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Veröffentlicht am 04.03.2026

Eine verträumte, fantasievolle Geschichte, die mit sanfter Romantik bezaubert

Zwei in einem Bild
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Seit mehr als einhundert Jahren lebt Jean bereits in einem Bild seines berühmten Vaters Henri Matisse. Tagsüber, wenn das Gemälde von den vielen Museumsbesuchern betrachtet wird, sitzt er unbeweglich in ...

Seit mehr als einhundert Jahren lebt Jean bereits in einem Bild seines berühmten Vaters Henri Matisse. Tagsüber, wenn das Gemälde von den vielen Museumsbesuchern betrachtet wird, sitzt er unbeweglich in seinem Sessel, doch nachts können sich die gemalten Figuren durch sämtliche Bilder der Ausstellung bewegen. Während seine Geschwister beinahe jede Nacht unterwegs sind, bleibt der introvertierte Jean häufig in seiner angestammten Umgebung allein, erst als die Reinigungskraft Claire beginnt, während ihrer Arbeit mit ihm zu sprechen, erwacht in ihm die Sehnsucht nach Gesellschaft. Zufällig entdecken sie, dass Claire in Jeans Bild hinein klettern kann und sie erleben gemeinsam, welche Abenteuer in den verschiedenen Gemälden auf sie warten. Dabei vertiefen sich ihre Gefühle füreinander immer mehr, doch kann ihre Liebe der Realität stand halten?

"Zwei in einem Bild" von Morgan Pager ist eine Geschichte, die sich entspannt und unaufgeregt vor dem Auge des Lesers ausbreitet, weshalb es ein wenig gedauert hat, ehe ich emotional in die Handlung eintauchen konnte. Die Protagonisten fühlten sich für mich anfangs wenig greifbar an, auch ihnen bin ich nur ganz gemächlich näher gekommen. Da Claire nicht nur Jean gegenüber, sondern auch den Lesern lange Zeit kaum etwas über ihr Leben außerhalb des Museums preis gibt, hatte ich den Eindruck, immer nur einen kleinen Teil ihrer Persönlichkeit zu sehen. Später ist sie mir dafür umso mehr ans Herz gewachsen und ich habe mit ihr und Jean auf jeder einzelnen Seite gehofft und gebangt.

Der ruhige Schreibstil hat sich für mich erst einmal ungewohnt angefühlt, doch je weiter ich gelesen habe, umso mehr hat der Roman mich gefesselt, die romantische Entwicklung zwischen Jean und Claire habe ich begeistert begleitet. Diese verträumt daher kommende Geschichte besitzt ihren ganz eigenen Zauber, wer bereit ist, sich auf das gemächliche Erzähltempo einzulassen, wird mit einem wunderbar fantasievollen Lesevergnügen belohnt, das ich gern weiter empfehle.

Fazit: Die fantasievolle Geschichte lädt ihre Leser zum träumen ein, die sanfte Romanze hat mich nach und nach in ihren Bann gezogen und immer mehr begeistert. Für diesen außergewöhnlichen Roman spreche ich gern eine Leseempfehlung aus.

Veröffentlicht am 19.02.2026

Jede Menge Rätsel um ein mystisches Hotel verbinden sich mit einer sanften Romanze zu diesem fesselnden Lesevergnügen

Das White Octopus Hotel
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Die introvertierte Kunstgutachterin Eve Shaw pflegt kaum Umgang mit ihren Kollegen, dass in der Firma über sie getuschelt wird, ist ihr egal. Doch eines Tages taucht in ihrem Büro ein alter Herr auf, der ...

