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Annikii

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 04.02.2026

Mystery und Geheimnisse an der Küste

Gänsehaut in Hovenäset 2. Sternengrab
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Sternengrab hat mich sofort in seinen Bann gezogen, weil die Geschichte spannend und geheimnisvoll beginnt. Alva ist immer noch von dem Tod ihres Vaters beschäftigt und will endlich herausfinden, was damals ...

Sternengrab hat mich sofort in seinen Bann gezogen, weil die Geschichte spannend und geheimnisvoll beginnt. Alva ist immer noch von dem Tod ihres Vaters beschäftigt und will endlich herausfinden, was damals wirklich passiert ist. Als ihre Mutter ein Bootshaus kauft, in dem ein Café eröffnet werden soll, scheint plötzlich nichts mehr so zu sein, wie es war. Überall tauchen seltsame Fragen auf, und Alva merkt schnell, dass manche Geheimnisse besser unentdeckt bleiben.

Besonders gelungen finde ich, wie die verschiedenen Elemente – Familie, Vergangenheit und ein wenig Grusel – miteinander verbunden werden. Die Orte wirken lebendig, und der schwedische Küstenort Hovenäset bekommt eine ganz eigene Stimmung. Ich habe beim Lesen gespürt, wie Alva zwischen Neugier und Angst hin- und hergerissen ist, und das macht die Geschichte total greifbar.

Was mir außerdem gefallen hat, ist die Mischung aus alltäglichen Situationen und unheimlichen Momenten. Es gibt Stellen, die leise Gänsehaut erzeugen, ohne übertrieben gruselig zu sein – genau die richtige Balance, um junge Leserinnen und Leser zu fesseln.

Insgesamt ist Sternengrab für mich ein sehr gelungenes Buch: spannend und voller Geheimnisse, die man gerne gemeinsam mit Alva lüften möchte.

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Veröffentlicht am 02.02.2026

Spannung in Stralsund mit literarischem Touch

Stralsund ermittelt - Tote Dichter schreiben nicht
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"Stralsund ermittelt – Tote Dichter schreiben nicht" hat mich angenehm überrascht. Die Krimihandlung beginnt mit einem rätselhaften Mordfall, der ganz anders ist als typische Verbrechen, denn die Hinweise ...

"Stralsund ermittelt – Tote Dichter schreiben nicht" hat mich angenehm überrascht. Die Krimihandlung beginnt mit einem rätselhaften Mordfall, der ganz anders ist als typische Verbrechen, denn die Hinweise führen zu einer Verbindung mit toten Dichtern und Literatur. Das fand ich sehr spannend, weil es nicht nur um Blut und Verbrechen geht, sondern um Bücher, Hinweise und Geheimnisse, die sich erst nach und nach erschließen.

Die Ermittlerfigur ist gut ausgearbeitet und bodenständig – sie wirkt nicht überzeichnet, sondern wie jemand, den man sich gut in einem echten Polizeiteam vorstellen kann. Die Autorin versteht es, das Flair der Hansestadt Stralsund mit Spannungselementen zu verbinden: Meer, Gassen und alte Häuser spielen genauso eine Rolle wie der Fall selbst. Die Atmosphäre bleibt konstant dicht und hält die Neugier wach.

Was ich besonders mochte, war die Art, wie die Spurensuche nicht nur logisch aufgebaut ist, sondern auch ein bisschen ungewöhnlich: Es geht nicht nur um klassische Ermittlungsarbeit, sondern um versteckte Hinweise, Verknüpfungen und überraschende Wendungen. Die Auflösung des Falls kam für mich nicht vorhersehbar, sondern durchdacht und logisch.

Der Schreibstil ist klar und lässt sich gut lesen – ideal für alle, die Krimis lieben, aber keine unnötig komplizierten Geschichten wollen. Insgesamt hat mich das Buch gut unterhalten: spannend, atmosphärisch und mit einer ungewöhnlichen Idee, die das Krimi-Genre ein Stück weiterführt.

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Veröffentlicht am 28.01.2026

Berührender Reihenauftakt mit nordischem Flair

Wo die Moltebeeren leuchten (Die Norrland-Saga, Bd. 1)
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Wo die Moltebeeren leuchten erzählt die Geschichte zweier Frauen aus unterschiedlichen Zeiten: Siv, die 1938 als junge Köchin in einem abgelegenen Forstcamp in Nordschweden lebt, und ihre Enkelin Eva, ...

