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Veröffentlicht am 21.08.2021

Turbulent, unterhaltsam, tolles Thema

Familie ist, wenn man trotzdem lacht
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Ich spare mir, hier nochmal den INhalt zusammen zu fassen. Dazu kann man ja den Klappentext lesen.

Das Buch hat mir unter dem Strich sehr gut gefallen; es ist lebendig geschrieben, die Geschichte abwechselnd ...

Ich spare mir, hier nochmal den INhalt zusammen zu fassen. Dazu kann man ja den Klappentext lesen.

Das Buch hat mir unter dem Strich sehr gut gefallen; es ist lebendig geschrieben, die Geschichte abwechselnd aus der Sicht der verschiedenen beteiligten Frauen erzählt, das macht es nochmal extra interessant.

An manchen Stellen waren mir die Beschreibungen der Handlungen, Überlegungen etc. etwas zu lang, aber das ist vollkommen Geschmackssache und einfach meine persönliche Meinung. Ich mag es gerne knapper, präziser, aber anderen geht es genau anders.

Auch waren mir manche Entwicklungen zu glatt, zu rosig. Speziell die Liebesgeschichte zwischen Helen und Erik lief ja ohne jede Haken und Ösen.

Sehr schön fand ich an vielen, vielen Stellen den hintergründigen Humor, wirklich nie abgedroschen und platt, sondern mit Augenzwinkern und Selbstironie und super formuliert. Einfach herrlich. Dafür würde ich glatt 6 Punkte geben.

Ebenso für das Thema an sich. Ich finde es wirklich super, die Thematik Wohnungsnot / Supermieten / Wucher und kriminelle Vermietungspraktiken auf diese Art aufzuzeigen. So erreicht man sicher mehr als in einer trockenen Doku-Sendung. Insofern begrüße ich auch sehr die Steffi-Lösung, das Ganze im großen Stil zu organisieren. Das hat mich sehr bewegt.


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Veröffentlicht am 04.02.2026

Ganz nett, mit viel Allgäu Flair

Neuanfang am Paradies
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Ich wollte dieses Buch gerne lesen, weil ich das Allgäu, seine Landschaft und seine Bewohner sehr liebe, aber auch, weil ich gerne romantische Geschichten lesen.

Dieses Buch beschreibt an einigen Stellen ...

Ich wollte dieses Buch gerne lesen, weil ich das Allgäu, seine Landschaft und seine Bewohner sehr liebe, aber auch, weil ich gerne romantische Geschichten lesen.

Dieses Buch beschreibt an einigen Stellen ganz gut die wunderschöne Landschaft der Region, driftet aber auch hier oft in klischeehafte Beschreibungen ab, die mich nicht wirklich begeistert haben.

Die Geschichte von Eva, ihrem Mann, ihrem Job und ihrer Freundin ist ganz nett, aber sehr vorhersehbar und auch voller Klischees. Also weder witzig noch tiefsinnig noch originell.

Es hat sich dennoch ganz gut gelesen.

Was mich aber wirklich gestört hat, waren zahlreiche grammatikalische Fehler, doppelte Wörter, falsche Zeiten etc. sprich - dieser Text ist nicht ordentlich lektoriert worden.

Weitere Bände aus dieser Reihe werde ich nicht lesen.

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Veröffentlicht am 21.12.2025

Skurril und stilistisch sehr schön erzählt

Affenliebe
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Den Anfang des Buches habe ich wirklich noch genossen. Wunder-voll im wahrsten Sinne des Wortes, skurril, schräg, beängstigend, unglaublich - all das schien mir diese Geschichte zu sein.

Sehr gut erzählt, ...

Den Anfang des Buches habe ich wirklich noch genossen. Wunder-voll im wahrsten Sinne des Wortes, skurril, schräg, beängstigend, unglaublich - all das schien mir diese Geschichte zu sein.

Sehr gut erzählt, teilweise sehr spannend, und sehr sehr erotisch ist der Text stellenweise. Danke dafür an die Autorin! Ich finde, es ist schwer, erotische Szenen so zu beschreiben, dass sie NICHT platt, NICHT kitschig, NICHT abgedroschen, NICHT brutal klingen - und das ist hier supergut gelungen!
Allerdings hat mich das Buch am Ende ratlos zurück gelassen. Ich konnte den Sinn in dem Ganzen einfach nicht finden, dabei bin ich ein großer Fan der bisherigen Bücher von Natasa Dragnic, und auch "Zwischenschritte" hat mir sehr gut gefallen.
Aber die Geschichte mit den Affen ging nicht an mich. Vielleicht habe ich sie einfach nicht verstanden. Oder habe ich zu wenig Stendhal gelesen...???
Nette Episoden, gute Szenen, aber mehr hat das Buch mir nicht gegeben.