Die introvertierte Kunstgutachterin Eve Shaw pflegt kaum Umgang mit ihren Kollegen, dass in der Firma über sie getuschelt wird, ist ihr egal. Doch eines Tages taucht in ihrem Büro ein alter Herr auf, der hinter Eves abweisende Fassade zu schauen scheint. Er schenkt ihr eine kleine Oktopus-Figur und bittet sie eindringlich, in das Hotel zurück zu kehren. Eves Recherche zu der Figur, die verblüffend genau ihrem wandernden Tattoo gleicht, führt sie zu jeder Menge Gerüchten, die sich um das seit vielen Jahren geschlossene White Octopus Hotel ranken. Gegenstände aus dem Haus sollen angeblich magische Kräfte besitzen, ein Zimmerschlüssel verspricht, in die Vergangenheit zu führen. Als Eve beschließt, sich das verfallene Hotel selbst anzusehen, ahnt sie noch nicht, wie eng dessen Geschichte mit ihrem eigenen Leben verknüpft ist.

"Das White Octopus Hotel" von Alexandra Bell ist eine spannenden Geschichte mit mystischem Hintergrund, die mich sofort in ihren Bann gezogen hat. Eve, die auf ihre Mitmenschen sicher reichlich unterkühlt wirkt, war mir direkt sympathisch, es war schmerzhaft spürbar, welche seelischen Narben der frühe Tod ihrer Schwester hinterlassen hat. Obwohl sie selbst noch ein kleines Mädchen war, haben es die Eltern in ihrer Trauer verpasst, der kleinen Eve emotional beizustehen. So nagen die Schuldgefühle ein Vierteljahrhundert später immer noch an ihr, die Möglichkeit in die Vergangenheit des Hotels zu reisen bietet Eve die einmalige Chance, den Unfall ihrer Schwester ungeschehen zu machen. Allerdings muss sie dafür nicht nur ein Blatt des magischen Hotelbriefpapiers finden, sondern auch die zarten Gefühle für den Komponisten Max Everly unterdrücken - denn wenn sie Bellas Tod verhindert, wird sie Max nie gekannt haben.

Der mitreißende Schreibstil hat mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt, ich mochte den E-Reader zwischenzeitlich kaum aus der Hand legen und war emotional tief in der Handlung versunken. Die Geheimnisse um das Hotel und den häufig abgebildeten weißen Oktopus mit der einen schwarzen Tentakelspitze fand ich sehr atmosphärisch umgesetzt, der Roman hat mich ständig zum mit rätseln animiert. Stellenweise glaubte ich beinahe, die Musik von Max Everly im Ohr zu haben, die Eve in ihrem einsamen Leben vor der Entdeckung des Hotels bereits so sehr geliebt hat. Das wunderbare Ende hat mich zufrieden zurück gelassen, der einzige Grund für mich, in der Bewertung nicht die Höchstpunktzahl zu vergeben, ist die Tatsache, dass schlussendlich zwar fast alle offenen Fragen beantwortet wurden, meine Neugier sich aber noch umfassendere Hintergrundinformationen gewünscht hätte. Für diese romantisch-mystische Geschichte spreche ich dennoch eine begeisterte Leseempfehlung aus.

Fazit: Ein mystisches Hotel bietet den Hintergrund für jede Menge Rätsel und eine sanfte Romanze in der Vergangenheit. Mich hat die Geschichte von Anfang bis Ende gefesselt und begeistert, diesen Roman empfehle ich gern weiter.

Veröffentlicht am 02.02.2026

Ruhig erzählte Fantasygeschichte um eine bittersüße Liebe

Shiver (Die Wölfe von Mercy Falls, Band 1)
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Seit Grace als Kind von Wölfen verletzt wurde, fühlt sie sich ihnen auf seltsame Weise verbunden. Ganz besonders hat es ihr ein Wolf mit gelben Augen angetan, der jeden Winter hinter ihrem Haus auftaucht ...

