Cover-Bild Mr. Saitos reisendes Kino
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24,00
inkl. MwSt
  • Verlag: HarperCollins Hardcover
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: zeitgenössisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 544
  • Ersterscheinung: 28.10.2025
  • ISBN: 9783365009369
Annette Bjergfeldt

Mr. Saitos reisendes Kino

Roman | Bestseller aus Dänemark | »Das wundervollste Buch seit Mariana Leky« | Für Fans von John Irving und Isabel Allende | »Das Beste, was ich seit sehr, sehr langer Zeit gelesen habe« Jussi Adler Olsen
Dagmar Mißfeldt (Übersetzer)

Ich wurde 1927 auf einer Tanzfläche in Buenos Aires gezeugt …

So beginnt Litas wundersame Reise mit ihrer schönen Mutter Fabiola, die neben Schuhen vor allem Tango liebt und so manches Chaos anzieht. Als die beiden dank dieser Eigenschaft gezwungen sind, ihre Heimat Hals über Kopf zu verlassen, landen sie unplanmäßig auf einer windgepeitschten Insel vor der Küste Neufundlands. Unterschlupf finden sie in einem Seemannsheim, das von einer Vielzahl schrulliger Charaktere bewohnt wird. Lita freundet sich schnell mit der gehörlosen Tochter der Gastgeber an, der einzigartigen Oona McGregor. Als sie den auf der Insel lang herbeigesehnten Mr. Saito das erste Mal begegnet, der mit seinem Wanderkino Nachrichten aus aller Welt zu ihnen bringt, ahnt Lita nicht, dass er ihr Leben für immer verändern wird.

»Mr. Saitos reisendes Kino« ist eine unvergleichliche Odyssee über das Finden von Familie an unerwarteten Orten, einen Fischerjungen mit bernsteinfarbenen Augen, Herzklopfen, entlaufene Tangoschuhe und die Liebe in all ihren Formen.

»Das Beste, was ich seit sehr, sehr langer Zeit gelesen habe« Jussi Adler Olsen

»Allerfeinste Erzählkunst über unerwartete Rettungen und die Spielarten der Liebe«  Für Sie

»Mit Mr. Saitos reisendes Kino hat Annette Bjergfeldt einen bezaubernden Roman über Liebe, Freundschaft und das Ankommen geschrieben.« Die Presse

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 30.01.2026

Bewegte Bilder

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1910, Fabiola wächst in Argentinien im Kloster auf und entwickelt sich ganz anders, als die Nonnen es erwarten würden. Sie entdeckt das Tangotanzen und die Liebe zu Schuhen. Sie spürt instinktiv, welche ...

1910, Fabiola wächst in Argentinien im Kloster auf und entwickelt sich ganz anders, als die Nonnen es erwarten würden. Sie entdeckt das Tangotanzen und die Liebe zu Schuhen. Sie spürt instinktiv, welche Schuhe auf den Fuß der Leute passen. Als sie mit 17 Jahren schwanger wird, darf sie zuerst im Kloster bleiben. Später zieht sie mit ihrer Tochter Carmelita in eine Dachkammer über ein Schuhgeschäft. Lita sucht sich einen imaginären Gefährten "Ei" mit dem sie alle ihre Sorgen teilt. Als Fabiola das Land verlassen muss, stranden sie auf der einsamen Insel Upper Puffin. Dort freundet sich Lita mit der gehörlosen Oona an und sie lassen sich die beiden allerhand Gründe einfallen um zusammen zu bleiben. Denn Fabiola möchte etwas erleben und Tango tanzen. Dann kommt Der Japaner Mr. Saitos auf die Insel. Im Gepäck hat er neue Filme und Nachrichten aus aller Welt.
Das Cover passt zur Welt des Kinos und der Titel ebenso. Die Protagonisten werden sehr liebevoll und schillernd beschrieben. Über einen langen Zeitraum können wir ihr Leben verfolgen. Die Handlung wird in sieben Wellen eingeteilt. Von 1910 bis in die Zeit nach dem 2. Weltkrieg kommen die Ereignisse teilweise in Berichten der Wochenschau auf die L Leinwand, wenn Mr. Saitos auf die Insel kommt. Die Entwicklung der Fortschritte der Technik wird dabei berücksichtigt. Lita lernt dabei das Schneiden und Zusammenfügen des Films, während Oona nach einer Trommelfellimplantation sich den Tönen und Geräuschen widmet. Der Erzählstil hat mich gut durch die Jahre geführt und und ich sehe einige Bilder direkt vor mir.

