet als Saltapepe mit seiner frisch Angetrauten einen Ski-Urlaub in Südtirol antritt, passiert wieder ein Mord. Ist es überhaupt einer? Kommt Grauner überhaupt?

Anfangs wirkt es so, als ob Saltapepe alleine ermittelt. Aber dann bekommt er doch Unterstützung von seinem Chef… Und der ist anders als sonst, bringt seine Kollegen innerlich zur Weißglut. Die Weltreise hat ihm gefallen, Alma bleibt bei ihm und seine Almhütte veränderte sich währenddessen. Der Krimi entwickelt sich langsam und das Ende der Mordermittlung. überrascht wie immer. Man ahnt manchmal etwas und oft in die falsche Richtung. Das Ende der Rahmenhandlung lässt auf einen zwölften Band hoffen!
Ein famoser „Grauner-Krimi“ bei dem man deutlich merkt, dass Inspectore Saltapepe längst in Südtirol angekommen ist.

Veröffentlicht am 27.01.2026

Tödliche Abfahrt

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Commissario Grauner ist von seiner Weltreise zurück. Sie scheint ihm besser gefallen zu haben, als er selbst erwartet hatte. Er schwelgt in Erinnerungen und hat sich spürbar verändert. Doch auch sein Team ...

Commissario Grauner ist von seiner Weltreise zurück. Sie scheint ihm besser gefallen zu haben, als er selbst erwartet hatte. Er schwelgt in Erinnerungen und hat sich spürbar verändert. Doch auch sein Team ist in der Zwischenzeit nicht stehen geblieben, sondern selbstständiger geworden. Die Zusammenarbeit funktioniert dennoch weiterhin gut, als beim Skiweltcup in Gröden ein junger Fahrer heimtückisch erschossen wird. Alle tragen gleichermaßen, jeder auf seine Art, zum Erfolg der Ermittlungen bei.
Man merkt deutlich, dass Grauner weiterhin zwiespältig in seine Zukunft blickt. Die mögliche Frühpensionierung steht im Raum, sofern er diesen Schritt überhaupt gehen will. Er grübelt viel, denn jede Art von Veränderung ist ihm verhasst und der Leser nimmt intensiv daran teil. Dadurch wird das Erzähltempo spürbar gedrosselt, die Handlung entschleunigt und wirkt stellenweise fast etwas versponnen. Mir ist das mitunter zu viel, dennoch kann ich nicht von Grauner lassen und bin weiterhin gespannt auf seinen nächsten Fall.

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