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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 06.10.2020

Regt zum Nachdenken an

A. S. Tory und der letzte Sommer am Meer
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Sid und Chiara werden von Mr. Tory erneut auf eine Reise geschickt. Dieses Mal geht es nach London und Südengland. Sie versuchen einem Flüchtling zu helfen und suchen vor allem eins: die Freiheit und ihre ...

Sid und Chiara werden von Mr. Tory erneut auf eine Reise geschickt. Dieses Mal geht es nach London und Südengland. Sie versuchen einem Flüchtling zu helfen und suchen vor allem eins: die Freiheit und ihre Bedeutung.
Dieser Roadtrip-Roman nimmt den Leser mit auf eine abenteuerliche Reise. Sid und Chiara treffen die verschiedensten Menschen. Darunter auch Chan, den Sid bei seiner ersten Reise nach England kennengelernt hat. Chan steht Chiara mit waghalsigen Aktionen in nichts nach und so kommt es zu einigen heiklen Situationen.
Die beiden Protagonisten sind sehr offen und tolerant. Sie sind ein Vorbild für Jugendliche, weil sie sich eine eigene Meinung bilden und nicht auf Vorurteile zurückgreifen.
Das Thema Freiheit wird aus verschiedenen Sichten diskutiert und zieht sich durch den kompletten Roman.
Zwischen die Kapitel sind oft Zeitungsartikel oder Tagebucheinträge eingeschoben, die die Sicht von Nebenprotagonisten verdeutlichen.
Die Handlungsorte sind detailliert beschrieben und geben dem Leser das Gefühl selbst im Urlaub zu sein.
Insgesamt ein wundervoller Jugendroman, der zum Nachdenken anregt.

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Veröffentlicht am 14.06.2020

Island-Feeling und gleichzeitig spannend

Der Sommer der Islandtöchter
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Die Handlung besteht aus zwei ineinander verflochtenen Handlungssträngen, die trotz des zeitlichen Unterschieds, viele Parallelen besitzen:

2018: Hannah verbringt ein freies Jahr mit ihrem Sohn in Island. ...

Die Handlung besteht aus zwei ineinander verflochtenen Handlungssträngen, die trotz des zeitlichen Unterschieds, viele Parallelen besitzen:

2018: Hannah verbringt ein freies Jahr mit ihrem Sohn in Island. Sie versucht vor ihrem alten Leben zu fliehen und alles hinter sich zu lassen.

1978: Monika fährt für den Sommer vor ihrer Hochzeit mit ihren Eltern zu Bekannten. Eigentlich wäre alles perfekt, wenn nicht ein junger Isländer sie so durcheinander bringen würde.

Da ich ein großer Island-Fan bin, hat mich das Buch direkt angesprochen. Als Hannah nach Island kommt und ihr die ersten kulturellen Unterschiede bewusst werden, hat mich das an meinen Island-Urlaub erinnert.

Die tollen Landschaftsbeschreibungen lösen Fernweh aus und schon nach kurzer Zeit fühlt man sich in Island richtig heimisch. Zwischendurch fließen isländische Sätze ein. Das hat mir besonders gut gefallen.

Beide Frauen befinden sich in unterschiedlichen Situationen. Doch sie haben einiges gemeinsam. Sie suchen beide ihr Glück und finden in Island vor allem eins: Freiheit.

Manchmal ist es schwierig die Handlungsstränge auseinander zu halten, da sich diese sehr ähneln.

Hannah schafft es dort, ihre Vergangenheit zu verarbeiten und wieder glücklich zu werden. Man kann diesen Prozess gut miterleben und sich mit ihr identifizieren.

Monika ist rebellisch und kann sich trotzdem nicht gegen ihre Eltern durchsetzen. Man fiebert mit ihr mit und hofft, dass ihre Eltern irgendwann ihre Träume verstehen.

Leider wird in der Handlung der Prolog nicht noch einmal aufgegriffen.

Zusammenfassend eine spannende Handlung, die einen direkt nach Island entführt.

Ich kann das Buch, unabhängig vom Genre jedem Island-Fan empfehlen.

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Veröffentlicht am 11.05.2020

Endlich etwas Neues aus der Mythos Academy-Welt!

Bitterfrost
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Mit der „Mythos Academy Colorado“ geht die Geschichte endlich weiter. Im Mittelpunkt dieser Reihe steht Rory Forseti, die man bereits aus der „Mythos Academy“-Reihe kennt. Die Geschichte schließt zeitlich ...

Mit der „Mythos Academy Colorado“ geht die Geschichte endlich weiter. Im Mittelpunkt dieser Reihe steht Rory Forseti, die man bereits aus der „Mythos Academy“-Reihe kennt. Die Geschichte schließt zeitlich an die der ersten Reihe an. Auch im neuen Schuljahr geht es turbulent weiter: neue Schüler, ein sprechendes Schwert und Schnitter, die magische Artefakte stehlen und die Weltherrschaft übernehmen wollen. Für die junge Spartanerin ist klar, sie ist zum kämpfen geboren und wird alles tun, um die Schnitter zu bekämpfen.

Als ich das Buch angefangen habe, war es für mich wie nach Hause kommen. Die Welt ist sehr vertraut und man trifft bekannte Charaktere.
Die Protagonistin Rory ist sehr sympathisch. Sie kämpft mit ganz normalen Problemen, wie Ausgrenzung und Selbstzweifeln und trägt gleichzeitig entscheidend zum Kampf gegen die Schnitter bei.

