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Veröffentlicht am 11.02.2026

Eine Autorin, die ich sehr schätze – doch dieser Roman hat mich überrascht

Das letzte Kind hat Fell
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Ich lese Tessa Hennig seit vielen Jahren mit großer Freude, weil ihre Bücher warmherzig, humorvoll und voller Urlaubsflair sind. Umso schwerer fällt mir diese Rezension, denn Das letzte Kind hat Fell fühlte ...

Ich lese Tessa Hennig seit vielen Jahren mit großer Freude, weil ihre Bücher warmherzig, humorvoll und voller Urlaubsflair sind. Umso schwerer fällt mir diese Rezension, denn Das letzte Kind hat Fell fühlte sich für mich ungewohnt anders an. Der Schreibstil wirkt deutlich flapsiger als sonst, mit vielen Halbsätzen und jugendlicher Sprache, die für mich nicht zu ihrem üblichen Ton passt. Auch die zahlreichen sexuellen Anspielungen empfand ich als untypisch und etwas zu viel.

Das E‑Book selbst machte das Lesen zusätzlich mühsam: Rechtschreibfehler, eingeblendete Zahlen auf fast jeder Seite und fett unterstrichene Abkürzungen störten meinen Lesefluss erheblich. Auch die vielen englischen Passagen irritierten mich – in einem Portugal‑Roman hätte ich eher portugiesische Begriffe erwartet.

Inhaltlich zog sich der Anfang für mich sehr in die Länge, bis Sandra und ihr Sohn endlich in Portugal ankommen. Danach überschlägt sich die Handlung plötzlich, fast zu rasant, sodass ich kaum Zeit hatte, in der Geschichte anzukommen. Der Portugal‑Flair blieb für meinen Geschmack zu blass; vieles wirkte eher aufgezählt als atmosphärisch. Die Figuren – besonders Sandra und ihr Sohn – konnten mich diesmal nicht überzeugen, und das moderne Thema rund um den Enkel fühlte sich für mich bemüht und nicht besonders glücklich umgesetzt an.

Humor und liebevolle Charakterzeichnung, sonst ein Markenzeichen der Autorin, kamen für mich deutlich zu kurz. Es gab nur wenige Szenen zum Schmunzeln, und echte Highlights fehlten mir. Das Cover hingegen ist sehr schön und passt optisch zu ihren anderen Büchern – inhaltlich konnte mich dieser Roman jedoch leider nicht erreichen.

Nach vielen Jahren als treue Leserin gebe ich selten so niedrige Bewertungen, doch hier bleiben für mich nur zwei Sterne – mit großem Respekt für eine Autorin, deren frühere Werke ich weiterhin sehr schätze.

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Veröffentlicht am 04.01.2026

Vor Langeweile während des Lesens....

Bedrohliche Provence
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... überlegt, was ich als nächstes Buch lesen möchte!

Ich kam irgendwie nicht ins Buch und hab mir auch überlegt, wie das sein kann. Ich liebe alle Provencekrimis und den nicht! Hab ich überhaupt schon ...

... überlegt, was ich als nächstes Buch lesen möchte!

Ich kam irgendwie nicht ins Buch und hab mir auch überlegt, wie das sein kann. Ich liebe alle Provencekrimis und den nicht! Hab ich überhaupt schon mal ein Buch aus der Serie gelesen? Keine Ahnung, ich kann mich nicht erinnern.

Die Familienverhältnisse von Albin Leclerc habe ich dann auf seine 130 ahnungsweise begriffen. Ein Muster das sich wiederholt. Kaputte Ehen und die Tochter hat einige Geheimnisse vor ihrem Vater, was so die Scheidung mit ihrem Mann der sie misshandelt hat anbelangt.

Zudem ist der Ex-Commissaire (oder in welchem Rang er auch immer ausgeschieden ist) von einem Bekannten gebeten worden, herauszufinden, was mit seiner Tochter und ihrem Freund/Verlobten passiert ist.

Albin Leclerc ist immer da, wo die Polizei Leichen findet, er lauscht an Türen und bekommt Sachen raus, die die "unfähige" Polizei nicht herausbringt. Die setzen sich ja auch an seinen "Schreibtisch" im Lokal. Irgendwas muss man ja haben, wenn man außer Dienst ist. Aber manchmal ist er ja noch Berater der Polizei, die ihn dringend braucht.

Denn der eine Polizist in Uniform erzählt Leclerc Sachen, die er eigentlich den Ermittlern erzählen müsste! So kommt Leclerc zu einem Edelschuppen wo Madame Sylvie den Versicherungsmenschen 1 bis 2 mal die Woche "betreut" hat. In Sachen Erniedrigung ist sie sehr gut.

Nun ja, ich mochte die Polizei nicht, die ihm seinen Schreibtisch besetzt und total unfähig erscheint. Und Albin Leclerc mischt sich in alles ein. Und redet mit seinem Mops. Das nervt mich total und so bin ich mit meinen Gedanken woanders.

Ein Buch soll mich ablenken und mich nicht nerven oder über andere Sachen nachdenken lassen. Ich kam einfach nicht mit den Charakteren klar, auch nicht über das Privatleben des Ermittlers, seine lautlosen Gespräche mit dem Mops... Es war rundum alles. Zwischendurch hab ich dann perfekt Crime von Claire Douglas zu Ende gelesen. Damit war ich in der Sylvesternacht beschäftigt, schlafen konnte ich ja wegen des Krachs nicht.

Nun ja, um beim Buch zu bleiben, es ist das erste Buch dieses Jahr, das ich abbreche, auf Seite 130.

Ich kann jetzt getrost sagen, ich muss nicht mehr alle Krimis aus der Provence haben und kann somit auch noch die anderen Bücher des Albin Leclercs in den Bücherschrank legen.

