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Veröffentlicht am 07.12.2017

NMDA-Rezeptor Enzephalitis

Feuer im Kopf
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Hut ab, Susannah Cahalan beschreibt ihre Krankheitsgeschichte in einem tollen Schreibstil und einer Offenheit, die kaum Grenzen kennt.

Ihre Krankheit, die ihr Leben vollständig zerstören könnte, überfällt ...

Hut ab, Susannah Cahalan beschreibt ihre Krankheitsgeschichte in einem tollen Schreibstil und einer Offenheit, die kaum Grenzen kennt.

Ihre Krankheit, die ihr Leben vollständig zerstören könnte, überfällt Susannah nahezu über Nacht. In ihrem Roman beschreibt sie, wie sie langsam den Weg zurück in ihr Leben fand, beschreibt aber auch, dass sie nie wieder so sein kann, wie "vor" der Krankheit.

Mich hat das Buch sehr fasziniert, das Thema der Autoimmunerkrankungen ist so weitläufig und noch lange nicht hundertprozentig erforscht.
Ein Bericht aus erster Hand zeigt, wie hilflos sich Patienten mit einer solchen Erkrankung fühlen und wie wenig ihnen noch immer geholfen werden kann..
Susannahs Schicksal ging mir sehr nahe und ich bin sehr froh, dass die Krankheit bei ihr überwunden zu sein scheint!
Ich empfehle das Buch jedem, der sich mit Autoimmunerkrankungen und neurologischen Ausfällen beschäftigen möchte und einen Bericht aus erster Hand lesen möchte!

Veröffentlicht am 09.02.2026

Ein Funke

Kingdom of crystal Hearts
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„Doch es war nicht Magie, die sie aufgehalten hatte. Es war die Hand ihres Sohnes, die ihre mit unnachgiebigem Griff umschloss.“

„Kingdom of Crystal Hearts“ ist ein Romantasy-Roman von Sina Brings. Er ...

„Doch es war nicht Magie, die sie aufgehalten hatte. Es war die Hand ihres Sohnes, die ihre mit unnachgiebigem Griff umschloss.“

„Kingdom of Crystal Hearts“ ist ein Romantasy-Roman von Sina Brings. Er erschien im Januar 2026 im Piper Verlag und ist ein Einzelband.

In Brillant regieren diejenigen, die Magie beherrschen können. Alle anderen gelten als minderwertig und werden ausgebeutet. Unter ihnen auch Elodie, die sich seit dem Tod ihrer Eltern und dem Verschwinden ihrer Schwester einer Rebellengruppe angeschlossen hat. Das Regime muss gestürzt, die Welt verändert werden. Durch einen Zufall gerät sie mitten hinein in einen komplizierten Plan und direkt an die Seite der Königin und deren Sohn, die für alles verantwortlich sind. Nun obliegt es Elodie, für das gemeine Volk zu kämpfen und die Revolution einzuleiten.
Elodie ist fest entschlossen, für ihre Sache einzustehen, doch Mord ist noch einmal etwas ganz anderes. Dennoch muss sie es versuchen, wenn sich etwas ändern soll. Sie ist eine mutige und willensstarke junge Frau, gleichzeitig hat sie ein recht loses Mundwerk und immer wieder mangelt es ihr an Kontrolle über ihre Gefühle. So bringt sie sich häufig in brenzlige Situationen und ihre Tarnung gerät immer mehr in Gefahr.
Ich mochte sie als Figur sehr gerne, obwohl sie an manchen Stellen doch recht naiv und unkontrolliert wirkte. Gleichzeitig macht sie genau das aber sympathisch, denn fehlerfrei ist nun mal niemand. Außerdem wird durch ihr Verhalten deutlich, dass sie die Aufgabe nur zufällig erlangt hat und eigentlich noch nicht dafür bereit ist.
Während ihrer Mission gerät sie immer weiter in den Strudel der Macht und ein Netz aus Intrigen. Gleichzeitig lernt sie die Herrscherfamilie sowie weitere Adelige besser kennen und bemerkt, dass nicht jeder auf die untere Schicht hinabblickt. Auch der Prinz scheint ganz anders zu sein, als man es ihr einreden wollte. Ihre Glaubenssätze, die ihr so lange beigebracht wurden, werden grundlegend ins Wanken gebracht.
Zwischen Elodie und dem Prinzen knistert es von der ersten Sekunde an und obwohl er stumm ist, zieht er sie mit seinen Blicken magisch an. Als Figur war er für mich sehr einzigartig, denn durch seine Stummheit ist er auf andere Art präsent und dadurch interessant. Auch die Nebenfiguren sind gut charakterisiert und dargestellt.
Die Handlung ist dabei spannend und mitreißend, wobei die Liebesgeschichte sich sehr langsam entwickelt und eigentlich erst in der zweiten Romanhälfte wirklich relevant wird. Tatsächlich finde ich sogar, dass sie für die Geschichte in dieser Form gar nicht notwendig gewesen wäre. Die ohnehin vorhandenen Konflikte um Macht, Geld und Status wären für mich absolut ausreichend gewesen, die Gefühle zwischen Elodie und Rafe verschieben den Handlungsschwerpunkt dann aber mehr oder weniger vollständig. Massiv überrascht hat mich dann eine recht delikate Szene, die meiner Meinung nach nicht zum restlichen Teil passt und irgendwie deplatziert wirkt.
Außerdem sind mir im Roman ein paar kleinere Logikfehler aufgefallen, welche mich im Lesefluss gestört haben.

