Großartige Charaktere und beeindruckendes Worldbuilding
To Love a GodNachdem Aurora aus Silver City fliehen konnte, versteckt sie sich nun in Elysion vor Galadons schrecklicher Herrschaft, die jeden Tag weitere Valets das Leben kostet. Doch der Kampf in Silver City hat ...
Nachdem Aurora aus Silver City fliehen konnte, versteckt sie sich nun in Elysion vor Galadons schrecklicher Herrschaft, die jeden Tag weitere Valets das Leben kostet. Doch der Kampf in Silver City hat nicht nur bei ihr Spuren hinterlassen. Nachdem Colden verletzt wurde, hat er seine Erinnerungen an die letzten 200 Jahre vollständig verloren. Jahre, in denen er sich von einem General zu dem einfühlsamen und entschlossenen Mann entwickelt hat, in den sich Aurora verliebte. Doch diesen anderen Colden erkennt Aurora nicht wieder. Um Galadons Herrschaft endgültig ein Ende zu bereiten, fordert Colden ihn zu einem Wettstreit unter Göttern heraus, aus dem nur einer als Sieger hervorgehen kann.
„To Love a God“ schließt zeitlich direkt an die Ereignisse von Band 1 an und entführt uns zunächst nach Elysion. Wer Band 1 nicht mehr so gut im Gedächtnis hat, kann sich über eine kurze Zusammenfassung des ersten Bandes am Anfang der Geschichte freuen. Ich wünscht mehr Fantasyreihen hätten so etwas! Colden hat sein Gedächtnis verloren, was einen ziemlichen Wandel seiner Persönlichkeit zur Folge hat. Er wirkte auf mich deutlich unberechenbarer und aggressiver und hat insgesamt einiges an Charme eingebüßt. Trotzdem finde ich seine Entwicklung innerhalb der Geschichte wirklich sehr spannend. Auch die Beziehung zu Aurora muss sich nochmal ganz von vorne entwickeln und war für mich fast besser nachvollziehbar als in Band 1 der Reihe. Zudem lernen wir eine neue Hauptfigur kennen. Cassius ist ein interessanter Charakter und hat mich von Anfang an, an Loki aus der nordischen Mythologie erinnert. Er ist clever, aber auch hinterlistig und scheint seine ganz eigenen Ziele zu verfolgen. Die Handlung ist wieder von der ersten bis zur letzten Seite spannend und das Worldbuilding hat mich erneut überzeugen können. Auch wenn der Cliffhanger dieses Mal nicht ganz so gemein ist, wie nach Teil 1, fiebere ich jetzt schon auf den finalen Band der Reihe hin. Eine unglaublich gute Fantasyreihe, die ich absolut weiterempfehlen kann!