Kam 2024 als Softcover raus! Und dann 2025 als Taschenbuch.

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Veröffentlicht am 02.01.2026

Vor Langeweile während des Lesens....

Bedrohliche Provence
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... überlegt, was ich als nächstes Buch lesen möchte!

Ich kam irgendwie nicht ins Buch und hab mir auch überlegt, wie das sein kann. Ich liebe alle Provencekrimis und den nicht! Hab ich überhaupt schon ...

... überlegt, was ich als nächstes Buch lesen möchte!

Ich kam irgendwie nicht ins Buch und hab mir auch überlegt, wie das sein kann. Ich liebe alle Provencekrimis und den nicht! Hab ich überhaupt schon mal ein Buch aus der Serie gelesen? Keine Ahnung, ich kann mich nicht erinnern.

Die Familienverhältnisse von Albin Leclerc habe ich dann auf seine 130 ahnungsweise begriffen. Ein Muster das sich wiederholt. Kaputte Ehen und die Tochter hat einige Geheimnisse vor ihrem Vater, was so die Scheidung mit ihrem Mann der sie misshandelt hat anbelangt.

Zudem ist der Ex-Commissaire (oder in welchem Rang er auch immer ausgeschieden ist) von einem Bekannten gebeten worden, herauszufinden, was mit seiner Tochter und ihrem Freund/Verlobten passiert ist.

Albin Leclerc ist immer da, wo die Polizei Leichen findet, er lauscht an Türen und bekommt Sachen raus, die die "unfähige" Polizei nicht herausbringt. Die setzen sich ja auch an seinen "Schreibtisch" im Lokal. Irgendwas muss man ja haben, wenn man außer Dienst ist. Aber manchmal ist er ja noch Berater der Polizei, die ihn dringend braucht.

Denn der eine Polizist in Uniform erzählt Leclerc Sachen, die er eigentlich den Ermittlern erzählen müsste! So kommt Leclerc zu einem Edelschuppen wo Madame Sylvie den Versicherungsmenschen 1 bis 2 mal die Woche "betreut" hat. In Sachen Erniedrigung ist sie sehr gut.

Nun ja, ich mochte die Polizei nicht, die ihm seinen Schreibtisch besetzt und total unfähig erscheint. Und Albin Leclerc mischt sich in alles ein. Und redet mit seinem Mops. Das nervt mich total und so bin ich mit meinen Gedanken woanders.

Ein Buch soll mich ablenken und mich nicht nerven oder über andere Sachen nachdenken lassen. Ich kam einfach nicht mit den Charakteren klar, auch nicht über das Privatleben des Ermittlers, seine lautlosen Gespräche mit dem Mops... Es war rundum alles. Zwischendurch hab ich dann perfekt Crime von Claire Douglas zu Ende gelesen. Damit war ich in der Sylvesternacht beschäftigt, schlafen konnte ich ja wegen des Krachs nicht.

Nun ja, um beim Buch zu bleiben, es ist das erste Buch dieses Jahr, das ich abbreche, auf Seite 130.

Ich kann jetzt getrost sagen, ich muss nicht mehr alle Krimis aus der Provence haben und kann somit auch noch die anderen Bücher des Albin Leclercs in den Bücherschrank legen.

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Veröffentlicht am 07.12.2025

Langweiliges Gelaber

Tote Hummer beißen nicht
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Man könnte meinen, Sex sells würde stimmen, bei mir aber nicht. Vor allem deshalb liebe ich Krimis, um mich nicht damit rumschlagen zu müssen! Der Schreibstil ging, immerhin bin ich erst bei Seite 180 ...

Man könnte meinen, Sex sells würde stimmen, bei mir aber nicht. Vor allem deshalb liebe ich Krimis, um mich nicht damit rumschlagen zu müssen! Der Schreibstil ging, immerhin bin ich erst bei Seite 180 ausgestiegen. Aber der Krimi wurde mir zu langweilig. Er war aus der Sicht von zu vielen Leuten geschrieben, dann noch die Sex-Szenen und Protas mit denen ich so überhaupt nicht warm wurde. Dabei war das ganze aktuell mit den Influencerinnen, Urlaub und alles, das ist vorstellbar und hat mich erst mal in Bann gezogen. Und das Cover ist auch top. Aber irgendwann hatte ich dann keine Lust mehr auf das Buch. Ich hatte einen Küstenkrimi erwartet und bekommen habe ich bis Seite 180 alle möglichen Beschreibungen von Vorfällen, "privates" von Protas, noch mindestens 3 Sexgschwätzmischt und damit kam ich einfach nicht klar.

Darf wieder weiterziehen!

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Veröffentlicht am 05.11.2025

Kein weihnachtliches Wohlfühlbuch

Weihnachten in der kleinen Sommerküche am Meer
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Es war leider kein weihnachtliches Wolfühlbuch. Dazu war es viel zu problembeladen. Und dann ging es darum, wann bekommen die sich ins Bett (2 Paare) und das schlimmste, detailierte Beschreibungen, wann ...

Es war leider kein weihnachtliches Wolfühlbuch. Dazu war es viel zu problembeladen. Und dann ging es darum, wann bekommen die sich ins Bett (2 Paare) und das schlimmste, detailierte Beschreibungen, wann und wie es passierte. Einschlafen konnte ich danach auch nicht, weil ich Probleme gewälzt habe, das geht gar nicht. Aber 2 Sterne für die landschaftlichen Beschreibungen und die Kälte, die ich durch den Winter gespürt habe. Ich brauchte ne Wärmflasche.
Fazit: Vielleicht doch kein Liebes-/Weihnachtsroman mehr von dieser Autorin!

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