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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 09.03.2026

Für alle, die Spannung wollen ohne auf echte Charaktertiefe verzichten zu müssen

Firewatch
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Ich bin, das muss ich dazu sagen, noch ein Thriller-Neuling. Firewatch war also ein kleines Experiment für mich, und es ist eines, das ich nicht bereue.

Die Grundprämisse ist so simpel wie fies: Robin ...

Ich bin, das muss ich dazu sagen, noch ein Thriller-Neuling. Firewatch war also ein kleines Experiment für mich, und es ist eines, das ich nicht bereue.

Die Grundprämisse ist so simpel wie fies: Robin weiß, wer seinen besten Freund Aaron getötet hat. Die Polizei tut nichts. Also tut er es selbst, auf die einzig mögliche Art, die er sich vorstellen kann: Er nähert sich dem Verdächtigen an, gewinnt sein Vertrauen, sucht nach Beweisen. Was dabei niemand einkalkuliert hat, auch Robin nicht: dass Gefühle sich nicht einfach ausschalten lassen, nur weil man sie strategisch geplant hat.

Was mich von der ersten Seite an überrascht hat, war der Schreibstil. Colin Hadler schreibt mit einer Sogwirkung, die ich so nicht erwartet hatte. Kein unnötiges Aufblähen, kein Tempo um des Tempos willen, sondern ein Rhythmus, der sich ganz natürlich anfühlt. Ich bin durch die Seiten gelaufen, nicht gerannt, und trotzdem wollte ich nie aufhören.

Die Charaktere sind der eigentliche Kern. Robin und Kian sind keine Symbole oder Funktionen der Handlung, sie sind Menschen mit echten Widersprüchen. Robins innerer Konflikt zwischen dem, was er will, und dem, was er tun zu müssen glaubt, ist das Herzstück des Buches und es schlägt laut.

Was ich persönlich übersprungen habe: die expliziten Szenen. Das ist eine persönliche Präferenz, und ich sage das ausdrücklich, weil es dem Gesamterlebnis keinen Abbruch getan hat. Die Geschichte trägt sich auch ohne sie.

Mein einziger echter Kritikpunkt betrifft das Finale. Nach einem so sorgfältigen, geduldigen Aufbau wirkt der Schluss gehetzt. Die Auflösung passiert schnell, vielleicht zu schnell, und der emotionale Abschluss bekommt nicht den Raum, den er verdient hätte.

Für wen ist Firewatch das Richtige? Für alle, die Spannung wollen ohne auf echte Charaktertiefe verzichten zu müssen. Für Thriller-Einsteiger wie mich, aber auch für erfahrene Genre-Leser, die gute Handwerksarbeit zu schätzen wissen. Und für alle, die wissen wollen, ob Vertrauen und Betrug gleichzeitig existieren können, ohne dass einer der beiden Begriffe dabei lügt.

4 von 5 Sternen, und ich würde es sofort weiterempfehlen.

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Veröffentlicht am 01.03.2026

Der erste Band einer Reihe, und ich bin gespannt, wohin Bennett diese Welt führt.

The Tainted Cup
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Ich bin mit klaren Erwartungen in The Tainted Cup gegangen: Fantasykrimi, exzentrischer Ermittler-Archetyp, wahrscheinlich ein bisschen Sherlock-Energie. Was ich nicht erwartet hatte, war wie vollständig ...

Ich bin mit klaren Erwartungen in The Tainted Cup gegangen: Fantasykrimi, exzentrischer Ermittler-Archetyp, wahrscheinlich ein bisschen Sherlock-Energie. Was ich nicht erwartet hatte, war wie vollständig und eigenständig sich diese Welt anfühlt. Robert Jackson Bennett hat hier kein Fantasy-Kostüm über eine generische Krimistruktur geworfen, sondern wirklich beides miteinander verwoben, und das merkt man.

Der Roman spielt in einem Imperium, das mit seiner Grenze gegen riesige Meeresmonster, die Leviathane, kämpft, und deren Blut seltsame magische Veränderungen an Menschen bewirkt. Dinios Kol, unser Ich-Erzähler, ist so verändert worden, dass er ein perfektes Gedächtnis besitzt. Er ist der Assistent der Ermittlerin Ana Dolabra, einer Frau, die brillant, kompromisslos und gleichzeitig sozial unmöglich ist. Der Mord zu Beginn, ein Offizier, aus dem ein Baum wächst, ist genau das richtige Versprechen an den Leser: Es wird seltsam, aber mit Logik.

Was mich am meisten begeistert hat, ist die Charakterzeichnung. Ana und Din sind keine Typen, sondern Menschen. Ihre Dynamik hat Tiefe ohne in Klischees zu fallen, und die Dialoge zwischen beiden sind oft das Beste im ganzen Buch. Da ist echter Witz, echter Konflikt, und keine einzige Zeile die nur Exposition transportiert.

