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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 06.02.2026

Buch-Snack

Das Signal
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Kennt ihr diese Bücher, die man in einer Sitzung einfach so wegsnackt und sich dann wundert, wo die Zeit geblieben ist? So ein Buch ist das- super kurzweilig, unterschwellig aufgeladen vor Anspannung und ...

Kennt ihr diese Bücher, die man in einer Sitzung einfach so wegsnackt und sich dann wundert, wo die Zeit geblieben ist? So ein Buch ist das- super kurzweilig, unterschwellig aufgeladen vor Anspannung und düsteren Vorahnungen und so ein kleines bisschen voyeuristisch. Das macht das Buch zu einem echten Pageturner.

Adams Verhalten ist halt quasi von Beginn an super auffällig und suspekt. Also sorry, aber auffälliger ging echt nicht oder? Kein Wunder, dass Viola da super schnell misstrauisch wird. Und das zurecht. Fand diesen Typen einfach bodenlos dreist und ekelhaft. Richtig unsympathisch. Loved to hate him.

Ich finds so amüsant, wie Viola alle ausspitzelt und hab die ganze Zeit mitgefiebert, was sie wohl aufdeckt und wer Dreck am Stecken hat. Die Richtung, die die Handlung nimmt, ist absolut spektakulär. Sind wir mal ehrlich, die Themen sind nicht neu und es ist nicht Poznaskis tiefgründigstes Werk- aber man macht das Spaß. Es ist eine wilde Fahrt durch menschliche Abgründe.

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Veröffentlicht am 06.02.2026

Absolut cool

A Lesson in Murder
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Wie klärt man einen Mord auf, wenn man selbst Verdächtige Nummer 1 ist? Astoria bewältigt dies mit Bravour,bekommt aber auch grandiose Hilde vom Einsatzteam Trauerweide. Selten einen Jugendthriller gelesen, ...

Wie klärt man einen Mord auf, wenn man selbst Verdächtige Nummer 1 ist? Astoria bewältigt dies mit Bravour,bekommt aber auch grandiose Hilde vom Einsatzteam Trauerweide. Selten einen Jugendthriller gelesen, der derartig packend war. Gibt mir total Karen McManus Vibes.

Wie cool ist bitte dieses elitäre Schulsetting gewählt, dass sich an den Sherlock Holmes Figuren orientiert?! Allein das fand ich schon genial und hätte gerne noch mehr vom allgemeinen Schulalltag und den Unterrichtsfächern gelesen.

Aber allein dieses Dreiergespann war schon absolut göttlich und ich mochte die kleinen Sticheleien, Rivalitäten und Eigenheiten der Charaktere. Die sich entwickelnden Freundschaften fand ich auch ihre nerdige Art sehr hinreißend. Macht einfach Spaß diese Geschichte zu verfolgen.

Die Probleme und Steine im Weg der Ermittlungen fand ich vielleicht teilweise etwas überzogen, es passt aber zur Geschichte und dem elitären Setting. Das Ende war wendungsreich und zumindest für mich super unerwartet.

Fands super, hat Spaß gemacht.

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Veröffentlicht am 02.02.2026

Wieder sehr abenteuerlich und ein bisschen schräg

Irida 2. Irida und das Rätsel der Ruine
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Ich bin irgendwie dieses Mal nicht so richtig in einen guten Lesefluss reingekommen. Kann aber auch nicht genau festmachen, woran es lag. Der Erzählstil ist genau wie im ersten Band sehr temporeich mit ...

Ich bin irgendwie dieses Mal nicht so richtig in einen guten Lesefluss reingekommen. Kann aber auch nicht genau festmachen, woran es lag. Der Erzählstil ist genau wie im ersten Band sehr temporeich mit vielen schnellen Perspektivwechseln.

Die Geschichte setzt dort an wo das erste Buch endete. Durch die vielen Handlungsstränge und Geschichtenteile ist es manchmal etwas unübersichtlich und ich wäre manchmal gerne länger an Stück in einer Storyline verblieben. Es hat zwar geholfen, dass die Figuren anfangs nochmal zusammengefasst wurden, bin trotzdem zwischendurch mal raus gewesen.

Die Geschichte ist wieder super abenteuerlich, voller übernatürlicher Wesen und alter Geheimnisse.
Ich fand vor allem die Storyline rund um die Teufel des Klosterbergs richtig spannend. Und die norwegischen Märchen ist einfach auch ein supernetter Gimmick, auch wenn sie so ein bisschen den Lesefluss stören.