Seit Grace als Kind von Wölfen verletzt wurde, fühlt sie sich ihnen auf seltsame Weise verbunden. Ganz besonders hat es ihr ein Wolf mit gelben Augen angetan, der jeden Winter hinter ihrem Haus auftaucht und auf sie zu warten scheint. Als eines Tages Sam auf ihrer Veranda auftaucht, dessen Augen genau so aussehen, wie die ihres Wolfs, fühlt Grace sofort die selbe emotionale Verbindung, aus der sich eine zarte Liebe entwickelt. Doch es ist bereits Herbst und wenn die Kälte beginnt, wandelt sich Sam in seine Wolfsgestalt. Dabei ist ihm bewusst, dass die Zeit als Mensch für ihn begrenzt ist, irgendwann wird er für immer ein Wolf bleiben, wahrscheinlich erlebt er mit Grace bereits seine letzten Tage in menschlicher Gestalt.

"Shiver (Die Wölfe von Mercy Falls, Band 1)" von Maggie Stiefvater ist eine ruhig erzählte Fantasygeschichte über die bittersüße Liebe zwischen zwei Teenagern, denen bewusst ist, dass ihnen nur wenig gemeinsame Zeit bleibt. Mich hat der Roman bereits nach wenigen Zeilen tief in Graces Welt hinein gezogen, sie selbst, die Figuren in ihrem Umfeld und auch den Hintergrund fand ich authentisch und umfassend dargestellt, so dass ich emotional immer an der Seite von Grace und Sam war. Die Handlung lief dabei beinahe wie ein Film vor meinem geistigen Auge ab, die sanften Gefühle zwischen den Protagonisten waren jederzeit deutlich zu spüren.

Der gemächliche Schreibstil passte zur herbstlichen Stimmung der Geschichte, ruhig und unaufgeregt führt die Autorin ihre Leser in Sams Leben im Wolfsrudel und Graces Alltag mit ihren zwar freundlichen, aber regelrecht bis zur Vernachlässigung unaufmerksamen Eltern ein. Das Leseerlebnis wird insgesamt eher von leisen Tönen geprägt und fühlte sich für mich bis auf wenige Spannungsmomente beinahe wie ein erholsamer Spaziergang durch einen stillen Wald an. Um das wirklich zu genießen benötigt es Geduld, die ich nicht an jeder Stelle aufbringen konnte, doch die winzigen Längen wurden bald von der emotionalen Tiefe überdeckt.

Meine anfängliche Verwunderung über die Temperaturangaben bei jedem Kapitelanfang wurde bald von der Erkenntnis ausgeglichen, wie bedeutend die Kälte für Sams Wolfswandlung war, schon bald habe ich mit ihm und Grace gebangt, dass es noch länger warm bleiben möge. Obwohl es noch zwei Fortsetzungen um die Liebe von Sam und Grace gibt, hat sich das Ende für mich rund angefühlt, meiner Meinung nach kann dieses Buch auch gut als Einzelband gelesen werden. Für diesen ruhig erzählten Jugendroman voller Fantasie und tiefgreifender Gefühle spreche ich gern eine Leseempfehlung aus.

Fazit: Die Kraft dieser Geschichte liegt in der Ruhe, die die zarte Liebe zwischen Sam und Grace hervorhebt, die wenige Zeit, die ihnen bleibt, betont die bittersüßen Gefühle. Diesen stillen und doch so intensiv empfundenen Roman empfehle ich gern weiter.

Veröffentlicht am 02.02.2026

Fantasievoller Reihenauftakt mit ein paar Schwächen in der Logik

Royal Houses – Haus der Drachen
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Seit Kerrigan als Kind von ihrem Vater im Haus der Drachen abgegeben wurde, lebt sie hier als Schülerin, nach dem Ende der Ausbildung soll sie von einem der Hohen Häuser der Fae adoptiert werden. Da ihre ...

