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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 30.01.2026

Leckere Partyrezepte ohne viel Schnickschnack

Partyrezepte von A–Z
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Das Buch bietet eine große Auswahl von über 120 Partyrezepten, die einfach erklärt, schnell umzusetzen und geschmacklich überzeugend sind. Besonders gut gefallen hat mir der klare Fokus auf die Rezepte ...

Das Buch bietet eine große Auswahl von über 120 Partyrezepten, die einfach erklärt, schnell umzusetzen und geschmacklich überzeugend sind. Besonders gut gefallen hat mir der klare Fokus auf die Rezepte selbst ohne endlose Einleitungen oder unnötige Texte, sondern direkt praktische Anleitungen für entspanntes Feiern.

Die Rezepte sind gelingsicher und preiswert, was das Buch ideal für Gastgeber macht, die ohne großen Aufwand viele Gäste bewirten möchten. Geschmacklich konnten die Gerichte ebenfalls überzeugen. Einziger Kritikpunkt ist die alphabetische Aufteilung der Rezepte. Eine thematische Gliederung wäre übersichtlicher und für die Planung einer Party hilfreicher gewesen.

Fazit: Insgesamt ein sehr gelungenes Partykochbuch mit kleinen Schwächen in der Struktur.

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Veröffentlicht am 21.01.2026

Hochbeet-Gärtnern leicht gemacht

Hochbeet für Ahnungslose
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Ich habe "Hochbeet für Ahnungslose" gelesen, weil ich demnächst ohne große Vorkenntnisse mit dem Hochbeet-Gärtnern starten wollte und genau dafür ist dieses Buch gemacht. Der Titel hält, was er verspricht. ...

Ich habe "Hochbeet für Ahnungslose" gelesen, weil ich demnächst ohne große Vorkenntnisse mit dem Hochbeet-Gärtnern starten wollte und genau dafür ist dieses Buch gemacht. Der Titel hält, was er verspricht. Man fühlt sich als Anfänger wirklich abgeholt und nicht überfordert. Alles wird einfach, verständlich und sehr praxisnah erklärt.

Besonders gut gefallen hat mir der klare Aufbau. Zuerst geht es um die grundlegenden Must-haves. Welche Materialien braucht man überhaupt, worauf sollte man achten und welche Fehler lassen sich von Anfang an vermeiden? Danach wird der Hochbeetbau Schritt für Schritt erklärt, inklusive des richtigen Füllmaterials und der sinnvollen Schichtung. Das war ein Punkt, der mir vorher ehrlich gesagt völlig unklar war. Hier merkt man, dass die Autorinnen wissen, wo die Unsicherheiten liegen.

Auch das Kapitel über die passenden Pflanzen ist sehr hilfreich. Es wird verständlich erklärt, welche Pflanzen sich besonders gut für Hochbeete eignen und wie man sie sinnvoll kombiniert. Besonders praktisch fand ich die Tipps zu häufigen Problemen wie Schädlingen, Nährstoffmangel oder schlechtem Wachstum. Genau die Fragen, die bei Anfängern früher oder später auftauchen.

Der Schreibstil ist angenehm locker und motivierend. Man hat nicht das Gefühl, ein trockenes Sachbuch zu lesen, sondern eher eine freundliche Anleitung, die Mut macht, einfach loszulegen. Aus Fehlern lernt man schließlich. Natürlich richtet sich das Buch klar an Einsteiger. Wer schon viel Erfahrung im Gärtnern hat, wird wenig Neues entdecken. Für Anfänger ist das aber eher ein Pluspunkt als ein Nachteil.

Fazit: Einfach, verständlich und ideal für Anfänger. Ein rundum gelungenes Einstiegsbuch für alle, die ihr erstes Hochbeet planen und pflegen möchten.

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Veröffentlicht am 08.01.2026

Persönlich, bunt und inspirierend

Vegan Meal Prep
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"Vegan Meal Prep" von Oliver Petszokat ist ein sehr farbenfrohes, modernes und persönliches Kochbuch, das sich dem Thema veganes Vorkochen widmet. Schon beim ersten Durchblättern fällt die lebendige Gestaltung ...

"Vegan Meal Prep" von Oliver Petszokat ist ein sehr farbenfrohes, modernes und persönliches Kochbuch, das sich dem Thema veganes Vorkochen widmet. Schon beim ersten Durchblättern fällt die lebendige Gestaltung ins Auge mit ihren kräftigen Farben, Fotos und ein insgesamt fröhliches Layout, das sofort gute Laune macht und Lust auf veganes Kochen weckt.

Das Buch richtet sich auch an Anfänger und bietet eine gute Einführung in das Thema Meal Prep. Gleichzeitig kann die Menge an Informationen, Ideen und Rezepten stellenweise etwas überfordernd wirken, jedenfalls ging es mir so. Gerade wenn man neu in der veganen Küche oder beim Vorkochen ist, muss man sich erst orientieren und Schritt für Schritt herantasten. Mit etwas Geduld eröffnet sich dann aber eine große Vielfalt an Möglichkeiten.

Besonders positiv ist der sehr persönliche Stil des Autors. Petszokat lässt viel von sich selbst einfließen, was das Buch authentisch und sympathisch macht. Man merkt deutlich, dass die Rezepte aus seinem eigenen Alltag stammen und er seine Erfahrungen ehrlich teilt. Das verleiht dem Buch eine angenehme Nähe und hebt es von vielen rein sachlichen Kochbüchern ab.