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Veröffentlicht am 27.01.2026

Wenn mal wieder Unruhe in der Kajüte herrscht ... ;)

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Fabiola, eine Tango tanzende, Schuh verrückte junge Mutter hat ihre Heimat in Buenos Aires, wo sie – manchmal mehr schlecht als recht - ihre kleine Tochter Carmelita großzieht. Sie hat ein großes Herz, ...

Fabiola, eine Tango tanzende, Schuh verrückte junge Mutter hat ihre Heimat in Buenos Aires, wo sie – manchmal mehr schlecht als recht - ihre kleine Tochter Carmelita großzieht. Sie hat ein großes Herz, aber irgendwie ist sie mit ihren 17 Jahren selbst noch ein Kind. Umstände, die nicht mehr in ihrer Hand liegen, zwingen sie eines Tages dazu, die Heimat zu verlassen und so begeben sich Fabiola und ihre kleine Lita auf eine Fahrt ins Ungewisse. Das Schicksal spült sie an Land der kleinen Insel Upper Puffin vor der kanadischen Küste, wo sich Fuchs und Hase gute Nacht sagen. Außer Fischern und ihren Familien gibt es nicht viel und so finden die beiden Aufnahme in einem Heim für gestrandete Seeleute, wo sie zwar neugierig beäugt, aber dennoch herzlich aufgenommen werden. Die skurrilen Inselbewohner bestimmen von nun an ihr Leben, doch das Highlight eines jeden Jahres ist der Besuch von Mr. Saito, der mit allerlei Neuigkeiten und vor allem neuen Filmen auf Upper Puffin aufschlägt. Die Jahre ziehen ins Land und irgendwann stellen Mutter und Tochter fest, dass sie in Kanada eine neue Heimat gefunden haben und Teil geworden sind von dieser eingeschworenen Gesellschaft …

Die magische Geschichte rund um Lita, ihre Freundin Oona, ihre Mutter und natürlich Mr. Saito hat mich von Anfang an in den Bann gezogen und regelrecht verzaubert. Schon lange war ich nicht mehr so traurig, ein Buch beendet zu haben, für mich hätte die Geschichte immer weiter gehen können. Lita hat mir mehr als einmal beim Lesen die Augen geöffnet und mich gelehrt, glücklich durchs Leben zu gehen, auch wenn dasselbe mal wieder Zitronen verteilt. Ganz klar gibt es von mir zauberhafte und sehr verdiente fünf funkelnde Sterne verbunden mit einer uneingeschränkten Leseempfehlung an alle Menschen da draußen, die mal wieder ein wenig Märchenhaftes gebrauchen können.

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Veröffentlicht am 26.01.2026

Ein wunderschöner Roman, wunderbar erzählt

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Mit „Ich wurde 1927 auf einer Tanzfläche in Buenos Aires gezeugt“ (Pos. 44) beginnt der Roman, und dieser erste Satz hat mich direkt gepackt und in den Roman gezogen. Dann berichtet die Ich-Erzählerin ...

Mit „Ich wurde 1927 auf einer Tanzfläche in Buenos Aires gezeugt“ (Pos. 44) beginnt der Roman, und dieser erste Satz hat mich direkt gepackt und in den Roman gezogen. Dann berichtet die Ich-Erzählerin Carmelita, Lita genannt, allerdings zunächst über ihre Mutter Fabiola, die 1910 neugeboren vor dem Kloster Santa Magdalena ausgesetzt und von den Nonnen groß gezogen wurde. Fabiola ist bald nicht mehr zu halten, sie liebt Schuhe und das Tangotanzen, und wird jung Mutter. 1937 ist Fabiola gezwungen aus Argentinien zu flüchten und landet mit Lita auf der kleinen kanadischen Insel Upper Puffin Island im Seemannsheim der Familie McGregor.

Lita freundet sich mit Oona, der tauben Tochter der Familie, an, die beiden gehen bald zusammen durch dick und dünn, müssen aber lange fürchten, dass Fabiola die Insel verlassen will. Und dann tritt Mr. Saito mit seinem Wanderkino in Litas Leben.

Die Autorin malt regelrecht Bilder mit einer wunderbaren, poetischen, manchmal auch sehr humorvollen Sprache, die das Lesen zu einem Fest macht. Dazu liefert sie einzigartige Charaktere, die man, zumindest zum größten Teil, schnell liebgewinnt. Bei mir wurden wieder einmal sehr viele Emotionen geweckt, ich habe gelacht, gekichert, geweint, mich geärgert, gestaunt, gehofft – man findet hier Tragisches und Dramatisches, aber auch Lustiges und Skurriles, Hoffnung, Freude und Trauer, sowie ziemlich viel Humor.

Das Meer kommt auf Upper Puffin Island in sieben Wellen, „sechs mittlere und die siebte mit einem gewaltigen Tosen“ (Pos. 951), und so wird auch diese Geschichte erzählt, als Liebesgeschichte in sieben Wellen (so das vorangestellte Motto des Romans). Liebesgeschichte sollte man hier nicht zu eng sehen, Liebe gibt es hier auf vielfältige Weise.

Für mich war dieser Roman mit seiner mal poetischen, mal humorvollen Sprache, und den liebenswerten Charakteren eine wunderschöne und emotionale Lektüre, die ich unbedingt weiterempfehlen kann.

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Veröffentlicht am 25.01.2026

Eine magische Surrealität

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Mr Saitos reisendes Kino ist, als hätte jemand die gesamte Farbpalette auf ein Buch mit leeren Seiten gegossen und die Farben haben ihre Intensität in bildreiche Wörter gemalt. Dieses Buch zu lesen war ...

Mr Saitos reisendes Kino ist, als hätte jemand die gesamte Farbpalette auf ein Buch mit leeren Seiten gegossen und die Farben haben ihre Intensität in bildreiche Wörter gemalt. Dieses Buch zu lesen war eintauchen in eine facettenreiche Welt, wie in einem Märchen für Erwachsene.

Lita gezeugt auf einer Tanzfläche muss mit ihrer Mutter fliehen und landet auf einer kleinen wundervollen Insel. Die Insel ist so einzigartig wie ihre Bewohner, man fragt sich, macht die Insel die Bewohner so besonders oder machen die Bewohner die Insel besonders oder ist es eine Symbiose aus beidem. Jeder Winkel und Mensch in diesem Buch ist so einzigartig beschrieben, man liest und fühlt sich, als wäre man mitten im Geschehen, als würde man Teil des ganzen sein. Es liest sich wie ein Märchen so real surreal ist alles und man wünscht sich das am Ende der Satz kommt und wenn sie nicht gestorben sind, leben sie noch heute alle gemeinsam auf Upper Puffin.

Kurzum dieses Buch war eines meiner Jahreshighlights, jeder der in einem Buch versinken möchte, sollte dieses Buch lesen, auf sich wirken lassen und genießen.

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Veröffentlicht am 25.01.2026

wenn die Welt auf eine kleine Insel kommt

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Carmelita, genannt Lita, wurde 1927 auf einer Tanzfläche in Buenos Aires von einem Unbekannten in Bugatti Schuhen gezeugt. Ihre Mutter Fabiola wurde als Säugling in einem Kloster abgegeben und wuchs dort ...

Carmelita, genannt Lita, wurde 1927 auf einer Tanzfläche in Buenos Aires von einem Unbekannten in Bugatti Schuhen gezeugt. Ihre Mutter Fabiola wurde als Säugling in einem Kloster abgegeben und wuchs dort auf, doch die Nonnen bekamen das übersprudelnde Temperament von Fabiola nicht in den Griff. Ihr Leben waren Schuhe, für die sie ein erstaunliches Verkaufstalent entwickelte und der Tango. Auch Lita verbrachte ihre ersten Lebensjahre im Kloster bis sie beide es verlassen mussten. Wenig später, auf Grund politischer Unruhen, flohen sie auf einem Frachter und landeten auf der kanadischen Insel Upper Puffin. An den rauen aber herzlichen Menschenschlag musste sich Fabiola erst gewöhnen, während Lita in Oona sofort eine Freundin fand. Der Tierarzt heilte auch Menschen und nebenbei war er für den schulischen Unterricht der beiden Mädchen zuständig. Die Insel lag einsam und abgelegen, doch ein Mal im Jahr kam die Welt zu ihnen wenn Mr. Saito mit seinem Wanderkino neue Filme mitbrachte. Er begeisterte auch Lita und Oona mit seiner Arbeit und brachte ihnen das Schneiden der Filme und das Geräuschesammeln für die damaligen Stummfilme bei.
Wir erleben aus der Sicht von Lita wie ihr Leben und das der anderen Einwohner von Upper Puffin verlief und über das Erbe, dass ihnen Mr. Saito hinterließ. Über Jahrzehnte hinweg mit allen Höhen und Tiefen, über Streitereien und Zusammenhalt, über den Ausbruch des zweiten Weltkrieges und den Hass auf alles japanische, fühlen wir mit diesen Menschen mit.
Der Roman ist wortgewaltig und wartet mit vielen poetischen und fantasievollen Wortspielereien auf. Die Geschichte geht ans Herz ohne je ins kitschige zu verfallen. Eine klare Leseempfehlung.

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