Die beiden Teile der "The Crown" Reihe haben mich leider etwas enttäuscht. Sie kommen leider nicht mal annähernd an die "Selection" Reihe und die Story von America ran.
Die beiden Teile der "The Crown" Reihe haben mich leider etwas enttäuscht. Sie kommen leider nicht mal annähernd an die "Selection" Reihe und die Story von America ran.
Nach dem vielversprechenden Klappentext und dem emotional intensiven Cover hatte ich wirklich hohe Erwartungen an diesen Band – leider wurden sie nur teilweise erfüllt.
Die Anziehung zwischen den beiden ...
Nach dem vielversprechenden Klappentext und dem emotional intensiven Cover hatte ich wirklich hohe Erwartungen an diesen Band – leider wurden sie nur teilweise erfüllt.
Die Anziehung zwischen den beiden Hauptfiguren, Ian und Jess, ist von Beginn an spürbar, wirkt aber wenig nachvollziehbar. Als Leserin konnte ich nicht erkennen, woher dieses Gefühl kommt oder auf welcher Entwicklung es beruht. Der Prolog, der vermutlich Bedeutung und Spannung erzeugen sollte, bleibt dagegen erstaunlich nichtssagend – ehrlich gesagt hätte man ihn auch einfach weglassen können.
Dramaturgisch problematisch finde ich zudem, dass der übergeordnete Handlungsstrang um Lauras Stalker – der die Reihe bislang zusammengehalten hat – bereits in der Mitte des Buches aufgelöst wird. Das hätte ein gelungenes Finale für die Reihe sein können, fühlt sich an dieser Stelle jedoch wie ein Missverständnis in der Struktur an. Der erste Teil liest sich dadurch, als habe man die Vorgeschichte verpasst, während der zweite Teil mit detailverliebten, teils recht langatmigen Alltagsszenen aus dem Krankenhaus gefüllt wird. Diese Szenen wirken zwar sorgfältig recherchiert, verlieren aber an Erzählfluss und Spannung.
Die Dialoge erscheinen oft künstlich, das Ende vorhersehbar. Ein wirklich packender Moment entsteht nur in der Mitte – ausgerechnet dort, wo das Buch sein eigentliches Ende hätte finden können. Schade auch, dass einige liebgewonnene Nebenfiguren kaum noch vorkommen. Der abrupte Stimmungswechsel danach wirkt zu hart und lässt die emotionale Tiefe des Romans verblassen.
Trotz allem erkenne ich die positive Grundbotschaft – das „Du-bist-nicht-alleine“-Thema – und freue mich für alle, die genau das aus der Geschichte mitnehmen. Für mich persönlich hat Colliding Hearts jedoch erzählerisch und dramaturgisch nicht das eingelöst, was Cover und Klappentext versprochen haben.
„Station 22. Wo bist du sicher?“ von Anne Elvedal verspricht mit einer düsteren Klinik, zwei vermissten Frauen und Krankenschwester Idas traumatischer Vergangenheit einen alptraumhaften Psychothriller. ...
„Station 22. Wo bist du sicher?“ von Anne Elvedal verspricht mit einer düsteren Klinik, zwei vermissten Frauen und Krankenschwester Idas traumatischer Vergangenheit einen alptraumhaften Psychothriller. Ida, die als Kind entführt wurde und nun mit gelöschtem Gedächtnis lebt, stößt auf brutale Verdachtsmomente, als Patientinnen verschwinden – ein Peiniger aus der Vergangenheit scheint zurück.
Der Schreibstil ist intensiv und emotional, teils verwirrend, was die Immersion verstärkt, aber auch anstrengt. Die Spannung baut sich langsam auf, bleibt jedoch über weite Strecken aus; Zusammenhänge klären sich spät, das Ende wirkt konfus statt erlösend. Hauptfigur Ida bleibt eigenartig distanziert, eine emotionale Verbindung baut sich kaum auf – nichts für entspanntes Nebenbei-Lesen oder -Hören.