Nichtsdestotrotz war der Roman aber insgesamt gut lesbar, spannend und für mich unvorhersehbar. Es gab einige unerwartete Plottwists, der Gesamtkonflikt war gut dargestellt und die Entwicklung der Hauptfiguren authentisch.
Insgesamt gibt es von mir daher 4 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 19.04.2025

Kribbeln

Sturmjahre
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„Er hatte es seit Jahren nicht lange an einem Ort ausgehalten und Foxgirth stellte, was das anging, keine Ausnahme dar. Jetzt erst recht nicht mehr.“

„Ein Traum von morgen“ ist der fünfte und letzte Band ...

„Er hatte es seit Jahren nicht lange an einem Ort ausgehalten und Foxgirth stellte, was das anging, keine Ausnahme dar. Jetzt erst recht nicht mehr.“

„Ein Traum von morgen“ ist der fünfte und letzte Band der Sturmjahre-Reihe von Lia Scott. Er erschien im Februar 2025 im FISCHER Taschenbuchverlag und ist grundsätzlich unabhängig lesbar. Schöner ist es aber, wenn man die vorherigen Bände kennt.

Kann man traurig sein, wenn der letzte Band einer Buchreihe erscheint? Ich sage ganz klar, ja! Die Reihe um die Familie Dennon hat mich von Anfang an begeistert, sodass ich mich jetzt tatsächlich gar nicht richtig freuen konnte. Schließlich hieß es jetzt: Eine letzte Rückkehr nach Foxgirth, der verlorene Sohn kehrt zurück. Als letzter der Dennon Söhne kommt Ian aus dem Krieg zurück, allerdings ist der Krieg mittlerweile über fünf Jahre vorbei. Was hat er so lange gemacht? Warum ist er nicht eher zurückgekommen? Diese Frage beschäftigte seine Familie bereits in den vorherigen Bänden, denn Kontakt gab es bislang nur zwischen Killian und Ian.
Entsprechend gespalten ist die anfängliche Stimmung, doch wie wir es von der Familie kennen, versuchen schließlich alle, Ian zu unterstützen und ihm ein neues Leben zu ermöglichen.
Schnell hatte ich mich wieder in die Romanreihe eingefunden und habe gebannt verfolgt, wie Ians Weg aussieht. Er trifft in Foxgirth auf Maisie, die Tochter des Mannes, der vermutlich den Vater der ältesten Dennon-Kinder umgebracht hat. Eine entsprechende Feindschaft besteht zwischen den Familien und als Ian und Maisie sich aneinander annähern, steht dies natürlich zwischen ihnen. Als einziger Konflikt, wäre er wahrscheinlich lösbar, doch es prasseln noch deutlich mehr Probleme auf Ian und Maisie ein, sodass eine Zukunft für die beiden unerreichbar scheint.
Ich habe mit den beiden mitgefühlt und gerade mit Maisie gelitten. Sie und ihre Familie ist in den vorherigen Bänden schon öfter aufgetaucht und ich habe mich sehr gefreut, sie nun besser kennenzulernen. Sie hat es mit ihrer Familie nicht leicht, muss einen Großteil der Hausarbeit stemmen und gleichzeitig ihre eigenen Wünsche durchsetzen. Das, was ihr Spaß macht, wird von der Familie nicht immer gutgeheißen - schließlich ist sie eine Frau und sollte nicht angeln oder nachts Schafdieben auflauern…
