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Veröffentlicht am 02.02.2026

Eine merkwürdige Familie

FriesLandRaub (Nordseekrimi)
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Dieser Krimi von Nele Bruun spielt in St. Peter Ording, denn dort wird Alexander von Holten erschossen aufgefunden. Seiner Familie gehören einige der ausgestellten Exponate und vor allem die sehr wertvolle ...

Dieser Krimi von Nele Bruun spielt in St. Peter Ording, denn dort wird Alexander von Holten erschossen aufgefunden. Seiner Familie gehören einige der ausgestellten Exponate und vor allem die sehr wertvolle Goldene Magdalena. Das Ermittlerteam um Carsten Wolf und Fabiu Covaci bekommt Unterstützung aus München, ausgerechnet von Fabius ehemaligem Chef, der ihn gemobbt hat. Außerdem ist die Kollegin Manu wieder an Bord, die nach ihrer Verletzung einsatzfähig ist. Doch auch das sehr erfolgreiche Team steht erst einmal vor einem großen Rätsel, denn die Mutter des toten Alexander zeigt sich sehr einsilbig. Auch sein Bruder, den die Ermittler mit Alexanders Ehefrau antreffen, kann oder will dem Team nicht helfen. Doch das Wolfsrudel hat schon Witterung aufgenommen.
Der Nordseekrimi „FriesLandRaub“ von Nele Bruun ist ein weiterer Band um das Ermittlerteam von Kommissar Wolf. Das Cover zeigt ein typisches Küstenbild und ist so ein guter Einstieg in den Krimi. Es ist für mich wieder schön von diesem Team zu hören, denn das Zusammenspiel von Carsten, Fabiu und Manu ist sehr erfolgreich und sehr persönlich. Doch dieses Mal kommt es zu einem Wiedersehen mit dem Münchener Kommissar, der ihm das Leben zur Hölle gemacht hat. Es ist interessant, wie die Autorin dieses Thema einarbeitet in diesen Roman. Zusammenhalt ist ein starkes Thema, das sich durch den Roman zieht. Die Sympathien sind hier ganz klar verteilt. Auch das Team ist wieder im Einsatz und zeigt sich von der erfolgreichen Seite. Der Fall ist etwas vertrackt, denn die betroffene Familie ist schon lange im Fokus der Polizei und deshalb auch der Ermittler aus München. Doch wirklich helfen kann er nicht. Auch die Familie zeigt sich eher von der merkwürdigen Seite. Ein eher typisches Verhalten dieser adligen und reiche Familie. Aber Wolf wäre nicht Wolf, wenn er sich dadurch beeinflussen lassen würde. Die Sprache dieser Autorin ist sehr bildhaft und hilft mir dabei, mein Kopfkino anzuschmeißen. Die Spannung ist sehr gut aufgebaut bis zum Ende.
Wieder einmal ist es ein Krimi aus der Reihe der Nordseekrimis, der Autorin Nele Bruun, der mir sehr gut gefällt, da er Krimi und die Region sehr gut verbindet.

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Veröffentlicht am 27.01.2026

Gute Teamarbeit

Steirerzwist
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Eine Leiche wird aus der Mur in Graz geborgen. Es ist eine Hotelbesitzerin, die dort mit durchtrennter Kehle in dem Fluss liegt. Kurze Zeit später wird ein Obdachloser ebenfalls aus der Mur geborgen. Ebenfalls ...

Eine Leiche wird aus der Mur in Graz geborgen. Es ist eine Hotelbesitzerin, die dort mit durchtrennter Kehle in dem Fluss liegt. Kurze Zeit später wird ein Obdachloser ebenfalls aus der Mur geborgen. Ebenfalls mit durchtrennter Kehle. Was haben diese zwei Fälle gemein, denken sich Inspektoren der Kripo Graz. Sandra Mohr ist gerade erst aus dem Urlaub zurück und taucht gleich wieder ein in einen neues Fall. Doch dieser ist sehr kompliziert, wie sie und ihr Chef Bergmann feststellen. Es ist sehr delikat, denn die Tote hat vor noch nicht langer Zeit ihren Mann beerdigt und dessen erste Frau war auch erst ein Jahr tot, Selbstmord in der Mur. Ein sehr mysteriöser Fall kommt auf die Ermittler zu.
„Steirerzwist“ von Claudia Rossbacher ist der nun 15. Fall mit der Inspektorin Sandra aus Graz. Ein zerbrochener Spiegel ziert das Cover dieses Steirerkrimis. Es ist ebenso mysteriös wie dieser Krimi. Die Hauptpersonen sind gut aufeinander abgestimmt, auch wenn immer wieder auch die Probleme zwischen Bergmann, dem Chef, und seinen jungen Inspektorinnen. Er hat halt immer mal wieder sexistische Sprüche drauf und das kommt nicht gut an. Sandra hat in diesem Krimi auch eigene Probleme mit ihrem Stiefbruder, der schon gewalttätig ihr gegenüber war. Nun ist ihre Mutter gestorben und nur ihr Lebensgefährte kann sie beruhigen in diesem familiären Desaster. Das beeinträchtigt ein wenig den Einsatz im Fall. Der stellt sich als sehr verzwickt heraus, denn es gibt auf den ersten Blick keinen Grund und kein Motiv für die beiden Morde. Sehr geschickt verknüpft die Autorin diese beiden Fälle und hält so die Spannung hoch. Die Sprache der Autorin ist sehr erzählend und so kann man diesem Fall sehr gut folgen. Die Spannung ist sehr gut aufgebaut und bis zum Ende gut entwickelt.
Ich finde es ist ein sehr guter regionaler Krimi aus der Steiermark und man lernt nebenbei noch etwas über die Region und ihre Schönheit kennen. Für Fans des regionalen Krimis kann ich diesen Steirerkrimi gut empfehlen.

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Veröffentlicht am 22.01.2026

Zum Wohle Dänemarks

Oxen. Interregnum
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Generalstaatsanwalt Eilertsen wird an einem See in Schweden tot aufgefunden. Das ruft den dänischen Verfassungsschutz PET auf den Plan. Der vorläufige Vorsitzende Mossmann und seine Mitarbeiter Frankh ...

Generalstaatsanwalt Eilertsen wird an einem See in Schweden tot aufgefunden. Das ruft den dänischen Verfassungsschutz PET auf den Plan. Der vorläufige Vorsitzende Mossmann und seine Mitarbeiter Frankh und Oxen sollen den Tod aufklären. Sie haben gerade eine Verschwörung aufgedeckt und sind daon ausgegangen, das dieses endgülig war, doch der Danehof lässt sich nicht einfach ausradieren. So dringt der PET tief in die dänische Politik ein und die beiden Agenten müssen sich vielen Gefahren im dienstlichen und auch im privaten Bereich aussetzen, um am Ende erfolgreich zu sein.
Der Thriller "Oxen-Interregnum" von Jens Henrik Jensen ist der siebte Teil dieser Reihe um den Jägersoldaten Oxen, Margarethe Frankh und Mossmann ihren Chef. Es ist ein sehr politischer Thriller und die Beziehungen tief in der dänischen Gesellschaft verwurzelt. Margarethe und Oxen sind ein Team das im privaten Bereich, wie im dienstlichen Bereich gut zusammenarbeiten. Das ist bei Oxen auch manchmal notwendig, da er noch psychlogische Probleme hat. Außerdem hat er einen 15-jährige Sohn den er abgöttisch liebt und ihn immer beschützen möchte. Da er eine neue Freundin hat und deshalb mit einem jungen Drogendealer Probleme hat, muss er sich neben dem Fall auch darum kümmern. Die Story um den Danehof und seine Verwicklung mit Politikern ist schon nachvollziehbar und auch plausibel. Die Nachforschungen und die freie Hand, die Margarethe und Oxen in den Fällen, die sie bearbeiten, lingt schon manchmal nach James Bond. Die Story ist sehr gut geschrieben und auch spannend, denn es gibt viele Beziehungen zu klären und das macht der Autor auf fast 600 Seiten sehr ausführlich beschrieben. Allerdings versteht Jensen es die Spannung immer wieder anzukurbeln. Gerade wenn er das Studentenpaar und die Dinge, die sie ermitteln beschreibt. Hier ist auch der chinesische Geheimdienst involviert und so ist es eine spannende Spionagestory kombiniert mit natinalen Tendenzen in Dänemark und eine Randgeschichte, in denen es um Drogen geht. Das ist auch mit der Grund für die Ausführliche Erzählung. Der Spannungbogen ist sehr gut entwickelt und die Spannung bewegt sich in Wellen zu seinem überraschenden Finale.
Ich habe schon andere Thriller aus dieser Reihe gelesen und ich mag die Schreibweise dieses Buches. Auch das Thema finde ich spannend und die Rolle des Vaters Oxen hebt das Buch nochmal auf eine romantische Ebene. Ich kann dieses Buch empfehlen und auch die Ausführlichkeit ist für mich in Ordnung.

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Veröffentlicht am 17.01.2026

Ein neuer Anfang

Mörderfinder – Die Spur der Mädchen
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Max Bischoff ist eigentlich nur noch Dozent an der Fachhochschule und möchte nur noch Polizisten unterrichten, doch er soll einen Fall übernehmen, der noch nicht geklärt ist. Es juckt ihn ein bisschen ...