Mein einziger Kritikpunkt ist das Pacing. Es gibt Passagen, in denen der Ermittlungsfortschritt ins Stocken gerät, und die ruhigeren Momente fühlen sich gelegentlich nach Pause an statt nach bewusstem Atemholen. Das ist kein großes Problem, aber ich habe bemerkt, dass meine Aufmerksamkeit in diesen Phasen leicht wanderte.

Fazit: 4 von 5 Sternen für ein Buch, das frischen Wind ins Fantasy-Genre bringt und zwei Figuren mitbringt, denen man gerne bei der Arbeit zuschaut. Ich empfehle es besonders Menschen, die Krimis mögen, aber klassischer Fantasy müde sind, und umgekehrt: Fantasy-Lesern, die ein klares strukturelles Rückgrat in ihren Romanen schätzen. Der erste Band einer Reihe, und ich bin gespannt, wohin Bennett diese Welt führt.

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Veröffentlicht am 06.02.2026

Historischer Thriller mit starker Protagonistin – trotz einiger Schwächen ein solider Reihenauftakt

Stalking Jack the Ripper
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Kerri Maniscalcos "Stalking Jack the Ripper" hat mich überrascht – im Guten wie im Herausfordernden. Die Geschichte um Audrey Rose Wadsworth, die sich 1888 in London heimlich der Gerichtsmedizin widmet, ...

Kerri Maniscalcos "Stalking Jack the Ripper" hat mich überrascht – im Guten wie im Herausfordernden. Die Geschichte um Audrey Rose Wadsworth, die sich 1888 in London heimlich der Gerichtsmedizin widmet, während um sie herum Jack the Ripper sein Unwesen treibt, hat definitiv Potenzial.
Was mich sofort gepackt hat: Die Autorin wirft einen direkt ins düstere viktorianische London. Keine 20 Seiten Exposition, keine langatmige Einführung – man landet mitten im Geschehen, und das funktioniert. Audrey Rose ist genau die Art von Protagonistin, die ich mir in historischen Thrillern wünsche: eine junge Frau, die sich über gesellschaftliche Konventionen hinwegsetzt, nicht aus Rebellion, sondern aus echter Leidenschaft für die Wissenschaft. Ihre Arbeit im Labor ihres Onkels, das ständige Balancieren zwischen den Erwartungen ihres Vaters und ihrem eigenen Weg – das ist glaubwürdig inszeniert.
Die Slow Burn Romance mit Thomas Cresswell entwickelt sich organisch, ohne die eigentliche Handlung zu überschatten. Das schätze ich sehr, denn zu oft kippt historische Fiction in reine Romance, sobald ein attraktiver männlicher Charakter auftaucht. Hier bleibt der Thriller-Aspekt dominant.
Die Wendungen haben mich tatsächlich überrascht, besonders das Ende. Ohne zu spoilern: Ich habe nicht damit gerechnet, und das passiert mir bei meinem Lesepensum nicht mehr oft. Die Autorin versteht es, falsche Fährten zu legen.
Jetzt zu dem, was mich als Lektorin gestört hat: Das Hin und Her zwischen realen historischen Fakten zu den Whitechapel-Morden und frei erfundenen Elementen war teilweise holprig. Ich verstehe die kreative Freiheit, aber die Übergänge hätten geschmeidiger sein können. Manchmal fühlte es sich an, als würde die Geschichte nicht genau wissen, ob sie historisch akkurat oder komplett fiktional sein will. Diese Unentschlossenheit bremst den Lesefluss an einigen Stellen.
Die Charakterentwicklung von Audrey Rose ist stark, aber einige Nebencharaktere bleiben blass. Gerade bei einem Ensemble-Cast im viktorianischen Setting hätte ich mir mehr Tiefe gewünscht.
Trotz dieser Kritikpunkte: Der Reihenauftakt funktioniert. Die Atmosphäre stimmt, die Protagonistin trägt die Geschichte, und die Mischung aus Forensik, historischem Setting und Romance ist gelungen. Es ist kein perfektes Buch, aber eines, das Lust auf Band zwei macht. Für Fans historischer Thriller mit starken Frauenfiguren definitiv eine Leseempfehlung – mit der Erwartung, dass man über einige historische Freiheiten hinwegsehen sollte.

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Veröffentlicht am 04.02.2026

Wenn Erinnerung zur Lebenskunst wird

Sonnenaufgang Nr. 5
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Carsten Henns neuer Roman hat mich genau da abgeholt, wo ich ihn brauchte. "Sonnenaufgang Nr. 5" ist eines dieser Bücher, die sich nicht hektisch durch ihre Geschichte hetzen, sondern sich Zeit nehmen ...