Neben der Haupthandlung bindet die Autorin erneut geschickt den aktuellen Zeitgeist in die Handlung ein. Sie beschriebt die Lage der Menschen und schafft eine authentische Atmosphäre. Sie greift zeitgemäße Themen wie Kriegstraumata und die Lebenssituation der Menschen aber auch Familienfehden und die Suche nach dem persönlichen Glück auf. Gleichzeitig thematisiert sie erneut die Rolle der Frau.
Mir hat der Roman erneut sehr gefallen. Der Schreibstil ist locker und leicht, sodass man nur so durch die Seiten fliegt. Alle Mitglieder der Dennon-Familie tauchen noch einmal auf, was diesen finalen Band abrundet. Gleichzeitig werden zwei Familienrätsel, die in der Buchreihe immer wieder auftauchen, endlich gelöst und aufgeklärt.
Insgesamt ist „Ein Traum von morgen“ damit ein würdiger Abschlussband, der alle offenen Fäden verknüpft und die Geschichte abschließt. Hierzu trägt auch der Ausblick am Ende bei, der verrät, wie es mit den Familienmitgliedern zukünftig weiter oder zu Ende geht. Gleichzeitig finde ich, dass Ian als Person in diesem letzten Band eine weniger starke Rolle bekommt, als seine Geschwister zuvor. Der Fokus der Handlung lag nicht unbedingt auf ihm, sondern auf dem Abschluss der Buchreihe. Natürlich bekommt er seinen Platz, aber für mich blieb er als Person leider ein wenig blass.

Mein Fazit: Ich empfinde den letzten Band der Buchreihe als eine gelungene letzte Reise nach Foxgirth. Offene Fragen der gesamten Handlung werden gelöst und einige unerwartete Wendungen überraschen den Leser. Die Familie Dennon bekommt einen würdigen Abschluss. Ich bin sehr traurig, dass es keine weitere Geschichte geben wird und beende die Sturmjahre-Reihe daher mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung für die Buchreihe und für diesen letzten Band 4 von 5 Sterne. Ich ziehe einen ab, weil ich mir von Ians Geschichte ein wenig mehr erhofft hatte und ich finde, dass er als Person in diesem letzten Band, in dem so viel passiert, ein wenig untergegangen ist.

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Veröffentlicht am 04.03.2025

Abenteuer

3 Streuner und der sprechende Berg
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„Dann weißt du sicherlich, dass FEHLER eigentlich HELFER sind. Nur mit vertauschten Buchstaben.“

„3 Streuner wittern das Abenteuer“ ist ein Kinderbuch ab 8 Jahren von Anja Fröhlich mit Illustrationen ...

„Dann weißt du sicherlich, dass FEHLER eigentlich HELFER sind. Nur mit vertauschten Buchstaben.“

„3 Streuner wittern das Abenteuer“ ist ein Kinderbuch ab 8 Jahren von Anja Fröhlich mit Illustrationen von Pe Grigo und Band 1 der Buchreihe um die 3 Streuner. Es erschien im März 2025 im Ravensburger Verlag.