Bei den Nebencharakteren weiß man lange nicht, wem man wirklich vertrauen kann. Das macht das ganze spannend.
Mich persönlich hat die Handlung teilweise zu sehr an die erste Reihe erinnert. Ich hatte ein paar Déjà-vu-Momente, zum Beispiel als Schnitter versuchen in einem Museum Artefakte zu stehlen oder der Schulballs nicht wie geplant abläuft.
Dies ist jedoch mein einziger Kritikpunkt.

Fazit:
Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Ich fühle mich in der Welt total wohl und es kommen immer neue Details, zum Beispiel mit verschiedenen Artefakten, dazu.
Ich empfehle das Buch jedem Fantasy-Fan. Für die Chronologie sollte man zuerst die Mythos Academy Reihe lesen.

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Veröffentlicht am 11.05.2020

Spannender Abschluss der Dilogie

Das Herz der Quelle (2). Sternenfinsternis
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Adara und Seth führen grausame Aufträge für den Rat aus, während sie eigentlich nur das Ziel verfolgen diesen zu stürzen. Dafür versucht Seth in den inneren Kreis des Rates zu kommen, um ihn von innen ...

Adara und Seth führen grausame Aufträge für den Rat aus, während sie eigentlich nur das Ziel verfolgen diesen zu stürzen. Dafür versucht Seth in den inneren Kreis des Rates zu kommen, um ihn von innen heraus zu zerstören. Doch die beiden sind nicht die einzigen, die eine Rebellion anstreben. Außerdem müssen sie immer wieder überdenken, ob der Weg, den sie einschlagen nicht nur zum Ziel führt, sondern auch moralisch vertretbar ist.

Mir hat „Sternenfinsternis“ gut gefallen. Das Buch ist abwechselnd aus der Sicht von Adara und Seth geschrieben. Adara, die man schon gut aus dem ersten Teil kennt, bleibt ihrem Charakter treu. Sie setzt alles daran, ohne Opfer ihren Plan umzusetzen. Seth ist sehr geheimnisvoll und man erfährt erst nach und nach seine Beweggründe. Er kämpft für ein übergeordnetes Ziel, für dessen Erreichen er auch Kollateralschäden in Kauf nimmt.

Die Geschichte war spannend, hat aber keine wirklich überraschenden Wendungen. Entlang eines roten Fadens steuert die Handlung kontinuierlich auf den Höhepunkt zu: Gelingt die Rebellion oder war alles umsonst? Ab diesem Zeitpunkt ist es einfach unmöglich das Buch aus der Hand zu legen.

Mir haben die Welt und die Hintergründe der Magie wieder sehr gut gefallen. Es gab neue Traditionen und alte Geschichten zu entdecken.
Schockiert hat mich, wie viel Macht der innere Kreis bekommt. Eigentlich darf er nicht über die anderen Mitglieder des Rates hinweg entscheiden, doch mit den Ausreden „Notfall“ und „dringlich“ übergeht er diese einfach.

Das Cover passt zum 1. Band und zur Geschichte. Das Glitzern verbinde ich mit der Magie. Dass die beiden Personen diesmal abgewandt voneinander stehen, aber gleichzeitig miteinander verschmelzen, interpretiere ich mit den Erfahrungen die Adara und Seth beim Zaubern machen. Sie fühlen sich so, als würden sie zu einer Person verschmelzen.

Zusammenfassend bin ich begeistert von der Dilogie und kann sie fantasybegeisterten Leserinnen und Lesern empfehlen. Der erste Band war noch ein bisschen besser. Der zweite rundet die Geschichte schön ab.

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Veröffentlicht am 07.02.2026

Für Fans von Fake Dating und Sportsromances

One Date to Gold
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Die Olympischen Spiele sind Amies Chance zu zeigen, dass sie trotz ihrer Vergangenheit eine herausragende Snowboarderin ist. Doch dann fängt die Presse an, großes Interesse an ihr zu zeigen und einzig ...

Die Olympischen Spiele sind Amies Chance zu zeigen, dass sie trotz ihrer Vergangenheit eine herausragende Snowboarderin ist. Doch dann fängt die Presse an, großes Interesse an ihr zu zeigen und einzig eine Fake-Beziehung mit Hunter, dem Kapitän des US-Eishockeyteams, kann sie schützen. Denn im Tausch gegen ein familienfreundliches Image, das der Sponsor unbedingt von Hunter sehen will, bekommt sie Hilfe von seinem Presseteam.
Zwischen dem eigenen Erwartungsdruck an ihre sportliche Leistung und ihren Selbstzweifeln versucht Amie ihren eigenen Weg bei Olympia zu gehen. Hunter, der verzweifelt versucht als Kapitän seiner Rolle gerecht zu werden hilft ihr dabei, wieder an sich selbst zu glauben und nicht auf die Meinung anderer zu hören. Die Dynamik zwischen den beiden hat mich sehr gut unterhalten. Es gibt viele Dialoge und Schlagabtausche. Dabei nähern sich die beiden nach und nach an.
Das Setting in Italien bei den Winterspielen 2026 ist detailreich umgesetzt und perfekt in die Handlung eingewoben. Das hat mir genau wie die Einblicke in die Sportarten Snowboarden und Eishockey sehr gefallen. Leider gibt es an der einen oder anderen Stelle kleine Logikfehler, die haben aber zum Glück meistens keinen Einfluss auf die Handlung.
Das Buch behandelt ernstere Themen, ist aber größtenteils locker und leicht. Mich hat diese Atmosphäre gut unterhalten. Besonders gelungen finde ich die Umsetzung des Fake Dating-Tropes, denn es gibt keinen durch fehlende Kommunikation herbeigeführten 3rd-Act-Breakup!
Alle die Fake Dating und Sportsromances mögen, sollten sich dieses Buch genauer anschauen!

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