Profilbild von Dorothea84

Dorothea84

Lesejury Star
offline

Dorothea84 ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Dorothea84 über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 25.02.2026

Atmosphärisch, intensiv und mit kleinen Längen – ein starker Auftakt

Outlander – Feuer und Stein
0

Mit Feuer und Stein beginne ich endlich die Outlander-Saga – ein Buch, das schon lange auf mich gewartet hat.

Claire Randall ist eine Protagonistin, die man schnell ins Herz schließt. Sie ist klug, vielschichtig ...

Mit Feuer und Stein beginne ich endlich die Outlander-Saga – ein Buch, das schon lange auf mich gewartet hat.

Claire Randall ist eine Protagonistin, die man schnell ins Herz schließt. Sie ist klug, vielschichtig und wirkt durchgehend authentisch. Ihre Gedanken, ihre Entscheidungen, ihre innere Stärke – all das macht sie zu einer Figur, der ich sehr gerne weiter folgen möchte.

Jamie wirkt zu Beginn eher wie eine Randfigur. Doch je mehr er in den Fokus rückt, desto klarer wird, warum diese Figur für so viele Leser*innen ikonisch geworden ist.

Besonders stark ist die Atmosphäre. Schottland wird lebendig beschrieben – die Landschaft, die Stimmung, die historischen Details. Beim Lesen habe ich regelrecht Sehnsucht gespürt, selbst wieder dorthin zu reisen.

Ja, das Buch hat Längen. Manche Passagen ziehen sich. Doch da ich über mehrere Tage gelesen habe, fiel das für mich weniger stark ins Gewicht.

Ein intensiver, atmosphärischer Reihenauftakt mit starken Figuren und historischem Flair – der Lust auf die weiteren Bände macht.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 23.02.2026

Gladiator-Vibes, Vampire und eine Heldin, die sich echt anfühlt

We Who Will Die
0

Was für ein Auftakt.
We Who Will Die war mein erstes Buch von Stacia Stark – und definitiv nicht mein letztes.
Die Arena-Szenen haben bei mir sofort Erinnerungen an Gladiator geweckt. Diese Spannung. Diese ...

Was für ein Auftakt.
We Who Will Die war mein erstes Buch von Stacia Stark – und definitiv nicht mein letztes.
Die Arena-Szenen haben bei mir sofort Erinnerungen an Gladiator geweckt. Diese Spannung. Diese Brutalität. Dieses Gefühl von „Jeder Kampf kann dein letzter sein“. Die Atmosphäre war intensiv und bildgewaltig.
Arvelle versucht verzweifelt, ihre Brüder zu versorgen und ihren kranken Bruder am Leben zu halten. Sie kämpft nicht für Ruhm. Nicht für Macht. Sondern fürs Überleben. Und genau das macht sie so greifbar.
Als ein Vampir auftaucht und sie mehr oder weniger zwingt, an der Auslese teilzunehmen – mit dem Ziel, den Imperator zu töten – beginnt ein Spiel, das alles andere als einfach ist.
Arvelle ist keine perfekte Kämpferin. Sie ist aus der Übung. Sie zweifelt. Sie hat Angst. Und genau das macht sie so stark. Ihre Menschlichkeit hat mich mehr überzeugt als jede unbesiegbare Heldin.
Auch die Vampire sind hier nicht einfach „Standard-Fantasy-Vampire“. Es gibt Besonderheiten, die dem Ganzen eine frische Dynamik geben.
Die Nebenfiguren – egal ob Verbündete oder Gegner – sind vielschichtig und nie eindimensional. Es gibt Überraschungen, Wendungen und Momente, die ich so nicht erwartet habe.
Ich habe dieses Buch verschlungen – und war am Ende nur noch eines: ungeduldig auf Band zwei.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 23.02.2026

Düster, intrigenreich und völlig anders als das Cover vermuten lässt

Thorn Season
0

Ich habe Thorn Season auf Englisch gelesen – in einer wunderschönen Fairyloot-Ausgabe – und war absolut nicht vorbereitet auf das, was mich erwartet hat. Das Cover wirkt fast sanft. Vielleicht sogar romantisch.Doch ...

Ich habe Thorn Season auf Englisch gelesen – in einer wunderschönen Fairyloot-Ausgabe – und war absolut nicht vorbereitet auf das, was mich erwartet hat. Das Cover wirkt fast sanft. Vielleicht sogar romantisch.Doch die Geschichte ist düster, voller Intrigen, menschlicher Abgründe und gefährlicher Machtspiele.

Alissa Paine, eine Adlige im Königreich Daradon, muss einen Teil ihrer selbst verstecken. Als Bannwirker lebt sie gefährlich – denn ihresgleichen wird gejagt. Und man kann sich denken, was das bedeutet. Schon die ersten Seiten haben mich überrascht. Ich war sofort im Geschehen, sofort gefesselt. Die Spannung zieht sich durch das gesamte Buch – es gibt Wendungen, Enthüllungen und Plot-Twists, die man teilweise nicht kommen sieht. Was mich besonders beeindruckt hat, ist Alissas Entwicklung. Ihre Veränderung im Laufe der Geschichte fühlt sich echt an. Stark. Nachvollziehbar. Sie wächst – nicht plötzlich, sondern durch das, was sie erlebt.