Big Ben, King Kerl und Flirty sind wehrsame und mutige Streuner. Sie leben in Spanien und nur durch einen ganz unglücklichen Zufall passiert es, dass sie im Tierheim landen und sich plötzlich im Flugzeug mit einer deutschen Familie wiederfinden.
Die drei Hunde halten zusammen, wie Freunde dies eben tun. Dabei haben sie aber auch immer mal wieder kleinere Auseinandersetzungen - so auch in ihrer neuen Familie. Eigentlich ist es dort nämlich ganz nett, doch zugeben will das eigentlich keiner von ihnen so genau. Es würde ja für Verweichlichung und Schwäche stehen. Gemeinsam erkunden sie nun aber die neue Welt und entdecken dabei sogar Außerirdische…

Die Geschichte ist aus der Sicht von King Kerl geschrieben, wodurch die Erlebnisse in kindgerechter Sprache dargestellt werden. Die Geschichte liest sich leicht und locker, Themen wie Freundschaft und Familie werden dargestellt und durch den entstehenden Hauptkonflikt gut in die Geschichte eingearbeitet.
Natürlich gibt es ein Happy End und eine „Moral von der Geschicht“, welche aus meiner Sicht gut verpackt und verständlich ist.
Letztlich wird durch die Geschichte der drei Streuner klar, dass Freunde einander beistehen müssen, Gefühle und Schwächen erlaubt sind und auch, dass Fehler einem im Leben helfen können. FEHLER sind nämlich HELFER - schon gewusst? Gleichzeitig werden aber auch wichtige Aspekte zum Thema Straßenhunde und Tierheimen kindgerecht vermittelt und dargestellt.
Natürlich sind die Gedanken des Hundes dabei auf eine gewisse Art vermenschlicht, dies ist aber absolut passend zur Geschichte.
An vielen Stellen gibt es außerdem Grund zum lachen und die liebevoll gestalteten Illustrationen runden die Geschichte ab.
Gefallen hat mir auch sehr, dass das Elternteil, welches hauptsächlich für den Haushalt, das Kind Joy und die Tiere da ist, nicht typisch die Mutter, sondern der Vater Sebastian ist. Ich finde es super wichtig, dass auch Geschichten jenseits vom üblichen Rollenbild erzählt werden!

Ein Kritikpunkt von meiner Seite ist allerdings der angerissene Umgang von Hundehaltern mit ihren Hunden. So wird an mehreren Stellen beschrieben, dass der „Hundetherapeut“ Sebastian Zischlaute einsetzt, um die Hunde zu erziehen. Dies ist aus meiner Sicht kein freundlicher und fairer Umgang mit Hunden. Zischlaute sind von Natur aus etwas bedrohliches für Hunde und sollten daher nicht eingesetzt werden. Dass solches Wissen indirekt in einem Kinderbuch vermittelt wird, finde ich sehr schade.

Von mir wird aus diesem Grund auch ein Stern von der Bewertung abgezogen. Ingesamt fand ich die Geschichte aber dennoch absolut niedlich, unterhaltsam und schön. Für Kinder zum ersten Lesen und zum Vorlesen halte ich das Buch für weitestgehend gelungen und mit gut aufeggriffenen Themen versehen. Von mir gibt es 4 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 12.02.2025

Durchhalten

Das Versprechen der Jahre
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„𝘊𝘦𝘭𝘪𝘢 𝘴𝘵𝘢𝘯𝘥 𝘷𝘰𝘳 𝘥𝘦𝘮 𝘈𝘭𝘵𝘢𝘳, 𝘭ä𝘤𝘩𝘦𝘭𝘵𝘦 𝘪𝘩𝘳𝘦𝘯 𝘬ü𝘯𝘧𝘵𝘪𝘨𝘦𝘯 𝘌𝘩𝘦𝘮𝘢𝘯𝘯 𝘢𝘯 𝘶𝘯𝘥 𝘧𝘳𝘢𝘨𝘵𝘦 𝘴𝘪𝘤𝘩, 𝘰𝘣 𝘴𝘪𝘦 𝘴𝘦𝘪𝘯 𝘝𝘦𝘳𝘴𝘱𝘳𝘦𝘤𝘩𝘦𝘯, 𝘴𝘪𝘦 𝘪𝘯 𝘨𝘶𝘵𝘦𝘯 𝘸𝘪𝘦 𝘪𝘯 𝘴𝘤𝘩𝘭𝘦𝘤𝘩𝘵𝘦𝘯 𝘡𝘦𝘪𝘵𝘦𝘯 𝘻𝘶 𝘭𝘪𝘦𝘣𝘦𝘯 𝘶𝘯𝘥 𝘻𝘶 𝘦𝘩𝘳𝘦𝘯 𝘧𝘳ü𝘩𝘦𝘳 𝘢𝘶𝘧 𝘥𝘪𝘦 𝘗𝘳𝘰𝘣𝘦 𝘴𝘵𝘦𝘭𝘭𝘦𝘯 𝘸ü𝘳𝘥𝘦, ...