Carsten Henns neuer Roman hat mich genau da abgeholt, wo ich ihn brauchte. "Sonnenaufgang Nr. 5" ist eines dieser Bücher, die sich nicht hektisch durch ihre Geschichte hetzen, sondern sich Zeit nehmen – manchmal vielleicht etwas zu viel Zeit, aber dazu später mehr.
Jonas ist 19, hat sein Germanistikstudium hingeschmissen und will als Ghostwriter durchstarten. Seine erste Klientin: Stella, eine exzentrische Filmdiva, die ihre Autobiografie schreiben lassen will. Aber nicht irgendeine Biografie – eine, in der alles perfekt gelaufen ist. Eine Lebensgeschichte ohne Brüche, ohne Fehler, ohne die schmerzhaften Stellen, die ein Leben erst echt machen.
Was mir an diesem Roman gefällt, ist die Art, wie Henn die beiden Hauptfiguren aufeinander zulaufen lässt. Jonas, der seiner Vergangenheit ausweicht, trifft auf Stella, die ihre Vergangenheit umschreiben will. Das ist handwerklich geschickt angelegt – zwei Menschen, die beide nicht ehrlich mit sich selbst sind, die aber gemeinsam lernen müssen, dass echtes Leben Ecken und Kanten braucht.
Die Charakterzeichnung ist Henns Stärke. Stella ist keine klischeehafte alte Dame, sondern eine Frau mit Widersprüchen, mit Lebenshunger, mit dieser speziellen Mischung aus Weisheit und Sturheit. Jonas wirkt authentisch in seiner Verlorenheit – ein junger Mann, der glaubt, anderen beim Erinnern helfen zu können, während er selbst vor seinen eigenen Erinnerungen wegrennt. Diese Ironie hat mir gefallen.
Thematisch berührt das Buch wichtige Fragen: Leben wir zweimal – einmal in der Wirklichkeit, einmal in der Erinnerung? Wie viel dürfen wir unsere Vergangenheit umdeuten, ohne uns selbst zu verlieren? Was macht ein erfülltes Leben aus? Henn geht diesen Fragen nach, ohne dabei philosophisch abzuheben. Das bleibt immer greifbar, nachvollziehbar, menschlich.
Allerdings – und hier komme ich zum kritischen Punkt – hätte die Geschichte an manchen Stellen strafferes Pacing vertragen können. Es gibt Passagen, die sich dehnen, die in die Breite gehen, wo ich mir als Lektorin gedacht habe: "Hier könnte man kürzen, ohne dass die emotionale Wirkung verloren geht." Nicht jeder Nebenstrang braucht so viel Raum, nicht jede Reflexion muss ausformuliert werden. Manchmal ist weniger mehr, gerade wenn es um große Lebensthemen geht.
Trotzdem: "Sonnenaufgang Nr. 5" ist ein warmherziger, kluger Roman, der zum Nachdenken anregt, ohne schwer zu sein. Er hat diese seltene Gabe, ernste Themen mit Leichtigkeit zu behandeln. Man schmunzelt, man überlegt, man fühlt mit den Figuren.
Die zentrale Botschaft – jeden Tag so zu leben, als wäre es der letzte, damit man ein unvergessliches Leben führt – klingt zunächst wie eine Kalenderweisheit. Aber Henn schafft es, dieser Idee durch seine Charaktere echte Tiefe zu geben. Es geht nicht um Instagram-taugliche Lebensfreude, sondern um die ehrliche Auseinandersetzung damit, was wirklich zählt.
Fazit: Ein Roman, der sich Zeit nimmt für seine Figuren und seine Themen. Manchmal etwas zu viel Zeit, aber mit Herz und Verstand erzählt. Für alle, die Geschichten über das Leben lieben und sich nicht daran stören, wenn die Handlung gelegentlich innehält, um tiefer zu graben.
4 von 5 Sternen

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Veröffentlicht am 04.02.2026

Über Familie, Trauma und die Dinge, die wir nicht erklären können

Der Fluch der Falodun Frauen
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Ich mag Autorinnen, die sich trauen, unschöne Dinge beim Namen zu nennen. Oyinkan Braithwaite gehört definitiv dazu. "Der Fluch der Falodun Frauen" hat mich mit seinem Biss gepackt – einer Direktheit beim ...

Ich mag Autorinnen, die sich trauen, unschöne Dinge beim Namen zu nennen. Oyinkan Braithwaite gehört definitiv dazu. "Der Fluch der Falodun Frauen" hat mich mit seinem Biss gepackt – einer Direktheit beim Erzählen, die ich in der deutschsprachigen Übersetzungslandschaft viel zu selten finde.

