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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 07.12.2022

Ziemlich langatmig und verworren

Eine ganz dumme Idee
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Vom Klappentext her hatte ich einen witzigen und leicht schrägen Krimi erwartet. Das Buch ist allerdings kein Krimi. Und besonders witzig fand ich es auch nicht. Mit dem Schreibstil des Autors konnte ich ...

Vom Klappentext her hatte ich einen witzigen und leicht schrägen Krimi erwartet. Das Buch ist allerdings kein Krimi. Und besonders witzig fand ich es auch nicht. Mit dem Schreibstil des Autors konnte ich mich nicht wirklich anfreunden. Ich hatte teilweise das Gefühl, dass er sich vorgenommen hatte, wie viele Seiten er schreiben will und dann auf Biegen und Brechen versucht hat, diese Seitenzahl zu erreichen. Das ganze Buch wirkt langatmig und verworren. Die ständigen Zeitsprünge - vom Zeitpunkt der Geiselnahme zu der Zeit danach und wieder zürück zur Geiselnahme oder auch mal ganze 10 Jahre zurück - haben mich ziemlich genervt.
Ebenso die vielen, meiner Meinung nach völlig irrelevanten Informationen über die Charaktäre, die es doch nicht geschafft haben, mir die Charaktäre irgendwie sympathisch zu machen oder wenigstens näherzubringen. Für mich blieben die Figuren flach, ohne Leben. Es war mir ziemlich egal, was mit ihnen passiert und wie das Ganze ausgeht.
Okay, am Ende werden tatsächlich all die scheinbar wahllosen Handlungsstränge noch irgendwie miteinander verknüpft und es gibt ein paar überraschende Wendungen, die mir allerdings zu gewollt vorkamen. Alles in allem hatte ich keinen Spaß beim Lesen und musste mich durch das Buch "durchquälen".

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Veröffentlicht am 13.07.2022

Nerviger Schreibstil und unsympathische Protagonisten

Tick Tack
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Ich kann das Buch leider nicht wirklich empfehlen. Den Schreibstil empfand ich teilweise als ziemlich anstrengend. Vielleicht sieht die Internet-süchtige Generation das anders. Mir waren es zu viele # ...

Ich kann das Buch leider nicht wirklich empfehlen. Den Schreibstil empfand ich teilweise als ziemlich anstrengend. Vielleicht sieht die Internet-süchtige Generation das anders. Mir waren es zu viele # usw.

Das Buch ist abwechselnd aus der Sicht der beiden Haupt-Charaktäre Almette und Jo geschrieben. Die 15-jährige Almette (Ja, das arme Kind heißt wie der Frischkäse.) ist der typische Klischee-Teenager, ewig unzufrieden mit sich und der Welt und vor allem daran interessiert, wie viele Likes ihre TikTok Videos generieren. Natürlich gibt sie vor allem ihren Eltern die Schuld daran, dass ihr Leben ihrer Meinung nach so schrecklich ist. Als sie den älteren Jo trifft, der ihr erzählt was sie hören will und ihr Berühmtheit und viele Likes verspricht, fällt sie natürlich sofort darauf rein. Sie merkt nicht, wie er sie immer mehr in die Welt der Corona-Verschwörungstheoretiker verstrickt, wie er sie manipuliert und benutzt.

Jo dagegen ist das Klischee des Soziopathen. Natürlich hatte er eine schwere Kindheit. Mit seinen 26 Jahren wohnt er wieder in seinem Kinderzimmer, nachdem er von der Uni geflogen ist. Sein Leben besteht vor allem aus Hass und Hetze im Internet. Er sieht sich nicht als gescheiterte Existenz, sondern als vom System unverstandenes Genie. Er drangsaliert seine Mutter, die ihm alles durchgehen lässt und schikaniert seine kleine Schwester. Frauenfeindlich ist er natürlich auch.

Das Buch endet relativ abrupt. Wie die Situation wirklich ausgeht bleibt offen. Etwa in der Mitte gibt es auch einen Zeitsprung, den ich etwas verwirrend fand.

Mein Fazit: Tick Tack könnte sich eignen, um Jugendlichen die Gefahren von Gutgläugikeit, Fake News und der Manipulation durch das Internet vor Augen zu führen. Für mich war es einfach zu sehr klischee-beladen. Der Schreibstil, vermutlich auf die Generation Facebook etc. zugeschnitten, war überhaupt nicht mein Fall.

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Veröffentlicht am 12.02.2026

Viel Selbstvermarktung und Pseudo-psychologisches Geschwafel.

How to Talk to Yourself
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Eigentlich hat mich das Thema des Buches wirklich angesprochen. Die meisten von uns kennen sicher das Problem, dass wir mit uns selbst oft zu hart ins Gericht gehen. Dass wir lernen sollten, mehr Nachsicht ...

Eigentlich hat mich das Thema des Buches wirklich angesprochen. Die meisten von uns kennen sicher das Problem, dass wir mit uns selbst oft zu hart ins Gericht gehen. Dass wir lernen sollten, mehr Nachsicht mit uns selbst zu haben. Ich hatte mir von diesem Buch hilfreiche Tipps zu diesem Thema erhofft. Leider wurde ich enttäuscht.