„𝘊𝘦𝘭𝘪𝘢 𝘴𝘵𝘢𝘯𝘥 𝘷𝘰𝘳 𝘥𝘦𝘮 𝘈𝘭𝘵𝘢𝘳, 𝘭ä𝘤𝘩𝘦𝘭𝘵𝘦 𝘪𝘩𝘳𝘦𝘯 𝘬ü𝘯𝘧𝘵𝘪𝘨𝘦𝘯 𝘌𝘩𝘦𝘮𝘢𝘯𝘯 𝘢𝘯 𝘶𝘯𝘥 𝘧𝘳𝘢𝘨𝘵𝘦 𝘴𝘪𝘤𝘩, 𝘰𝘣 𝘴𝘪𝘦 𝘴𝘦𝘪𝘯 𝘝𝘦𝘳𝘴𝘱𝘳𝘦𝘤𝘩𝘦𝘯, 𝘴𝘪𝘦 𝘪𝘯 𝘨𝘶𝘵𝘦𝘯 𝘸𝘪𝘦 𝘪𝘯 𝘴𝘤𝘩𝘭𝘦𝘤𝘩𝘵𝘦𝘯 𝘡𝘦𝘪𝘵𝘦𝘯 𝘻𝘶 𝘭𝘪𝘦𝘣𝘦𝘯 𝘶𝘯𝘥 𝘻𝘶 𝘦𝘩𝘳𝘦𝘯 𝘧𝘳ü𝘩𝘦𝘳 𝘢𝘶𝘧 𝘥𝘪𝘦 𝘗𝘳𝘰𝘣𝘦 𝘴𝘵𝘦𝘭𝘭𝘦𝘯 𝘸ü𝘳𝘥𝘦, 𝘢𝘭𝘴 𝘦𝘳 𝘢𝘩𝘯𝘵𝘦.“

Der Roman ist bereits vor etwa 5 1/2 Jahren bei mir eingezogen, gelesen habe ich ihn aber erst jetzt.

Dabei gefiel mir der Auftaktband der Lytton-Saga ausgesprochen gut, wobei er leider auch einige Längen hat.

Celia Lytton ist dabei die unangefochtene Hauptfigur des Romans und tatsächlich ist sie eine spannende Figur. Sie handelt nach ihrem eigenen Bewusstseinskodex, setzt ihren Willen zumeist durch und hat ihr Herz dennoch am rechten Fleck.

Für den Verlag der Familie Lytton schlägt ihr Herz und ohne Arbeit, als Hausfrau und Mutter, fühlt sie sich leer. So hat es auch ihr Mann Oliver nicht immer leicht mit ihr und die Ereignisse des ersten Weltkriegs werfen ebenfalls ihre Schatten auf die Familie.

Ich habe den Roman gerne gelesen und mochte gerade Celia mit ihren Ecken und Kanten sehr. Mit mehr als 600 Seiten ist der Roman aber auch sehr umfangreich und nicht durchgängig mitreißend. Manche Passagen fand ich eher zäh und hätte mir einen flüssigere Handlungsverlauf gewünscht.

Alles ist allem ist es aber ein solider und spannende Familiensaga, die noch viel Drama und Spannung verspricht…

Daher gibt es von mir 4 von 5 Sternen für diesen ersten Band der Buchreihe und ich bin gespannt auf die weiteren Teile!

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