Das Böse lauert im Garten und der Gärtner ist nicht immer der Mörder
So ganz war mir ja nicht klar, was mich bei dem Buch erwartet. Aber nachdem Nacktschnecken mein absoluter Gruselgegner in meiner noch recht jungen Gartenkarriere sind, musste ich hier zugreifen. Und habe ...
So ganz war mir ja nicht klar, was mich bei dem Buch erwartet. Aber nachdem Nacktschnecken mein absoluter Gruselgegner in meiner noch recht jungen Gartenkarriere sind, musste ich hier zugreifen. Und habe es nicht bereut, ganz im Gegenteil.
Das Cover ist neben dem Titel schon das erste Indiz, dass wir es hier mit einem spannenden, düsteren und trotzdem humorvollen Buch zu tun bekommen. Hochwertig gestaltet und bis auf den unsäglichen orangen Spiegel-Bestseller-Aufkleber auch ein echter Hingucker.
Im Buch geht es dann mit zwanzig Kriminalfällen zur Sache. Von "Wenn die Blüten Trauer tragen" zu "Giftmord am Holunder" und dem "Apokalytischen Schneckenreiter".
Das ist wirklich köstlich, ich mag den Humor der Autorin sehr.
Aufgebaut sind die "Fälle" nach einheitlichem Muster:
Tatort, Indizien, Zeugen, dann Verdächtige, detaillierte Täterbeschreibung, Verdächtige, Täter und Motiv. Dazu gibt es viele Fotos und für mich die Erkenntnis, dass Lernen und Bio ja auch wirklich Spaß machen können.
Für Gartenfreund*innen mit Humor ein Buch, das sie so garantiert noch nicht in ihrer Gartenbuchsammlung haben. Ganz großes Kino!