Insgesamt ein spezieller Psychothriller, der Abgründe der Psyche auslotet, aber durch fehlende Spannung und Unklarheiten enttäuscht. Eher 3/5 Sterne.
Ich bin mit großer Lust und Begeisterung in dieses Buch gestartet. Schon das Cover hat mich neugierig gemacht – normalerweise mag ich keine Menschen auf Buchcovern, aber der moderne Comicstil und das ...
Ich bin mit großer Lust und Begeisterung in dieses Buch gestartet. Schon das Cover hat mich neugierig gemacht – normalerweise mag ich keine Menschen auf Buchcovern, aber der moderne Comicstil und das geheimnisvolle Design passten perfekt zur Grundstimmung der Geschichte.
Die Idee hinter „Illusion – A Lie Worth Believing“ hat mich sofort fasziniert: Magie, Schein und Wahrheit, eingebettet in die glamouröse Welt einer Las-Vegas-Show. Die junge Sängerin Stella erhält die Chance ihres Lebens, Teil der legendären „Show Illusion“ zu werden – doch schnell wird klar, dass hier weit mehr hinter den Kulissen geschieht, als es scheint. Schon früh im Buch klingt der innere Konflikt der Hauptfigur an: „Hier gehörst du hin, wispert eine innere Stimme. Flieh, solange du noch kannst, wispert eine andere.“ (S. 42) – ein Satz, der das Spannungsfeld zwischen Faszination und Gefahr treffend einfängt.
Leider hat die Geschichte für mich nach dem ersten Drittel stark an Spannung verloren. Die ausführlichen Beschreibungen der Illusionsräume waren einerseits detailreich, andererseits so technisch, dass ich mir die Szenen kaum bildlich vorstellen konnte. Auch die komplizierten Investoren- und Besitzverhältnisse der Show nahmen viel Raum ein, ohne dass sie die Handlung wirklich voranbrachten. Dadurch zog sich der Mittelteil spürbar in die Länge.
Obwohl die Handlung und das Grundkonzept viel Potenzial hatten, fehlte mir das emotionale Gleichgewicht: Die Misstrauensmomente im Ensemble wirkten oft zu erklärend, und auch die aufkeimende Beziehung zwischen Stella und Levin blieb oberflächlich. Sowohl die Nebenfiguren – Cam, Richie, Eliza und Rae – als auch einige Plottwists am Ende blieben recht blass und vorhersehbar.
Positiv hervorheben möchte ich den Schreibstil. Janine Ukena hat ein Gespür für besondere Wortbilder und schafft zu Beginn eine düstere, geheimnisvolle Atmosphäre, die wunderbar zur Thematik der Illusion passt. Doch mit der Zeit hatte ich das Gefühl, dass sich die Handlung hinter dieser sprachlichen Intensität verliert – fast, als stünde alles unter einem Schleier aus Worten. Das mag zum Konzept des Buches passen, erschwert aber den Lesefluss.
Insgesamt hat mich „Illusion – A Lie Worth Believing“ trotz seiner interessanten Idee und des atmosphärischen Settings nicht ganz überzeugen können. Mir fehlte der Moment, an dem mich die Geschichte wirklich gepackt hat. Deshalb werde ich den zweiten Teil der Dilogie wohl nicht mehr lesen.
"Summer of Hearts & Souls" von Colleen Hoover ist eine ansprechende Geschichte mit einem einnehmenden Schreibstil und sympathischen Charakteren. Allerdings fällt das Buch inhaltlich etwas flach aus, da ...
"Summer of Hearts & Souls" von Colleen Hoover ist eine ansprechende Geschichte mit einem einnehmenden Schreibstil und sympathischen Charakteren. Allerdings fällt das Buch inhaltlich etwas flach aus, da die Handlung und die Entwicklung der Figuren recht vorhersehbar sind. Zudem fehlt es an Tiefe und Originalität, was dazu führt, dass das Buch nicht besonders herausragt. Ich würde es dennoch nicht wirklich empfehlen. Habe mich eher gezwungen dad Buch zuende zu lesen.