Die Autorin erzählt für meinen Geschmack viel zu viel von sich selbst. Das ist wohl das gängige Problem bei Influencern oder Content Creatoren oder wie auch immer die sich heute nennen. Letzten Endes sind die meisten davon leider extreme Selbstdarsteller. Ich finde es natürlich schlimm, was sie alles durchgemacht hat und ich verstehe auch irgendwo den Gedanken, eigene Erfahrungen mit einfließen zu lassen. Aber stellenweise hatte das Buch für mich mehr von einer Biografie als von einem Ratgeber.

Den Schreibstil emfpand ich persönlich als sehr anstrengend. Ein solches Buch sollte motivieren und das hat es leider nicht. Ich empfand das Lesen oft eher als Qual. Die Überschriften sind gut gewählt, aber die Kapitel enthalten zu viel endloses Blabla und zu wenig interessanten Inhalt. Ich möchte der Autorin zugute halten, dass sie darauf hinweist, dass sie keine geschulte Therapeutin ist und ihre Tipps nur als solche zu verstehen sind. Aber ehrlich gesagt denke ich, da bringt jede Online-Suche vermutlich bessere und vor allem leichter verständliche Ratschläge als dieser Ratgeber.

Ich kann das Buch absolut nicht empfehlen. Außer vielleicht für Fans der Autorin.

Veröffentlicht am 22.05.2025

absurde Science-Fiction-Fantasien

Astro-Tims Sternstunden
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Ich kann gar nicht genau sagen, was ich mir von diesem Buch erwartet hatte. Der Klappentext klang irgendwie interessant. Leider war es dann aber gar nicht mein Fall.

Die Kapitel sind alle nach dem gleichen ...

Ich kann gar nicht genau sagen, was ich mir von diesem Buch erwartet hatte. Der Klappentext klang irgendwie interessant. Leider war es dann aber gar nicht mein Fall.

Die Kapitel sind alle nach dem gleichen Schema aufgebaut. Als erstes gibt es einen Rückblick auf die Geschichte vor 50 (100, etc.) Jahren und anschließend einen Ausblick, wie die Zukunft in eben dieser Zeitspanne aussehen könnte.

Den Einstieg fand ich noch ganz gut gelungen. Der Schreibstil ist recht angenehm und anfangs fand ich das Gedankenspiel, wie unsere Welt in 50 Jahren aussehen könnte auch noch recht spannend. Doch mit jedem Kapitel wurde es immer absurder und durch die letzten Seiten musste ich mich wirklich durchquälen.

Die Zukunft, die der Autor da beschreibt, klang für mich alles in allem auch überhaupt nicht erstrebenswert. Und ich finde seine Theorie, dass man mit Hilfe von Raumfahrttechnologie die Probleme auf der Erde (z.B. Klimawandel oder Nahrungsmittelknappheit) lösen könnte, extrem weit hergeholt. Es ist schließlich allgemein bekannt, dass die Raumfahrt den Klimawandel befeuert. Sie plötzlich als rettende Lösung darzustellen ist schon ein wenig dreist.

Am Interessantesten waren für mich die (wenigen) Fakten, mit denen das Buch aufwarten kann. Diese waren gut und auch gut verständlich präsentiert. Vieles war mir aber zu technisch und alles viel zu viel Sci-Fi.

Eingefleischte Science-Fiction Fans werden an diesem Buch sicher viel Freude haben. Ich hatte sie leider nicht.

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Veröffentlicht am 01.08.2023

furchtbar unsympathische Charaktäre

Rattensommer
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Sorry, aber ich konnte mit dieser Geschichte einfach nicht warm werden. Ich fand alle Charaktäre total unsympathisch und habe mich nur durch das Buch "gekämpft", weil ich es im Rahmen einer Leserunde erhalten ...

Sorry, aber ich konnte mit dieser Geschichte einfach nicht warm werden. Ich fand alle Charaktäre total unsympathisch und habe mich nur durch das Buch "gekämpft", weil ich es im Rahmen einer Leserunde erhalten habe. Ansonsten hätte ich es nach den ersten paar Kapiteln abgebrochen. Tatsächlich kann ich auch gar nicht genau sagen, ob es mich mehr deprimiert oder eher agressiv gemacht hat. Irgendwie eine Mischung aus beidem. Natürlich kann ein Buch auch mal Schwieriges thematisieren. Das war ja am Klappentext ersichtlich. Aber müssen denn wirklich alle Charaktäre so vollkommen kaputt sein?

Irgendwie hatte ich mir einfach etwas anderes von dem Buch erwartet. Meiner Einschätzung nach thematisiert die Geschichte toxische Freundschaften, Abhängigkeit, Selbstzerstörung, Gewalt und in gewissem Maße Depressionen. Eigentlich braucht sowas heutzutage doch eine Trigger-Warnung, oder? Die hat mir hier eindeutig gefehlt.

Ja, leider überhaupt nicht mein Fall und ich kann es dementsprechend auch nicht weiterempfehlen.

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