Wo die Moltebeeren leuchten erzählt die Geschichte zweier Frauen aus unterschiedlichen Zeiten: Siv, die 1938 als junge Köchin in einem abgelegenen Forstcamp in Nordschweden lebt, und ihre Enkelin Eva, die 2022 in ihre Heimat zurückkehrt – beruflich und persönlich herausgefordert. Beide verbindet mehr, als sie ahnen, und Stück für Stück entfaltet sich ein generationsübergreifendes Familiengeheimnis.

Ulrika Lagerlöf schreibt ruhig, atmosphärisch und mit viel Gespür für Landschaft, Stimmung und innere Entwicklungen. Die Figuren wirken authentisch und emotional nachvollziehbar. Besonders gelungen ist die Verbindung von Natur, Geschichte und Identität – getragen von starken Frauenfiguren.

Fazit: Ein feinfühliger, stimmungsvoller Roman mit Tiefe und Herz. Für alle, die Familiengeschichten mit Substanz und nordischer Atmosphäre schätzen – absolut lesenswert.

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Veröffentlicht am 28.01.2026

Ein fantasievolles Abenteuer über das Erwachsenwerden

Immerland – Die Stadt der Ewigkeit
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„Immerland – Die Stadt der Ewigkeit“ von Flix ist ein außergewöhnlicher Jugendroman für Leserinnen und Leser ab 12 Jahren. Erzählt wird die Geschichte des fast 13-jährigen Mika, der in den Sommerferien ...

„Immerland – Die Stadt der Ewigkeit“ von Flix ist ein außergewöhnlicher Jugendroman für Leserinnen und Leser ab 12 Jahren. Erzählt wird die Geschichte des fast 13-jährigen Mika, der in den Sommerferien bei seiner Großmutter auf einem abgelegenen Gutshaus lebt. Was zunächst nach Langeweile klingt, entwickelt sich zu einem wilden Abenteuer: Mika muss seine Oma retten, landet in einem Luftschiff und findet sich schließlich in der geheimen Stadt Immerland wieder – einem Ort, an dem Wünsche wahr werden, Affen Aufgaben übernehmen und sogar Geisterfreunde leicht zu finden sind.

Der Roman ist ein humorvolles und tiefgründiges Abenteuer, das die Herausforderungen des Erwachsenwerdens thematisiert. Flix gelingt es, eine fantasievolle Welt zu erschaffen, die gleichzeitig Fragen zur Selbstfindung, Verantwortung und den Umgang mit eigenen Ängsten aufwirft.

Das Buch ist reich illustriert und bietet eine Mischung aus Abenteuer, Humor und nachdenklichen Momenten. Es ist ein unterhaltsames und gleichzeitig lehrreiches Werk für junge Leserinnen und Leser.

Fazit: Immerland – Die Stadt der Ewigkeit ist ein gelungener Auftakt zu einer fantasievollen Reihe, die sowohl unterhält als auch zum Nachdenken anregt. Ideal für junge Abenteurer und Fans von Geschichten, die mehr bieten als nur Spannung.

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Veröffentlicht am 28.01.2026

Düster, klug und voller Wendungen – ein ungewöhnlicher Dark-Fantasy-Roman

Anima Daemonis
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Anima Daemonis hat mich mit seiner düsteren Atmosphäre und den starken Twists absolut gefesselt. Was anfangs wie eine klassische Geschichte über eine Heldin im Kampf gegen Dämonen wirkt, entpuppt sich ...

Anima Daemonis hat mich mit seiner düsteren Atmosphäre und den starken Twists absolut gefesselt. Was anfangs wie eine klassische Geschichte über eine Heldin im Kampf gegen Dämonen wirkt, entpuppt sich nach und nach als vielschichtige Erzählung über Schuld, Verdrängung und Selbstbetrug.

Die große Enthüllung rund um Änlin hat mich komplett überrascht – und rückblickend viele Szenen in ein neues Licht gerückt. Auch Mephisto hat mich berührt: kein typischer Dämon, sondern eine tragische Figur, die an ihrer eigenen Hoffnung zerbricht.

Der Schreibstil ist atmosphärisch, die Welt konsequent düster, die Perspektivwechsel gelungen. Einzig am Ende hätte ich mir an ein paar Stellen etwas mehr Tiefe und Raum zur Entwicklung gewünscht – aber das schmälert meinen Gesamteindruck kaum.

Ein ungewöhnliches, intensives Buch, das lange nachhallt. Sehr empfehlenswert für alle, die es gern dunkel, komplex und emotional fordernd mögen!

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