Seit Kerrigan als Kind von ihrem Vater im Haus der Drachen abgegeben wurde, lebt sie hier als Schülerin, nach dem Ende der Ausbildung soll sie von einem der Hohen Häuser der Fae adoptiert werden. Da ihre Mutter menschlich war, wird sie von den reinblütigen Fae oft mit Verachtung angesehen, ihr Status als Halbfae verringert ihre Chancen in der Hohen Gesellschaft, die in diesem Reich regiert. Als beim Drachenturnier überraschend ein Prinz des Hauses der Schatten auftaucht, dem Kerrigan während des Turniers als Assistentin zugeteilt wird, ist das erst der Beginn einer Reihe von Ereignissen, die Kerrigans Zukunft in eine ganz unvorhergesehene Richtung lenken werden.

"Royal Houses – Haus der Drachen" von K.A.Linde ist der Auftaktband einer fesselnden Fantasy-Serie, der mich schnell in seinen Bann gezogen hat. Kerrigan, die neben ihrer Ausbildung als Drachenschülerin heimlich als Kämpferin in den "Wastes" (einem Untergrund-Etablissement) antritt, war mir auf Anhieb sympathisch. Gleich zu Beginn musste sie nicht nur einen Kampf gegen einen wesentlich größeren Gegner bestreiten, auf dem Heimweg wurde sie auch direkt mit dem alltäglichen Rassismus konfrontiert, der Menschen und Halbfae in dieser Welt entgegen gebracht wird. Sowohl die Protagonistin als auch sämtliche andere Figuren waren umfassend und authentisch beschrieben, so dass ich immer ein klares Bild vor Augen hatte und emotional tief in die Geschichte eingetaucht bin.

Den Schreibstil fand ich leicht und eingängig, ich war immer wieder überrascht, wie kurz sich die jeweiligen Leseabschnitte für mich angefühlt haben. Und dennoch komme ich nicht umhin, den einen oder anderen Kritikpunkt anzumerken, inhaltlich gab es meiner Meinung nach mehrere gar nicht mal so kleine Logiklücken, die ich hier nicht aufzählen kann ohne zu spoilern. Der Klappentext ist in meinen Augen unglücklich formuliert, der Teaser passt tatsächlich nicht richtig zum Inhalt des Buches, dort werden Entwicklungen angedeutet, die so nicht wirklich statt gefunden haben - worauf ich beim Lesen allerdings die ganze Zeit gewartet habe, weshalb sich dann schon irgendwann ein Gefühl von Enttäuschung bei mir eingeschlichen hat.

Die Handlung ist vielschichtig, dabei schien besonders der Strang um Cyrene, die fünf Jahre zuvor das Drachenturnier gewonnen hatte, recht zusammenhanglos eingefügt zu sein. In ihrem Nachwort schreibt die Autorin, dass Kerrigan ursprünglich als Nebenfigur in ihrer Ascension-Reihe aufgetaucht ist. Da ich diese Bücher nicht kenne, vermag ich nicht zu beurteilen, ob K.A. Linde davon ausgegangen ist, dass die Leserschaft den Weltenaufbau der Royal Houses Umgebung bereits von dort kennen sollte - wenn nicht, hätte sie den Hintergrund für meinen Geschmack gern etwas ausführlicher aufbauen dürfen. Auch manch anderer Faden baumelte am Ende noch ziemlich lose herum, ich hoffe, dass ich da in den Folgebänden noch Antworten erhalten werde.

Fazit: Der fantasievolle Weltenaufbau und die spannende Handlung haben mich insgesamt gut unterhalten, dennoch gab es einige Lücken in der Logik und auch beim politischen Geschehen ist mir immer noch nicht klar, welche historischen Gegebenheiten der Realität entsprechen und was davon Propaganda der teilweise deutlich rassistisch eingestellten Fae-Elite ist. Ich bin neugierig genug auf die Folgebände und hoffe sehr, dass mir dort alle offenen Fragen beantwortet werden.

  • Einzelne Kategorien
  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Gefühl
Veröffentlicht am 28.01.2026

Einfühlsam geschriebene Geschichte um den Schein des familiären Alltags

Alle glücklich
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Nach außen hin bestätigen sie das idyllische Bild vom Familienglück, Mutter Nina kümmert sich neben ihrem Teilzeitjob liebevoll um ihren Mann und die Kinder, Vater Alexander verdient als Oberarzt genug, ...