Die Geschichte dreht sich um Eniiyi, die am Tag der Beerdigung ihrer Tante Monife geboren wird. Die Familie ist überzeugt: Sie ist ihre Reinkarnation. Und damit auch Teil eines Generationenfluchs, der die Frauen der Familie Falodun systematisch ihre geliebten Männer verlieren lässt. Die Yorubapriesterin Mama G diagnostiziert den Fluch, aber ob Eniiyi ihm entkommen kann – das ist die zentrale Frage dieses Romans.

Was mich sofort fasziniert hat: Braithwaite romantisiert nichts. Weder die Familie, noch die Yoruba-Kultur, noch das Übernatürliche. Der Frauenhaushalt der Faloduns ist keine harmonische Schwesternschaft, sondern ein komplexes Geflecht aus Liebe, Erwartungen, Enttäuschungen und unausgesprochenen Verletzungen. Die Frauen stützen sich gegenseitig, aber sie verletzen sich auch. Sie teilen ein Schicksal, aber jede trägt es anders.

Ich finde diese Komplexität literarisch wertvoll. Zu oft lese ich Bücher, die Familie entweder komplett verteufeln oder idealisieren. Braithwaite tut beides nicht. Sie zeigt, wie generationales Trauma sich vererbt, wie toxische Dynamiken entstehen, wie Liebe und Schmerz nebeneinander existieren können. Das ist schonungslos ehrlich – und genau das macht ihre Stimme so besonders.

Die Yoruba-Kultur durchzieht die Geschichte authentisch. Mama G ist keine mystische Nebenfigur mit weisen Sprüchen, sondern eine reale Person mit eigenen Motiven und Fehlern. Das Übernatürliche wird nicht als literarische Metapher behandelt, die am Ende rational aufgelöst wird. Es ist Teil der Lebensrealität dieser Familie. Braithwaite lässt bewusst offen, was wirklich Fluch ist und was selbsterfüllende Prophezeiung, was Magie und was psychologisches Trauma. Diese Ambivalenz finde ich klug – sie verweigert uns die bequeme Erklärung.

Allerdings hatte ich beim Hören des Hörbuchs durchaus Schwierigkeiten. Die Geschichte springt zwischen verschiedenen Zeitebenen und wechselt zwischen zahlreichen Familienmitgliedern. Namen wie Eniiyi, Monife, Deborah, und die vielen Tanten und Cousinen sind beim Hören schwer auseinanderzuhalten, wenn man keinen visuellen Stammbaum vor sich hat. Ich musste mehrmals zurückspulen, um den Überblick zu behalten.

Das ist mein einziges echtes Manko: Die Erzählstruktur hätte klarer sein können. Ein Who's-Who zu Beginn oder deutlichere Zeitmarkierungen hätten geholfen, besonders im Audioformat. Der Namensreichtum ist kulturell authentisch und ich will nicht, dass Bücher ihre Authentizität aufgeben – aber gerade bei komplexen Personenkonstellationen braucht es strukturelle Hilfen.

Trotzdem hat mich Braithwaites Sprache getragen. Sie schreibt lakonisch, oft dunkel komisch, mit einer Leichtigkeit, die täuscht. Sie erwähnt fast beiläufig die dunkelsten Dinge, findet Töne zwischen Sarkasmus und echtem Schmerz. Diese hypnotische Qualität ihres Erzählens hat mich über die strukturellen Stolpersteine hinweggetragen.

Aus meiner Perspektive als Autorin: Die Balance zwischen magischem Realismus und psychologischem Realismus ist technisch schwierig. Zu viel Übernatürliches, und die Geschichte verliert ihre emotionale Glaubwürdigkeit. Zu viel Rationalität, und der magische Realismus wird zur bloßen Metapher. Braithwaite navigiert diese Linie sicher. Sie gibt uns keine Antworten, aber sie stellt die richtigen Fragen.

Aus meiner Perspektive als Lektorin: Ich sehe die strukturellen Schwächen – die Zeitsprünge, die vielen Namen, die manchmal verwirrende Chronologie. Aber ich sehe auch, dass Braithwaites Stimme stark genug ist, um darüber hinwegzutragen. Manchmal ist eine einzigartige, kompromisslose Stimme wichtiger als perfekte Struktur. Hier ist das der Fall.

"Der Fluch der Falodun Frauen" ist kein gemütlicher Roman. Er fordert Aufmerksamkeit, bietet keine einfachen Antworten, zeigt Familie in all ihrer komplizierten, verletzenden, liebevollen Realität. Aber genau deswegen lohnt er sich – für alle, die Literatur mögen, die herausfordert statt zu trösten.

4 von 5 Sternen – weil die Zeitsprünge und Namen beim Hören manchmal zu viel waren, aber weil Braithwaites Biss und ihre ehrliche Art zu erzählen absolut überzeugen.

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