Max Bischoff ist eigentlich nur noch Dozent an der Fachhochschule und möchte nur noch Polizisten unterrichten, doch er soll einen Fall übernehmen, der noch nicht geklärt ist. Es juckt ihn ein bisschen in den Fingern, als ihn ein Vater bittet seine vor sechs Jahren verschwundene Tochter wieder zu finden.Er kämpft mit sich, doch am Ende übernimmt er den Fall und muss mit dem ersten Hauptkommissar Menkhoff aus Köln zusammenarbeiten. Als dann Dinge der verschwundenen Tochter wieder auftauchen, wird der Fall sehr mysteriös. Aber es scheint ein neuer Anfang für Max zu sein.
Der Thriller aus der Reihe "Mörderfinder - Die Spur der Mädchen" mit dem ehemaligen Oberkommissar Max Bischoff, ist ein neuer Anfang für Max. Die Figur war ja schon vorher in einigen Thriller von Arno Strobel ein Mittelpunkt bei den Ermittlungen. Das ist auch in diesem ersten Band der Mörderfinder wieder der Fall. Das Cover ist sehr einfach aber eindeutig gehalten, es geht um den Inhalt, nicht um den Einband. Und doch ist das Cover in meinen Augen aussagekräftig und eindeutig. Der Fall ist sehr gut beschrieben und die Ermittlungen lassen sich gut nachempfinden. Ebenso die Bedenken, die sich im Kopf von Max abspielen, sind eindeutig und gut beschrieben. Erst ein unbeliebter Kommissar bringt Max dazu, sich wieder mit seinen Stärken zu beschäftigen. Dieses wird vom Autor sehr gut aufgebaut und so ist die Geschichte auch sehr plausibel erzählt. Die Spannung wird bis zum Ende hochgehalten und es sind einige Twitches dabei, die die Spannung befeuern. Die Sprache ist sehr bildhaft und läuft wie ein Film ab, in dem man sich hineinbegeben kann und sich unterhalten lässt.
Ich finden dieses Buch sehr gut, da es spannend geschrieben ist und ich mich gut unterhalten fühle. Ich kann mich gut mit der Hauptfigur Max identifizieren, nicht mit seinen Fällen, aber mit seinem Wesen. Das hilft mir beim Eintauchen in diesen Thriller. Ich kann ihn mit gutem Gewissen empfehlen.

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Veröffentlicht am 08.01.2026

Ein ganz besonderer Mörder

Todesmärchen
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In Bern wird eine Frau nackt an einen Brückengeländer an den Haaren aufgehängt gefunden. Sie war die Leiterin von fedpol und hat eine Nummer auf ihrem Bauch. Horowitz ein Profiler wird hinzu gerufen und ...

In Bern wird eine Frau nackt an einen Brückengeländer an den Haaren aufgehängt gefunden. Sie war die Leiterin von fedpol und hat eine Nummer auf ihrem Bauch. Horowitz ein Profiler wird hinzu gerufen und der veranlasst, dass sofort eine Nachricht an Marten S. Snijder übermittelt wird, umgehend zu kommen. Vor dieser Frau wurden in kürzester Zeit tote Frauen aufgefunden, die im Rechtssystem eine Rolle gespielt haben. Alle hatten eine Nummer eingeritzt bekommen und warne grässlich verstümmelt worden. Das ist natürlich ein Fall für Snijder und Sabine Nemetz, die erst einmal im Dunkeln tappen, da ein Mörder, der ein ähnliches Muster hatte, im Gefängnis sitzt. Aber wie hängen die Taten dann zusammen.
"Todesmärchen" von Andreas Gruber ist der dritte Thriller, der sich mit sehr besonderen Fällen beschäftigt. Gruber hat eine sehr fesselnde Sprache, mit denen er dieses Buch und auch die Vorgänger geschrieben hat. Sie sind sehr detailliert und von der ersten Seite fesselnd geschrieben. Die Fälle sind sehr brutal, aber sehr logisch aufgebaut, so dass man dieser Spannungslinie gut folgen kann. In diesem Buch benutzt der Autor dann auch drei Handlungsstränge. Die Vergangenheit, fünf Jahre zuvor über die vorherige Mordserie und deren Täter. Ein parallel verlaufender Erzählstrang im Hochsicherheitsgefängnis in der der damalige Täter eingesperrt ist und der Betreuung durch eine Psychologin und die aktuellen Fälle. Sehr geschickt werden diese Stränge zusammengeführt und mit ergänzenden Informationen bestückt, so dass die Spannung bis zum Ende erhalten bleibt und in einem Finale Furioso endet.
Die Thriller, die Andreas Gruber schreibt sind für mich aus dem obersten Regal der Autoren in diesem Genre aus Deutschland. Ich mag seine Schreibweise und fühle mich sehr gut unterhalten, auch wenn mir manchmal seine Stories zu brutal sind. Ich lese sie trotzdem gerne und kann sie auch gut weiterempfehlen.

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