Nach außen hin bestätigen sie das idyllische Bild vom Familienglück, Mutter Nina kümmert sich neben ihrem Teilzeitjob liebevoll um ihren Mann und die Kinder, Vater Alexander verdient als Oberarzt genug, damit sie den Alltag ohne finanzielle Sorgen genießen können. Tochter Emilia besucht das Gymnasium, Sohn Ben studiert, also alles perfekt, oder? Doch hinter dieser beschaulichen Fassade ist keines der Familienmitglieder wirklich zufrieden, nach und nach bröckelt die Illusion der heilen Welt.

Wie es in so vielen Familien geschieht, war es Nina, die einst um der Kinder Willen ihr Medizinstudium aufgegeben hat und sich nun in ihrer Rolle gefangen fühlt. Obwohl sie ganz offensichtlich alles am Laufen hält, neben ihrem Teilzeitjob den Ehemann und die Kinder umsorgt, gibt ihr der erfolgreiche Herr Doktor das Gefühl, weniger zu leisten als er selbst, da er doch den größten Anteil am Familieneinkommen erwirtschaftet. Allerdings ist Alexander ebenfalls innerlich unzufrieden, er ist sicher, einer von den Guten zu sein und wünscht sich mehr Wertschätzung, immerhin arbeitet er hart, damit alle gut leben können.

Mit ihren sechzehn Jahren sieht sich Emilia bereits erwachsen und empfindet die mütterliche Sorge als Einengung, der sie zu entfliehen versucht, ohne dabei zu bemerken, dass sie sich statt ihren eigenen Weg zu gehen lediglich an die Vorstellung ihres Freundes Julian anpasst. Der introvertierte Ben scheint einfach nur seine Ruhe zu wollen, zumindest im heimischen Umfeld, ganz offensichtlich ist er vom familiären Alltag genervt. Auch er ist nicht mit sich selbst im Reinen, gern würde er in eine eigene Wohnung ziehen und den Mut aufbringen, eine Kommilitonin anzusprechen, für die er heimlich schwärmt.

"Alle glücklich" von Kira Mohn ist eine Geschichte, die einfühlsam beleuchtet, welche unerkannten Probleme hinter der Fassade einer scheinbar so glücklichen Familie vor sich hin brodeln. Mich hat die Beschreibung des Familienalltags schnell in seinen Bann gezogen, die Autorin schreibt so lebensnah, dass ich mich in der einen oder anderen Kleinigkeit durchaus wieder gefunden habe. Die Perspektiven wechseln mit jedem Kapitel zwischen den vier Familienmitgliedern, wodurch ich den Eindruck bekam, sie alle gut zu kennen zu lernen, auch wenn mir nicht alle gleichermaßen sympathisch waren.

Die gesamte Familienkonstellation spiegelt die alltäglichen Sorgen und Probleme vieler Menschen wider, die Autorin beweist hier eine gute Beobachtungsgabe, indem sie ihre Leser tief in die unterschwelligen familiären Konflikte hinein führt. Damit hat sich mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt, zwischenzeitlich mochte ich den E-Reader kaum aus der Hand legen. Das Ende hätte für meinen Geschmack gern etwas ausführlicher beschrieben sein dürfen, dennoch bin ich nicht unzufrieden, wenn auch ein wenig nachdenklich zurück geblieben. Für diese direkt aus dem Leben gegriffene Lektüre spreche ich gern eine Leseempfehlung aus.

Fazit: Mich hat diese lebensnahe Geschichte sofort in ihren Bann gezogen und bis zum (zugegebenermaßen recht knapp gehaltenem) Ende nicht wieder los gelassen, auch im Nachhinein kreisen meine Gedanken noch darum. Dieses einfühlsame Leseerlebnis empfehle ich gern weiter.