Die Storyline rund um die entführten Kinder wars dagegen eher nicht so für mich. Einfach auch, weil ich da die Lösung zum Ende auch irgendwie nicht so ganz stimmig und glaubwürdig finde. Aber ok, kannst halt Main Characters wie Irida auch nicht aus der Handlung kegeln, weil jemand anders eigentlich ihren Platz einnehmen müsste. Trotzdem war das so ein bisschen ernüchternd.

Das neue Rätsel, was hier schon angeteasert wird, hört sich dagegen wieder ganz cool an.

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Veröffentlicht am 02.02.2026

Trope minimal unangenehm, sonst sehr cute

Wild Card
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Ich liebe ja die Reihe und hab ich mich schon richtig auf das Buch über Bash gefreut um die Daddy-Bowling-Runde komplett zu machen. Vor allem das erste Zusammentreffen mit Gwen war einfach so toll und ...

Ich liebe ja die Reihe und hab ich mich schon richtig auf das Buch über Bash gefreut um die Daddy-Bowling-Runde komplett zu machen. Vor allem das erste Zusammentreffen mit Gwen war einfach so toll und besonders. Halt so ein richtiges Meet-Cute, wie das Buch auch angeteasert wurde. Aber dann wurden die Umstände minimal unangenehm. Bin ehrlich, da hats mich schon ein bisschen gecringed. Und dass Gwen was mit Bashs Sohn hatte- schwierige Kiste, auch wenn sie das zu dem Zeitpunkt nicht wusste. Das ist ja null meins und wär ein No Go für mich.

Auch dass beide Protagonisten super lange nicht mal wie zwei vernünftige Erwachsene miteinander reden, sondern wie zwei rohe Eier umeinander herumschleichen, hat mich ja ein bisschen zur Weißglut getrieben. Meine Lieblingsfigur in diesem Buch ist eindeutig Clyde. Mein Highlight ist, wie er und Gwen Bash aufziehen. Einfach herzig und sehr amüsant.

Ich fands fast ein bisschen schade, dass Bashs Kinderwunsch erst so zentral in den Raum gestellt wird, dann aber weder eine Konfrontation mit der Mutter seines Sohnes, noch der Aufbau einer echten Beziehung zu diesem stattfindet. Das hat sich in meinen Augen ein bisschen widersprochen. Das Ende gibt da zwar einen Ausblick, aber ich hätte mir da mehr Substanz und Tiefe gewünscht, wenn das Thema schon aufgebracht wird.

Das Ende ist ja nochmal ziemlich dramatisch. Das hätte es für mich gar nicht gebraucht. Trotzdem ist das Buch insgesamt ne runde Sache für seichte Lesestunden und ich fands einfach wieder schön, wie eine kleine Flucht vom Alltag.

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Veröffentlicht am 28.01.2026

Not bad

Die Housesitterin – Ein Traum von einem Job. Oder?
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Bin positiv überrascht und habe das Gefühl so langsam hat die Autorin den Bogen raus und ihre Bücher werden von Mal zu Mal besser. Hatte zwischenzeitlich Angst wir bekommen hier einen Fiebertraum à la ...

Bin positiv überrascht und habe das Gefühl so langsam hat die Autorin den Bogen raus und ihre Bücher werden von Mal zu Mal besser. Hatte zwischenzeitlich Angst wir bekommen hier einen Fiebertraum à la Housemaid-Reihe einer anderen bekannten Autorin, aber die Plottwists kommen nicht ganz so haarsträubend daher. Finds gut, kann man machen.

Das Spannungslevel ist eher im unteren Level angesiedelt. Es ist schon eine Art Mörder-Mystery-Thriller, bei dem man nicht so genau weiß, wer jetzt eigentlich „die Bösen“ sind. Da sich alle irgendwie seltsam verhalten und man ja auch von Beginn an weiß, dass irgendwer sterben wird, ist klar dass es eine unterschwellige Grundspannung gibt. Aber erst zum Schluss kommt da wirklich Tempokriminelle Genialität auf.

Der Fall ist ganz solide aufgebaut, kann man nicht meckern. Klar gibts so ein paar Schwachstellen im Fall, aber das tut dem großen Ganzen keinen Abriss.
Die Charaktere sind wieder durchweg unsympathisch und eher zweidimensional, die Geschichte ist also vor allem Handlungsgetrieben.

Fand das Buch aber sehr kurzweilig und hab mich gut unterhalten gefühlt.

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