Fünf Sterne für den Stil, zwei Sterne für die Handlung, drei Sterne für die Personen.

Es tut mir wirklich sehr leid, liebe Autorin, aber diesmal wurde ich nicht gepackt!

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Veröffentlicht am 16.12.2025

Historische Familiengeschichte mit Längen

Der Dorfladen - Wie das Schicksal spielt
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Ich habe Band 1 und 2 nicht gelesen und habe mir von Anfang an schwer getan, in die Geschichte hinein zu kommen. Es sind doch immens viele Personen, die bereits auf den ersten hundert Seiten vorkommen. ...

Ich habe Band 1 und 2 nicht gelesen und habe mir von Anfang an schwer getan, in die Geschichte hinein zu kommen. Es sind doch immens viele Personen, die bereits auf den ersten hundert Seiten vorkommen. Und dazu all diese Verflechtungen und Verstrickungen, Beziehungen und ehemalige Beziehungen - ich hätte ein Personen Verzeichnis sehr begrüßt.

Auch mit der Sprache bin ich nicht warm geworden. Sie ist sehr einfach und etwas altertümlich, und ich habe mich auf über 600 Seiten nicht daran gewöhnt. Den Schreibstil empfand ich zunehmend als schwerfällig, mir machte das Lesen immer weniger Spaß, ich finde alles sehr langatmig und teilweise langweilig erzählt.

Die Handlung ging nur langsam voran, und einige der im Roman agierenden Personen sind für mich bis zum Schluss nicht deutlich, greifbar oder fühlbar geworden.

Besonders geärgert habe ich mich über wirklich zahlreiche Rechtschreib- und andere Fehler, verwechselte Personennamen usw.

Einige Enden bleiben offen, also wird es wahrscheinlich einen Band 4 gaben.

Es tut mir leid, aber das ist nicht meine Art von Roman.

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Veröffentlicht am 16.11.2025

Humorvoll und verwirrend

Mord an Backbord
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Ich hatte schon einen etwas schwierigen Einstieg, weil ich die Autorin und demzufolge das voraus gegangene Buch nicht kannte. Auch wenn im Prolog die Vorgeschichte in etwa zusammen gefasst ist, konnte ...

Ich hatte schon einen etwas schwierigen Einstieg, weil ich die Autorin und demzufolge das voraus gegangene Buch nicht kannte. Auch wenn im Prolog die Vorgeschichte in etwa zusammen gefasst ist, konnte ich dem nur schwer folgen und durchblickte die ganze Szenerie und die Personenkonstellation das komplette Buch hindurch nicht wirklich. Das hat das Lesen anstrengend gemacht, auch wenn der Text flüssig und munter geschrieben ist. Es kommen immer wieder Bezüge zu Band 1. Ja, die Autorin hat sich Mühe gegeben, und immer wieder kurz skizziert, was damals passiert ist, aber erstens bremst das immens den Lesefluss für das Geschehen in der Gegenwart, nimmt zweitens die Spannung raus, und drittens wird manches trotzdem immer noch nicht richtig deutlich. Was für mich nicht Spannung erzeugt, sondern Verwirrung..... und irgendwo auch stellenweise ein kräftiges Gefühl der Unlust, noch weiter zu lesen....

Viele mysteriöse Gestalten, eine sich anbahnende Romanze, britischer trockener Humor, sympathische und unsympathische Menschen - das hat mir gut gefallen.

Die Hauptfiguren Freya, Carole und auch Bella mochte ich sehr, die Geschichte hatte durchaus Potential, das Ambiente war interessant, aber es sind mir doch das ständige Hin und Her und die verwirrenden Fallstricke zunehmend auf die Nerven gegangen.

Am Schluss wusste ich wirklich bei einigen Personen nicht mehr, wer wer ist, welche Ziele wer verfolgt, wer jetzt warum tot ist oder auch nicht.... ich fand, es war zuviel des Guten. Die vielen falschen Fährten gingen für mich zu Lasten der Spannung und der Klarheit.

Schade.

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