Die Aufteilung des Buches ist insgesamt gut gelungen. Die Rezepte sind übersichtlich strukturiert und laden zum Nachmachen ein. Auch wenn nicht jedes Gericht meinen Geschmack trifft, gibt es viele Rezepte, die mich neugierig gemacht haben und die ich definitiv ausprobieren werde. Gerade für Menschen, die Abwechslung suchen und ihre vegane Ernährung besser planen möchten, bietet das Buch viele Anregungen.

Fazit: "Vegan Meal Prep" ist ein inspirierendes und sehr persönliches Kochbuch, das viele kreative Ideen für den veganen Alltag liefert. Wer offen für Neues ist, Freude an Farbe und Kreativität hat und sich langsam an das Thema Meal Prep herantasten möchte, wird hier viele wertvolle Impulse finden.

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Veröffentlicht am 06.01.2026

Herzhafte vegane Küche ohne Schnickschnack

Deftig vegan für jeden Tag
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Dieses Kochbuch begeistert durch seine klare Ausrichtung, deftige, alltagstaugliche vegane Küche ohne Schnickschnack. Anne-Katrin Weber zeigt, dass veganes Essen herzhaft, unkompliziert und schnell umzusetzen ...

Dieses Kochbuch begeistert durch seine klare Ausrichtung, deftige, alltagstaugliche vegane Küche ohne Schnickschnack. Anne-Katrin Weber zeigt, dass veganes Essen herzhaft, unkompliziert und schnell umzusetzen sein kann, genau das macht "Deftig vegan" für jeden Tag so sympathisch.

Die Rezepte sind übersichtlich, gut verständlich und auf den Punkt gebracht. Besonders positiv fallen die tollen, appetitanregenden Bilder auf, die Lust machen, sofort loszukochen. Die Gerichte eignen sich hervorragend für den Alltag und kommen ohne unnötige Zutaten oder komplizierte Schritte aus. Hin und wieder würde ich einzelne Zutaten austauschen, vor allem mit Blick auf eine glutenfreie Ernährung. Hier hier wäre etwas mehr Kennzeichnung oder Variation wünschenswert. Das schmälert den Gesamteindruck jedoch nur geringfügig.

Fazit: Insgesamt ein sehr gelungenes, ehrliches Kochbuch für alle, die deftige vegane Küche mögen und Wert auf einfache Umsetzung legen.

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Veröffentlicht am 05.01.2026

Ein temporeiches Thriller-Debüt

Blutwild
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Die ehemalige Kommissarin Anka Jessen erhält eine anonyme SMS mit Koordinaten. Neugierig und misstrauisch folgt sie ihnen und stößt in einer abgelegenen Hütte auf präparierte menschliche Körperteile. Das ...

Die ehemalige Kommissarin Anka Jessen erhält eine anonyme SMS mit Koordinaten. Neugierig und misstrauisch folgt sie ihnen und stößt in einer abgelegenen Hütte auf präparierte menschliche Körperteile. Das herbeigerufene Ermittlerteam fordert sie auf, sich aus dem Fall herauszuhalten. Doch Anka ignoriert die Warnung.

"Blutwild" ist das Debüt von Saskia te Marveld und ein temporeicher Thriller, der den Fokus klar auf seine Protagonistin legt. Im Mittelpunkt steht Anka, die vor sechs Jahren entführt wurde. Auf ihrer Flucht geriet sie damals in eine Falle, was zur Amputation ihres Unterschenkels führte. Dieses traumatische Erlebnis prägt sie bis heute. Ankas größte Stütze ist ihre beste Freundin Izzy, ein echter Fels in der Brandung, der ihr nicht nur nach der Entführung, sondern auch im aktuellen Geschehen jederzeit zur Seite steht. Als neue Ereignisse Anka erneut in Angst versetzen, stellt sich die zentrale Frage, ob ihr damaliger Peiniger zurückgekehrt ist oder ob es einen Nachahmer gibt.

Die Geschichte wird überwiegend aus Ankas Perspektive erzählt und durch zahlreiche Rückblicke ergänzt, die nach und nach mehr über ihre Vergangenheit offenbaren, sich aber auch auf andere Leute konzentrieren. Das Tempo des Thrillers ist sehr hoch und ständig passiert etwas. Anka kommt kaum zur Ruhe. Einerseits sorgt genau dieses Tempo für enorme Spannung und hält einen am Ball. Andererseits wirkt die Dichte der Ereignisse stellenweise etwas unglaubwürdig, was bei mir gemischte Gefühle hinterlassen hat. In diesem Punkt bin ich ehrlich gesagt zwiegespalten. Die Auflösung war für mich persönlich keine große Überraschung mehr. Das fand ich schade, auch wenn es im Verlauf der Geschichte einige Wendungen gab.

Der Schreibstil von Saskia te Marveld ist einfach, flüssig und fesselnd. Die Kapitel haben eine angenehme Länge und sind nicht übertrieben lang, was das schnelle Lesen zusätzlich unterstützt.

Fazit: Insgesamt ist "Blutwild" ein spannender Thriller mit einer interessanten Hauptfigur und ein solides Debüt, das trotz kleiner Schwächen überzeugt.

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