Die Charaktere sind vielschichtig. Manche überraschen, andere verhalten sich genau so, wie man es erwartet – was der Geschichte eine interessante Balance gibt.

Und das Ende?Ist es ein Cliffhanger? Ja und nein.Viele Dinge werden aufgedeckt, viele Fragen beantwortet – und gleichzeitig entstehen neue. Genau diese Mischung macht neugierig auf mehr.

Ein düsteres Fantasybuch voller Intrigen und Machtspiele, das mich bis zur letzten Seite nicht losgelassen hat.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 23.02.2026

Bekannte Fantasy – neu gedacht und überraschend umgesetzt

The Fusion of Moon and Mountain
0

Der Klappentext von The Fusion of Moon and Mountain klingt zunächst wie viele andere Fantasygeschichten: Auserwählte, Fluch, Reise, Gefahren. Doch was ich bekommen habe, war deutlich mehr.
Elaia, die Tochter ...

Der Klappentext von The Fusion of Moon and Mountain klingt zunächst wie viele andere Fantasygeschichten: Auserwählte, Fluch, Reise, Gefahren. Doch was ich bekommen habe, war deutlich mehr.
Elaia, die Tochter des Mondes, trägt eine besondere Gabe in sich. Mehr möchte ich dazu bewusst nicht sagen, denn gerade die Art der Umsetzung hat mich positiv überrascht. Einige Wendungen kamen für mich unerwartet und genau das hat den Reiz der Geschichte ausgemacht.
Die Reise in den Norden bringt Kälte, Schnee und eine ständige Bedrohung mit sich. Ein Fluch liegt über den Kriegern, und Elaia will helfen. Doch während sie versucht, das Richtige zu tun, entstehen emotionale Spannungen – denn ein Krieger kommt ihr näher, während ein anderer eine besondere Anziehung auf sie ausübt.
Was mir besonders gefallen hat, sind die Charaktere. Ja, es gibt archetypische Elemente – aber sie werden nicht einfach nur bedient. Sie bekommen Facetten, die sie greifbarer und interessanter machen. Manche Aspekte haben mich regelrecht überrascht und noch tiefer in die Geschichte gezogen.
Natürlich finden sich klassische Fantasy-Elemente – Magie, Gefahren, Reise, düstere Atmosphäre. Aber die Kombination aus vertrautem Rahmen und neuer Ausarbeitung hat für mich sehr gut funktioniert.
Ein Fantasyroman, der sich zunächst vertraut anfühlt und dann doch seinen ganz eigenen Weg geht.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 13.02.2026

Wut als Überlebensinstinkt – brutal, roh und unfassbar stark

Rabid
0

Dieses Buch habe ich verschlungen. Angekommen, gelesen, beendet.

Das vorherrschende Gefühl beim Lesen ist Wut. Und zwar von der ersten Seite an.

Seneca ist eine Hauptfigur, bei der man sofort merkt: ...

Dieses Buch habe ich verschlungen. Angekommen, gelesen, beendet.

Das vorherrschende Gefühl beim Lesen ist Wut. Und zwar von der ersten Seite an.

Seneca ist eine Hauptfigur, bei der man sofort merkt: Hier läuft so vieles falsch. Man möchte ihr zurufen, sie soll rennen – so schnell und so weit sie kann. Doch genau das ist nicht so einfach. Beim Lesen bangt man, fürchtet sich und spürt den Schmerz – körperlich wie seelisch.

Ich möchte bewusst nicht zu viel verraten, denn vieles würde spoilern. Nur so viel:
Dieses Buch ist brutal, grausam und gnadenlos ehrlich. Es zeigt, was passiert, wenn Menschen (und Gemeinschaften) dauerhaft Gewalt, Unterdrückung und Missbrauch ausgesetzt sind.

Spice ist früh präsent – und gleichzeitig auch nicht. Er hat hier eine ganz eigene Bedeutung. Themen wie Gemeinschaft, Stärke, Heilung und Vertrauen spielen eine große Rolle. Eine Szene rund um Vertrauen fand ich besonders eindrücklich, gerade wegen ihrer Symbolik.

Die Wut brodelt die ganze Zeit. Und das Besondere: Dieses Buch erlaubt ihr, da zu sein. Sie darf raus.

Das Ende war für mich einfach genial. Kein Ende, das jeder mögen wird – aber eines, das ich gefeiert habe.
Ich habe jeden Buchstaben geliebt.

Ganz wichtig: Dieses Buch ist nichts für jede*n.
Die Triggerwarnungen sollten extrem ernst genommen werden. Der Inhalt besteht zu einem sehr großen Teil aus belastenden Themen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere